Data Science & KI
ki machine learning

Prompt Engineering: KI-Zertifikat online

Praxisorientierte Weiterbildung in Prompt Engineering: von KI-Grundlagen über Prompt-Techniken bis zur branchenspezifischen Anwendung, mit interner Zertifizierungsprüfung.

Auf einen Blick

DauerVollzeitØ am Markt
FormatOnlineflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Diese Weiterbildung vermittelt Prompt Engineering als eigenständige, praxisrelevante Kompetenz im Umgang mit generativer KI. Statt sich auf ein einzelnes Werkzeug zu beschränken, führt der Kurs systematisch durch die Grundlagen künstlicher Intelligenz, die Struktur wirksamer Prompts sowie den praktischen Einsatz von Sprachmodellen wie GPT-4, Claude und Gemini in Text, Bild und Code. Ziel ist es, Prompts nicht durch Ausprobieren, sondern durch nachvollziehbares Vorgehen zu entwickeln – mit klaren Techniken wie Zero-Shot-, Few-Shot- und Chain-of-Thought-Prompting. Ein eigener Themenblock überträgt das Gelernte auf konkrete Berufsfelder wie Marketing, Bildung und Personalwesen, bevor die Weiterbildung mit einer internen schriftlichen Prüfung und einem Zertifizierungsprojekt abschließt.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 02.07.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

zu diesem Kurs erfasst

Angebote

70

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 1 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes IFM-Zertifikat nach Zertifizierungsprojekt und interner Prüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Online-Seminar100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Woche bis 1 Monat

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Vermittelte Kompetenzen

  • ChatGPT
  • Chain-of-Thought Prompting
  • Prompt Engineering
  • Gemini
  • Few-Shot Prompting
  • GPT-4
  • Claude

Zugeordnete Zielberufe

  • Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen/12 Mon.
  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • KI-Engineer290 Stellen/12 Mon.
  • Kognitionswissenschaft (grundständig)4 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 70 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Die Weiterbildung ist in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke gegliedert, die von den KI-Grundlagen bis zur branchenspezifischen Anwendung und Zertifizierungsvorbereitung führen. Einführung in KI und Tools Der erste Block schafft ein solides Verständnis dafür, was künstliche Intelligenz leisten kann und wo ihre Grenzen liegen.

  • Geschichte und Entwicklungsstufen der künstlichen Intelligenz
  • Unterscheidung verschiedener KI-Typen und Lernverfahren
  • Grundprinzipien maschinellen Lernens und neuronaler Netze
  • Funktionsweise großer Sprachmodelle wie GPT-4, Claude und Gemini
  • Einsatzbereiche generativer KI im Alltag und im Beruf
  • Praktischer Einstieg in die Bedienoberflächen gängiger KI-Anwendungen

Prompt Engineering Grundlagen Im zweiten Block steht die systematische Konstruktion von Prompts im Mittelpunkt.

  • Definition und Bestandteile eines Prompts: Rolle, Aufgabe, Format
  • Kriterien für Struktur und Qualität eines Prompts
  • Klarheit, Kontextangabe und Zielorientierung als Gestaltungsprinzipien
  • Zero-Shot-Prompting: Aufgaben ohne Beispielvorgabe lösen lassen
  • Few-Shot-Prompting: Aufgaben mit Beispielen präzisieren
  • Chain-of-Thought-Prompting: Modelle zu schrittweisem Denken anleiten

Praxistraining und Tools Der dritte Block überträgt die Prompt-Techniken in konkrete Anwendungsfälle über verschiedene Formate hinweg.

  • Prompting für Textproduktion: Texte verfassen, umschreiben und analysieren
  • Prompting für Daten und Analyse: Tabellen, Kategorisierung, Zusammenfassungen
  • KI-gestützte Bildgenerierung mit Tools wie Midjourney und DALL·E
  • Prompting für einfache Code-Generierung und Automatisierungsaufgaben
  • Vergleich unterschiedlicher Sprachmodelle hinsichtlich Stärken und Grenzen
  • Einsatz von Prompt-Management- und Verwaltungstools im Arbeitsalltag

Spezialisierung und Zertifizierungsvorbereitung Der abschließende Block überträgt das Gelernte auf konkrete Berufsfelder und bereitet auf die interne Prüfung vor.

  • Branchenspezifische Anwendung im Marketing: Werbetexte, Personas, Contentplanung
  • Branchenspezifische Anwendung in Bildung und Personalwesen: Lehrmaterialien, Bewerbungsanalysen
  • Rechtliche und ethische Fragen: Urheberrecht, Datenschutz, Bias in KI-Systemen
  • Konzeption eines eigenen Zertifizierungsprojekts mit klarer Aufgabenstellung
  • Dokumentation und Analyse der eigenen Prompt-Ergebnisse
  • Vorbereitung auf die interne schriftliche Abschlussprüfung

Praxistraining Ergänzend zu den vier Themenblöcken durchzieht ein praktischer Übungsstrang die gesamte Weiterbildung und sorgt dafür, dass jede Technik unmittelbar angewendet wird.

  • Formulierung eigener Prompts nach dem Rolle-Aufgabe-Format-Schema
  • Systematischer Vergleich von Zero-Shot- und Few-Shot-Ergebnissen an derselben Aufgabe
  • Aufbau einer Prompt-Bibliothek mit wiederverwendbaren Templates
  • Umschreiben und Optimieren von Texten mit iterativem Prompting
  • Erstellung von Auswertungstabellen aus unstrukturierten Textdaten
  • Generierung und Nachbearbeitung von Bildern für ein Beispielprojekt
  • Entwicklung von Prompts für einfache Automatisierungsaufgaben
  • Erarbeitung branchenspezifischer Prompt-Sets für Marketing oder Bildung
  • Analyse von Fallbeispielen zu Urheberrecht und Bias in generierten Inhalten
  • Peer-Feedback zu selbst entwickelten Prompt-Strategien
  • Zusammenstellung der Dokumentation für das Zertifizierungsprojekt
  • Simulation der internen Abschlussprüfung anhand von Übungsaufgaben

Der rote Faden der Weiterbildung ist die Idee, dass gute Prompts kein Zufallsprodukt sind, sondern das Ergebnis eines nachvollziehbaren Vorgehens. Deshalb wird jede Technik zunächst isoliert eingeübt, bevor sie im dritten und vierten Block auf komplexere, realitätsnahe Aufgaben angewendet wird. Besonders der vierte Block hebt sich von reinen Tool-Tutorials ab, weil er Prompt Engineering nicht als Selbstzweck behandelt, sondern konsequent mit konkreten Berufsfeldern verknüpft, in denen Textproduktion, Datenanalyse oder Bildgestaltung tatsächlich gebraucht werden.

Lernziele:

  • Grundbegriffe künstlicher Intelligenz, maschinellen Lernens und neuronaler Netze einordnen
  • Funktionsweise großer Sprachmodelle (LLMs) auf verständlichem Niveau erklären
  • Generative KI in Text, Bild, Audio und Video voneinander abgrenzen
  • Aufbau eines wirksamen Prompts anhand von Rolle, Aufgabe und Format entwickeln
  • Klarheit, Kontext und Zielorientierung als Qualitätskriterien für Prompts anwenden
  • Zero-Shot-, Few-Shot- und Chain-of-Thought-Prompting gezielt einsetzen
  • Prompts iterativ verbessern und mit Templates systematisieren
  • KI-Werkzeuge für Textproduktion, -umschreibung und -analyse praktisch nutzen
  • Daten und Tabellen mit KI-Unterstützung kategorisieren und zusammenfassen
  • Bildgenerierungs-Tools wie Midjourney und DALL·E zielgerichtet einsetzen
  • Einfache Code-Generierung und Automatisierung mit KI-Unterstützung umsetzen
  • Ethische, rechtliche und datenschutzrelevante Aspekte des KI-Einsatzes berücksichtigen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung eignet sich für Personen, die KI-Werkzeuge nicht nur oberflächlich nutzen, sondern gezielt und nachvollziehbar einsetzen möchten.

  • Fachkräfte und Akademiker:innen, die ihre Textproduktion und Datenanalyse mit KI-Unterstützung professionalisieren möchten
  • Personen aus Marketing, Content-Erstellung oder Kommunikation, die generative KI im Arbeitsalltag einsetzen wollen
  • Fachkräfte aus Bildung und Personalwesen, die KI für Lehrmaterialien oder Bewerbungsprozesse nutzen möchten
  • Berufstätige, die sich mit einem anerkannten Zertifikat als Prompt Engineer positionieren möchten
Voraussetzungen:

Formale Vorkenntnisse in Informatik oder Programmierung sind nicht erforderlich, da der Kurs bei den KI-Grundlagen beginnt und sich schrittweise steigert. Ein sicherer Umgang mit gängiger Bürosoftware und dem Internet erleichtert den praktischen Einstieg in die verschiedenen KI-Werkzeuge. Interesse an Sprache, Textarbeit und analytischem Denken ist hilfreich, um die Prompt-Techniken zügig auf eigene Anwendungsfälle zu übertragen.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs findet als Online-Seminar in Vollzeitform statt und kombiniert kompakte Theorieeinheiten zu KI-Grundlagen mit umfangreichen praktischen Übungen direkt in den jeweiligen KI-Werkzeugen. Prompt-Techniken werden zunächst an einfachen Beispielen eingeübt und anschließend auf komplexere, branchenspezifische Aufgabenstellungen übertragen. Den Abschluss bildet ein eigenständig konzipiertes Zertifizierungsprojekt, das die Teilnehmenden dokumentieren und im Rahmen der internen Prüfung auswerten.

Die Weiterbildung wird in Vollzeitform als Online-Seminar durchgeführt und deckt inhaltlich vier Themenblöcke von den KI-Grundlagen bis zur Zertifizierungsvorbereitung ab. Der Umfang ist so bemessen, dass neben der Theorievermittlung ausreichend Zeit für praktische Übungen in den verschiedenen KI-Werkzeugen bleibt. Konkrete Start- und Enddaten richten sich nach dem gebuchten Kurstermin.

Die Weiterbildung schließt mit einem anerkannten IFM-Zertifikat ab, das über ein Zertifizierungsprojekt in Form einer Praxisarbeit sowie eine interne schriftliche Prüfung erworben wird. Es handelt sich um ein trägerinternes Zertifikat, kein staatlich reguliertes Examen. Wer diese Weiterbildung mit weiteren Angeboten desselben Trägers kombiniert, kann zusätzlich ein IFM-Diplom erwerben.

Nutzen & Perspektiven

Prompt Engineering hat sich in kurzer Zeit von einer Nischenfertigkeit zu einer branchenübergreifend gefragten Kompetenz entwickelt, weil generative KI mittlerweile in Marketing, Bildung, Personalwesen und vielen weiteren Bereichen eingesetzt wird. Wer versteht, wie man Prompts systematisch statt zufällig konstruiert, erzielt spürbar bessere und reproduzierbarere Ergebnisse als beim bloßen Ausprobieren. Der Kurs vermittelt diese Systematik anhand konkreter Techniken – Zero-Shot, Few-Shot, Chain-of-Thought – und macht sie durch die branchenspezifischen Anwendungsfälle im vierten Block unmittelbar einsetzbar, statt bei abstrakten Prinzipien stehen zu bleiben. Mit dem abschließenden Zertifizierungsprojekt entsteht zudem ein konkretes Arbeitsergebnis, das die eigene Prompt-Engineering-Kompetenz belegt und sich im Bewerbungsprozess oder in der internen Weiterentwicklung als Nachweis nutzen lässt – ergänzt um die Perspektive, das Wissen über weitere Trägerangebote bis zum IFM-Diplom auszubauen.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung
    243.481 Stellen
  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • KI-Engineer
    290 Stellen
  • Kognitionswissenschaft (grundständig)
    4 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmierkenntnisse für den Kurs?

Nein. Der Kurs setzt keine Programmierkenntnisse voraus und beginnt bei den Grundlagen künstlicher Intelligenz, bevor er sich zu konkreten Prompt-Techniken steigert.

Welche KI-Werkzeuge werden im Kurs verwendet?

Behandelt werden Sprachmodelle wie GPT-4, Claude und Gemini für Text sowie Bildgenerierungs-Tools wie Midjourney und DALL·E, ergänzt um Werkzeuge für Prompt-Verwaltung.

Was ist der Unterschied zwischen Zero-Shot- und Few-Shot-Prompting?

Beim Zero-Shot-Prompting löst das Modell eine Aufgabe ohne Beispielvorgabe, beim Few-Shot-Prompting wird die Aufgabe durch mitgelieferte Beispiele präzisiert. Beide Techniken werden im Kurs praktisch geübt.

Wie ist der Kurs organisiert?

Der Kurs findet als Online-Seminar in Vollzeitform statt und kombiniert Theorieeinheiten mit praktischen Übungen in verschiedenen KI-Werkzeugen, gefolgt von einem eigenen Zertifizierungsprojekt.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Sie erhalten nach Zertifizierungsprojekt und interner schriftlicher Prüfung ein anerkanntes IFM-Zertifikat. Es handelt sich um ein trägerinternes Zertifikat, kein staatliches Examen.