Transport & Logistik
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Wareneingang: KI-Automatisierung, Lager, ROS-Robotik – Kurs

Weiterbildung zu KI-gestützter Automatisierung im Wareneingang, Grundlagen der Lagerlogistik und Einstieg in die Robotersystem-Programmierung mit ROS.

Auf einen Blick

DauerVariiert je nach AnbieØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Diese Weiterbildung verbindet drei Bereiche, die im modernen Wareneingang zunehmend zusammenwachsen: den Einsatz Künstlicher Intelligenz zur automatischen Erkennung und Klassifizierung von Wareneingängen, die grundlegenden Konzepte der Lagerlogistik sowie den Einstieg in die Programmierung von Robotersystemen mit dem Robot Operating System (ROS). Teilnehmende lernen, wie intelligente Bildverarbeitung Reklamationen und Unregelmäßigkeiten im Wareneingang frühzeitig erkennt, wie Lagerprozesse strukturiert organisiert werden und wie sich einfache Robotik-Anwendungen für Logistikaufgaben umsetzen lassen.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 04.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

44

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

4 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Hamburg
  • Eschborn
  • Essen
  • Berlin
  • Münster

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen
  • Berlin
  • Hamburg
  • Hessen

Vermittelte Kompetenzen

  • Künstliche Intelligenz im Wareneingang
  • Bildverarbeitung
  • ROS (Robot Operating System)
  • Lagerverwaltungssysteme (LVS)
  • Systemintegration mit ERP
  • Automatisierungstechnik
  • Lagerlogistik-Grundlagen
  • Robotik-Simulation

Zugeordnete Zielberufe

  • Leiter/Leiterin - Lagerwirtschaft31.043 Stellen/12 Mon.
  • Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung5.142 Stellen/12 Mon.
  • Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft1.490 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 44 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1: Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Automatisierung im Wareneingang Dieser Themenblock zeigt, wie KI-gestützte Systeme den Wareneingang unterstützen — von der automatischen Erkennung über die Systemintegration bis zur Qualitätsprüfung, die für eine zuverlässige Reklamationsabwicklung und Warenklassifizierung entscheidend ist.

  • Intelligente Bildverarbeitung zur automatischen Erkennung von Wareneingängen
  • Automatische Klassifizierung von Wareneingängen mittels KI
  • Systemintegration zwischen KI-Lösungen, LVS und ERP für nahtlose Abläufe
  • Datenabgleich zwischen den beteiligten Systemen
  • Automatisches Identifizieren von Unregelmäßigkeiten in Echtzeit
  • Anwendungsfälle für innovative Automatisierungsstrategien im Wareneingang

Modul 2: Basics Lagerlogistik Der zweite Block vermittelt das grundlegende Handwerkszeug der Lagerlogistik, das die Basis für jede Automatisierungs- oder Klassifizierungslösung im Wareneingang bildet.

  • Lagerarten und Lagereinrichtungen im Überblick: Block-, Regal-, Durchlauf- und automatisierte Lagerkonzepte
  • Bedeutung unterschiedlicher Lagerkonzepte in der Supply Chain
  • Steuerung von Einlagerung, Auslagerung und Bestandskontrolle
  • Unterstützung dieser Prozesse durch moderne Lagerverwaltungssysteme
  • Gestaltung effizienter Lagerlayouts und Strukturplanung
  • Einsatz von Flurförderzeugen und Behältermanagement zur Prozessoptimierung

Modul 3: Einführung in die Programmierung von Robotersystemen mit ROS Der dritte Themenblock führt in die technischen Grundlagen der Robotik-Programmierung ein, die zunehmend auch im Wareneingang und in der Lagerlogistik zum Einsatz kommen.

  • ROS-Grundlagen: Aufbau und Middleware-Funktionalität
  • Kommunikationsmechanismen zwischen Robotik-Komponenten
  • Erstellung und Verwaltung von Nodes
  • Aufbau von Topics und Services
  • Einsatz von Gazebo zur Simulation von Robotik-Applikationen
  • Einsatz von Rviz zur Visualisierung von Robotik-Anwendungen

Modul 4: Anwendungsfälle und Zusammenführung Der abschließende Themenblock verbindet die drei Wissensbereiche zu einem praxisnahen Gesamtbild automatisierter Wareneingangsprozesse.

  • Steuerung autonomer Fahrzeuge in der Logistik
  • Einsatz von Greifsystemen für Wareneingangsaufgaben
  • Zusammenspiel von KI-Klassifizierung, Lagerorganisation und Robotik in der Praxis
  • Digitalisierung und Automatisierung unter Industrie-4.0-Bedingungen
  • Optimierung logistischer Abläufe durch das Zusammenspiel aller drei Bereiche
  • Innovative Lösungsansätze für unterschiedliche Bereiche der Supply Chain

Im Praxisteil werden folgende Aufgaben und Übungen bearbeitet.

  • Nachvollzug eines Beispielprozesses zur automatischen Erkennung eines Wareneingangs mittels Bildverarbeitung
  • Einordnung, wie ein KI-System eine Unregelmäßigkeit im Wareneingang in Echtzeit erkennt
  • Zuordnung unterschiedlicher Lagerarten zu passenden Anwendungsfällen
  • Skizzieren eines effizienten Lagerlayouts für ein Beispiel-Szenario
  • Nachvollzug der Steuerung von Einlagerung und Auslagerung über ein Lagerverwaltungssystem
  • Erstellung einfacher ROS-Nodes für eine Beispielanwendung
  • Aufbau von Topics zur Kommunikation zwischen zwei Nodes
  • Einrichtung eines Services innerhalb einer ROS-Umgebung
  • Simulation einer Robotik-Anwendung in Gazebo
  • Visualisierung eines Robotik-Szenarios mit Rviz
  • Einordnung eines Anwendungsfalls zur Steuerung eines autonomen Fahrzeugs im Lager
  • Diskussion, wie sich KI-Klassifizierung, Lagerorganisation und Robotik in einem gemeinsamen Prozess ergänzen

Der Kurs ist bewusst so aufgebaut, dass die drei Themenfelder nicht additiv nebeneinanderstehen, sondern aufeinander Bezug nehmen: Die KI-gestützte Klassifizierung im Wareneingang liefert die Datenbasis, auf der lagerlogistische Entscheidungen getroffen werden, während Robotersysteme zunehmend die physische Umsetzung dieser Entscheidungen übernehmen — etwa beim automatisierten Greifen oder beim Transport erkannter Waren. Diese Verzahnung wird auch in den praktischen Übungen sichtbar, die von der Bilderkennung über die Lagerorganisation bis zur einfachen ROS-Programmierung reichen und so ein durchgängiges Verständnis für automatisierte Wareneingangsprozesse vermitteln.

Lernziele:

  • Grundprinzipien der Automatisierung im Wareneingang mittels Künstlicher Intelligenz verstehen
  • Intelligente Bildverarbeitung zur automatischen Erkennung und Klassifizierung von Wareneingängen einordnen
  • Systemintegration zwischen KI-Anwendungen, Lagerverwaltungssystemen (LVS) und ERP-Systemen nachvollziehen
  • Automatisiertes Identifizieren von Unregelmäßigkeiten in Echtzeit verstehen
  • Grundlegende Lagerarten und Lagereinrichtungen unterscheiden (Block-, Regal-, Durchlauf- und automatisierte Lager)
  • Prozesse von Wareneingang, Wareneingangsprüfung und -ausgang sowie Bestandskontrolle einordnen
  • Grundprinzipien effizienter Lagerlayoutgestaltung und Strukturplanung anwenden
  • Bedeutung von Flurförderzeugen und Behältermanagement für die Prozessoptimierung erkennen
  • Digitalisierung und Automatisierung im Lager unter Industrie-4.0-Bedingungen einordnen
  • Grundlagen von ROS (Aufbau, Middleware-Funktionalität, Kommunikationsmechanismen) verstehen
  • Einfache Nodes, Topics und Services in ROS erstellen und verwalten
  • Simulationstools wie Gazebo und Rviz zur Visualisierung und Testung von Robotik-Anwendungen einsetzen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an alle Personen, die sich grundlegende oder vertiefende Kenntnisse im Bereich Logistik aneignen oder sich für eine Tätigkeit in der Logistikbranche qualifizieren möchten — unabhängig von Vorkenntnissen oder beruflichem Hintergrund. Besonders geeignet ist der Kurs für alle, die neben klassischem Logistikwissen auch erste technische Kompetenzen im Bereich KI und Robotik aufbauen möchten.

  • Quereinsteiger*innen mit Interesse an moderner, automatisierter Lagerlogistik
  • Personen mit technischem Interesse, die sich Richtung Automatisierung und Robotik orientieren möchten
  • Fachkräfte für Lagerlogistik, die ihr Profil um KI- und Robotik-Kompetenzen erweitern wollen
  • Angehende Automatisierungstechniker*innen für den Logistikbereich
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme werden Deutschkenntnisse in Wort und Schrift vorausgesetzt, da sowohl die fachlichen Inhalte als auch die technische Dokumentation im Kurs auf Deutsch vermittelt werden. Vorkenntnisse in Logistik, Programmierung oder Robotik sind nicht erforderlich, da die Weiterbildung sowohl bei den Grundlagen der Lagerlogistik als auch bei den ROS-Basics ansetzt.

Ablauf & Abschluss

Die Weiterbildung verbindet konzeptionelle Wissensvermittlung mit technischer Praxisarbeit. Während die Lagerlogistik-Inhalte eher grundlagenorientiert und anhand von Beispielszenarien erarbeitet werden, folgt die Einführung in ROS einem stärker technischen, schrittweisen Aufbau von einfachen Nodes bis zu simulierten Robotik-Anwendungen. Simulationstools wie Gazebo und Rviz ermöglichen dabei einen praxisnahen Zugang, ohne dass reale Robotersysteme vor Ort erforderlich sind.

Der Kurs gliedert sich in die drei inhaltlichen Schwerpunkte KI-Automatisierung, Lagerlogistik-Grundlagen und ROS-Programmierung, die aufeinander aufbauend vermittelt werden. Die konkrete zeitliche Aufteilung richtet sich nach dem gewählten Format und wird zu Kursbeginn kommuniziert, sodass sich der Aufwand für die einzelnen Themenblöcke gut einschätzen lässt.

Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die Teilnahme an der Weiterbildung sowie die erworbenen Kompetenzen in KI-gestützter Wareneingangsautomatisierung, Lagerlogistik-Grundlagen und ROS-Robotikprogrammierung bestätigt. Es handelt sich um einen Qualifikationsnachweis des Kursanbieters, keine staatlich geregelte oder herstellerseitige Zertifizierung.

Nutzen & Perspektiven

Der Wareneingang gehört zu den Bereichen der Logistik, in denen sich Automatisierung und Künstliche Intelligenz besonders spürbar auswirken: Statt Wareneingänge manuell zu prüfen und zu klassifizieren, übernehmen zunehmend bildverarbeitende KI-Systeme diese Aufgabe und liefern in Echtzeit Hinweise auf Unregelmäßigkeiten oder Reklamationsfälle. Wer diese Technologien versteht, kann nicht nur mit ihnen arbeiten, sondern auch beurteilen, wo ihr Einsatz sinnvoll ist und wo klassische Prozesse weiterhin gefragt sind. Die Kombination mit fundiertem Lagerlogistik-Wissen sorgt dafür, dass die KI- und Robotik-Kompetenzen nicht isoliert bleiben, sondern in den größeren Zusammenhang von Lagerorganisation, Bestandskontrolle und Prozessoptimierung eingeordnet werden können. Diese Verbindung ist besonders wertvoll für Fachkräfte, die perspektivisch an der Schnittstelle zwischen klassischer Logistik und neuen Automatisierungstechnologien arbeiten möchten. Der Einstieg in die ROS-Programmierung eröffnet darüber hinaus eine Perspektive über den reinen Wareneingang hinaus: Robotersysteme werden in der Logistik zunehmend für Transport-, Greif- und Sortieraufgaben eingesetzt. Wer bereits ein grundlegendes Verständnis für Nodes, Topics und Simulationsumgebungen mitbringt, verschafft sich einen Vorsprung für Tätigkeiten, die technisches und logistisches Wissen miteinander verbinden.

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Arbeitsmarkt-Report

Transport- und Logistik-Branche meldet seit Jahren akuten Fahrer- und Disponenten-Mangel. Berufskraftfahrer-Qualifikation (BKrFQG-Module) ist Pflicht; Logistik-Disposition und Lagerlogistik wachsen mit E-Commerce-Volumen stabil.

Einstieg (0-2 J.):28.000–36.000 €
Mittel (3-7 J.):36.000–48.000 €
Senior (8+ J.):52.000–68.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Leiter/Leiterin - Lagerwirtschaft
    31.043 Stellen
  • Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung
    5.142 Stellen
  • Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft
    1.490 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche drei Themenbereiche verbindet dieser Kurs?

Die Weiterbildung kombiniert KI-gestützte Automatisierung und Klassifizierung im Wareneingang, Grundlagen der Lagerlogistik sowie den Einstieg in die Programmierung von Robotersystemen mit ROS.

Brauche ich Programmierkenntnisse für den ROS-Teil des Kurses?

Nein, die Weiterbildung führt von den ROS-Grundlagen wie Aufbau und Kommunikationsmechanismen bis zur Erstellung einfacher Nodes, Topics und Services — Vorkenntnisse in Programmierung oder Robotik sind nicht erforderlich.

Wie wird die Robotik-Programmierung praktisch geübt?

Der Kurs nutzt Simulationstools wie Gazebo und Rviz zur Visualisierung und Testung von Robotik-Anwendungen, sodass keine realen Robotersysteme vor Ort benötigt werden.

Wie hängen KI-Klassifizierung und Lagerlogistik in diesem Kurs zusammen?

Die KI-gestützte Erkennung und Klassifizierung im Wareneingang liefert die Datenbasis für lagerlogistische Entscheidungen wie Einlagerung, Bestandskontrolle und Lagerlayout — beide Bereiche werden im Kurs bewusst miteinander verzahnt.

Für wen eignet sich diese Weiterbildung besonders?

Geeignet für alle mit Interesse an Logistik, unabhängig von Vorkenntnissen — insbesondere für Personen, die neben klassischem Logistikwissen auch erste technische Kompetenzen in KI und Robotik aufbauen möchten.