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Data Pipeline und dbt – Kurs zum ELT-Tool

Praxiskurs zum ELT-Tool dbt: Datenmodelle bauen, transformieren, testen und dokumentieren – für stabile, nachvollziehbare Data Pipelines im Analytics-Alltag.

Auf einen Blick

DauerVollzeitØ am Markt
FormatOnlineflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Dieser Kurs dreht sich um ein einziges, sehr konkretes Werkzeug aus der modernen Datenwelt: dbt (data build tool), das sich innerhalb weniger Jahre zum Quasi-Standard für die Transformationsschicht in ELT-Pipelines entwickelt hat. Statt Daten wie im klassischen ETL-Ansatz vor dem Laden zu transformieren, werden sie bei dbt bereits in der Ziel-Datenbank abgelegt und dort mit SQL-basierten Modellen in nutzbare, geprüfte und dokumentierte Tabellen verwandelt. Die Teilnehmenden lernen, wie dbt diesen Transformationsschritt strukturiert, versionierbar und testbar macht, und bauen im Laufe des Kurses eigene Modelle, Tests und Dokumentationen für eine durchgängige Pipeline auf.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 05.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

zu diesem Kurs erfasst

Angebote

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Kommende Termine

0

an 1 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Virtuelles Klassenzimmer

Zeitmodelle

  • Vollzeit

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €

Vermittelte Kompetenzen

  • dbt
  • ELT-Prozesse
  • Data Modeling
  • SQL
  • Data Lineage
  • Datentests
  • Dokumentation
  • Data Pipeline

Zugeordnete Zielberufe

  • Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen/12 Mon.
  • Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen/12 Mon.
  • Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
  • EDV-Fachkraft268 Stellen/12 Mon.
  • Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin165 Stellen/12 Mon.
  • Mathematisch-technischer Softwareentwickler/Mathematisch-technische Softwareentwicklerin10 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der Kurs ist in drei aufeinander aufbauende Themenblöcke gegliedert, die von den Grundlagen bis zum produktiven Betrieb eines dbt-Projekts führen. Modul 1 – Grundlagen von Transformation und Modeling: Hier wird zunächst geklärt, wo dbt im Datenstack ansetzt und warum sich der ELT-Ansatz (Extract, Load, Transform) gegenüber dem klassischen ETL durchgesetzt hat, sobald leistungsfähige Cloud-Data-Warehouses zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden lernen das Grundprinzip von dbt-Modellen kennen: benannte SQL-Select-Statements, die dbt automatisch in Tabellen oder Views im Data Warehouse übersetzt.

  • Einordnung von dbt als spezialisiertes Transformationswerkzeug innerhalb des ELT-Prozesses
  • Unterschied zwischen Rohdaten, Staging-Modellen und fertigen Analysetabellen
  • Aufbau eines Datenmodells als benanntes, wiederverwendbares SQL-Select
  • Grundlogik von Lineage: welche Modelle auf welchen anderen Modellen aufbauen
  • Erkennen und Auflösen von Abhängigkeiten zwischen mehreren Modellen
  • Einordnung von Transformationslogik in eine nachvollziehbare Projektstruktur

Modul 2 – Umsetzung mit dbt: Im zweiten Block geht es an die praktische Modellerstellung. Die Teilnehmenden bauen eigene dbt-Modelle, versehen sie mit Tests und Dokumentation und lernen, wie sich ein dbt-Projekt in eine bereits existierende Datenpipeline einfügt, statt sie zu ersetzen.

  • Erstellung von dbt-Modellen auf Basis realistischer Rohdatenstrukturen
  • Verkettung mehrerer Modelle zu einer durchgängigen Transformationskette
  • Definition von automatisierten Tests für einzelne Spalten und ganze Modelle
  • Dokumentation von Modellen, Spaltenbedeutungen und Transformationsschritten
  • Einbindung von dbt-Projekten in bestehende Ladeprozesse und Orchestrierungs-Tools
  • Umgang mit Referenzen zwischen Modellen, damit Abhängigkeiten korrekt aufgelöst werden

Modul 3 – Qualitätssicherung und Wartung: Der dritte Block behandelt den Übergang vom einmaligen Aufbau zum dauerhaften Betrieb. Datenmodelle verändern sich, wenn sich Quellsysteme oder Anforderungen wandeln – entsprechend braucht es Routinen, mit denen Qualität und Nachvollziehbarkeit erhalten bleiben.

  • Systematische Validierung von Datenmodellen vor der produktiven Nutzung
  • Regelmäßige Pflege von Dokumentation, damit sie nicht von der Realität abweicht
  • Nachverfolgung von Lineage-Änderungen bei Anpassungen an Quelltabellen
  • Identifikation von Performance-Engpässen in Transformationsprozessen
  • Optimierung von Modellen hinsichtlich Laufzeit und Ressourcenverbrauch
  • Aufbau wiederkehrender Prüfroutinen für Datenqualität im laufenden Betrieb

Ergänzend arbeiten die Teilnehmenden durchgehend an einem zusammenhängenden Übungsprojekt: Ausgehend von rohen, unstrukturierten Beispieldaten entsteht Schritt für Schritt eine vollständige Modellkette bis zur fertigen Analysetabelle, inklusive Tests und Dokumentation. Dieses Vorgehen spiegelt den Alltag in Analytics-Teams wider, in denen dbt-Projekte kontinuierlich wachsen und gepflegt werden müssen, statt einmalig fertiggestellt zu werden. Abschließend wird die Perspektive geöffnet: Wie lässt sich ein dbt-Projekt so strukturieren, dass es auch bei wachsender Zahl an Modellen übersichtlich bleibt, und welche Konventionen (Namensgebung, Ordnerstruktur, Modell-Ebenen von Staging bis Mart) haben sich in der Praxis bewährt, um Teams die gemeinsame Arbeit an einer Pipeline zu erleichtern.

Lernziele:

  • Die Rolle von dbt im ELT-Prozess einordnen und von klassischen ETL-Werkzeugen abgrenzen
  • Verstehen, warum Transformation nach dem Laden der Rohdaten stattfindet und welche Vorteile das bringt
  • Datenmodelle als modulare, wiederverwendbare SQL-Bausteine konzipieren
  • Lineage-Beziehungen zwischen Rohdaten, Zwischenmodellen und Endtabellen nachvollziehen und dokumentieren
  • Abhängigkeiten zwischen Modellen erkennen und in einer sinnvollen Reihenfolge auflösen
  • Eigene dbt-Modelle von der Rohtabelle bis zur fertigen Analysetabelle erstellen
  • Tests für Datenmodelle definieren, um Datenqualität automatisiert zu überprüfen
  • Dokumentation zu Modellen, Spalten und Transformationslogik pflegen und aktuell halten
  • dbt-Projekte in bestehende Datenpipelines und Analytics-Stacks integrieren
  • Datenmodelle systematisch validieren, bevor sie produktiv genutzt werden
  • Transformationsprozesse im Hinblick auf Laufzeit und Ressourcenverbrauch optimieren
  • Wartungsroutinen etablieren, damit Modelle, Tests und Dokumentation dauerhaft konsistent bleiben

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an eine breite Gruppe von Interessierten mit Bezug zur IT- und Datenwelt. Angesprochen sind sowohl Quereinsteigende ohne technischen Hintergrund als auch Personen, die bereits in der IT arbeiten und sich gezielt in Richtung Data Engineering oder Analytics weiterentwickeln möchten. Auch wer aus einem fachfremden Bereich wie Projektmanagement, Vertrieb oder Ingenieurwesen kommt und dieses Wissen mit Datenkompetenz verbinden will, findet hier einen praxisnahen Einstieg in ein spezialisiertes, stark nachgefragtes Tool.

  • Quereinsteiger:innen, die sich einen konkreten, gefragten Baustein moderner Datenarchitekturen aneignen möchten
  • IT-affine Fachkräfte, die ihr Profil um Transformationslogik und Pipeline-Wissen erweitern wollen
  • Freiberufler:innen und Selbstständige, die dbt-Projekte für Kund:innen umsetzen möchten
  • Berufstätige aus fachfremden Bereichen, die IT-Kenntnisse mit ihrem bisherigen Know-how kombinieren wollen
  • Personen mit praktischer Tech-Erfahrung, denen ein nachweisbarer Qualifikationsnachweis fehlt
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt wird ein Realschulabschluss, Abitur, eine abgeschlossene Ausbildung oder ein – auch abgebrochenes – Studium. Programmiererfahrung ist nicht zwingend erforderlich, erleichtert den Einstieg aber merklich, da mit SQL-basierten Modellen gearbeitet wird. Gute Englischkenntnisse werden benötigt, da Dokumentation und Fehlermeldungen im dbt-Umfeld überwiegend englischsprachig sind. Wer bislang wenig mit Datenbanken oder SQL zu tun hatte, sollte sich auf eine steilere Lernkurve zu Kursbeginn einstellen, wird aber durch den modularen Aufbau schrittweise herangeführt.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer statt, überwiegend in Vollzeit mit einzelnen Teilzeit-Optionen. Theorieanteile zu ELT-Konzepten und dbt-Architektur wechseln sich mit praktischen Übungen ab, in denen direkt am eigenen Modellprojekt gearbeitet wird. Da dbt selbst ein Kommandozeilen- und Code-nahes Werkzeug ist, liegt der Schwerpunkt auf konkreter Modellarbeit statt auf reiner Theorievermittlung – Konzepte werden anhand von echten SQL-Modellen erarbeitet und direkt in der Übungsumgebung erprobt.

Der Kurs ist überwiegend als Vollzeitformat angelegt, wird in Teilen aber auch in Teilzeit angeboten, sodass sich Berufstätige oder Personen mit anderen zeitlichen Verpflichtungen die Teilnahme einteilen können. Die virtuelle Durchführung erlaubt eine ortsunabhängige Teilnahme, ohne dass dabei auf die direkte Interaktion mit Lehrkräften und der Lerngruppe verzichtet werden muss.

Der Kurs schließt mit einem internen Zertifikat des Kursanbieters ab, das die erworbenen Kenntnisse in dbt-basierter Datentransformation bestätigt. Es handelt sich nicht um eine staatlich anerkannte Prüfung oder ein Hersteller-Zertifikat, sondern um einen trägerinternen Qualifikationsnachweis, der die praktische Arbeit mit dbt-Modellen, Tests und Dokumentation im Kurs belegt.

Nutzen & Perspektiven

Wer sich in Richtung Data Engineering oder Analytics Engineering orientiert, kommt an dbt kaum vorbei: Das Tool hat sich in den vergangenen Jahren als zentraler Baustein moderner Datenstacks etabliert, weil es SQL-Kompetenz mit Software-Engineering-Prinzipien wie Versionierung, Tests und Dokumentation verbindet. Wer diesen Kurs abschließt, versteht nicht nur, wie einzelne dbt-Modelle geschrieben werden, sondern auch, warum Datenteams überhaupt in dieser Struktur arbeiten – ein Verständnis, das weit über die reine Tool-Bedienung hinausgeht. Besonders wertvoll ist der Fokus auf Lineage und Abhängigkeiten: Wer nachvollziehen kann, wie Daten durch eine Modellkette fließen und welche Tabellen von welchen anderen abhängen, kann Fehler schneller eingrenzen und Pipelines robuster gestalten. Diese Fähigkeit wird in Analytics-Teams zunehmend erwartet, gerade weil Datenpipelines mit wachsender Unternehmensgröße schnell unübersichtlich werden können. Der Kurs eignet sich damit sowohl als gezielter Baustein für den Wechsel in ein Data-Engineering-nahes Berufsfeld als auch als Vertiefung für alle, die bereits mit SQL oder Datenanalyse arbeiten und ihre Kenntnisse um die Transformationsschicht moderner ELT-Pipelines erweitern möchten. Die enge Verzahnung von Theorie und praktischer Modellarbeit sorgt dafür, dass die erlernten Fähigkeiten unmittelbar auf reale Projektsituationen übertragbar sind.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung
    243.481 Stellen
  • Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein
    19.202 Stellen
  • Data Engineer
    6.907 Stellen
  • EDV-Fachkraft
    268 Stellen
  • Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin
    165 Stellen
  • Mathematisch-technischer Softwareentwickler/Mathematisch-technische Softwareentwicklerin
    10 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist dbt und wofür wird es eingesetzt?

dbt (data build tool) ist ein spezialisiertes Werkzeug für die Transformationsschicht in ELT-Pipelines. Statt Daten vor dem Laden zu transformieren, werden sie zunächst roh ins Data Warehouse geladen und dort mit SQL-basierten dbt-Modellen in nutzbare Analysetabellen verwandelt.

Brauche ich Programmiererfahrung für diesen Kurs?

Nein, zwingend erforderlich ist sie nicht. Da mit SQL-basierten Modellen gearbeitet wird, erleichtert Vorerfahrung mit Datenbanken oder Programmierung den Einstieg, ist aber keine formale Voraussetzung. Wichtiger sind gute Englischkenntnisse.

Was lerne ich konkret über Datenqualität und Tests?

Sie lernen, wie sich Tests direkt in dbt-Modelle einbetten lassen, um Datenqualität automatisiert zu prüfen – etwa auf Vollständigkeit oder Eindeutigkeit von Werten. Ergänzend wird vermittelt, wie Dokumentation zu Modellen und Transformationslogik gepflegt wird.

Wie ist der Kurs organisiert?

Der Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer statt, überwiegend in Vollzeit mit vereinzelten Teilzeit-Optionen. Theorie zu ELT-Konzepten wechselt sich mit praktischer Modellarbeit an einem durchgehenden Übungsprojekt ab.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat, das die im Kurs erworbenen praktischen dbt-Kenntnisse bestätigt. Es handelt sich nicht um ein staatliches Examen oder eine Hersteller-Zertifizierung, sondern um einen Qualifikationsnachweis des Bildungsträgers.