Internet- & Medienrecht + Webdesign lernen – Weiterbildung
Rechtssicheres Social-Media-Marketing verbinden mit Webdesign-Praxis: Urheber-, Datenschutz- und Markenrecht plus WordPress und Photoshop.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung verbindet zwei Bereiche, die im digitalen Marketing selten getrennt betrachtet werden können: Internet- und Medienrecht sowie praktisches Webdesign. Wer Social-Media-Kampagnen, Webseiten oder Onlineshops verantwortet, muss urheber-, datenschutz- und markenrechtliche Fragen ebenso beherrschen wie den Umgang mit Content-Management-Systemen und Bildbearbeitung. Genau diese Kombination aus rechtlicher Sicherheit und gestalterischem Handwerk steht im Zentrum des Kurses.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 2 Standorten
48
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 27 erfassten Orten
12 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat bzw. Teilnahmebescheinigung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning98 %
- Virtuelles Klassenzimmer3 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate40×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €40×
Häufige Kursorte
- Hamburg4×
- Berlin4×
- Mannheim3×
- Wiesbaden3×
- Chemnitz2×
- Ismaning2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen9×
- Bayern5×
- Hessen5×
- Baden-Württemberg4×
- Berlin4×
- Hamburg4×
Vermittelte Kompetenzen
- Internetrecht
- Urheberrecht
- Datenschutzrecht
- WordPress
- Adobe Photoshop
- Webdesign
- Corporate Design
- Markenrecht
Zugeordnete Zielberufe
- Webdesigner/Webdesignerin684 Stellen/12 Mon.
- Fachanwalt/Fachanwältin639 Stellen/12 Mon.
- Werbung, Marketingkommunikation (grundständig)132 Stellen/12 Mon.
- Lebensmittelkontrolleur/Lebensmittelkontrolleurin (Weiterbildung)132 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Das erste Modul behandelt Internet- und Medienrecht im Marketing als eigenständigen Themenblock. Hier geht es darum, welche rechtlichen Fragen bei digitalen Kampagnen typischerweise auftreten und wie sie sich in der Praxis lösen lassen.
- Rechtliche Grundlagen des Online-Marketings mit Schwerpunkt Internetrecht
- Besonderheiten von Social-Media- und Influencer-Marketing aus rechtlicher Sicht
- Rechtliche Anforderungen an Webseiten und Onlineshops
- Typische Fallstricke und Konfliktfelder im digitalen Marketing
- Rechtliche Einordnung gängiger Online-Marketing-Instrumente
- Umgang mit fremden Inhalten, Bildrechten und Zitaten in digitalen Kanälen
- Kennzeichnungspflichten für Werbung und Kooperationen in sozialen Netzwerken
- Umgang mit Nutzerkommentaren, Community-Regeln und Haftungsfragen auf eigenen Kanälen
Das zweite Modul widmet sich modernen Webdesign-Techniken, mit denen Kampagnen und Inhalte technisch umgesetzt werden.
- Responsive Webdesign für unterschiedliche Endgeräte
- Interaktive Navigation sowie Grundlagen von UI und UX
- Barrierefreies Webdesign als gestalterische und rechtliche Fragestellung
- Aktuelle Webdesign-Trends und bewährte Gestaltungspraxis
- Mobile-First-Ansätze für Webseiten und Landingpages
- Aufbau von Landingpages mit klarer Handlungsführung für Kampagnenzwecke
Das dritte Modul vermittelt Grundlagen der Farb- und Grafikgestaltung, die für ein stimmiges Erscheinungsbild digitaler Inhalte notwendig sind.
- Farbtheorie und Farbgestaltung für digitale Medien
- Erstellung von Webgrafiken und einfachen SVG-Animationen
- Typografie und Auswahl von Webfonts
- Grundlagen der Farbenlehre für konsistente Markenauftritte
- Abstimmung von Bildsprache und Farbwelt auf einen wiedererkennbaren Markenauftritt
Das vierte Modul behandelt Adobe Photoshop für Fortgeschrittene als praktisches Handwerkszeug der Bildbearbeitung.
- Einführung in die Photoshop-Oberfläche und grundlegende Werkzeuge
- Arbeiten mit Ebenen und Auswahlwerkzeugen
- Farbkorrekturen und Bildanpassungen
- Einsatz von Filtern und Effekten
- Arbeiten mit Text und Vektorgrafiken
- Retusche- und Reparaturtechniken für professionelle Bildergebnisse
Ein Praxisblock verbindet Corporate Design, Druckvorbereitung und die Integration von Social-Media-Grafiken zu einem durchgängigen Projektablauf.
- Gestaltung von Corporate-ID-Elementen und Logos
- Erstellung von Vektorgrafiken und Illustrationen
- Typografie und Texteffekte für Markenauftritte
- Grundlagen der Druckvorbereitung und Druckproduktion
- Integration von Social-Media-Inhalten mit digitalen Grafiken
- Zusammenspiel von Bildbearbeitung und Vektorgrafik in einem Workflow
- Aufbau eines konsistenten visuellen Erscheinungsbilds über mehrere Kanäle hinweg
- Veröffentlichung fertiger Inhalte über WordPress als zentrales CMS
- Planung eigener Webprojekte unter Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben
- Umsetzung eines eigenen Webauftritts von der Konzeption bis zur Veröffentlichung
- Qualitätssicherung eigener Projekte hinsichtlich Gestaltung und Rechtskonformität
- Dokumentation eingesetzter Bildquellen und Lizenzen im eigenen Projekt
Durch die Verzahnung von Recht und Gestaltung entsteht ein Blick auf digitale Projekte, der beide Seiten gleichzeitig im Blick behält: Eine ansprechend gestaltete Kampagne nützt wenig, wenn sie datenschutz- oder urheberrechtlich angreifbar ist – und rechtlich einwandfreie Inhalte verfehlen ihre Wirkung, wenn sie gestalterisch nicht überzeugen. Am Ende der Weiterbildung steht ein eigenes Webprojekt, das sowohl den gestalterischen als auch den rechtlichen Anforderungen des Kurses standhält und als Arbeitsprobe für die weitere berufliche Praxis dient.
Lernziele:
- Rechtliche Rahmenbedingungen für die Nutzung digitaler Medien einordnen und im Arbeitsalltag anwenden
- Urheberrechtliche Schutzrechte für digitale Inhalte erkennen und fremde Werke rechtssicher einbinden
- Personenbezogene Daten im Marketingkontext gemäß datenschutzrechtlichen Vorgaben verarbeiten
- Rechtliche Anforderungen an Online-Shops und E-Commerce-Angebote identifizieren
- Markenrechtliche Schutzmechanismen und typische Konfliktfelder im Onlinemarketing unterscheiden
- Rechtliche Fallstricke bei Social-Media- und Influencer-Marketing vermeiden
- Benutzerfreundliche, responsive Webseiten mit klarer Navigation gestalten
- Inhalte mit WordPress als Content-Management-System strukturieren, pflegen und veröffentlichen
- Farb- und Typografiesysteme für Webprojekte rechtssicher und gestalterisch stimmig einsetzen
- Bilder und Grafiken in Photoshop für Webprojekte professionell bearbeiten
- Corporate-Design-Elemente wie Logos und Bildmarken unter markenrechtlichen Gesichtspunkten einordnen
- Eigene Webprojekte konzipieren und dabei rechtliche und gestalterische Anforderungen gleichzeitig berücksichtigen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Angesprochen sind Personen, die eine Tätigkeit im Social-Media-Management, Webdesign oder Grafikdesign mit Schwerpunkt auf Internet- und Medienrecht anstreben oder ihre bestehenden Fachkenntnisse in diesem Bereich gezielt erweitern möchten.
- Personen mit Interesse an der rechtlichen Seite des Onlinemarketings
- Angehende oder bereits tätige Social-Media- und Content-Manager
- Quereinsteigende mit gestalterischem Interesse und technischem Grundverständnis
- Personen, die Webprojekte oder Onlineshops verantworten oder künftig betreuen möchten
Erwartet werden eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium, ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung. Hinzu kommen Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Grundkenntnisse in Adobe Creative Cloud, da im Kurs mit Photoshop gearbeitet wird.
Ablauf & Abschluss
Rechtliche Inhalte werden anhand konkreter Praxisfälle aus Social-Media- und Webprojekten erarbeitet, während die gestalterischen Module direkt am Rechner mit WordPress und Photoshop umgesetzt werden. So entsteht ein durchgehender Wechsel zwischen fachlicher Einordnung und praktischer Anwendung am eigenen Projekt.
Der Kurs gliedert sich in aufeinander aufbauende Themenblöcke zu Recht, Webdesign, Farb- und Grafikgestaltung, Bildbearbeitung sowie einem abschließenden Projektteil, in dem alle Inhalte in einem eigenen Webauftritt zusammengeführt werden.
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer Teilnahmebescheinigung ab, die die Themenkombination aus Internet- und Medienrecht, Webdesign und Photoshop dokumentiert. Eine staatliche Prüfung ist mit diesem Abschluss nicht verbunden.
Nutzen & Perspektiven
Die Kombination aus Recht und Gestaltung ist in dieser Form selten: Statt rechtliche und gestalterische Kompetenzen getrennt zu erwerben, lernen Teilnehmende direkt am eigenen Webprojekt, wie beides zusammenspielt. Das schließt eine Lücke, die im klassischen Marketing- oder Design-Studium oft offenbleibt. Wer im Social-Media-Marketing, Webdesign oder in der Content-Erstellung arbeitet, ist regelmäßig mit rechtlichen Fragen konfrontiert – von der Bildrechte-Klärung bis zur datenschutzkonformen Formularerstellung. Dieser Kurs vermittelt genau das Handwerkszeug, um solche Fragen selbstständig einzuordnen, statt bei jeder Unsicherheit auf externe Beratung angewiesen zu sein. Gleichzeitig bleibt der gestalterische Anspruch hoch: Mit WordPress, Photoshop und den vermittelten Farb- und Typografiegrundlagen entsteht am Ende ein vorzeigbares eigenes Projekt, das sowohl handwerklich als auch rechtlich fundiert ist – eine Kombination, die sich im weiteren Berufsalltag auszahlt. Ein weiterer Vorteil liegt in der praktischen Übertragbarkeit: Die rechtlichen Module orientieren sich an realen Situationen aus Social-Media- und Webprojekten, nicht an abstrakten Paragrafen. Wer beispielsweise weiß, worauf bei der Einbindung fremder Bilder oder bei Kooperationen mit Influencerinnen und Influencern zu achten ist, kann Kampagnen von Anfang an rechtssicherer planen, statt Probleme erst im Nachhinein zu korrigieren. Diese vorausschauende Arbeitsweise wird in Unternehmen zunehmend erwartet, gerade weil Verstöße gegen Urheber- oder Datenschutzrecht im Onlinemarketing schnell öffentlich sichtbar werden.
Welche Förderung passt zu dir?
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Arbeitsmarkt-Report
Digitale Mediengestaltung, UX/UI, Social-Media-Content und Webdesign bleiben gefragt — aber AI-Tools verändern die Arbeit grundlegend. Wer Adobe/Figma mit AI-Workflows (Midjourney, ChatGPT, Runway) kombiniert, sichert sich überdurchschnittliche Position.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Webdesigner/Webdesignerin684 Stellen
- Fachanwalt/Fachanwältin639 Stellen
- Werbung, Marketingkommunikation (grundständig)132 Stellen
- Lebensmittelkontrolleur/Lebensmittelkontrolleurin (Weiterbildung)132 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich juristische Vorkenntnisse für diesen Kurs?
Nein. Die rechtlichen Inhalte werden praxisnah anhand von Marketing- und Webprojekt-Fallbeispielen erklärt, ein juristisches Studium ist nicht erforderlich.
Wird im Kurs auch praktisch mit Photoshop gearbeitet?
Ja, ein eigenes Modul widmet sich Adobe Photoshop für Fortgeschrittene, von Ebenen und Auswahlwerkzeugen bis zu Farbkorrekturen und professioneller Retusche.
Welche Rolle spielt WordPress im Kurs?
WordPress wird als Content-Management-System genutzt, um die im Kurs erstellten Inhalte und das eigene Webprojekt zu strukturieren und zu veröffentlichen.
Für wen eignet sich diese Weiterbildung besonders?
Für Personen im Social-Media-Management, Webdesign oder Contentbereich, die rechtliche Sicherheit im Umgang mit digitalen Inhalten mit praktischer Gestaltungskompetenz verbinden möchten.
Welche Themen deckt das Modul Internet- und Medienrecht konkret ab?
Es umfasst Urheberrecht, Datenschutzrecht, E-Commerce-Recht und Markenrecht, jeweils mit Bezug auf Social-Media-Marketing, Webseiten und Onlineshops.