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Data Science: Feature Engineering Kurs (Aufbau)

Aufbaukurs mit Fokus auf Feature Engineering fürs Machine Learning: Merkmale extrahieren, Daten bereinigen und Ergebnisse in Power-BI-Dashboards aufbereiten.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs ist als Vollzeitformat angelegt und deckt mit seinen vier eng verzahnten Modulen ein Themenspektrum ab, das von explorativer Datenanalyse bis zum spezialisierten Feature Engineering reicht. Der Umfang ist so bemessen, dass neben der Theorie ausreichend Raum für praktische Übungen an… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Je nach Anbieter schließt der Kurs mit einem Trägerzertifikat ab, teils ergänzt durch eine Abschlussprüfung. Es handelt sich um einen trägerinternen Qualifikationsnachweis und keine staatlich anerkannte Prüfung, der die erworbenen Kenntnisse in Datenanalyse, SQL, Power BI und insbesondere Feature… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind Interesse an Daten, analytisches Denken und Aufgeschlossenheit gegenüber digitalen Anwendungen. Erste Erfahrungen mit Datenanalyse oder Python erleichtern den Einstieg in die praktischen Übungen, vertiefte Mathematik-… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs setzt einen klaren Schwerpunkt, der ihn von anderen Data-Science-Grundlagenangeboten unterscheidet: Feature Engineering – also die gezielte Extraktion und Aufbereitung von Merkmalen aus Rohdaten, damit Machine-Learning-Modelle zuverlässig funktionieren. Ergänzt wird dieser Schwerpunkt um explorative Datenanalyse, effiziente SQL-Abfragen für große Datensätze und die Visualisierung von Ergebnissen mit Power BI. Der Kurs richtet sich an alle, die verstehen möchten, wie aus rohen Daten die Merkmale entstehen, auf denen Machine-Learning-Modelle überhaupt aufbauen können.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der Kurs gliedert sich in vier Themenblöcke, die konsequent auf das Ziel hinarbeiten, aus Rohdaten belastbare Merkmale für Machine-Learning-Modelle zu gewinnen. Modul 1 – Statistische Analysen und Modellierung: Der erste Block schafft die analytische Ausgangsbasis, auf der das spätere Feature Engineering aufbaut.

  • Einsatz explorativer Datenanalyse zur Identifikation von Mustern und Zusammenhängen
  • Anwendung statistischer Methoden zur Fundierung datengetriebener Entscheidungen
  • Vorbereitung von Daten speziell im Hinblick auf spätere Machine-Learning-Modelle
  • Validierung von Modellergebnissen anhand geeigneter Kriterien
  • Einordnung, welche statistischen Zusammenhänge für Feature Engineering relevant sind
  • Erkennen von Datenbesonderheiten, die spätere Modelle verzerren könnten

Modul 2 – SQL für effiziente Datenabfragen und Strukturierung: Der zweite Block vertieft SQL-Kenntnisse mit klarem Bezug zu großen, machine-learning-relevanten Datensätzen.

  • Einsatz von Joins, Aggregationen und Filtern zur präzisen Analyse großer Datensätze
  • Formulierung optimierter Abfragen zur Verbesserung der Performance datenintensiver Prozesse
  • Effiziente Strukturierung von Datenbanken zur Unterstützung von Machine-Learning-Anwendungen
  • Umgang mit umfangreichen Datenmengen, ohne die Abfragegeschwindigkeit zu verlieren
  • Verknüpfung mehrerer Datenquellen für eine konsistente Analysebasis
  • Einordnung, wie Datenbankstruktur die Qualität extrahierter Merkmale beeinflusst

Modul 3 – Interaktive Visualisierung und Berichterstellung mit Power BI: Der dritte Block widmet sich der verständlichen Darstellung analytischer und modellbezogener Ergebnisse.

  • Erstellung von Dashboards zur nachvollziehbaren Darstellung von Analyseergebnissen
  • Nutzung von DAX-Funktionen zur Berechnung von Kennzahlen für datenwissenschaftliche Modelle
  • Entwicklung aussagekräftiger Berichte zur gezielten Steuerung datenbasierter Entscheidungen
  • Verknüpfung von Feature-Engineering-Ergebnissen mit visuellen Auswertungen
  • Gestaltung von Dashboards für unterschiedliche fachliche Zielgruppen
  • Einordnung, welche Kennzahlen für Modellbewertung visuell sinnvoll darstellbar sind

Modul 4 – Feature Engineering und Datenbereinigung für maschinelles Lernen: Der vierte und namensgebende Block bildet den fachlichen Kern des Kurses.

  • Extraktion relevanter Merkmale aus Datensätzen zur Verbesserung der Modellleistung
  • Bereinigung und Harmonisierung unterschiedlicher Datenquellen für zuverlässige ML-Analysen
  • Einsatz automatisierter Prozesse zur effizienten Aufbereitung großer Datenmengen
  • Bewertung, welche Merkmale für ein konkretes Modellierungsproblem tatsächlich relevant sind
  • Umgang mit fehlenden oder verzerrten Werten bei der Merkmalsextraktion
  • Dokumentation des Feature-Engineering-Prozesses für nachvollziehbare Modellentwicklung

Der rote Faden des Kurses führt konsequent von der explorativen Analyse über die SQL-gestützte Datenstrukturierung und die visuelle Aufbereitung bis zum eigentlichen Feature Engineering: Jedes Modul liefert einen Baustein, der im vierten Block zusammenläuft, wenn es darum geht, aus bereinigten, gut strukturierten und bereits explorativ verstandenen Daten die Merkmale zu extrahieren, auf denen Machine-Learning-Modelle aufbauen. Besonderes Gewicht liegt darauf, Feature Engineering nicht als rein technischen Schritt, sondern als iterativen Prozess zu vermitteln: Welche Merkmale ein Modell tatsächlich verbessern, zeigt sich oft erst im Zusammenspiel mit der Modellvalidierung aus Modul 1 – der Kurs verzahnt diese Rückkopplung deshalb bewusst über alle Themenblöcke hinweg, statt Feature Engineering isoliert am Ende anzuhängen.

Lernziele:

  • Explorative Datenanalyse einsetzen, um Muster und Zusammenhänge in Datensätzen zu erkennen
  • Statistische Methoden anwenden, um datengetriebene Entscheidungen fundiert zu treffen
  • Daten systematisch für Machine-Learning-Modelle vorbereiten und deren Ergebnisse validieren
  • Joins, Aggregationen und Filter einsetzen, um große Datensätze präzise zu analysieren
  • SQL-Abfragen so optimieren, dass datenintensive Prozesse performant bleiben
  • Datenbanken so strukturieren, dass sie Machine-Learning-Anwendungen sinnvoll unterstützen
  • Interaktive Dashboards mit Power BI erstellen, um Analyseergebnisse verständlich darzustellen
  • DAX-Funktionen nutzen, um berechnete Kennzahlen für datenwissenschaftliche Modelle zu generieren
  • Aussagekräftige Berichte entwickeln, die datenbasierte Entscheidungen gezielt unterstützen
  • Relevante Merkmale (Features) aus Rohdatensätzen extrahieren, um Modellleistung zu verbessern
  • Datenquellen bereinigen und harmonisieren, um zuverlässige Machine-Learning-Analysen zu ermöglichen
  • Automatisierte Prozesse einsetzen, um große Datenmengen effizient für Analysen aufzubereiten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte, die ihre Kompetenzen in Data Science, Datenanalyse, künstlicher Intelligenz, Forschung, Reporting oder technisch geprägten Fachbereichen gezielt ausbauen möchten. Besonders geeignet ist er für alle, die lernen möchten, statistische Methoden, Datenmodelle und Machine-Learning-Ansätze im beruflichen Alltag konkret anzuwenden.

  • Personen mit Interesse an einer vertiefenden Rolle im Bereich Machine Learning und Modellierung
  • Fachkräfte aus Reporting oder Business Intelligence, die Feature-Engineering-Kompetenz aufbauen möchten
  • Quereinsteiger:innen mit analytischem Interesse und Grundverständnis für digitale Anwendungen
  • Mitarbeitende aus technisch geprägten Fachbereichen, die datengetriebene Methoden ergänzen wollen
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind Interesse an Daten, analytisches Denken und Aufgeschlossenheit gegenüber digitalen Anwendungen. Erste Erfahrungen mit Datenanalyse oder Python erleichtern den Einstieg in die praktischen Übungen, vertiefte Mathematik- oder Machine-Learning-Kenntnisse werden hingegen nicht vorausgesetzt, da die entsprechenden Grundlagen im Kurs selbst aufgebaut werden.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Unterricht findet im Hybrid-Learning-Format in Vollzeit statt und verbindet Präsenzanteile mit digitalen Lerneinheiten. Der methodische Schwerpunkt liegt auf dem Wechselspiel zwischen explorativer Analyse, SQL-gestützter Datenstrukturierung und der praktischen Merkmalsextraktion: Konzepte werden nicht isoliert erklärt, sondern anhand von Datensätzen erarbeitet, die im Kursverlauf mehrfach aus unterschiedlichen Blickwinkeln – analytisch, strukturell und visuell – betrachtet werden.

Der Kurs ist als Vollzeitformat angelegt und deckt mit seinen vier eng verzahnten Modulen ein Themenspektrum ab, das von explorativer Datenanalyse bis zum spezialisierten Feature Engineering reicht. Der Umfang ist so bemessen, dass neben der Theorie ausreichend Raum für praktische Übungen an konkreten, machine-learning-relevanten Datensätzen bleibt.

Je nach Anbieter schließt der Kurs mit einem Trägerzertifikat ab, teils ergänzt durch eine Abschlussprüfung. Es handelt sich um einen trägerinternen Qualifikationsnachweis und keine staatlich anerkannte Prüfung, der die erworbenen Kenntnisse in Datenanalyse, SQL, Power BI und insbesondere Feature Engineering dokumentiert.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Feature Engineering gilt in der Praxis oft als der Schritt, der über Erfolg oder Misserfolg eines Machine-Learning-Projekts entscheidet – selbst leistungsfähige Algorithmen liefern schlechte Ergebnisse, wenn die zugrunde liegenden Merkmale schlecht gewählt oder unsauber aufbereitet sind. Wer diesen Kurs abschließt, versteht nicht nur einzelne Analysetechniken, sondern den gesamten Weg von der Rohdaten-Exploration über die SQL-gestützte Strukturierung bis zur gezielten Merkmalsextraktion. Die Verbindung mit Power BI sorgt zusätzlich dafür, dass die gewonnenen Merkmale und Modellergebnisse nicht nur technisch korrekt, sondern auch kommunizierbar sind: Wer ein Modell entwickelt, muss dessen Ergebnisse auch Fachabteilungen oder Entscheidungsträger:innen verständlich vermitteln können – genau diese Brücke zwischen technischer Tiefe und verständlicher Darstellung baut der Kurs gezielt auf. Damit eignet sich die Weiterbildung besonders für alle, die über einen reinen Grundlagenkurs hinausgehen und sich auf die praktische Seite von Machine-Learning-Projekten spezialisieren möchten – ein Profil, das in Teams mit Data-Science-Ambitionen zunehmend gesucht wird, weil gute Feature-Engineering-Kompetenz in der Praxis seltener vorhanden ist als reines Modellierungs-Wissen.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Data Scientist
  • Machine Learning Engineer
  • Business Intelligence Analyst
  • Data Analyst

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist Feature Engineering und warum ist es Schwerpunkt dieses Kurses?

Feature Engineering bezeichnet die gezielte Extraktion und Aufbereitung von Merkmalen aus Rohdaten, damit Machine-Learning-Modelle zuverlässig funktionieren. Da schlecht gewählte Merkmale selbst gute Algorithmen ausbremsen, bildet dieser Schritt den fachlichen Kern des Kurses.

Wie unterscheidet sich dieser Kurs von einem allgemeinen Data-Science-Grundlagenkurs?

Statt breiter Grundlagenvermittlung liegt der klare Schwerpunkt auf Feature Engineering und explorativer Datenanalyse für Machine-Learning-Anwendungen, ergänzt um SQL für große Datensätze und Power-BI-Visualisierung der Modellergebnisse.

Welche Power-BI-Kenntnisse werden vermittelt?

Sie lernen, interaktive Dashboards zu erstellen und DAX-Funktionen zu nutzen, um berechnete Kennzahlen für datenwissenschaftliche Modelle zu generieren – mit dem Ziel, Analyseergebnisse verständlich darzustellen.

Brauche ich Vorkenntnisse in Python oder Mathematik?

Nein, zwingend nicht. Erste Erfahrung mit Datenanalyse oder Python erleichtert den Einstieg, vertiefte Mathematik- oder Machine-Learning-Kenntnisse werden aber nicht vorausgesetzt und im Kurs selbst aufgebaut.

Wie ist der Kurs organisatorisch aufgebaut?

Der Unterricht findet im Hybrid-Learning-Format in Vollzeit statt und kombiniert Präsenz- mit digitalen Lerneinheiten. Die vier Module sind eng verzahnt, sodass Feature Engineering im letzten Block auf allen vorherigen Inhalten aufbaut.