Robotik in der Logistik 4.0: Automatisierungstechnik – Kurs
Weiterbildung zu Robotik, ROS-Programmierung und cloudgestützten Systemen mit Schwerpunkt auf Automatisierungstechnik und moderner Produktionslogistik.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung richtet sich an alle, die logistische Prozesse in Produktionsumgebungen mit Robotik und Automatisierungstechnik verknüpfen wollen. Im Zentrum steht die Frage, wie Lagerlogistik, Materialfluss und Produktionssteuerung durch Robotersysteme, Sensorik und cloudbasierte IT-Lösungen effizienter werden. Der Kurs baut die Themen konsequent von den logistischen Grundlagen über die Robotik-Programmierung mit ROS bis zur cloudgestützten Vernetzung auf und liefert damit ein durchgängiges Bild der Produktionslogistik 4.0.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 3 Standorten
1
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
5
an 9 erfassten Orten
6 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat / qualifizierte Teilnahmebescheinigung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €10×
Häufige Kursorte
- Saarbrücken2×
- München1×
- Ulm1×
- Münster1×
- Nürnberg1×
- Wiesbaden1×
Bundesländer
- Bayern2×
- Saarland2×
- Nordrhein-Westfalen2×
- Hessen2×
- Baden-Württemberg1×
- Rheinland-Pfalz1×
Nächste erfasste Starttermine
- 30.09.2026 · 66111 SaarbrückenCombined Learning · Vollzeit
- 30.09.2026 · 65185 WiesbadenCombined Learning · Vollzeit
- 30.09.2026 · 89073 UlmCombined Learning · Vollzeit
- 30.09.2026 · 42103 WuppertalCombined Learning · Vollzeit
- 30.09.2026 · 80333 MünchenCombined Learning · Vollzeit
Vermittelte Kompetenzen
- ROS-Programmierung
- Robotik-Simulation (Gazebo, Rviz)
- Sensorik und Aktorik
- Cloud-Architekturen
- Smart Logistics
- Automatisierungstechnik
- Cyber-physische Systeme
- Logistikplanung
Zugeordnete Zielberufe
- Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft1.490 Stellen/12 Mon.
- Supply-Chain-Manager/Supply-Chain-Managerin1.360 Stellen/12 Mon.
- Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Städtereinigung16 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Das erste Modul legt das logistische Fundament, auf dem die späteren Automatisierungsthemen aufbauen. Es vermittelt, wie Waren-, Informations- und Steuerungsflüsse in modernen Wertschöpfungsketten zusammenspielen und welche Planungsgrößen dabei entscheidend sind.
- Logistische Grundbegriffe, Funktionen und Bedeutung der Logistik in industriellen Wertschöpfungsketten
- Material- und Informationsflüsse sowie Logistikkonzepte im Kontext von Industrie 4.0
- Logistikplanung, Ladungsträgerverwaltung, Tourenplanung und Behältermanagement
- Grundlagen zu Logistik-IT, Automatisierung und Datenanalyse
- Zukunftstechnologien wie digitale Zwillinge und Smart Logistics
- Schutzbestimmungen, Verpackungsgrundlagen, Zollprozesse und rechtliche Rahmenbedingungen
Im zweiten Themenblock steht die praktische Programmierung von Robotersystemen mit ROS im Mittelpunkt, dem in der Industrie verbreiteten Framework für Robotersteuerung und -kommunikation.
- Aufbau und Middleware-Funktionalität von ROS
- Kommunikationsmechanismen zwischen einzelnen Systemkomponenten
- Erstellung und Verwaltung von Nodes, Topics und Services
- Einsatz von Gazebo zur Simulation von Robotik-Applikationen
- Visualisierung und Testung mit Rviz
- Steuerung autonomer Fahrzeuge und Greifsysteme in logistischen Anwendungsfällen
Der dritte Block ordnet Robotik in den größeren Rahmen der Industrie-4.0-Technologien ein und beleuchtet die technische Basis automatisierter Systeme.
- Mechanische Strukturen, Freiheitsgrade und Bewegungssteuerung von Robotern
- Sensorik zur Umgebungswahrnehmung und präzise Aktorsteuerung
- Cyber-physische Systeme und Datenintegration in der Smart Factory
- Echtzeitkommunikation und digitale Steuerung automatisierter Anlagen
- IoT-Anbindung in der Robotik
- Zusammenspiel von Hardware- und Softwarekomponenten in vernetzten Produktionssystemen
Das vierte Modul widmet sich cloudgestützten Systemen, die zunehmend die IT-Basis vernetzter Logistikprozesse bilden.
- Public-, Private- und Hybrid-Cloud-Architekturen in der Logistik
- Verknüpfung cloudbasierter Systeme mit bestehenden IT-Infrastrukturen
- Schutzmechanismen, Compliance und Zugriffsrechte in der Cloud
- Einsatz cloudgestützter Lösungen im Bestandsmanagement
- Cloudbasiertes Versandtracking und Sendungsverfolgung
- Lieferkettenanalyse auf Basis cloudgestützter Daten
Ergänzend zu den vier Themenblöcken verzahnt der Kurs Theorie und Praxis durchgehend miteinander, damit die Teilnehmenden nicht nur einzelne Technologien kennenlernen, sondern deren Zusammenspiel in realen Produktionslogistik-Szenarien erleben.
- Aufbau eines durchgängigen Verständnisses von Logistikprozess bis Robotersteuerung
- Praktische Übungen zur Node- und Topic-Verwaltung in ROS
- Simulation von Greif- und Transportaufgaben in Gazebo
- Interpretation von Sensordaten für die Bewegungssteuerung
- Einordnung cyber-physischer Systeme in bestehende Produktionsumgebungen
- Analyse von Cloud-Integrationsszenarien anhand von Bestandsmanagement und Tracking
- Bewertung von Datensicherheits- und Compliance-Anforderungen bei Cloud-Einsatz
- Verknüpfung logistischer Planungsgrößen mit automatisierten Steuerungsprozessen
- Nachvollziehen der Kommunikationswege zwischen ROS-Komponenten
- Einordnung von IoT-Anwendungen in der vernetzten Produktion
- Rückschau technischer Grenzen und Einsatzmöglichkeiten von Robotik in der Logistik
- Verknüpfung der vier Modulinhalte zu einem Gesamtbild der Logistik 4.0
Durch diese Kombination aus logistischem Grundlagenwissen, Robotik-Programmierung und Cloud-Technologien entsteht ein fachlich breites, aber klar strukturiertes Bild der automatisierten Produktionslogistik. Die Teilnehmenden lernen nicht nur einzelne Werkzeuge kennen, sondern verstehen, wie diese im Zusammenspiel eine moderne Logistikkette bilden. Am Ende der Weiterbildung können die Teilnehmenden logistische Abläufe technisch einordnen, Robotersysteme mit ROS ansteuern und cloudgestützte Lösungen in bestehende Produktionsumgebungen integrieren.
Lernziele:
- Logistische Grundbegriffe, Material- und Informationsflüsse sowie Steuerungsmodelle industrieller Wertschöpfungsketten einordnen können
- Aufbau und Middleware-Funktionalität von ROS (Robot Operating System) verstehen und erklären können
- Nodes, Topics und Services in ROS eigenständig anlegen, verwalten und miteinander verknüpfen können
- Robotik-Applikationen mit Gazebo und Rviz simulieren, visualisieren und testen können
- Mechanische Strukturen, Freiheitsgrade und Bewegungssteuerung von Industrierobotern beschreiben können
- Sensorik und Aktorik zur Umgebungswahrnehmung und präzisen Steuerung von Robotersystemen einsetzen können
- Cyber-physische Systeme und Datenintegration im Kontext der Smart Factory nachvollziehen können
- Echtzeitkommunikation, digitale Steuerung und IoT-Anbindung in automatisierten Produktionsumgebungen bewerten können
- Public-, Private- und Hybrid-Cloud-Architekturen für logistische Anwendungsfälle unterscheiden können
- Cloudbasierte Systeme mit bestehender Logistik-IT-Infrastruktur integrieren können
- Datensicherheit, Compliance und Zugriffsrechte bei cloudgestützten Logistiklösungen berücksichtigen können
- Logistikplanung, Ladungsträgerverwaltung, Tourenplanung und Behältermanagement als organisatorische Stellschrauben der Automatisierung einordnen können
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen, die in der Produktionslogistik oder angrenzenden technischen Bereichen tätig sind oder dort einsteigen möchten und ein fundiertes Verständnis für Automatisierung und Robotik aufbauen wollen. Er eignet sich sowohl für technisch vorgebildete Fachkräfte als auch für Quereinsteigende mit Interesse an Logistik 4.0.
- Fachkräfte aus Logistik, Lagerwirtschaft oder Produktion mit Interesse an Automatisierungstechnik
- Personen, die Robotersysteme programmieren oder betreuen möchten
- Mitarbeitende, die cloudgestützte Logistiklösungen einführen oder betreuen
- Quereinsteigende mit technischem Grundinteresse, die sich Richtung Logistik 4.0 orientieren möchten
- Projektverantwortliche, die Automatisierungsvorhaben in der Produktionslogistik begleiten
Für die Teilnahme sind keine speziellen Vorkenntnisse in der Robotik-Programmierung zwingend erforderlich, ein technisches Grundverständnis erleichtert den Einstieg jedoch merklich. Kenntnisse grundlegender IT-Konzepte sowie Interesse an logistischen Prozessen sind hilfreich, um die Verbindung zwischen Software, Robotik und Logistikorganisation nachzuvollziehen. Vorerfahrung mit Programmierung ist nicht Voraussetzung, wird aber als Vorteil beim Einstieg in ROS empfunden.
Ablauf & Abschluss
Die Inhalte werden in vier aufeinander aufbauenden Modulen vermittelt, die logistisches Grundlagenwissen mit technischer Robotik-Programmierung und Cloud-Konzepten verzahnen. Praktische Übungen an Simulationsumgebungen wie Gazebo und Rviz wechseln sich mit konzeptionellen Einheiten zu Logistikorganisation und Cloud-Architekturen ab. So entsteht ein Lernpfad, der theoretisches Wissen direkt an praxisnahen Beispielen aus der Produktionslogistik verankert.
Die Weiterbildung gliedert sich in vier Module, die inhaltlich aufeinander aufbauen und gemeinsam ein vollständiges Bild der automatisierten Produktionslogistik ergeben. Der Umfang orientiert sich an den vier beschriebenen Themenblöcken von logistischen Grundlagen bis zu cloudgestützten Systemen. Genaue Zeitangaben zu Präsenz- oder Onlineanteilen sind je nach Anbieter unterschiedlich und werden in der Kursorganisation ausgewiesen.
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab, die die vermittelten Inhalte zu Robotik, Automatisierungstechnik und cloudgestützten Logistiksystemen dokumentiert. Ein staatlich anerkannter Abschluss oder eine externe Zertifizierungsprüfung ist mit diesem Kurs nicht verbunden.
Nutzen & Perspektiven
Wer diese Weiterbildung abschließt, versteht Produktionslogistik nicht mehr nur als organisatorisches, sondern auch als technisches Feld, in dem Robotik, Sensorik und Cloud-Systeme ineinandergreifen. Diese Verbindung aus logistischem Prozesswissen und technischer Automatisierungskompetenz ist in Unternehmen gefragt, die ihre Lager- und Produktionsabläufe zunehmend automatisieren. Besonders wertvoll ist der durchgängige Aufbau vom logistischen Grundverständnis über die konkrete ROS-Programmierung bis zur cloudgestützten Vernetzung. Dadurch entsteht kein isoliertes Technikwissen, sondern ein Verständnis dafür, wie einzelne Automatisierungsbausteine in einer realen Logistikumgebung zusammenwirken. Für den beruflichen Alltag bedeutet das: Teilnehmende können technische Automatisierungsprojekte in der Logistik fachlich einordnen, an der Programmierung von Robotersystemen mitwirken und cloudbasierte Lösungen im Kontext bestehender Logistikprozesse bewerten – eine Kombination, die in der Produktionslogistik 4.0 zunehmend an Bedeutung gewinnt.
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Arbeitsmarkt-Report
Transport- und Logistik-Branche meldet seit Jahren akuten Fahrer- und Disponenten-Mangel. Berufskraftfahrer-Qualifikation (BKrFQG-Module) ist Pflicht; Logistik-Disposition und Lagerlogistik wachsen mit E-Commerce-Volumen stabil.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft1.490 Stellen
- Supply-Chain-Manager/Supply-Chain-Managerin1.360 Stellen
- Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Städtereinigung16 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Programmiererfahrung für diesen Kurs?
Nein, Vorkenntnisse in der Programmierung sind keine zwingende Voraussetzung. Ein technisches Grundverständnis erleichtert den Einstieg in die ROS-Programmierung, wird aber schrittweise im Kurs aufgebaut.
Welche Rolle spielt ROS in diesem Kurs?
ROS (Robot Operating System) bildet einen zentralen Baustein: Die Teilnehmenden lernen Aufbau, Kommunikationsmechanismen sowie die Erstellung von Nodes, Topics und Services und setzen dies in Simulationsumgebungen wie Gazebo und Rviz um.
Wie unterscheidet sich dieser Kurs von anderen Robotik-Logistik-Weiterbildungen?
Der Schwerpunkt liegt klar auf Automatisierungstechnik und Produktionslogistik: von logistischen Grundlagen über ROS-Programmierung bis zu cloudgestützten Systemen, ohne zusätzliche Projektmanagement- oder Bildverarbeitungsmodule.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab. Eine staatlich anerkannte Prüfung ist nicht Teil der Weiterbildung.
Für wen ist dieser Kurs besonders geeignet?
Für Fachkräfte aus Logistik und Produktion sowie technisch interessierte Quereinsteigende, die verstehen möchten, wie Robotik, Sensorik und Cloud-Technologien moderne Produktionslogistik verändern.