Design Thinking und E-Commerce mit Social Media – Kurs
Mit der Innovationsmethode Design Thinking Produkte und Kundenerlebnisse entwickeln, einen Onlineshop über Shopify aufbauen und diesen mit Social-Media-Kanälen vermarkten: drei Bereiche, die im E-Commerce zusammenwirken.
Auf einen Blick
Überblick
Ein guter Onlineshop entsteht nicht zufällig, sondern aus einem Verständnis für Nutzerbedürfnisse, einer soliden technischen Umsetzung und einer durchdachten Vermarktung. Dieser Kurs verbindet drei Bereiche, die in vielen Weiterbildungen getrennt betrachtet werden: Design Thinking als Methode, um Produkte und Kundenerlebnisse konsequent aus Nutzersicht zu entwickeln, den praktischen Aufbau eines Onlineshops über Shopify sowie die Vermarktung dieses Shops über Facebook, Instagram, Pinterest, Snapchat, YouTube, TikTok und X. Teilnehmende lernen, wie eine Produktidee mit Design-Thinking-Methoden geschärft, in Shopify technisch umgesetzt und über passende Social-Media-Kanäle an die Zielgruppe herangetragen wird, statt diese drei Schritte isoliert voneinander zu betrachten.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.
2
an 3 Standorten
90
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 5 erfassten Orten
3 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinterner Abschluss: Social Media Advertising Specialist (m/w/d)
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €5×
Häufige Kursorte
- Bonn1×
- Hannover1×
- Gelsenkirchen1×
- Düsseldorf1×
- Frankfurt am Main1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen3×
- Niedersachsen1×
- Hessen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Design Thinking
- Nutzerinterviews und Personas
- Prototyping
- Shopify-Shop-Aufbau
- Facebook- und Instagram-Shopping
- Pinterest und Snapchat für E-Commerce
- Produktvideos für YouTube und TikTok
- Meta Business Suite
Zugeordnete Zielberufe
- Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Projektmanagement6.513 Stellen/12 Mon.
- Social Media Manager2.299 Stellen/12 Mon.
- Social-Media-Manager/Social-Media-Managerin822 Stellen/12 Mon.
- E-Commerce Manager247 Stellen/12 Mon.
- Werbung, Marketingkommunikation (grundständig)132 Stellen/12 Mon.
- Digital Marketing Specialist59 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 90 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Block führt in Design Thinking als Innovationsmethode ein. Teilnehmende lernen den iterativen Prozess aus Verstehen, Beobachten, Definieren, Ideen entwickeln, Prototypen bauen und Testen kennen und wenden ihn auf ein E-Commerce-Beispiel an.
- Grundhaltung und Prozessphasen von Design Thinking
- Methoden zur Nutzerbeobachtung und Bedürfniserfassung
- Entwicklung von Personas für eine Zielgruppe im Onlinehandel
- Ideenfindung und Bewertung von Produkt- oder Shop-Konzepten
- Aufbau einfacher Prototypen für Produktideen oder Shop-Elemente
- Testen von Prototypen und Ableiten von Anpassungen
Der zweite Block behandelt den technischen Aufbau eines Onlineshops in Shopify. Von der Grundstruktur bis zum Checkout wird der komplette Weg von der leeren Plattform zum funktionsfähigen Shop durchlaufen.
- Einrichtung und Grundstruktur eines Shopify-Shops
- Anlage von Produkten, Varianten und Kategorien
- Gestaltung von Produktseiten mit Bild- und Textinhalten
- Aufbau eines nachvollziehbaren Checkout-Prozesses
- Mobile Optimierung und Ladezeit im Shopify-Shop
Der dritte Block widmet sich der Vermarktung des Shops über die relevanten Social-Media-Kanäle. Teilnehmende lernen, welcher Kanal zu welchem Produkt- und Zielgruppentyp passt und wie sich Shopping-Funktionen direkt mit dem Shop verknüpfen lassen.
- Facebook- und Instagram-Shopping mit dem Onlineshop verbinden
- Pinterest als visueller Entdeckungskanal für Produkte
- Snapchat für spontane, produktnahe Inhalte
- Produktvideos für YouTube und TikTok konzipieren
- Steuerung mehrerer Kanäle über die Meta Business Suite
Der vierte Block führt Design Thinking, Shopaufbau und Kanalvermarktung zu einem durchgehenden Produktentwicklungsprozess zusammen. Teilnehmende lernen, wie Rückmeldungen aus Social Media wiederum in neue Design-Thinking-Zyklen einfließen können.
- Verbindung von Nutzerfeedback aus Social Media mit Design-Thinking-Erkenntnissen
- Iterative Anpassung von Shop-Elementen anhand von Kundenreaktionen
- Abstimmung von Produktangebot, Shop-Gestaltung und Kanalauswahl
- Aufbau eines konsistenten Markenbilds über Shop und Social Media hinweg
- Planung eines Produktlaunches über mehrere Kanäle
Im begleitenden Praxisteil entwickeln die Teilnehmenden ein durchgehendes Beispielprojekt von der ersten Nutzeridee bis zum vermarkteten Shop-Produkt, sodass die drei Themenfelder sichtbar ineinandergreifen.
- Durchführung eines Nutzerinterviews zu einer Beispiel-Produktidee
- Erstellung einer Persona für die Zielgruppe des Beispielprojekts
- Entwicklung und Bewertung mehrerer Produktideen im Team
- Bau eines einfachen Prototyps für das gewählte Produkt
- Test des Prototyps und Dokumentation der Rückmeldungen
- Einrichtung eines Shopify-Shops für das Beispielprodukt
- Gestaltung einer vollständigen Produktseite in Shopify
- Verknüpfung des Shops mit Facebook- und Instagram-Shopping
- Konzeption eines Pinterest-Pins und eines TikTok-Kurzvideos für das Produkt
- Aufbau einer Meta-Business-Suite-Struktur für den Beispielshop
- Planung eines kleinen Produktlaunches über die gewählten Kanäle
- Präsentation des Gesamtprojekts von der Nutzeridee bis zur Vermarktung
Design Thinking wird im Kurs nicht als isoliertes Kreativitätstool behandelt, sondern durchgehend mit dem konkreten Shopaufbau und der Kanalvermarktung verknüpft, damit Teilnehmende erleben, wie Nutzerorientierung, Technik und Reichweite gemeinsam ein E-Commerce-Angebot formen.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.
- die Grundhaltung und den iterativen Prozess von Design Thinking erklären
- Nutzerbedürfnisse mit Design-Thinking-Methoden wie Interviews und Personas erfassen
- aus Nutzererkenntnissen Ideen für Produkte oder Shop-Erlebnisse entwickeln
- einfache Prototypen für Produktideen oder Shop-Elemente erstellen und testen
- einen Onlineshop in Shopify strukturiert aufbauen und einrichten
- Produktseiten, Kategorien und Checkout-Prozess in Shopify gestalten
- einen Shopify-Shop für mobile Endgeräte und Kaufabschluss optimieren
- Facebook- und Instagram-Shopping-Funktionen mit dem Onlineshop verknüpfen
- Pinterest, Snapchat, YouTube und TikTok als Vermarktungskanäle für Produkte einsetzen
- kanalspezifischen Produkt-Content für unterschiedliche Zielgruppen konzipieren
- mehrere Meta-Kanäle über die Meta Business Suite mit dem Shop verbinden
- Design Thinking, Shopaufbau und Social-Media-Vermarktung zu einem durchgehenden Produktentwicklungsprozess verbinden
Zielgruppe & Voraussetzungen
Wer lernen möchte, konsequent aus Nutzersicht zu denken und dieses Denken direkt in einen funktionierenden Onlineshop zu übersetzen, ist hier richtig – sowohl mit vorhandener Berufserfahrung im Bereich Social Media und E-Commerce als auch als Quereinsteigerin oder Quereinsteiger im Online Marketing, die einen strukturierten Einstieg in Shopaufbau und Vermarktung suchen.
- angehende E-Commerce-Manager/innen, die Shop-Aufbau und Vermarktung verbinden möchten
- Social-Media-Consultants mit Interesse an Produktentwicklung
- Gründerinnen und Gründer, die einen eigenen Onlineshop aufbauen wollen
- Produktverantwortliche, die Design Thinking praktisch anwenden möchten
- Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit Interesse an E-Commerce
Shopify-Kenntnisse oder Erfahrung mit Design-Thinking-Methoden sind nicht erforderlich – gefragt ist die Bereitschaft, sich Themen selbstständig und konzeptionell zu erschließen. Da Nutzerinterviews, Konzeptarbeit und Textproduktion einen großen Teil des Kurses ausmachen, sind sehr gute Deutschkenntnisse Voraussetzung. Ein grundlegendes Interesse an Produktentwicklung und Onlinehandel erleichtert den Einstieg zusätzlich.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs verbindet im Combined-Learning-Format feste Lerneinheiten mit begleitende eigenständige Übungsphasen. Design-Thinking-Übungen finden bewusst in Kleingruppen statt, da Nutzerverständnis und Ideenentwicklung vom Austausch mehrerer Perspektiven profitieren; der Shopaufbau in Shopify sowie die Kanalvermarktung werden dagegen praxisnah am eigenen Beispielprojekt erarbeitet.
Zwischen Kleingruppenarbeit und individuellem Shopaufbau erstreckt sich der Kurs über mehrere Wochen und wird ganz überwiegend in Teilzeit belegt; nur vereinzelt findet er in Vollzeit statt. Details zum zeitlichen Ablauf bespricht der Anbieter mit den Teilnehmenden vor Kursstart.
Der Kurs schließt mit dem trägerinternen Abschluss als Social Media Advertising Specialist (m/w/d) ab, ergänzt durch eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Zusätzlich werden erworbene E-Learning-Kompetenzen und weitere Soft Skills bescheinigt. Es handelt sich um einen trägerinternen Abschluss ohne staatliche Anerkennung, der die erworbene Kompetenz im Zusammenspiel von nutzerzentrierter Produktentwicklung, Shopaufbau und Social-Media-Vermarktung dokumentiert.
Nutzen & Perspektiven
Viele Onlineshops scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass sie an den tatsächlichen Bedürfnissen der Zielgruppe vorbeigehen oder auf den falschen Kanälen beworben werden. Dieser Kurs setzt genau hier an, indem er Design Thinking als Methode zur Nutzerorientierung mit dem konkreten technischen Aufbau in Shopify und der zielgruppengerechten Vermarktung über Social Media verbindet, statt diese drei Schritte getrennt zu vermitteln. Für den beruflichen Alltag bedeutet das: Absolvierende können eine Produktidee von der ersten Nutzerbeobachtung über den Shopaufbau bis zur Kanalvermarktung selbstständig begleiten, statt nur einen Teilschritt zu verantworten. Das ist besonders für kleinere E-Commerce-Teams oder Gründungsvorhaben wertvoll, in denen eine Person mehrere Rollen gleichzeitig ausfüllen muss. Auch für bestehende Unternehmen ist diese Verbindung relevant: Wer versteht, wie Nutzerfeedback aus Social-Media-Kanälen wiederum in neue Design-Thinking-Zyklen einfließen kann, trägt dazu bei, dass ein Onlineshop nicht statisch bleibt, sondern sich fortlaufend an den tatsächlichen Bedürfnissen der Kundschaft weiterentwickelt.
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Arbeitsmarkt-Report
Digitale Mediengestaltung, UX/UI, Social-Media-Content und Webdesign bleiben gefragt — aber AI-Tools verändern die Arbeit grundlegend. Wer Adobe/Figma mit AI-Workflows (Midjourney, ChatGPT, Runway) kombiniert, sichert sich überdurchschnittliche Position.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Projektmanagement6.513 Stellen
- Social Media Manager2.299 Stellen
- Social-Media-Manager/Social-Media-Managerin822 Stellen
- E-Commerce Manager247 Stellen
- Werbung, Marketingkommunikation (grundständig)132 Stellen
- Digital Marketing Specialist59 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist Design Thinking und warum ist es Teil dieses Kurses?
Design Thinking ist eine iterative Innovationsmethode, mit der Produkte und Erlebnisse konsequent aus Nutzersicht entwickelt werden. Im Kurs dient sie als Ausgangspunkt für den Shopaufbau: Erst wird das Nutzerbedürfnis verstanden, dann der Shop in Shopify gestaltet und schließlich über Social Media vermarktet.
Brauche ich Vorerfahrung mit Shopify oder Onlineshops?
Nein, spezielle technische Vorkenntnisse in Shopify sind nicht erforderlich. Vorausgesetzt werden die Fähigkeit zu selbstständigem, konzeptionellem Arbeiten und sehr gute Deutschkenntnisse, da Nutzerinterviews und Konzeptarbeit zentrale Kursbestandteile sind.
Welche Social-Media-Kanäle werden für die Shop-Vermarktung behandelt?
Der Kurs behandelt Facebook- und Instagram-Shopping, Pinterest als visuellen Entdeckungskanal, Snapchat für produktnahe Inhalte sowie Produktvideos für YouTube und TikTok, gesteuert über die Meta Business Suite.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Sie erhalten den trägerinternen Abschluss als Social Media Advertising Specialist (m/w/d) sowie eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung. Zusätzlich werden erworbene E-Learning-Kompetenzen und Soft Skills bescheinigt.
Für wen eignet sich der Kurs besonders?
Besonders geeignet ist er für angehende E-Commerce-Manager/innen, Social-Media-Consultants, Gründerinnen und Gründer sowie Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die Shopaufbau, Nutzerorientierung und Kanalvermarktung gemeinsam lernen möchten.