Transport & Logistik
supply chain

Robotik in der Logistik 4.0: Roboterintegration – Lehrgang

Weiterbildung zu Lagerlogistik, automatisierter Bildverarbeitung, agilem Projektmanagement und Retourenmanagement mit Fokus auf Roboterintegration in Logistikprozesse.

Auf einen Blick

DauerVier ModuleØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Dieser Kurs konzentriert sich darauf, wie Robotik konkret in bestehende Logistikprozesse integriert wird – von der Lagerlogistik über automatisierte Bildverarbeitung bis zum Retourenmanagement. Im Unterschied zu stärker technisch-programmiertechnisch ausgerichteten Angeboten liegt der Schwerpunkt hier auf der praktischen Prozessintegration: Wie werden Lagerabläufe automatisiert, wie unterstützt Bildverarbeitung die Qualitätssicherung, und wie lassen sich Rückführungsprozesse mit agilen Methoden steuern.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 05.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

40

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 4 erfassten Orten

Regionen

3 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat / qualifizierte Teilnahmebescheinigung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €

Häufige Kursorte

  • München
  • Berlin
  • Rosenheim
  • Wiesbaden

Bundesländer

  • Bayern
  • Berlin
  • Hessen

Vermittelte Kompetenzen

  • Lagerlogistik
  • Automatisierte Bildverarbeitung
  • Scrum im Logistikkontext
  • Retourenmanagement
  • Qualitätssicherung
  • Lagerstrukturplanung
  • Nachhaltige Logistikprozesse
  • Prozessintegration

Zugeordnete Zielberufe

  • Leiter/Leiterin für Logistik95.644 Stellen/12 Mon.
  • Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft1.490 Stellen/12 Mon.
  • Ingenieur/Ingenieurin für Robotik, Autonome Systeme96 Stellen/12 Mon.
  • Robotik, Autonome Systeme (grundständig)96 Stellen/12 Mon.
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Logistik/Bachelor Professional in Wirtschaft90 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Das erste Modul führt in die Lagerlogistik als operative Basis vieler Automatisierungsprojekte ein und schafft damit den fachlichen Ausgangspunkt für die Roboterintegration.

  • Block-, Regal-, Durchlauf- und automatische Lagersysteme
  • Operative Abläufe von Einlagerung, Auslagerung und Bestandsführung
  • Einsatz von Lagerlogistik-Software zur Prozessunterstützung
  • Grundlagen der Lagerstrukturplanung
  • Nutzung von Flurförderzeugen im Lageralltag
  • Behältermanagement in modernen Lagersystemen

Im zweiten Modul stehen Technologien und Anwendungen der automatisierten Bildverarbeitung im Mittelpunkt, ein Bereich, der in der Logistik zunehmend für Qualitätssicherung und Sortierung eingesetzt wird.

  • Aufbau, Typen und Kalibrierung von Bildsensoren
  • Verarbeitungsschritte und Filtermethoden in der Bildanalyse
  • Feature-Extraktion als Grundlage automatisierter Erkennung
  • Deep Learning und neuronale Netzwerke in der Bildverarbeitung
  • 3D-Visualisierung als ergänzende Analysetechnik
  • Praktische Anwendungen in Qualitätssicherung, Sortierung und Prozesssteuerung

Das dritte Modul vermittelt agiles Projektmanagement nach Scrum, angewendet auf die Steuerung logistischer Integrationsprojekte.

  • Scrum-Framework: Rollen, Events und Artefakte im Überblick
  • Teamdynamik, Selbstorganisation und Verantwortlichkeiten
  • Backlog-Erstellung und Definition von Sprintzielen
  • Flexible Anpassung an sich ändernde Anforderungen
  • Anwendung agiler Prinzipien auf Logistik-, IT- und Prozessoptimierungsprojekte
  • Einordnung von Scrum als Steuerungsinstrument bei technischen Integrationsvorhaben

Das vierte Modul behandelt Rückführung und Nachbearbeitung in der Logistikpraxis und schließt damit den Prozesskreis von der Lagerlogistik bis zum Retourenmanagement.

  • Prozessgestaltung für die Annahme und Bearbeitung zurückgesandter Waren
  • Reparatur und Neuverpackung im Rahmen der Wiederaufbereitung
  • Rückführung wiederaufbereiteter Waren in den Lagerbestand
  • Nutzung digitaler Systeme zur Erfassung und Steuerung von Retourenprozessen
  • Nachhaltigkeitskonzepte zur Minimierung von Abfall
  • Optimierung der Logistikkette unter ökologischen Gesichtspunkten

Über die vier Module hinweg zieht sich der rote Faden der Prozessintegration: Wie lässt sich Automatisierung – ob durch Bildverarbeitung, agile Steuerung oder digitale Retourenprozesse – konkret in bestehende Logistikabläufe einbauen. Damit unterscheidet sich dieser Kurs von stärker technisch-programmiertechnisch ausgerichteten Angeboten und legt den Fokus auf die praktische Prozessgestaltung.

  • Verknüpfung von Lagerlogistik-Grundlagen mit automatisierten Prüfprozessen
  • Einordnung von Bildverarbeitung als Qualitätssicherungsinstrument im Wareneingang
  • Anwendung agiler Methoden auf konkrete Lager- und Retourenprojekte
  • Analyse von Retourenprozessen unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten
  • Verbindung von Sensorik-Grundlagen mit praktischer Sortierlogik
  • Bewertung automatisierter Systeme im Kontext bestehender Lagerstrukturen
  • Nachvollziehen der Feature-Extraktion anhand einfacher Bildbeispiele
  • Erarbeitung eines Sprint-Backlogs für ein Logistik-Integrationsprojekt
  • Einordnung digitaler Erfassungssysteme für Retourenmanagement
  • Diskussion von Deep-Learning-Grenzen in der praktischen Bildverarbeitung
  • Verbindung von Lagerstrukturplanung und Flurförderzeugeinsatz
  • Rückschau der Rolle von Nachhaltigkeit in automatisierten Logistikprozessen

Dieser prozessorientierte Zuschnitt macht den Kurs besonders praxisnah: Statt Robotik isoliert als Technikthema zu behandeln, zeigt er, an welchen Stellen im Lager-, Prüf- und Retourenprozess automatisierte Systeme tatsächlich ansetzen. Am Ende der Weiterbildung können die Teilnehmenden Lagerprozesse, Bildverarbeitungstechnologien und Retourenmanagement im Zusammenspiel mit agilen Methoden einordnen und zur Optimierung der Logistikkette einsetzen.

Lernziele:

  • Lagerarten wie Block-, Regal- und Durchlauflager sowie automatische Lagersysteme unterscheiden können
  • Operative Abläufe von Ein- und Auslagerung sowie Bestandsführung mithilfe von Lagerlogistik-Software nachvollziehen können
  • Grundlagen der Lagerstrukturplanung sowie den Einsatz von Flurförderzeugen und Behältermanagement einordnen können
  • Lagertechnik und automatisierte Systeme im Kontext von Industrie 4.0 bewerten können
  • Aufbau, Typen und Kalibrierung von Bildsensoren in der automatisierten Bildverarbeitung erklären können
  • Verarbeitungsschritte, Filtermethoden und Feature-Extraktion bei der Bildanalyse anwenden können
  • Deep-Learning-Ansätze und neuronale Netzwerke in der Bildverarbeitung grundlegend einordnen können
  • Automatisierte Bildverarbeitung für Qualitätssicherung, Sortierung und Prozesssteuerung nutzen können
  • Rollen, Events und Artefakte im Scrum-Framework für Logistikprojekte anwenden können
  • Backlog-Erstellung, Sprintplanung und iterative Anpassung in agilen Logistikprojekten umsetzen können
  • Prozesse für Retourenannahme, Wiederaufbereitung und Rückführung in den Lagerbestand gestalten können
  • Nachhaltigkeitskonzepte zur Abfallminimierung in der Logistikkette bewerten können

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs eignet sich für Personen, die bereits in der Logistik tätig sind oder dort einsteigen möchten und verstehen wollen, wie Automatisierung konkret in Lager-, Prüf- und Retourenprozesse integriert wird. Er richtet sich weniger an reine Programmierinteressierte als an prozessorientierte Fachkräfte.

  • Fachkräfte aus Lagerlogistik und Wareneingang mit Interesse an Automatisierung
  • Personen, die Qualitätssicherungsprozesse mit Bildverarbeitung optimieren möchten
  • Projektverantwortliche, die Logistikintegrationen agil steuern wollen
  • Mitarbeitende im Retouren- und Retourenmanagement
  • Fachkräfte, die Nachhaltigkeitsaspekte in Logistikprozesse einbeziehen möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine speziellen Vorkenntnisse in Robotik-Programmierung notwendig, da der Schwerpunkt auf der Prozessintegration und nicht auf der Softwareentwicklung liegt. Ein grundlegendes Verständnis logistischer Abläufe sowie Interesse an automatisierten Systemen erleichtert den Einstieg in die Themen Bildverarbeitung und agiles Projektmanagement. Erfahrung mit Lagerprozessen ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

Ablauf & Abschluss

Die vier Module folgen dem tatsächlichen Prozessverlauf in der Logistik – von der Lagerlogistik über die automatisierte Bildverarbeitung und agile Projektsteuerung bis zum Retourenmanagement. Diese Prozessorientierung unterscheidet die Vermittlung von rein technisch-programmiertechnischen Ansätzen: Die Inhalte werden anhand konkreter Logistiksituationen wie Wareneingangsprüfung oder Retourenbearbeitung erarbeitet und mit agilen Steuerungsinstrumenten verknüpft.

Die Weiterbildung umfasst vier Module, die den Prozessverlauf von der Lagerlogistik bis zur Rückführung und Nachbearbeitung abbilden. Der Umfang orientiert sich an den vier beschriebenen Themenblöcken einschließlich des agilen Projektmanagement-Moduls. Konkrete Zeitangaben zu Präsenz- oder Onlineanteilen werden in der jeweiligen Kursorganisation ausgewiesen.

Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab, die die erworbenen Kenntnisse in Lagerlogistik, Bildverarbeitung, agilem Projektmanagement und Retourenmanagement dokumentiert. Eine staatliche Prüfung oder externe Zertifizierung ist nicht Bestandteil des Kurses.

Nutzen & Perspektiven

Der besondere Wert dieses Kurses liegt in der konsequenten Prozessorientierung: Statt Robotik als isoliertes Technikthema zu behandeln, zeigt er konkret, wo im Lager-, Prüf- und Retourenprozess automatisierte Systeme ansetzen und wie sie sich mit agiler Projektsteuerung kombinieren lassen. Für Fachkräfte aus der Lagerlogistik bedeutet das einen direkten Praxisbezug: Die Verbindung aus Lagerstrukturwissen, automatisierter Bildverarbeitung zur Qualitätssicherung und digital gestütztem Retourenmanagement bildet die Realität moderner Logistikzentren deutlich genauer ab als eine rein programmiertechnische Herangehensweise. Wer diesen Kurs abschließt, kann Automatisierungspotenziale in bestehenden Logistikprozessen erkennen, Bildverarbeitungslösungen zur Qualitätssicherung einordnen und Integrationsprojekte mit agilen Methoden mitgestalten – ein Profil, das besonders in Lager- und Distributionszentren mit wachsendem Automatisierungsgrad gefragt ist.

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Arbeitsmarkt-Report

Transport- und Logistik-Branche meldet seit Jahren akuten Fahrer- und Disponenten-Mangel. Berufskraftfahrer-Qualifikation (BKrFQG-Module) ist Pflicht; Logistik-Disposition und Lagerlogistik wachsen mit E-Commerce-Volumen stabil.

Einstieg (0-2 J.):28.000–36.000 €
Mittel (3-7 J.):36.000–48.000 €
Senior (8+ J.):52.000–68.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Leiter/Leiterin für Logistik
    95.644 Stellen
  • Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft
    1.490 Stellen
  • Ingenieur/Ingenieurin für Robotik, Autonome Systeme
    96 Stellen
  • Robotik, Autonome Systeme (grundständig)
    96 Stellen
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Logistik/Bachelor Professional in Wirtschaft
    90 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Worin unterscheidet sich dieser Kurs von anderen Robotik-Logistik-Weiterbildungen?

Der Fokus liegt auf der praktischen Integration von Automatisierung in bestehende Prozesse: Lagerlogistik, automatisierte Bildverarbeitung, agile Projektsteuerung und Retourenmanagement stehen im Mittelpunkt, nicht die Robotik-Programmierung selbst.

Muss ich programmieren können, um teilzunehmen?

Nein, Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs vermittelt Prozessverständnis für Lagerlogistik, Bildverarbeitung und Retourenmanagement, keine Softwareentwicklung.

Was lerne ich im Bereich automatisierte Bildverarbeitung?

Sie lernen Aufbau und Kalibrierung von Bildsensoren, grundlegende Verarbeitungsschritte sowie den Einsatz von Deep Learning und neuronalen Netzwerken für Qualitätssicherung, Sortierung und Prozesssteuerung.

Welche Rolle spielt Scrum in diesem Kurs?

Scrum wird als Methode zur Steuerung von Logistik-Integrationsprojekten vermittelt, etwa bei der Einführung automatisierter Lager- oder Prüfprozesse, inklusive Backlog-Erstellung und Sprintplanung.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab, ohne externe Prüfung.