Data Science & KI
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Machine Learning Developer – Weiterbildung

Rollenprofil-Kurs zum Machine Learning Developer: von Grundlagen über neuronale Netze bis zu TensorFlow, Keras und Reinforcement Learning – für die eigenständige Modellentwicklung.

Auf einen Blick

DauerModularer AufbauØ am Markt
FormatOnlineflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Der Kurs Machine Learning Developer (m/w/d) bildet ein vollständiges Rollenprofil aus: von den Grundlagen des Machine Learning über neuronale Netze und Deep Learning bis zur praktischen Modellierung mit TensorFlow und Keras sowie einem Einstieg in Reinforcement Learning. Ziel ist es, Teilnehmende zu befähigen, Machine-Learning- und Deep-Learning-Modelle eigenständig zu entwickeln, zu trainieren und für unterschiedliche Anwendungsfälle in Datenanalyse, Softwareentwicklung oder künstlicher Intelligenz einzusetzen.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 05.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 4 Standorten

Angebote

40

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

4 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat / qualifizierte Teilnahmebescheinigung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning80 %
  • Virtuelles Klassenzimmer20 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €

Häufige Kursorte

  • Berlin
  • Metzingen
  • Heidelberg
  • Gütersloh

Bundesländer

  • Baden-Württemberg
  • Berlin
  • Nordrhein-Westfalen

Vermittelte Kompetenzen

  • TensorFlow
  • Keras
  • Deep Learning
  • Scikit-Learn
  • Neuronale Netze
  • Reinforcement Learning
  • Python

Zugeordnete Zielberufe

  • Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
  • Web Developer2.210 Stellen/12 Mon.
  • Machine Learning Engineer1.150 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der Kurs führt in fünf Modulen vom methodischen Fundament bis zur praktischen Umsetzung mit modernen Frameworks. Grundlagen des Machine Learning Das Einstiegsmodul vermittelt das begriffliche und methodische Fundament, auf dem die späteren Module aufbauen.

  • Einführung in Machine Learning und seine Anwendungsfelder
  • Überblick über die Arten des Machine Learning
  • Ablauf der Entwicklung eines Machine-Learning-Systems
  • Datenvorbereitung als Grundlage jedes Modelltrainings
  • Training und Auswahl eines geeigneten Vorhersagemodells
  • Einordnung typischer Fehlerquellen bei ersten Modellversuchen

Neuronale Netze und Deep Learning Dieses Modul führt in Architektur und Funktionsweise neuronaler Netze ein und legt die Basis für spätere Deep-Learning-Anwendungen.

  • Einführung in neuronale Netze und ihre Bausteine
  • Grundprinzipien und Architektur neuronaler Netze
  • Mathematische Grundlagen, die dem Netztraining zugrunde liegen
  • Aktivierungsfunktionen und ihre praktische Bedeutung
  • Grundlagen des Deep Learning als Erweiterung klassischer Netze
  • Typische Einsatzszenarien für tiefe neuronale Netze

Modellierung und Optimierung Im dritten Modul geht es um die Feinjustierung von Modellen, damit sie zuverlässig und robust arbeiten.

  • Modellbewertung anhand geeigneter Gütemaße
  • Hyperparameter-Tuning zur systematischen Verbesserung der Modellleistung
  • Klassifikationsaufgaben mit Scikit-Learn umsetzen
  • Regularisierungstechniken zur Vermeidung von Overfitting
  • Verlustfunktionen und Optimierungsalgorithmen im Vergleich
  • Herausforderungen und Best Practices beim Training neuronaler Netze

TensorFlow und Keras Dieses Modul überführt die bisherigen Konzepte in die praktische Arbeit mit zwei zentralen Frameworks der Branche.

  • Installation und Einrichtung von TensorFlow
  • Grundlegende Verwendung von TensorFlow für die Modellentwicklung
  • Einsatz von Keras als High-Level-Schnittstelle
  • Erstellung eigener Machine-Learning-Modelle mit Keras
  • Analyse und Interpretation trainierter Modelle in TensorFlow
  • Optimierung von Trainingsläufen in der Praxis

Reinforcement Learning Das abschließende Modul öffnet den Blick auf lernende Systeme, die durch Interaktion mit einer Umgebung Entscheidungen verbessern.

  • Einführung in Reinforcement Learning und seine Grundidee
  • Grundkonzepte und zentrale Terminologie
  • Zusammenspiel von Agenten und Umgebungen
  • Markov-Entscheidungsprozesse als formales Modell
  • Grundzüge des Deep Reinforcement Learning
  • Abgrenzung von Reinforcement Learning zu klassischen überwachten Lernverfahren
  • Typische Anwendungsszenarien, in denen Agenten durch Belohnung und Bestrafung lernen

In der Summe verbindet der Kurs damit methodisches Grundlagenwissen mit der praktischen Umsetzung in TensorFlow und Keras und rundet dies mit einem Einblick in Reinforcement Learning ab, sodass Teilnehmende am Ende sowohl klassische als auch neuronale Modellansätze selbstständig umsetzen können. Der rote Faden führt konsequent von der Theorie zur lauffähigen Implementierung: Jedes Modul liefert zunächst die begrifflichen und mathematischen Grundlagen, bevor unmittelbar im Anschluss die Umsetzung im Code folgt. Dadurch bleibt der Abstand zwischen Konzept und Anwendung stets klein, was besonders bei komplexen Themen wie Backpropagation, Regularisierung oder Markov-Entscheidungsprozessen den Lerntransfer erleichtert. Besonderen Wert legt der Kurs zudem auf die Übergänge zwischen den Modulen: Die in den Grundlagen erarbeitete Datenvorbereitung fließt direkt in das Training der neuronalen Netze ein, die dort behandelten Optimierungsverfahren wiederum bilden die Basis für das Hyperparameter-Tuning im Modul Modellierung und Optimierung. Erst auf dieser Grundlage wird der Wechsel zu TensorFlow und Keras nachvollziehbar, da die dort verwendeten Bausteine – Schichten, Aktivierungsfunktionen, Optimierer – bereits aus der Theorie bekannt sind. Reinforcement Learning erscheint am Ende folgerichtig als Erweiterung dieses Werkzeugkastens auf Situationen, in denen es keine festen Trainingsdaten, sondern nur fortlaufende Rückmeldungen aus einer Umgebung gibt.

Lernziele:

  • Grundbegriffe und Arten des Machine Learning sicher unterscheiden
  • Den Entwicklungsprozess eines Machine-Learning-Systems von der Datenvorbereitung bis zur Modellauswahl nachvollziehen
  • Daten für das Training von Vorhersagemodellen systematisch aufbereiten
  • Aufbau und Funktionsweise neuronaler Netze sowie ihre mathematischen Grundlagen erklären
  • Aktivierungsfunktionen auswählen und ihre Bedeutung für das Netzverhalten einschätzen
  • Modelle mit Scikit-Learn für Klassifikationsaufgaben trainieren und bewerten
  • Hyperparameter-Tuning gezielt zur Modelloptimierung einsetzen
  • Overfitting erkennen und durch Regularisierung wirksam vermeiden
  • Verlustfunktionen und Optimierungsalgorithmen beim Training neuronaler Netze anwenden
  • TensorFlow installieren, einrichten und für die Modellentwicklung nutzen
  • Mit Keras eigene Machine-Learning-Modelle erstellen und analysieren
  • Grundkonzepte des Reinforcement Learning wie Agenten, Umgebungen und Markov-Entscheidungsprozesse einordnen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs eignet sich für alle, die eine Tätigkeit als Machine Learning Developer anstreben oder ihre bestehenden Programmierkenntnisse gezielt in Richtung KI und Deep Learning erweitern möchten. Da bereits Python- und Data-Science-Grundkenntnisse vorausgesetzt werden, richtet er sich weniger an vollständige Einsteiger, sondern an technisch vorgebildete Interessierte.

  • Softwareentwickler/innen mit Python-Erfahrung, die in Richtung KI wechseln möchten
  • Data-Science-Interessierte mit Wunsch nach vertieftem Modellierungswissen
  • Fachkräfte, die TensorFlow und Keras praxisnah erlernen wollen
  • Personen mit Interesse an Reinforcement Learning als Ergänzung zum klassischen Machine Learning
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium oder ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2. Fachlich werden Kenntnisse in Python 3 sowie Grundlagen der Data Science erwartet, da beide Themen im Kurs nicht von Grund auf neu vermittelt, sondern als Basis für die Modellentwicklung vorausgesetzt werden.

Ablauf & Abschluss

Die Inhalte werden Modul für Modul aufgebaut: Auf theoretische Grundlagen zu Netzarchitekturen und mathematischen Prinzipien folgt jeweils die unmittelbare Umsetzung in Scikit-Learn, TensorFlow oder Keras. Dieser enge Wechsel zwischen Konzept und Code soll sicherstellen, dass abstrakte Begriffe wie Aktivierungsfunktion, Verlustfunktion oder Markov-Entscheidungsprozess direkt an einem lauffähigen Modell erfahrbar werden, bevor im letzten Modul der Blick auf Reinforcement Learning erweitert wird.

Der zeitliche Umfang ergibt sich aus den fünf Modulen, die aufeinander aufbauen und in ihrer Progression jeweils Theorie- und Praxisanteile kombinieren. Die konkrete Taktung richtet sich nach der gewählten Kursvariante.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung für Machine Learning Developer (m/w/d) ab. Es handelt sich um einen trägerinternen Nachweis der erworbenen Kenntnisse in den fünf Kursmodulen, nicht um eine externe Herstellerzertifizierung.

Nutzen & Perspektiven

Wer diesen Kurs abschließt, verfügt über ein durchgängiges Verständnis der Machine-Learning-Pipeline: vom Grundverständnis über die mathematischen Prinzipien neuronaler Netze bis zur praktischen Umsetzung in TensorFlow und Keras. Diese Kombination aus Theorie und unmittelbarer Implementierung unterscheidet das Rollenprofil von reinen Theoriekursen, da jedes Konzept an einem konkreten Modell nachvollzogen wird. Für den Berufsalltag ist besonders wertvoll, dass sowohl klassische Verfahren über Scikit-Learn als auch tiefe neuronale Netze über TensorFlow und Keras abgedeckt werden. Dadurch können Absolventinnen und Absolventen je nach Anwendungsfall das passende Werkzeug wählen, statt sich auf einen einzigen Modellierungsansatz zu beschränken. Der Einblick in Reinforcement Learning erweitert das Spektrum zusätzlich auf Szenarien, in denen Systeme durch Interaktion mit einer Umgebung lernen. Langfristig öffnet dieses breite methodische Fundament Perspektiven in unterschiedlichen Einsatzfeldern der künstlichen Intelligenz, sei es in der Datenanalyse, in der Softwareentwicklung für KI-Anwendungen oder in Projekten, die zunehmend auf automatisierte, lernfähige Entscheidungsprozesse setzen. Wer bereits mit Python und ersten Data-Science-Aufgaben vertraut ist, kann dieses Vorwissen hier gezielt in Richtung Modellentwicklung ausbauen, statt bei der reinen Datenauswertung stehenzubleiben. Ein weiterer Vorteil liegt in der Reihenfolge der Inhalte: Da neuronale Netze zunächst mathematisch und konzeptionell erschlossen werden, bevor TensorFlow und Keras zum Einsatz kommen, entsteht ein Verständnis, das über die reine Bedienung eines Frameworks hinausgeht. Wenn sich später Trainingsprobleme wie ausbleibende Konvergenz oder Overfitting zeigen, können Absolventinnen und Absolventen diese anhand der erlernten Prinzipien zu Verlustfunktionen, Regularisierung und Hyperparametern gezielt einordnen und beheben, anstatt Frameworks nur nach Anleitung zu bedienen.

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Arbeitsmarkt-Report

Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.

Einstieg (0-2 J.):28.000–38.000 €
Mittel (3-7 J.):38.000–50.000 €
Senior (8+ J.):50.000–68.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Data Engineer
    6.907 Stellen
  • Web Developer
    2.210 Stellen
  • Machine Learning Engineer
    1.150 Stellen

Unverbindliche Anfrage

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist dieser Kurs für absolute Einsteiger geeignet?

Nein, es werden Kenntnisse in Python 3 sowie Grundlagen der Data Science vorausgesetzt. Der Kurs baut auf diesem Vorwissen auf, statt Programmierung von Grund auf zu vermitteln.

Welche Frameworks werden praktisch eingesetzt?

Im Mittelpunkt stehen Scikit-Learn für klassische Modelle sowie TensorFlow und Keras für neuronale Netze und Deep Learning.

Wie viel Raum nimmt Reinforcement Learning im Kurs ein?

Reinforcement Learning bildet das abschließende von fünf Modulen und vermittelt Grundkonzepte wie Agenten, Umgebungen, Markov-Entscheidungsprozesse und Deep Reinforcement Learning als Ergänzung zum klassischen Machine Learning.

Was unterscheidet diesen Kurs von einem reinen Data-Science-Kurs?

Der Fokus liegt klar auf der Modellentwicklung selbst – von neuronalen Netzen über Deep Learning bis Reinforcement Learning – statt auf Datenanalyse oder Business Intelligence.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung für Machine Learning Developer (m/w/d).