Lagertechnik & Materialfluss optimieren – Weiterbildung
Lagertechnik und Materialfluss optimieren: Datenanalyse, Lagerlogistik-Grundlagen und Lean-Management-Methoden für effiziente Lagerprozesse.
Auf einen Blick
Überblick
Ein effizienter innerbetrieblicher Materialfluss entscheidet maßgeblich darüber, wie schnell und kostengünstig Waren durch ein Lager bewegt werden. Diese Weiterbildung vermittelt drei zusammenhängende Kompetenzfelder: die Analyse logistischer Daten als Entscheidungsgrundlage, fundiertes Wissen über Lagerarten und Lagertechnik sowie konkrete Methoden zur Optimierung von Lagerprozessen und Materialfluss – von der Prozessanalyse über automatisierte Transportsysteme bis zum Lean Management.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 2 Standorten
32
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 5 erfassten Orten
4 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €5×
Häufige Kursorte
- Dortmund1×
- Eschborn1×
- Aachen1×
- Berlin1×
- Braunschweig1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen2×
- Niedersachsen1×
- Berlin1×
- Hessen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Datenanalyse
- BI-Tools
- Lagerlogistik
- Materialflussoptimierung
- Lean Management
- Wertstrommapping
- Kommissionierung
Zugeordnete Zielberufe
- Fachkraft für Lagerlogistik44.248 Stellen/12 Mon.
- Leiter/Leiterin - Lagerwirtschaft31.043 Stellen/12 Mon.
- Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft1.490 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 32 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 — Datenanalyse für logistische Prozesse: Der Einstieg vermittelt, wie logistische Daten systematisch erfasst und für fundierte Entscheidungen ausgewertet werden.
- Erfassung, Bereinigung und Strukturierung logistischer Daten
- Statistische Auswertungsverfahren für Logistikprozesse
- Machine-Learning-Ansätze für Prognosemodelle in der Logistik
- Datenvisualisierung und BI-Tools im Logistikkontext
- Einsatz von Cloud-Analytics für logistische Datenbestände
- Anwendung auf Lieferketten, Lagerbestände und Transportwege
Modul 2 — Lagerlogistik-Grundlagen: Dieser Block schafft ein solides Fundament über Lagerarten, -technik und operative Abläufe.
- Block-, Regal-, Durchlauf- und automatische Lagersysteme im Vergleich
- Rolle der Lagerlogistik innerhalb der gesamten Lieferkette
- Operative Abläufe von Einlagerung, Auslagerung und Bestandsführung
- Einsatz von Lagerlogistik-Software zur Prozessunterstützung
- Lagerstrukturplanung und Nutzung von Flurförderzeugen
- Behältermanagement in modernen Lagersystemen
Modul 3 — Lagerprozesse und Materialflussoptimierung: Im Mittelpunkt steht die konkrete Verbesserung bestehender Lager- und Materialflussprozesse.
- Untersuchung und Optimierung von Lagerwegen und Arbeitsabläufen
- Analyse und Verbesserung von Kommissioniertechniken
- Integration automatisierter Transportsysteme und robotergestützter Lösungen
- Entwicklung optimierter Lagerstrukturen zur Reduzierung von Durchlaufzeiten
- Anwendung kontinuierlicher Verbesserungsprozesse (KVP)
- Wertstrommapping zur Analyse und Optimierung von Materialflüssen
Praxis-Block — Von der Datenanalyse zur Prozessverbesserung
- Logistischen Beispieldatensatz bereinigen und strukturieren
- Prognosemodell für einen Beispiel-Lagerbestand erstellen
- BI-Dashboard zur Überwachung logistischer Kennzahlen aufbauen
- Lagerlayout für ein Regal- und Durchlauflagersystem entwerfen
- Ein- und Auslagerungsprozess mit Lagerlogistik-Software nachvollziehen
- Kommissionierweg für ein Beispiellager optimieren
- Automatisiertes Finanzierungssystem in ein bestehendes Lagerkonzept integrieren
- Wertstrommapping für einen Materialflussprozess erstellen
- KVP-Workshop zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen simulieren
- Durchlaufzeitanalyse für einen optimierten Lagerprozess durchführen
- Vergleich unterschiedlicher Lagersysteme für ein Beispielszenario
- Abschlusspräsentation einer eigenen Optimierungsidee vorbereiten
Die drei Module verbinden Datenkompetenz mit technischem Lagerwissen und methodischer Prozessoptimierung. Diese Kombination spiegelt wider, wie moderne Lager tatsächlich gesteuert werden: datengestützt, technisch fundiert und mit kontinuierlichem Verbesserungsanspruch. Am Ende der Weiterbildung steht ein praxisnahes Verständnis dafür, wie sich Lagerprozesse und Materialfluss systematisch analysieren, planen und nachhaltig verbessern lassen.
Lernziele:
- Logistische Daten erfassen, bereinigen und strukturieren
- Statistische Auswertung, Machine Learning und Prognosemodelle einsetzen
- Datenvisualisierung, BI-Tools und Cloud-Analytics für Logistikdaten nutzen
- Block-, Regal-, Durchlauf- und automatische Lagersysteme unterscheiden
- Ein- und Auslagerungsprozesse mit Lagerlogistik-Software abbilden
- Lagerstrukturplanung und Behältermanagement anwenden
- Flurförderzeuge in modernen Lagersystemen einordnen
- Lagerwege, Arbeitsabläufe und Kommissioniertechniken analysieren und optimieren
- Automatisierte Transportsysteme und robotergestützte Lösungen integrieren
- Optimierte Lagerstrukturen zur Reduzierung von Durchlaufzeiten entwickeln
- Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP) im Lagerumfeld anwenden
- Wertstrommapping zur Prozessanalyse im Lager einsetzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an alle Personen, die sich grundlegende oder vertiefende Kenntnisse im Bereich Logistik aneignen oder sich für eine Tätigkeit in der Logistikbranche qualifizieren möchten, unabhängig von Vorkenntnissen oder beruflichem Hintergrund.
- Personen mit Interesse an Lagertechnik und Materialflussoptimierung
- Quereinsteiger:innen, die sich in Richtung Lagerlogistik orientieren möchten
- Fachkräfte, die Datenanalyse-Kompetenzen im Lagerkontext ausbauen möchten
- Mitarbeitende, die Lean-Management-Methoden im Lagerumfeld anwenden möchten
- Personen, die technisches und methodisches Prozesswissen verbinden möchten
Für die Teilnahme werden sichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift vorausgesetzt. Vorkenntnisse in Logistik, Datenanalyse oder Lean Management sind nicht erforderlich, da alle drei Themenblöcke von Grund auf aufgebaut werden.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs findet im Combined-Learning-Format in Vollzeit statt und kombiniert Online-Lerneinheiten zu Datenanalyse und Lagerlogistik mit praxisnahen Übungen zu Prozessoptimierung und Lean-Management-Methoden wie KVP und Wertstrommapping.
Die Weiterbildung ist als Vollzeitangebot konzipiert und durchläuft die drei Module von der Datenanalyse über die Lagerlogistik-Grundlagen bis zur Materialflussoptimierung, bevor der Praxis-Block die Inhalte an konkreten Lagerszenarien zusammenführt. Die kompakte Vollzeitstruktur ermöglicht einen zügigen Durchlauf, ohne dass einzelne Themenfelder inhaltlich verkürzt werden müssen.
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die erfolgreiche Teilnahme an allen drei Modulen dokumentiert. Eine externe Herstellerzertifizierung ist damit nicht verbunden. Der Nachweis bestätigt sowohl die Datenanalyse-Kompetenzen als auch das lagertechnische und prozessoptimierende Fachwissen aus allen drei Themenblöcken.
Nutzen & Perspektiven
Effiziente Lagerprozesse entscheiden über Kosten, Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit gleichermaßen. Wer Lagertechnik, Datenanalyse und Prozessoptimierungsmethoden gemeinsam beherrscht, kann Verbesserungspotenziale nicht nur erkennen, sondern auch fundiert begründen und nachhaltig umsetzen. Die Verbindung aus Datenanalyse und klassischem Lagerwissen ist dabei besonders wertvoll, da viele Lagerprozesse heute zunehmend datengetrieben gesteuert werden, ohne dass das technische Grundverständnis für Lagersysteme dabei an Bedeutung verliert. Diese Weiterbildung deckt beide Seiten gleichermaßen ab. Für den beruflichen Werdegang eröffnet der Kurs Perspektiven in Rollen, die Prozessverantwortung für Lager- und Materialflusssysteme übernehmen, etwa als Materialflussplaner:in oder Fachkraft für Lagerlogistik. Die Lean-Management-Kompetenz aus dem dritten Modul ist zudem branchenübergreifend gefragt und lässt sich auf weitere Produktions- und Logistikbereiche übertragen. Ein besonderer Vorteil dieser Weiterbildung liegt in der Verbindung von Datenkompetenz und praktischem Lagerwissen, die in klassischen Logistikausbildungen selten in dieser Form zusammen vermittelt wird. Wer Kennzahlen aus BI-Dashboards nicht nur ablesen, sondern auch fachlich einordnen kann, versteht schneller, welche Ursache hinter einer auffälligen Durchlaufzeit oder einem wiederkehrenden Kommissionierfehler steckt – und kann darauf gezielter reagieren als jemand, der nur eines der beiden Themenfelder beherrscht. Die im Kurs vermittelten Lean-Management-Methoden wie Wertstrommapping und kontinuierliche Verbesserungsprozesse haben zudem den Vorteil, dass sie ohne große Investitionen in neue Technik anwendbar sind. Gerade in Lagern, die noch nicht vollständig automatisiert sind, lassen sich damit oft erhebliche Effizienzgewinne erzielen, indem bestehende Abläufe systematisch hinterfragt und schrittweise verbessert werden, statt sofort auf teure Transporttechnik zu setzen. Langfristig profitieren auch Unternehmen von Mitarbeitenden mit diesem Kompetenzprofil: Sie können Optimierungsvorschläge datenbasiert begründen, statt sich auf Erfahrungswerte oder Bauchgefühl zu verlassen. Diese Fähigkeit, Prozessentscheidungen nachvollziehbar zu belegen, wird in Lagerbetrieben mit wachsendem Kostendruck und steigenden Anforderungen an Liefergeschwindigkeit zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Schließlich schafft der Kurs auch eine gute Grundlage für den weiteren fachlichen Austausch mit angrenzenden Bereichen wie Einkauf, Produktion oder IT: Wer die Logik hinter Lagerkennzahlen und Materialflussanalysen versteht, kann Anforderungen dieser Schnittstellen besser einordnen und eigene Optimierungsvorschläge klarer gegenüber unterschiedlichen Fachabteilungen begründen.
Welche Förderung passt zu dir?
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Arbeitsmarkt-Report
Transport- und Logistik-Branche meldet seit Jahren akuten Fahrer- und Disponenten-Mangel. Berufskraftfahrer-Qualifikation (BKrFQG-Module) ist Pflicht; Logistik-Disposition und Lagerlogistik wachsen mit E-Commerce-Volumen stabil.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Fachkraft für Lagerlogistik44.248 Stellen
- Leiter/Leiterin - Lagerwirtschaft31.043 Stellen
- Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft1.490 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Lagersysteme werden im Kurs behandelt?
Der Kurs behandelt Block-, Regal-, Durchlauf- und automatische Lagersysteme sowie deren jeweilige Ein- und Auslagerungsprozesse.
Werden auch Lean-Management-Methoden vermittelt?
Ja, kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP) und Wertstrommapping sind fester Bestandteil des Moduls zur Materialflussoptimierung.
Brauche ich Vorkenntnisse in Datenanalyse?
Nein, die Grundlagen der Datenerfassung, -bereinigung und -auswertung werden im ersten Modul von Grund auf vermittelt.
Wie ist der Kurs organisiert?
Der Kurs findet im Combined-Learning-Format in Vollzeit statt und verbindet Online-Lerneinheiten mit praxisnahen Optimierungsübungen.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die erfolgreiche Teilnahme an allen drei Modulen dokumentiert.