Robotik in der Logistik 4.0 Weiterbildung
Weiterbildung zu Robotik in der Logistik 4.0: Programmierung von Robotersystemen mit ROS, Mensch-Maschine-Interaktion und digitale Steuerung logistischer Prozesse in vernetzten Produktionsumgebungen.
Auf einen Blick
Überblick
Die Weiterbildung „Robotik in der Logistik 4.0: Mensch-Maschine-Interaktion und digitale Steuerung" verbindet die Grundlagen der Industrie 4.0 mit konkreter Robotik-Programmierung und digitalen Kompetenzen für die Logistik. Teilnehmende lernen, wie digitale Technologien in vernetzten Produktionsumgebungen eingesetzt werden, wie Robotersysteme mit ROS programmiert werden und wie Logistikprozesse durch digitale Steuerung und Mensch-Maschine-Interaktion optimiert werden können.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 2 Standorten
36
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 5 erfassten Orten
5 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €5×
Häufige Kursorte
- Dortmund1×
- Hamburg1×
- München1×
- Mannheim1×
- Frankfurt am Main1×
Bundesländer
- Bayern1×
- Baden-Württemberg1×
- Hamburg1×
- Nordrhein-Westfalen1×
- Hessen1×
Vermittelte Kompetenzen
- ROS
- Robotik-Programmierung
- Mensch-Maschine-Interaktion
- Industrie 4.0
- IoT
- Logistikprozesse
- Digitale Steuerung
Zugeordnete Zielberufe
- Fachkraft für Mechatronik98.945 Stellen/12 Mon.
- Leiter/Leiterin für Logistik95.644 Stellen/12 Mon.
- Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft1.490 Stellen/12 Mon.
- Geprüfter Betriebswirt/Geprüfte Betriebswirtin nach dem Berufsbildungsgesetz - Master Professional in Business Management nach dem Berufsbildungsgesetz55 Stellen/12 Mon.
- Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Städtereinigung16 Stellen/12 Mon.
- Estrichlegermeister/Estrichlegermeisterin/Bachelor Professional im Estrichleger-Handwerk1 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 36 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Themenblock führt in die Grundlagen der Industrie 4.0 ein und schafft den konzeptionellen Rahmen für alle weiteren Module. Vernetzte Systeme, Cyber-Physical Systems und dezentrale Steuerungen bilden die Basis für das Verständnis moderner Produktionsumgebungen.
- Vernetzte Systeme und Cyber-Physical Systems in intelligenten Fabriken
- Grundlagen von Internet of Things, Big Data und Cloud-Services
- Kollaboration zwischen Mensch und Maschine in flexiblen Fertigungssystemen
- Digitale Transformation von Produktionsmechanismen
- Echtzeit-Datenintegration in vernetzten Produktionsumgebungen
- IT-Sicherheit im Betrieb digitaler Fertigungssysteme
Im zweiten Block wird Robotik als eigenständiges Themenfeld eingeführt. Die Teilnehmenden lernen mechanische und technische Grundlagen von Robotersystemen kennen, bevor im Anschluss die Programmierung mit ROS folgt.
- Mechanische Strukturen und Freiheitsgrade von Robotersystemen
- Bewegungssteuerung und Grundlagen der Aktorik
- Sensorik zur Umgebungswahrnehmung in der Robotik
- Cyber-physische Systeme und Datenintegration in der Smart Factory
- Echtzeitkommunikation und digitale Steuerung in der Robotik
- IoT-Anbindung von Robotersystemen an übergeordnete Steuerungen
Der dritte Block widmet sich der praktischen Programmierung von Robotersystemen mit ROS. Hier verbinden sich theoretisches Wissen über Middleware-Strukturen mit konkreter Arbeit an Nodes, Topics und Simulationsumgebungen.
- Aufbau und Middleware-Funktionalität von ROS
- Erstellung und Verwaltung von Nodes, Topics und Services
- Einsatz von Gazebo zur Simulation von Robotik-Applikationen
- Visualisierung und Testung mit Rviz
- Steuerung autonomer Fahrzeuge in logistischen Szenarien
- Programmierung von Greifsystemen für den Materialumschlag
Der vierte Block überträgt die technischen Inhalte in den logistischen Kontext. Grundlagen der Logistik werden mit digitalen Kompetenzen verbunden, sodass die Teilnehmenden verstehen, wie Robotik und Logistik 4.0 zusammenwirken.
- Grundbegriffe und Funktionen der Logistik in Wertschöpfungsketten
- Material- und Informationsflüsse im Kontext von Industrie 4.0
- Logistikplanung, Ladungsträgerverwaltung und Tourenplanung
- Grundlagen zu Logistik-IT, Automatisierung und digitalen Zwillingen
- Schutzbestimmungen, Verpackungsgrundlagen und rechtliche Aspekte in der Logistik
- Digitale Planungstools für Termin- und Ressourcenmanagement
Ergänzend vertieft ein Praxisblock die digitale Steuerung von Logistikprozessen und die Zusammenarbeit in vernetzten Projektumgebungen. Hier wird deutlich, wie Robotik-Kenntnisse und digitale Kompetenzen im logistischen Alltag zusammenwirken.
- Nutzung von Dashboards und KPIs zur Steuerung logistischer Prozesse
- Automatisierte Reportings für Logistikprojekte
- Virtuelle Zusammenarbeit über digitale Plattformen
- Anwendung digitaler Methoden auf komplexe Logistik- und IT-Projekte
- Einordnung von Smart-Logistics-Konzepten in bestehende Prozesse
- Zusammenspiel von Robotersteuerung und übergeordneter Logistikplanung
- Bewertung von Automatisierungspotenzialen in logistischen Abläufen
- Nachvollziehen von Datenflüssen zwischen Robotik und Logistik-IT
- Einordnung von Sicherheitsaspekten bei automatisierten Materialflüssen
- Übertragung der ROS-Kenntnisse auf logistische Anwendungsfälle
- Rückschau technischer Entscheidungen anhand realitätsnaher Szenarien
- Einordnung der eigenen Rolle in interdisziplinären Automatisierungsprojekten
Durch die Verzahnung von Robotik-Programmierung und Logistikwissen entsteht ein Profil, das über reines Technikverständnis hinausgeht: Teilnehmende lernen, technische Steuerung und logistische Prozesse als Einheit zu betrachten. Am Ende der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, digitale Technologien in der Logistik zu implementieren, Robotersteuerungen zu programmieren und digitale Kompetenzen zur Optimierung von Logistikprozessen einzusetzen.
Lernziele:
- Grundprinzipien der Industrie 4.0 wie vernetzte Systeme, Cyber-Physical Systems und dezentrale Steuerungen einordnen
- Technologische Grundlagen wie Internet of Things, Big Data und Cloud-Services im Produktionskontext verstehen
- Mechanische Strukturen, Freiheitsgrade und Bewegungssteuerung von Robotersystemen nachvollziehen
- Sensorik und Aktorik zur Umgebungswahrnehmung und präzisen Steuerung einordnen
- Cyber-physische Systeme und Datenintegration in der Smart Factory verstehen
- Grundlagen von ROS als Middleware für die Robotik-Programmierung anwenden
- Nodes, Topics und Services innerhalb von ROS erstellen und verwalten
- Simulationstools wie Gazebo und Rviz zur Visualisierung von Robotik-Applikationen einsetzen
- Steuerung autonomer Fahrzeuge und Greifsysteme in logistischen Anwendungsfällen nachvollziehen
- Grundbegriffe, Funktionen und Bedeutung der Logistik in industriellen Wertschöpfungsketten einordnen
- Material- und Informationsflüsse sowie Steuerungsmodelle im Kontext von Industrie 4.0 verstehen
- Digitale Planungstools, Dashboards und automatisierte Reportings zur Steuerung von Logistikprozessen einsetzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die sich für die Schnittstelle aus Robotik, Automatisierung und Logistik interessieren und technische Systeme aktiv mitgestalten möchten. Angesprochen sind sowohl technisch vorgebildete Fachkräfte als auch Quereinsteigende mit Interesse an Industrie-4.0-Themen.
- Fachkräfte für Automatisierungstechnik mit Interesse an Logistikanwendungen
- Personen, die als Robotik-Fachkraft oder Industrie-4.0-Spezialist arbeiten möchten
- Logistikplanerinnen und Logistikplaner mit Fokus auf Automatisierung
- Technisch interessierte Quereinsteigende mit Grundverständnis für IT-Systeme
Für die Teilnahme sind ein grundlegendes technisches Verständnis sowie Interesse an Programmierung und digitalen Steuerungssystemen hilfreich. Da Module zu ROS und Simulationsumgebungen enthalten sind, erleichtert Erfahrung im Umgang mit Software den Einstieg, ist aber keine zwingende Voraussetzung für den Kursstart.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs wird im Combined-Learning-Format in Vollzeit durchgeführt und kombiniert theoretische Grundlagen mit praktischer Arbeit an Simulationswerkzeugen wie Gazebo und Rviz. Die fünf Module bauen aufeinander auf: von Industrie-4.0-Grundlagen über Robotik-Technik und ROS-Programmierung bis zu logistischen Anwendungsfällen.
Die Weiterbildung ist als Vollzeitformat angelegt und umfasst fünf aufeinander aufbauende Module von den Grundlagen der Industrie 4.0 über Robotik und ROS-Programmierung bis zu logistischen Digitalkompetenzen. Der modulare Aufbau erlaubt eine schrittweise Vertiefung von technischen Grundlagen zu praktischer Anwendung.
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die vermittelten Kompetenzen in Robotik, digitaler Steuerung und Logistik 4.0 bestätigt. Eine externe, herstellerseitige Zertifizierung ist im Quellmaterial nicht angegeben.
Nutzen & Perspektiven
Robotik und Logistik werden in vielen Weiterbildungen getrennt behandelt, obwohl sie in der Praxis zunehmend zusammenwachsen: automatisierte Lager, fahrerlose Transportsysteme und robotergestützte Kommissionierung erfordern Fachkräfte, die beide Welten verstehen. Genau diese Verbindung stellt der Kurs in den Mittelpunkt. Für Teilnehmende bedeutet das einen konkreten Praxisvorteil: Wer die Grundlagen der ROS-Programmierung mit logistischem Prozesswissen verbindet, kann Automatisierungsprojekte nicht nur technisch umsetzen, sondern auch deren Auswirkungen auf Materialflüsse und Steuerungsprozesse einschätzen. Das macht das erworbene Wissen unmittelbar einsetzbar in Produktions- und Logistikumgebungen mit wachsendem Automatisierungsgrad. Langfristig profitieren Absolventinnen und Absolventen von einem Profil, das an der Schnittstelle zweier wachsender Felder steht: Industrie 4.0 und Logistik-Digitalisierung. Diese Kombination aus technischem Robotik-Wissen und logistischem Prozessverständnis eröffnet Perspektiven in Unternehmen, die ihre Materialflüsse zunehmend automatisieren und digital steuern.
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Arbeitsmarkt-Report
Transport- und Logistik-Branche meldet seit Jahren akuten Fahrer- und Disponenten-Mangel. Berufskraftfahrer-Qualifikation (BKrFQG-Module) ist Pflicht; Logistik-Disposition und Lagerlogistik wachsen mit E-Commerce-Volumen stabil.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Fachkraft für Mechatronik98.945 Stellen
- Leiter/Leiterin für Logistik95.644 Stellen
- Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft1.490 Stellen
- Geprüfter Betriebswirt/Geprüfte Betriebswirtin nach dem Berufsbildungsgesetz - Master Professional in Business Management nach dem Berufsbildungsgesetz55 Stellen
- Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Städtereinigung16 Stellen
- Estrichlegermeister/Estrichlegermeisterin/Bachelor Professional im Estrichleger-Handwerk1 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was lerne ich in der Weiterbildung zu Robotik in der Logistik 4.0?
Sie lernen Grundlagen der Industrie 4.0, die Programmierung von Robotersystemen mit ROS sowie digitale Steuerung und Mensch-Maschine-Interaktion in logistischen Anwendungsfällen.
Brauche ich Programmiererfahrung für den Kurs?
Grundlegendes technisches Verständnis ist hilfreich, da Module zu ROS und Simulationstools wie Gazebo und Rviz enthalten sind. Zwingende Programmiervorkenntnisse sind nicht Voraussetzung.
Wie ist die Weiterbildung aufgebaut?
Der Kurs gliedert sich in fünf Module: Industrie-4.0-Grundlagen, Robotik-Technik, ROS-Programmierung, Logistikgrundlagen und digitale Kompetenzen in der Logistik.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Die Weiterbildung schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Kompetenzen in Robotik, digitaler Steuerung und Logistik 4.0 bestätigt.
Für welche beruflichen Ziele eignet sich der Kurs?
Der Kurs bereitet auf Tätigkeiten als Robotik-Fachkraft, Automatisierungstechniker oder Logistikplaner für Automatisierung vor und richtet sich an die Schnittstelle von Technik und Logistik.