Robotik & Automatisierung in der Logistik 4.0 – Lehrgang
Fünf Module zu KI-gestütztem Wareneingang, Materialflussoptimierung, Bildverarbeitung, Scrum-Projektsteuerung und Robotik für die Logistik 4.0.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung vermittelt, wie Automatisierungstechnologien und künstliche Intelligenz Prozesse in der Logistik verändern — vom automatisierten Wareneingang über optimierte Materialflüsse bis zur Robotik in der Smart Factory. In fünf aufeinander aufbauenden Modulen lernen Teilnehmende, wie Machine Learning und Bildverarbeitung Waren identifizieren und prüfen, wie Lagerprozesse mit modernen Transportsystemen effizienter werden, und wie Robotertechnik samt Sensorik in vernetzte Industrie-4.0-Systeme eingebunden wird. Ein eigenes Modul zu Scrum zeigt zusätzlich, wie sich solche Digitalisierungsprojekte agil steuern lassen.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 3 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 5 erfassten Orten
5 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €5×
Häufige Kursorte
- Berlin1×
- Bremen1×
- Münster1×
- Heilbronn1×
- Frankfurt am Main1×
Bundesländer
- Baden-Württemberg1×
- Berlin1×
- Bremen1×
- Nordrhein-Westfalen1×
- Hessen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Künstliche Intelligenz
- Robotik
- Machine Learning
- Bildverarbeitung
- Scrum
- ERP
- Lagerverwaltungssystem
Zugeordnete Zielberufe
- Fachkraft für Arbeitssicherheit5.559 Stellen/12 Mon.
- Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft1.490 Stellen/12 Mon.
- Fachwirt/Fachwirtin für Fertigungs- und Prozessmanagement129 Stellen/12 Mon.
- Spezialist/in - Industrie 4.092 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 56 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der Kurs ist in fünf Module gegliedert, die gemeinsam den Weg von der automatisierten Wareneingangskontrolle bis zur vernetzten Robotik in der Industrie 4.0 nachzeichnen. Modul 1: Einführung in den KI-gestützten automatisierten Wareneingang Dieses Modul zeigt, wie künstliche Intelligenz den ersten Schritt der Lagerlogistik verändert.
- Einsatz von Machine Learning und Bildanalyse zur Warenidentifikation und -prüfung
- Integration KI-gestützter Prozesse in bestehende Lagerverwaltungssysteme und ERP
- Minimierung manueller Eingriffe durch Prozessautomatisierung
- Echtzeit-Überwachung zur automatischen Fehler- und Abweichungserkennung
- Praxisbeispiele aus modernen Wareneingangsanlagen
- Best-Practice-Methoden für die Einführung KI-gestützter Wareneingangsprozesse
Modul 2: Lagerprozesse und Materialflussoptimierung Im zweiten Modul steht die Effizienz der physischen Lagerabläufe im Mittelpunkt.
- Prozessanalyse von Lagerwegen und Kommissionierstrategien
- Optimierung bestehender Abläufe anhand konkreter Kennzahlen
- Einsatz moderner Transporttechnik und automatisierter Materialflusssysteme
- Layout- und Strukturverbesserung für maximale Lagereffizienz
- Anwendung von Lean-Ansätzen wie kontinuierlichem Verbesserungsprozess (KVP)
- Wertstromanalyse als Werkzeug zur Identifikation von Engpässen in der Lagerpraxis
Modul 3: Technologien und Anwendungen der automatisierten Bildverarbeitung Das dritte Modul vertieft die technischen Grundlagen der Bildverarbeitung, die bereits im Wareneingang eine Rolle spielt.
- Aufbau, Typen und Kalibrierung von Kameratechnik und Bildsensoren
- Verarbeitungsschritte und Filtermethoden in der digitalen Bildverarbeitung
- Feature-Extraktion zur Erkennung relevanter Bildmerkmale
- Deep Learning und neuronale Netzwerke als Innovationstreiber der Bildverarbeitung
- 3D-Visualisierung als Erweiterung klassischer 2D-Bildanalyse
- Praktische Anwendungen in Qualitätssicherung, Sortierung und Prozesssteuerung
Modul 4: Scrum-basierte Projektsteuerung in logistischen Prozessen Dieses Modul überträgt agile Methoden auf die Steuerung von Digitalisierungsprojekten in der Logistik.
- Agile Prinzipien: Werte und Leitlinien hinter Scrum und ihre Bedeutung für Projekte
- Effektive Kommunikationsstrukturen wie Daily Stand-ups, Sprint Reviews und Retrospektiven
- Rollenverständnis von Product Owner, Scrum Master und Entwicklungsteam
- Anwendung von Scrum auf komplexe Logistik- und Digitalisierungsprojekte
- Sprintplanung und iterative Umsetzung logistischer Verbesserungsschritte
- Praxisbezug zwischen agiler Methodik und operativen Logistikprozessen
Modul 5: Einführung in Robotik und Industrie-4.0-Technologien Das abschließende Modul führt in die technischen Grundlagen der Robotik ein und verbindet sie mit vernetzten Industrie-4.0-Systemen.
- Mechanische Strukturen und Freiheitsgrade von Robotersystemen
- Bewegungssteuerung und Ansteuerung von Robotertechnik
- Einsatz von Sensoren zur Umgebungswahrnehmung
- Präzise Aktorsteuerung für automatisierte Abläufe
- Cyber-physische Systeme und Datenintegration in der Smart Factory
- Echtzeitkommunikation, digitale Steuerung und IoT-Anbindung in der Robotik
Der rote Faden durch alle fünf Module ist die Frage, wie sich physische Logistikprozesse und digitale Steuerungssysteme sinnvoll verzahnen lassen. Wareneingang, Materialfluss und Bildverarbeitung liefern dabei die operative Perspektive, während Scrum die organisatorische Seite der Projektumsetzung abdeckt und das Robotik-Modul den technischen Blick auf vernetzte Automatisierungssysteme öffnet. Mit Abschluss der Weiterbildung sind Teilnehmende in der Lage, innovative Automatisierungstechnologien und agile Managementmethoden in der Logistik anzuwenden und bestehende Prozesse spürbar effizienter zu gestalten.
Lernziele:
- Den Einsatz von Machine Learning und Bildanalyse zur automatisierten Warenidentifikation verstehen
- Prozessautomatisierung in Lagerverwaltungssystemen und ERP-Anbindungen nachvollziehen
- Anomalieerkennung und Echtzeit-Überwachung im automatisierten Wareneingang einordnen
- Lagerwege, Abläufe und Kommissionierstrategien systematisch analysieren und optimieren
- Moderne Transporttechnik und automatisierte Materialflusssysteme kennenlernen
- Layout- und Strukturverbesserungen für maximale Lagereffizienz gestalten
- Lean-Ansätze wie KVP und Wertstromanalyse auf die Lagerpraxis anwenden
- Aufbau, Typen und Kalibrierung von Bildsensoren in der industriellen Bildverarbeitung verstehen
- Verarbeitungsschritte, Filtermethoden und Feature-Extraktion bei Bilddaten nachvollziehen
- Deep Learning und neuronale Netzwerke im Kontext industrieller Bildverarbeitung einordnen
- Agile Prinzipien und die Scrum-Rollen für die Steuerung logistischer Digitalisierungsprojekte anwenden
- Grundlagen der Robotertechnik, Sensorik und cyber-physischer Systeme in der Smart Factory verstehen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die in der Logistik mit Automatisierung, Robotik und digitalisierten Prozessen arbeiten oder in diesen Bereich einsteigen möchten. Sie eignet sich für alle, die verstehen wollen, wie künstliche Intelligenz, Bildverarbeitung und Robotik die klassische Lagerlogistik verändern, und die diese Entwicklung aktiv mitgestalten möchten.
- Fachkräfte aus der Lagerlogistik, die sich in Richtung Automatisierung weiterentwickeln möchten
- Personen mit Interesse an der Schnittstelle von Robotik, KI und Prozessoptimierung
- Angehende Automatisierungstechnikerinnen und -techniker in logistischen Umgebungen
- Mitarbeitende, die Digitalisierungsprojekte in der Logistik mit agilen Methoden steuern sollen
- Quereinsteigende, die einen strukturierten Einstieg in Smart-Logistics-Themen suchen
Für die Teilnahme an dieser Weiterbildung sind grundlegendes technisches Verständnis sowie Interesse an Prozessen der Lagerlogistik und Automatisierung hilfreich. Vertiefte Programmier- oder Ingenieurskenntnisse werden nicht vorausgesetzt, da die Module Konzepte aus KI, Bildverarbeitung und Robotik verständlich und anwendungsorientiert vermitteln. Wer bereits praktische Erfahrung in Lager- oder Logistikprozessen mitbringt, kann die vermittelten Inhalte besonders gut auf den eigenen Arbeitsalltag beziehen.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs findet im Combined-Learning-Format in Vollzeit statt und verbindet die fünf Module zu einem durchgängigen Lernpfad von der Wareneingangskontrolle bis zur Robotik. Jedes Modul verknüpft konzeptionelle Einführungen mit Praxisbeispielen aus realen Logistikumgebungen, sodass technische Zusammenhänge nicht abstrakt bleiben, sondern an konkreten Anwendungsfällen wie Wareneingangsanlagen oder Kommissionierprozessen nachvollzogen werden. Das Scrum-Modul wird dabei bewusst in den technischen Kontext eingebettet, um zu zeigen, wie sich Automatisierungsprojekte in der Praxis organisieren lassen.
Die Weiterbildung ist als Vollzeitformat konzipiert und umfasst fünf inhaltlich klar abgegrenzte Module, die von der KI-gestützten Wareneingangskontrolle über Materialflussoptimierung und Bildverarbeitung bis zur Robotik reichen. Diese Struktur erlaubt es, jedes Themenfeld mit ausreichend Tiefe zu behandeln, ohne den Blick auf das Gesamtbild der vernetzten Smart Logistics zu verlieren.
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die erfolgreiche Teilnahme an allen fünf Modulen dokumentiert. Es handelt sich um eine trägerinterne Bescheinigung des Weiterbildungsangebots, nicht um ein staatlich reguliertes Examen.
Nutzen & Perspektiven
Wer diese Weiterbildung abschließt, versteht die Logistik 4.0 nicht als lose Sammlung von Schlagworten, sondern als ineinandergreifendes System aus KI-gestützter Wareneingangskontrolle, optimierten Materialflüssen, industrieller Bildverarbeitung und vernetzter Robotik. Diese ganzheitliche Perspektive ist in der Praxis wertvoller als isoliertes Wissen zu einer einzelnen Technologie, weil Automatisierungsprojekte in der Logistik selten nur ein Teilsystem betreffen. Besonders hervorzuheben ist die Verbindung aus technischem und organisatorischem Wissen: Während die Module zu Wareneingang, Materialfluss, Bildverarbeitung und Robotik die fachliche Tiefe liefern, vermittelt das Scrum-Modul das Handwerkszeug, um entsprechende Digitalisierungsprojekte im eigenen Unternehmen tatsächlich umzusetzen. Wer beides beherrscht, kann nicht nur neue Technologien verstehen, sondern auch aktiv an ihrer Einführung mitwirken. Für die berufliche Entwicklung bedeutet das einen klaren Vorteil: Automatisierung und Robotik zählen zu den zentralen Zukunftsfeldern der Logistikbranche, und Fachkräfte, die sowohl die technischen Grundlagen als auch die passende Projektmethodik beherrschen, sind in Lagerlogistik, Supply-Chain-Management und Automatisierungstechnik gleichermaßen gefragt.
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Arbeitsmarkt-Report
Transport- und Logistik-Branche meldet seit Jahren akuten Fahrer- und Disponenten-Mangel. Berufskraftfahrer-Qualifikation (BKrFQG-Module) ist Pflicht; Logistik-Disposition und Lagerlogistik wachsen mit E-Commerce-Volumen stabil.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Fachkraft für Arbeitssicherheit5.559 Stellen
- Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft1.490 Stellen
- Fachwirt/Fachwirtin für Fertigungs- und Prozessmanagement129 Stellen
- Spezialist/in - Industrie 4.092 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Themen deckt die Weiterbildung konkret ab?
Fünf Module: KI-gestützter automatisierter Wareneingang, Materialflussoptimierung, automatisierte Bildverarbeitung, Scrum-basierte Projektsteuerung und die Grundlagen von Robotik und Industrie-4.0-Technologien.
Brauche ich Programmierkenntnisse für diesen Kurs?
Nein, vertiefte Programmier- oder Ingenieurskenntnisse sind nicht erforderlich. Die Module vermitteln Konzepte aus KI, Bildverarbeitung und Robotik verständlich und praxisorientiert.
Warum ist ein Scrum-Modul Teil einer Logistik-Weiterbildung?
Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekte in der Logistik werden zunehmend agil gesteuert. Das Modul vermittelt Scrum-Rollen und -Zeremonien direkt im Kontext logistischer Prozesse.
Wie ist der Kurs organisiert?
Der Kurs findet im Combined-Learning-Format in Vollzeit statt und kombiniert konzeptionelle Einführungen mit Praxisbeispielen aus realen Logistikumgebungen wie Wareneingang und Kommissionierung.
Für wen eignet sich diese Weiterbildung besonders?
Für Fachkräfte aus der Lagerlogistik, die sich in Richtung Automatisierung weiterentwickeln möchten, sowie für alle mit Interesse an der Schnittstelle von Robotik, KI und Prozessoptimierung.