Transport & Logistik
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Lagerlogistik mit ROS-Robotik & digitalen Zwillingen – Kurs

Lagerlogistik-Weiterbildung mit Robotik-Programmierung in ROS und digitalen Zwillingen für die Optimierung von Materialfluss und Lagerplatzplanung.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung wird in Vollzeit durchgeführt, sodass sich Teilnehmende über den gesamten Zeitraum konzentriert dem Lernstoff widmen. Der modulare Aufbau aus Lagerlogistik-Grundlagen, ROS-Programmierung und digitalen Zwillingen strukturiert die Wochen in klar abgegrenzte Themenblöcke. Der… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die vermittelten Kompetenzen in Lagerlogistik, ROS-Programmierung und digitalen Zwillingen dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung ohne externe Herstellerprüfung. Der Nachweis eignet sich, um… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Erforderlich sind Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, da sämtliche Kursinhalte und Unterlagen in deutscher Sprache vermittelt werden. Spezielle Vorkenntnisse in Logistik, Programmierung oder Robotik werden nicht vorausgesetzt, da die Weiterbildung alle Themenbereiche von Grund auf aufbaut. Ein… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Moderne Lager sind längst keine reinen Regalflächen mehr, sondern hochvernetzte Systeme aus Transporttechnik, Software und zunehmend auch Robotik. Diese Weiterbildung verbindet klassisches Logistik-Handwerk mit zwei Technologien, die Lagerprozesse in den kommenden Jahren prägen werden: der Programmierung von Robotersystemen mit ROS (Robot Operating System) und dem Einsatz digitaler Zwillinge zur Simulation und Optimierung realer Abläufe. Teilnehmende lernen zunächst die Grundlagen der Lagerlogistik von der Lagerstrukturplanung bis zur Bestandsführung, bevor sie in die technische Steuerung autonomer Systeme und die datengetriebene Prozessoptimierung einsteigen. Am Ende steht die Fähigkeit, Materialfluss und Lagerplatznutzung mit modernen digitalen Werkzeugen aktiv zu gestalten statt nur zu verwalten.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 — Einführung in die Lagerlogistik: Dieser Baustein vermittelt das fachliche Fundament, auf dem die spätere technische Vertiefung aufbaut. Teilnehmende lernen, wie Lagerprozesse organisiert sind und welche Rolle sie innerhalb der gesamten Lieferkette spielen.

  • Lagerarten und Lagertechnik: Block-, Regal-, Durchlauf- und automatische Systeme im Vergleich
  • Rolle der Lagerlogistik innerhalb der Lieferkette und Schnittstellen zu vor- und nachgelagerten Prozessen
  • Operative Abläufe von Einlagerung, Kommissionierung und Auslagerung
  • Bestandsführung und Unterstützung durch Lagerlogistik-Software
  • Grundlagen der Lagerstrukturplanung und Flächennutzung
  • Einsatz von Flurförderzeugen und Behältermanagement in modernen Lagersystemen

Modul 2 — Programmierung von Robotersystemen mit ROS: Robotik hält zunehmend Einzug in Kommissionierung und Transport. Dieser Abschnitt vermittelt die technischen Grundlagen, um Robotersysteme im Lagerkontext selbst zu programmieren und zu steuern.

  • Aufbau und Middleware-Funktionalität von ROS
  • Kommunikationsmechanismen zwischen Robotik-Komponenten
  • Erstellung und Verwaltung von Nodes, Topics und Services
  • Steuerung autonomer Fahrzeuge (AGV/AMR) in Lagerumgebungen
  • Programmierung von Greifsystemen für Kommissionieraufgaben
  • Fehlerdiagnose und Debugging in ROS-basierten Anwendungen

Modul 3 — Digitale Zwillinge in der Industrie: Digitale Zwillinge machen physische Lagerprozesse messbar und simulierbar, bevor Veränderungen real umgesetzt werden. Dieses Modul zeigt, wie solche Modelle aufgebaut und produktiv genutzt werden.

  • Abbildung physischer Assets in 3D- und Datenmodellen
  • Echtzeit-Überwachung und Performancebewertung von Lagerprozessen
  • Szenarienplanung zur Prozessverbesserung und Risikominimierung
  • Integration digitaler Zwillinge mit IoT-Plattformen
  • Anbindung an ERP- und MES-Systeme für durchgängige Datenflüsse
  • Nutzung von Simulationsergebnissen zur Lagerplatzoptimierung

Modul 4 — Materialfluss- und Lagerplatzoptimierung in der Praxis: Der abschließende Baustein führt die drei vorherigen Themenfelder zusammen und überträgt sie auf konkrete Optimierungsaufgaben im Lager.

  • Analyse bestehender Materialflüsse auf Engpässe und Optimierungspotenzial
  • Neuplanung von Lagerplätzen auf Basis von Zugriffshäufigkeiten
  • Simulation alternativer Layout-Varianten im digitalen Zwilling
  • Bewertung des Robotik-Einsatzes für spezifische Kommissionierszenarien
  • Zusammenspiel von Lagerverwaltungssystem, Robotik-Steuerung und digitalem Zwilling
  • Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen aus Simulationsdaten

Praxis-Block — Anwendungsübungen

  • ROS-Node zur Ansteuerung eines simulierten Transportroboters entwickeln
  • Gazebo-Simulation für ein Lagerlayout mit mehreren Regalgängen aufsetzen
  • Rviz zur Visualisierung von Sensordaten eines autonomen Fahrzeugs nutzen
  • Digitalen Zwilling eines Kommissionierbereichs modellieren
  • Materialflussanalyse für ein Beispiellager mit unterschiedlichen Lagerzonen erstellen
  • Lagerplatzzuordnung nach ABC-Klassifikation der Artikel durchführen
  • Greifsystem-Steuerung für unterschiedliche Behältergrößen programmieren
  • Schnittstelle zwischen digitalem Zwilling und einem simulierten ERP-Datensatz einrichten
  • Störfallszenario (Roboterausfall) im digitalen Zwilling durchspielen und Alternativroute planen
  • Performance-Kennzahlen eines simulierten Lagerprozesses auswerten
  • Vergleich zweier Layout-Varianten anhand von Durchlaufzeiten und Wegstrecken
  • Abschlussprojekt: Materialfluss- und Lagerplatzkonzept für ein vorgegebenes Lagerszenario erarbeiten

Die Weiterbildung ist so aufgebaut, dass jedes Modul auf dem vorherigen aufbaut: Ohne solides Verständnis der Lagerlogistik bleibt Robotik-Programmierung akademisch, ohne ROS-Kenntnisse bleibt der digitale Zwilling ein reines Anzeigewerkzeug. Erst im Zusammenspiel entsteht die Fähigkeit, Lagerprozesse tatsächlich zu steuern statt nur zu beobachten. Am Ende der Weiterbildung verfügen die Teilnehmenden über ein Methodenrepertoire, das klassische Logistikkompetenz mit Zukunftstechnologien verbindet. Teilnehmende können sowohl an der operativen Gestaltung von Lagerprozessen mitwirken als auch technische Automatisierungsprojekte fachlich begleiten.

Lernziele:

  • Lagerarten (Block-, Regal-, Durchlauflager) und ihre jeweiligen Einsatzbereiche unterscheiden
  • Ein- und Auslagerungsprozesse strukturiert planen und mit Lagerlogistik-Software abbilden
  • Lagerstrukturen und Behältermanagement für unterschiedliche Warengruppen konzipieren
  • Flurförderzeuge und ihre Einsatzszenarien im operativen Lageralltag einordnen
  • Automatisierungslösungen und Industrie-4.0-Konzepte im Lagerumfeld bewerten
  • Grundarchitektur und Middleware-Funktionalität von ROS verstehen und anwenden
  • Nodes, Topics und Services in ROS-Anwendungen erstellen und verwalten
  • Robotik-Applikationen mit Gazebo und Rviz simulieren, visualisieren und testen
  • Autonome Fahrzeuge und Greifsysteme für logistische Anwendungsfälle programmatisch steuern
  • Physische Lagerobjekte als digitale 3D- und Datenmodelle abbilden
  • Digitale Zwillinge für Echtzeit-Monitoring und Szenarienplanung einsetzen
  • Digitale Zwillinge mit IoT-Plattformen sowie ERP- und MES-Systemen verknüpfen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die sich grundlegende oder vertiefende Kenntnisse im Bereich Logistik aneignen oder sich gezielt für eine Tätigkeit in der Logistikbranche qualifizieren möchten. Vorkenntnisse im Bereich Robotik oder Programmierung sind nicht erforderlich, da die technischen Grundlagen im Kurs selbst aufgebaut werden.

  • Quereinsteiger, die einen Einstieg in die Logistikbranche suchen
  • Lagermitarbeitende, die sich in Richtung Prozesssteuerung und Automatisierung weiterentwickeln möchten
  • Personen mit technischem Interesse, die Robotik-Grundlagen praxisnah erlernen wollen
  • Fachkräfte, die Lagerprozesse künftig mit digitalen Zwillingen planen und optimieren sollen
  • Arbeitssuchende, die sich für zukunftsorientierte Logistik-Qualifikationen interessieren
Voraussetzungen:

Erforderlich sind Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, da sämtliche Kursinhalte und Unterlagen in deutscher Sprache vermittelt werden. Spezielle Vorkenntnisse in Logistik, Programmierung oder Robotik werden nicht vorausgesetzt, da die Weiterbildung alle Themenbereiche von Grund auf aufbaut. Ein grundlegendes technisches Interesse und die Bereitschaft, sich in Simulationssoftware wie Gazebo und Rviz einzuarbeiten, erleichtern den Einstieg. Sicherer Umgang mit PC und Standardsoftware wird vorausgesetzt.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Unterricht findet im Combined-Learning-Format statt und verbindet angeleitete Präsenz- oder Live-Online-Einheiten mit eigenständigen Übungsphasen in Simulationsumgebungen. Die Vollzeitorganisation ermöglicht einen zügigen, zusammenhängenden Wissensaufbau ohne lange Unterbrechungen zwischen den Themenblöcken. Praktische Übungen mit ROS, Gazebo und Rviz laufen parallel zu den fachlichen Lagerlogistik-Inhalten, sodass Theorie und Anwendung eng verzahnt bleiben. Digitale Zwillinge werden anhand realitätsnaher Lagerszenarien schrittweise aufgebaut, sodass Lernende den gesamten Weg vom physischen Prozess bis zum digitalen Modell nachvollziehen.

Die Weiterbildung wird in Vollzeit durchgeführt, sodass sich Teilnehmende über den gesamten Zeitraum konzentriert dem Lernstoff widmen. Der modulare Aufbau aus Lagerlogistik-Grundlagen, ROS-Programmierung und digitalen Zwillingen strukturiert die Wochen in klar abgegrenzte Themenblöcke. Der Praxisanteil nimmt mit fortschreitendem Kursverlauf zu, da die technischen Werkzeuge erst nach dem fachlichen Fundament sinnvoll angewendet werden können.

Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die vermittelten Kompetenzen in Lagerlogistik, ROS-Programmierung und digitalen Zwillingen dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung ohne externe Herstellerprüfung. Der Nachweis eignet sich, um gegenüber Arbeitgebern sowohl fachliche Logistikkenntnisse als auch technische Zusatzqualifikationen im Bereich Robotik und Digitalisierung zu belegen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Lager sind in den vergangenen Jahren zu Testfeldern für Automatisierung geworden: Autonome Transportfahrzeuge, robotergestützte Kommissionierung und simulationsbasierte Prozessplanung verändern, wie Materialfluss organisiert wird. Wer diese Entwicklung nicht nur beobachtet, sondern aktiv mitgestalten kann, verschafft sich einen klaren Vorteil gegenüber klassisch ausgebildeten Logistikfachkräften. Die Kombination aus Lagerlogistik-Grundlagen, ROS-Programmierung und digitalen Zwillingen ist auf dem Weiterbildungsmarkt selten in dieser Form gebündelt. Während viele Logistikqualifizierungen bei der Organisation physischer Prozesse stehen bleiben, vermittelt dieser Kurs zusätzlich die technischen Werkzeuge, mit denen sich Materialfluss und Lagerplatznutzung datenbasiert simulieren und verbessern lassen. Absolventen können nach der Weiterbildung sowohl in klassischen Logistikfunktionen als auch in Projekten zur Lagerautomatisierung mitarbeiten. Diese Vielseitigkeit erhöht die Einsatzmöglichkeiten deutlich — von der Fachkraft für Lagerlogistik über den Materialflusssteuerer bis zu Rollen, die gezielt Robotik- und Simulationsprojekte im Lager begleiten.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Fachkraft für Lagerlogistik
  • Materialflusssteuerer/in
  • Logistikplaner/in
  • Robotik-Programmierer/in in der Logistik
  • Materialflussplaner/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiererfahrung für den ROS-Teil des Kurses?

Nein, die Grundlagen von ROS werden im Kurs von Anfang an aufgebaut. Ein technisches Interesse und die Bereitschaft, sich in Simulationssoftware wie Gazebo und Rviz einzuarbeiten, reichen als Ausgangsbasis aus.

Was genau ist ein digitaler Zwilling im Lagerkontext?

Ein digitaler Zwilling bildet physische Lagerobjekte und -prozesse als 3D- und Datenmodell ab. Damit lassen sich Materialflüsse in Echtzeit überwachen, Szenarien simulieren und Optimierungen testen, bevor sie im realen Lager umgesetzt werden.

Für wen eignet sich diese Weiterbildung besonders?

Angesprochen sind alle, die sich für die Logistikbranche qualifizieren möchten, unabhängig von Vorkenntnissen. Besonders profitieren Personen mit technischem Interesse, die Lagerprozesse künftig auch automatisieren und simulationsbasiert planen möchten.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat, das die erworbenen Kompetenzen in Lagerlogistik, ROS-Programmierung und digitalen Zwillingen dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung.

Wie ist die Weiterbildung zeitlich organisiert?

Der Kurs wird in Vollzeit im Combined-Learning-Format durchgeführt, das angeleitete Einheiten mit eigenständigen Übungsphasen in Simulationsumgebungen kombiniert.