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Data Science: Konzepte für effiziente Anwendungen – Kurs

Konzeptioneller Data-Science-Kurs: Wie werden Datenpipelines, Analysen und Machine-Learning-Modelle so gebaut, dass sie effizient, skalierbar und im echten Betrieb belastbar sind.

Auf einen Blick

DauerModularØ am Markt
FormatOnline & Präsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Nicht jede Data-Science-Lösung, die im Testlauf funktioniert, hält auch dem produktiven Einsatz stand. Dieser Kurs setzt genau an diesem Punkt an: Er vermittelt die konzeptionellen Grundlagen, mit denen datengetriebene Anwendungen von Anfang an effizient, nachvollziehbar und skalierbar aufgebaut werden. Im Zentrum stehen automatisierte Datenpipelines, der zielgerichtete Einsatz von SQL zur Datenaufbereitung, die visuelle Aufbereitung mit Power BI sowie die Grundprinzipien des maschinellen Lernens – jeweils mit Blick darauf, wie Aufwand und Nutzen im Verhältnis bleiben.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 05.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

36

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 11 erfassten Orten

Regionen

7 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat, teils mit Abschlussprüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning86 %
  • Virtuelles Klassenzimmer14 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 6 Monate bis 1 Jahr14×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €14×

Häufige Kursorte

  • Bremen
  • Duisburg
  • Dortmund
  • Hamburg
  • Hannover
  • Bochum

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen
  • Niedersachsen
  • Bremen
  • Baden-Württemberg
  • Hamburg
  • Hessen

Vermittelte Kompetenzen

  • SQL
  • Power BI
  • DAX
  • Maschinelles Lernen
  • Datenpipelines
  • Explorative Datenanalyse
  • Datenmodellierung

Zugeordnete Zielberufe

  • Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen/12 Mon.
  • Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
  • Data Scientist3.910 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 36 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Modulblock widmet sich dem Aufbau automatisierter Datenpipelines. Statt Daten manuell aufzubereiten, lernen die Teilnehmenden, wiederkehrende Verarbeitungsschritte als strukturierten Workflow zu denken – von der Rohdatenaufnahme bis zur konsolidierten Analysebasis.

  • Aufbau strukturierter Workflows zur Datenharmonisierung
  • Transformation heterogener Rohdatenquellen in ein einheitliches Format
  • Erkennung und Behandlung von Datenqualitätsproblemen an der Quelle
  • Planung von Verarbeitungsschritten mit Blick auf spätere Wiederverwendbarkeit
  • Vermeidung redundanter Verarbeitungsschritte zur Steigerung der Effizienz
  • Dokumentation von Pipeline-Schritten für Nachvollziehbarkeit im Team

Im zweiten Block steht SQL als Werkzeug zur effizienten Datenverarbeitung im Mittelpunkt. Der Kurs zeigt, wie relationale Datenbanken so abgefragt werden, dass Analysen auf einer sauberen, vorbereiteten Datenbasis aufsetzen können.

  • Joins zur Verknüpfung mehrerer Datenquellen zu einem konsistenten Datensatz
  • Aggregationen zur Verdichtung großer Datenmengen auf relevante Kennzahlen
  • Filtertechniken zur gezielten Eingrenzung analyserelevanter Datensätze
  • Performanzaspekte bei der Abfrage umfangreicher Tabellen
  • Vorbereitung relationaler Daten für explorative Analysen
  • Übergabe SQL-basierter Ergebnisse an nachgelagerte Analyseschritte

Der dritte Block behandelt explorative Datenanalyse und statistische Grundverfahren. Ziel ist es, aus Rohdaten belastbare Aussagen abzuleiten, bevor überhaupt an ein Modell gedacht wird – eine Kompetenz, die in der Praxis oft unterschätzt wird.

  • Systematisches Sichten und Charakterisieren unbekannter Datensätze
  • Erkennung von Ausreißern, Verteilungen und Zusammenhängen
  • Einsatz beschreibender Statistik zur ersten Einordnung von Daten
  • Visuelle Prüfverfahren zur schnellen Plausibilisierung von Auffälligkeiten
  • Ableitung erster Hypothesen aus explorativen Befunden
  • Einschätzung, welche Muster tatsächlich analytisch relevant sind

Der vierte Block führt in die Grundlagen des maschinellen Lernens ein, wobei der Effizienzgedanke durchgehend präsent bleibt: Es geht nicht um das komplexeste Modell, sondern um das Modell, das die gestellte Frage mit vertretbarem Aufwand zuverlässig beantwortet.

  • Auswahl geeigneter Modellansätze je nach Fragestellung und Datenlage
  • Training und Validierung prädiktiver Modelle
  • Bewertung der Modellgüte anhand nachvollziehbarer Kennzahlen
  • Einordnung von Über- und Unteranpassung bei Modellen
  • Einbindung trainierter Modelle in praxisorientierte Anwendungsszenarien
  • Abwägung zwischen Modellkomplexität und Recheneffizienz

Ergänzend baut ein praxisorientierter Block die Brücke zwischen den vier Themenfeldern und der Visualisierung mit Power BI. Die Teilnehmenden setzen die zuvor erarbeiteten Konzepte in einem durchgängigen Beispiel um – von der Pipeline bis zum fertigen Dashboard.

  • Einrichtung eines durchgängigen Analyseflusses von Rohdaten bis Dashboard
  • Erstellung interaktiver Berichte mit Power BI
  • Einsatz von DAX-Funktionen zur Berechnung abgeleiter Kennzahlen
  • Gestaltung übersichtlicher Visualisierungen komplexer Datenbeziehungen
  • Abstimmung von Dashboard-Inhalten auf unterschiedliche Zielgruppen im Unternehmen
  • Iterative Verbesserung von Berichten anhand von Nutzerfeedback
  • Einschätzung, wann ein Dashboard automatisiert statt manuell aktualisiert werden sollte
  • Strukturierung von Kennzahlen nach fachlicher Relevanz statt technischer Verfügbarkeit
  • Vermeidung überladener Visualisierungen zugunsten klarer Aussagen
  • Verknüpfung mehrerer Datenquellen innerhalb eines Power-BI-Modells
  • Rückschau, an welcher Stelle im Prozess ein Modell durch eine einfachere Regel ersetzt werden kann
  • Zusammenführung aller Kursinhalte in einem abschließenden Konzeptbeispiel

Der rote Faden des Kurses ist die Frage nach der Effizienz: An jeder Stelle wird nicht nur gezeigt, wie eine Technik funktioniert, sondern auch, wann ihr Einsatz sinnvoll ist und wann ein einfacherer Weg zum gleichen Ergebnis führt. Diese konzeptionelle Herangehensweise unterscheidet den Kurs von rein werkzeugorientierten Schulungen, die einzelne Tools isoliert vermitteln, ohne den Zusammenhang zwischen Datenpipeline, Analyse und Modell herzustellen. Am Ende des Kurses steht ein Verständnis dafür, wie sich eine Datenanwendung von der Rohdatenquelle bis zum entscheidungsreifen Dashboard konzeptionell durchdenken lässt – unabhängig davon, mit welchem konkreten Werkzeug sie später umgesetzt wird.

Lernziele:

Nach Abschluss des Kurses können die Teilnehmenden folgende Fähigkeiten in der Praxis anwenden.

  • Datenverarbeitende Prozesse so konzipieren, dass sie auch bei wachsendem Datenvolumen stabil bleiben
  • Automatisierte Datenpipelines für die Harmonisierung und Transformation großer Datenmengen entwerfen
  • Relationale Daten mit SQL gezielt über Joins, Aggregationen und Filter aufbereiten
  • Datenqualität als Voraussetzung für belastbare Analyseergebnisse einschätzen und sichern
  • Explorative Datenanalysen zur Identifikation von Strukturen, Mustern und Trends durchführen
  • Statistische Verfahren zur Bewertung von Zusammenhängen in Daten anwenden
  • Grundlegende Techniken des maschinellen Lernens für prädiktive Modelle einsetzen
  • Modelle trainieren, evaluieren und im Hinblick auf Effizienz optimieren
  • Interaktive Dashboards und Reports mit Power BI erstellen
  • DAX-Funktionen zur Berechnung und Darstellung komplexer Kennzahlen nutzen
  • Analyseergebnisse so aufbereiten, dass sie in Fachabteilungen verständlich und handlungsleitend wirken
  • den Ressourcenaufwand einer Datenanwendung gegen ihren tatsächlichen Erkenntnisgewinn abwägen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen und Quereinsteiger:innen, die sich systematisch mit den konzeptionellen Grundlagen effizienter Datenanwendungen auseinandersetzen möchten, statt nur einzelne Werkzeuge zu bedienen.

  • Personen mit Interesse an Data Science, die den Gesamtzusammenhang von Pipeline, Analyse und Modell verstehen wollen
  • Fachkräfte aus Reporting oder Controlling, die ihre Arbeit stärker konzeptionell und effizient ausrichten möchten
  • Quereinsteiger:innen, die eine strukturierte Denkweise für datengetriebene Prozesse aufbauen wollen
  • Mitarbeitende aus technisch geprägten Fachbereichen, die Analyseprozesse mitgestalten sollen
Voraussetzungen:

Formale Abschlüsse werden für die Teilnahme nicht vorausgesetzt. Sinnvoll sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie ein grundlegendes Interesse an Daten, Auswertungen und geschäftlichen Fragestellungen. Erste Berührungspunkte mit Excel, Tabellen oder Reports erleichtern den Einstieg, sind aber keine zwingende Bedingung.

Ablauf & Abschluss

Die konzeptionellen Inhalte werden anhand eines durchgängigen Beispielszenarios erarbeitet, das sich von der Datenpipeline über die Analyse bis zum Dashboard zieht. Theoretische Erklärungen zu Effizienz- und Skalierungsfragen wechseln sich mit praktischen Übungen an SQL, Power BI und einfachen Modellbeispielen ab, sodass die Teilnehmenden das Konzept nicht nur verstehen, sondern auch unmittelbar anwenden.

Der Kurs ist modular aufgebaut und lässt sich in individuellem Tempo bearbeiten. Der Umfang orientiert sich an den vier Themenblöcken Datenpipelines, SQL, explorative Analyse und maschinelles Lernen zuzüglich des praxisorientierten Power-BI-Blocks.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erarbeiteten Konzepte zu effizienten Datenanwendungen bestätigt. Je nach Anbieter kann eine Abschlussprüfung Teil des Kurses sein.

Nutzen & Perspektiven

Wer diesen Kurs abschließt, verlässt ihn nicht nur mit Kenntnissen in SQL, Power BI und Grundlagen des maschinellen Lernens, sondern mit einem konzeptionellen Verständnis dafür, wie diese Bausteine sinnvoll zusammenspielen. Das ist ein Unterschied, der im Berufsalltag zählt: Wer nur Werkzeuge bedienen kann, stößt schnell an Grenzen, sobald sich Datenmengen oder Anforderungen ändern. Wer die zugrunde liegenden Konzepte versteht, kann Lösungen anpassen, statt sie neu zu erfinden. Besonders in Unternehmen, die ihre Datenprozesse gerade erst aufbauen oder professionalisieren, ist diese konzeptionelle Denkweise gefragt. Hier zählt nicht nur, ob jemand ein Dashboard bauen kann, sondern ob die dahinterliegende Datenpipeline auch dann noch funktioniert, wenn sich die Datenquelle ändert oder das Volumen wächst. Genau dieses Verständnis für Effizienz und Skalierbarkeit vermittelt der Kurs praxisnah. Für den weiteren beruflichen Weg schafft der Kurs eine Grundlage, auf der sich vertiefende Kenntnisse in einzelnen Bereichen – etwa fortgeschrittenes maschinelles Lernen oder komplexere Datenbankarchitekturen – gezielt aufbauen lassen, da die konzeptionelle Landkarte bereits vorhanden ist.

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Arbeitsmarkt-Report

Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.

Einstieg (0-2 J.):28.000–38.000 €
Mittel (3-7 J.):38.000–50.000 €
Senior (8+ J.):50.000–68.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein
    19.202 Stellen
  • Data Engineer
    6.907 Stellen
  • Data Scientist
    3.910 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Worin unterscheidet sich dieser Kurs von einer klassischen Data-Science-Ausbildung?

Der Kurs stellt nicht einzelne Werkzeuge in den Vordergrund, sondern die konzeptionelle Frage, wie Datenpipelines, Analysen und Modelle so gebaut werden, dass sie effizient und skalierbar bleiben. SQL, Power BI und Machine-Learning-Grundlagen dienen dabei als praktische Beispiele für diese Konzepte.

Brauche ich Programmiererfahrung, um teilzunehmen?

Nein, formale Abschlüsse oder Programmiererfahrung werden nicht vorausgesetzt. Sichere PC-Kenntnisse und Interesse an Daten reichen für den Einstieg aus, erste Erfahrung mit Excel oder Reports ist von Vorteil.

Welche Werkzeuge werden im Kurs eingesetzt?

Der Kurs arbeitet mit SQL zur Datenaufbereitung und Power BI inklusive DAX-Funktionen zur Visualisierung. Ergänzend werden Grundprinzipien des maschinellen Lernens anhand einfacher Modellbeispiele vermittelt.

Was bedeutet „effiziente Anwendungen" konkret im Kurskontext?

Es geht darum, an jeder Stelle abzuwägen, welcher Aufwand für eine Datenlösung tatsächlich nötig ist – etwa ob eine automatisierte Pipeline sinnvoll ist oder ob ein einfacheres Vorgehen zum gleichen Ergebnis führt, ohne unnötige Komplexität aufzubauen.

Mit welchem Abschluss endet der Kurs?

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab. Je nach Anbieter kann eine Abschlussprüfung Teil des Kurses sein.