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Deep Learning Grundlagen: Kurs für neuronale Netze

Grundkurs zu neuronalen Netzen: Architektur, Aktivierungsfunktionen und Backpropagation verstehen und in SQL-gestützter Datenaufbereitung sowie ersten CNN-/RNN-Anwendungen praktisch umsetzen.

Auf einen Blick

DauerVollzeitØ am Markt
FormatPräsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Deep Learning Grundlagen führt in die Funktionsweise künstlicher neuronaler Netze ein und zeigt, wie aus rohen Daten trainierbare Modelle werden. Im Zentrum steht das Zusammenspiel aus Netzarchitektur, Datenaufbereitung und den ersten praktischen Anwendungsfeldern von Convolutional und Recurrent Neural Networks. Wer bislang nur Begriffe wie "neuronales Netz" oder "Backpropagation" gehört hat, aber nie nachvollziehen konnte, was dahintersteckt, bekommt hier ein tragfähiges Fundament, das sowohl die Theorie als auch den Umgang mit realen Datensätzen abdeckt.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 03.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

zu diesem Kurs erfasst

Angebote

48

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Kommende Termine

0

an 1 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat (optional mit Abschlussprüfung)

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €

Häufige Kursorte

  • Leipzig

Bundesländer

  • Sachsen

Vermittelte Kompetenzen

  • Neuronale Netze
  • Convolutional Neural Networks
  • Recurrent Neural Networks
  • Backpropagation
  • Feature Engineering
  • SQL
  • Datenaufbereitung
  • Aktivierungsfunktionen

Zugeordnete Zielberufe

  • Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
  • Machine Learning Engineer1.150 Stellen/12 Mon.
  • Technische Informatik (weiterführend)469 Stellen/12 Mon.
  • Informationsmanagement (weiterführend)84 Stellen/12 Mon.
  • IT-Management (weiterführend)57 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Im ersten Themenblock geht es um das Fundament: die Architektur künstlicher neuronaler Netze. Bevor irgendetwas trainiert werden kann, muss klar sein, wie ein Netz überhaupt aufgebaut ist und was in ihm passiert, wenn Daten hindurchfließen.

  • Aufbau von Eingabe-, versteckten und Ausgabeschichten im Detail betrachten
  • Funktionsweise einzelner Neuronen und ihrer Gewichtungen nachvollziehen
  • Aktivierungsfunktionen wie sie das Lernverhalten des Netzes steuern
  • Zusammenspiel von Gewichtsanpassung und Zielfunktion beim Training
  • Unterschiede zwischen flachen und tiefen Netzarchitekturen einordnen
  • Typische Stolperfallen bei zu einfach oder zu komplex gewählten Architekturen

Der zweite Block widmet sich der Datenaufbereitung und dem Feature Engineering, ohne die kein neuronales Netz sinnvoll trainiert werden kann. Hier verschiebt sich der Blick von der reinen Modelltheorie hin zur praktischen Arbeit mit echten Datensätzen.

  • Rohdaten sichten, bereinigen und auf Konsistenz prüfen
  • Normalisierung und Skalierung von Eingabewerten für stabileres Training
  • Umgang mit fehlenden oder fehlerhaften Werten in Trainingsdatensätzen
  • Extraktion relevanter Merkmale aus unstrukturierten oder halbstrukturierten Daten
  • Transformation von Rohvariablen in aussagekräftige Eingabegrößen
  • Bewertung, welche Merkmale tatsächlich zur Modellgüte beitragen

Der dritte Block dreht sich um Datenbanken und SQL als Werkzeug, um Trainingsdaten in der nötigen Größenordnung überhaupt handhabbar zu machen. Deep Learning lebt von Datenmenge, und diese Menge muss erst einmal strukturiert vorliegen.

  • Aufbau effizienter SQL-Abfragen für große Trainingsdatensätze
  • Einsatz von Joins zur Zusammenführung verschiedener Datenquellen
  • Aggregationen zur Verdichtung von Rohdaten auf relevante Kennzahlen
  • Optimierung von Abfragen im Hinblick auf Performance bei wachsenden Datenmengen
  • Organisation von Datenbanken im Hinblick auf wiederholtes Modelltraining
  • Praktische Übungen zur Abfrage realistischer, umfangreicher Datensätze

Der vierte Block überträgt das bisher Gelernte auf konkrete Netzarchitekturen und deren Anwendungsfelder. Hier zeigt sich, wofür sich der ganze Vorbereitungsaufwand tatsächlich lohnt.

  • Convolutional Neural Networks als Ansatz für Bilddaten und visuelle Muster
  • Recurrent Neural Networks für sequenzielle Daten wie Zeitreihen oder Textfolgen
  • Backpropagation als zentraler Mechanismus zur Fehlerkorrektur im Netz
  • Optimierungsverfahren zur schrittweisen Verbesserung der Modellgenauigkeit
  • Einordnung, wann welche Architektur für welches Problem geeignet ist
  • Erste Einschätzung von Trainingsergebnissen anhand einfacher Kennzahlen

Ergänzend arbeiten die Teilnehmenden praxisnah an Beispielaufgaben, bei denen Datenaufbereitung, SQL-Abfragen und Netzarchitektur zusammengeführt werden. Dabei entsteht ein durchgängiges Verständnis dafür, wie aus einem losen Datensatz ein trainierbares Modell wird und welche Entscheidungen an welcher Stelle Einfluss auf das Ergebnis nehmen.

  • Vom Rohdatensatz bis zur ersten Modellarchitektur ein durchgängiges Beispiel bearbeiten
  • Eingabedaten für ein einfaches CNN-Beispiel vorbereiten und strukturieren
  • Sequenzdaten für ein RNN-Beispiel aufbereiten und in Trainingsform bringen
  • SQL-Abfragen zur gezielten Selektion von Trainings- und Testdaten formulieren
  • Aktivierungsfunktionen in einem einfachen Netzbeispiel gegenüberstellen
  • Einfluss unterschiedlicher Normalisierungsverfahren auf das Trainingsergebnis vergleichen
  • Backpropagation an einem kleinen, nachvollziehbaren Beispiel Schritt für Schritt verfolgen
  • Typische Fehlerbilder bei mangelhafter Datenaufbereitung identifizieren
  • Merkmalsauswahl anhand eines konkreten Datensatzes diskutieren und begründen
  • Aggregation großer Datenmengen zu handhabbaren Trainingsblöcken üben
  • Ergebnisse verschiedener Architekturansätze anhand einfacher Kennzahlen vergleichen
  • Eigene Beobachtungen zu Optimierungsverfahren im Gruppenrahmen austauschen

Lernziele:

  • Aufbau und Funktionsweise künstlicher neuronaler Netze in ihren wesentlichen Bausteinen erklären können
  • Die Rolle von Schichten, Neuronen und Verbindungsgewichten in tiefen Netzwerken einordnen
  • Aktivierungsfunktionen benennen und ihren Einfluss auf das Lernverhalten eines Netzes einschätzen
  • Den Ablauf der Backpropagation als Optimierungsmechanismus nachvollziehen
  • Rohdaten für neuronale Netze normalisieren, bereinigen und strukturieren
  • Merkmale aus Datensätzen extrahieren und in aussagekräftige Eingabevariablen überführen
  • SQL-Abfragen zur gezielten Auswahl und Zusammenstellung von Trainingsdaten schreiben
  • Joins und Aggregationen einsetzen, um große Datenmengen handhabbar zu machen
  • Convolutional Neural Networks in ihrer Grundstruktur für Bildaufgaben einordnen
  • Recurrent Neural Networks als Ansatz für sequenzielle Daten wie Text oder Zeitreihen verstehen
  • Optimierungsverfahren zur Verbesserung der Modellgenauigkeit benennen und einordnen
  • Typische Fehlerquellen bei der Datenvorbereitung erkennen, bevor sie ins Training einfließen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs eignet sich für alle, die einen fundierten Einstieg in Deep Learning suchen, ohne bereits über tiefgehende mathematische oder informatische Vorbildung zu verfügen. Angesprochen sind Menschen, die sich beruflich in Richtung Data Science, KI-Entwicklung oder datengetriebene Analyse orientieren möchten und dafür ein belastbares Grundverständnis neuronaler Netze aufbauen wollen.

  • Berufstätige, die in datenintensive oder analytische Tätigkeitsfelder wechseln möchten
  • Quereinsteiger:innen mit Interesse an künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen
  • Personen, die Deep Learning-Konzepte verstehen wollen, um sie im eigenen Fachgebiet einzusetzen
  • Einsteiger:innen ohne Programmier- oder Statistikvorkenntnisse, die strukturiert an das Thema herangeführt werden möchten
Voraussetzungen:

Formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Grundlegende PC-Kenntnisse sowie Interesse an Daten, Modellen und analytischen Fragestellungen reichen als Ausgangspunkt aus. Vorerfahrung in Mathematik, Statistik oder Programmierung ist hilfreich für ein schnelleres Verständnis, stellt aber keine Zugangsvoraussetzung dar.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs kombiniert Vollzeit-Präsenzeinheiten mit digital gestützten Lernphasen im Hybrid-Format, sodass theoretische Erklärungen unmittelbar in praktische Übungen an echten Datensätzen überführt werden. Kurze fachliche Impulse wechseln sich mit angeleiteten Übungsaufgaben ab, in denen die Teilnehmenden das Gelernte direkt an konkreten Beispielen erproben. Durch die Vollzeitstruktur bleibt genug Raum, um komplexere Themen wie Backpropagation oder Feature Engineering in mehreren Anläufen zu vertiefen.

Der Kurs ist als Vollzeitformat angelegt und deckt sämtliche Themenblöcke von der Netzarchitektur über Datenaufbereitung bis zu ersten CNN-/RNN-Anwendungen ab. Die Hybrid-Struktur ermöglicht es, Präsenzzeiten für praktische Übungen und digitale Phasen für vertiefende Wiederholung zu nutzen. Der genaue zeitliche Ablauf richtet sich nach dem jeweiligen Kurstermin.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat zu Deep Learning Grundlagen ab, das die erfolgreiche Teilnahme und die erworbenen Kenntnisse dokumentiert. Je nach Anbieterangebot kann der Abschluss zusätzlich eine Abschlussprüfung umfassen.

Nutzen & Perspektiven

Wer diesen Kurs abschließt, verlässt ihn nicht mit vagem Halbwissen über neuronale Netze, sondern mit einem klaren Bild davon, wie Architektur, Datenaufbereitung und Training tatsächlich zusammenhängen. Diese Verbindung aus theoretischem Verständnis und praktischer SQL-gestützter Datenarbeit ist genau das, was in vielen Einstiegspositionen im Data-Science-Umfeld gefragt ist. Besonders wertvoll ist der Aufbau des Kurses, der bewusst nicht bei der reinen Modelltheorie stehen bleibt, sondern die Datenseite gleichwertig behandelt. Wer weiß, wie man Trainingsdaten mit SQL aufbereitet, Merkmale extrahiert und in ein Netz überführt, kann Deep-Learning-Projekte von Anfang bis Ende nachvollziehen, statt nur isolierte Modellbausteine zu kennen. Langfristig schafft dieses Fundament die Grundlage, um sich in weiterführende Themen wie Transfer Learning, komplexere Netzarchitekturen oder spezialisierte Anwendungsfelder einzuarbeiten. Der Kurs liefert damit nicht nur Wissen für den unmittelbaren Bedarf, sondern einen stabilen Ausgangspunkt für die weitere fachliche Entwicklung in Richtung Data Science und KI-Entwicklung.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Data Engineer
    6.907 Stellen
  • Machine Learning Engineer
    1.150 Stellen
  • Technische Informatik (weiterführend)
    469 Stellen
  • Informationsmanagement (weiterführend)
    84 Stellen
  • IT-Management (weiterführend)
    57 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiererfahrung, um mit diesem Kurs starten zu können?

Nein, formale Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Grundlegende PC-Kenntnisse und Interesse an Daten und Modellen reichen aus, um erfolgreich einzusteigen.

Wie viel Mathematik steckt in diesem Grundlagenkurs?

Mathematische Konzepte wie Aktivierungsfunktionen oder Backpropagation werden anschaulich erklärt. Vorerfahrung in Mathematik ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Welche Rolle spielt SQL in einem Deep-Learning-Kurs?

SQL wird genutzt, um große Trainingsdatensätze strukturiert abzufragen, zusammenzuführen und aufzubereiten, bevor sie in ein neuronales Netz einfließen.

Werden auch praktische Beispiele mit echten Datensätzen bearbeitet?

Ja, die Teilnehmenden arbeiten durchgängig an Beispielen, die Datenaufbereitung, SQL-Abfragen und einfache CNN-/RNN-Architekturen miteinander verbinden.

Womit schließt der Kurs ab?

Der Kurs endet mit einem trägerinternen Zertifikat zu Deep Learning Grundlagen, teilweise ergänzt um eine Abschlussprüfung.