Wareneingang, Lagerzuordnung und Materialfluss – Lehrgang
Weiterbildung zu Lagerlogistik, KI-gestützter Automatisierung im Wareneingang und Einführung in die Programmierung von Robotersystemen mit ROS.
Auf einen Blick
Überblick
Automatisierung verändert die Lagerlogistik grundlegend – von der KI-gestützten Erkennung eingehender Ware bis zur Steuerung von Robotersystemen im Lager. Diese Weiterbildung vermittelt die Grundlagen der Lagerlogistik, den Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Automatisierung im Wareneingang sowie eine Einführung in die Programmierung von Robotersystemen mit ROS. Teilnehmende lernen, wie Wareneingang, Lagerzuordnung und Materialfluss organisiert werden und wie moderne Technologien diese Prozesse zunehmend unterstützen und automatisieren.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 3 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 5 erfassten Orten
5 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat für die Module Lagerlogistik, KI-gestützte Automatisierung und ROS-Programmierung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €5×
Häufige Kursorte
- Leipzig1×
- Gevelsberg1×
- Heidelberg1×
- Koblenz am Rhein1×
- Offenbach am Main1×
Bundesländer
- Baden-Württemberg1×
- Rheinland-Pfalz1×
- Nordrhein-Westfalen1×
- Sachsen1×
- Hessen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Künstliche Intelligenz
- Lagerverwaltungssystem (LVS)
- ROS
- ERP-System
- Bildverarbeitung
- Lagerorganisation
- Materialflussplanung
- Robotik-Simulation
Zugeordnete Zielberufe
- Fachkraft für Lagerlogistik44.248 Stellen/12 Mon.
- Leiter/Leiterin - Lagerwirtschaft31.043 Stellen/12 Mon.
- Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft1.490 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 32 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Block vermittelt die Grundlagen der Lagerlogistik als Basis für alle weiteren Themen der Weiterbildung. Teilnehmende lernen unterschiedliche Lagerkonzepte kennen und verstehen, wie Wareneingang, Einlagerung und Bestandskontrolle organisiert werden.
- Lagerarten und Lagereinrichtungen von Block- bis Durchlauflager im Überblick
- Automatisierte Lagerkonzepte und deren Bedeutung für die Supply Chain
- Steuerung von Einlagerung, Auslagerung und Bestandskontrolle
- Einsatz moderner Lagerverwaltungssysteme im Tagesgeschäft
- Gestaltung effizienter Lagerlayouts und Strukturplanung
- Einsatz von Flurförderzeugen und Behältermanagement zur Prozessoptimierung
Der zweite Block behandelt den Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Automatisierung im Wareneingang. Im Mittelpunkt steht, wie intelligente Bildverarbeitung eingehende Ware automatisch erkennt, klassifiziert und prüft.
- Intelligente Bildverarbeitung zur automatischen Erkennung von Wareneingängen
- Klassifizierung eingehender Ware mithilfe Künstlicher Intelligenz
- Automatisches Identifizieren von Unregelmäßigkeiten in Echtzeit
- Einordnung typischer Anwendungsfälle für KI im Wareneingang
- Grenzen und Voraussetzungen KI-gestützter Bilderkennung im Lagerkontext
- Zusammenspiel von KI-gestützter Erkennung und nachgelagerter Qualitätsprüfung
Der dritte Block rückt die Systemintegration und Digitalisierung in der Lagerlogistik in den Fokus. Teilnehmende lernen, wie Lagerverwaltungssysteme, ERP-Systeme und automatisierte Lagerlösungen zusammenspielen.
- Verbindung von Lagerverwaltungssystem und ERP-System für nahtlose Abläufe
- Datenabgleich zwischen Wareneingang, Bestandsführung und Auftragsabwicklung
- Integration automatischer Lagersysteme in bestehende IT-Landschaften
- Digitalisierung von Lagerprozessen unter den Bedingungen von Industrie 4.0
- Schnittstellen zwischen Automatisierungstechnik und klassischer Lagerorganisation
- Bewertung digitaler Lösungen für unterschiedliche Lagergrößen und -strukturen
Der vierte Block führt in die Programmierung von Robotersystemen mit dem Robot Operating System (ROS) ein. Teilnehmende erwerben die Grundlagen, um Roboteranwendungen für die Lagerlogistik zu entwickeln und zu testen.
- ROS-Grundlagen, Aufbau und Middleware-Funktionalität
- Kommunikationsmechanismen zwischen einzelnen ROS-Komponenten
- Erstellung und Verwaltung von Nodes, Topics und Services
- Einsatz von Gazebo zur Simulation von Robotik-Anwendungen
- Visualisierung und Testung mit Rviz
- Steuerung autonomer Fahrzeuge und Greifsysteme in der Logistik
Ein umfangreicher Praxisblock verbindet Lagerlogistik, KI-Automatisierung und Robotik-Programmierung anhand konkreter Aufgabenstellungen aus dem Wareneingang.
- Aufbau eines beispielhaften Lagerlayouts unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lagerarten
- Konfiguration eines Szenarios zur automatischen Erkennung eingehender Ware
- Anbindung eines Wareneingangsszenarios an ein Lagerverwaltungssystem
- Einrichtung einer ROS-Umgebung mit Nodes, Topics und Services
- Simulation eines Greifsystems in Gazebo
- Visualisierung eines Robotik-Szenarios mit Rviz
- Programmierung einer einfachen Steuerung für ein simuliertes Fahrzeug im Lager
- Verknüpfung von Bilderkennungsergebnissen mit einer nachgelagerten Qualitätsprüfung
- Abgleich von Bestandsdaten zwischen Wareneingang und Lagerverwaltungssystem
- Fehleranalyse bei nicht plangemäß erkannter oder eingelagerter Ware
- Bewertung unterschiedlicher Automatisierungsgrade für ein Beispiellager
- Dokumentation eines automatisierten Wareneingangsprozesses von der Erkennung bis zur Einlagerung
Die vier Themenfelder greifen im Kursverlauf ineinander. Grundkenntnisse der Lagerlogistik bilden den Rahmen, in dem KI-gestützte Bildverarbeitung und Systemintegration ihre praktische Bedeutung entfalten, während die Programmierung von Robotersystemen mit ROS zeigt, wie automatisierte Abläufe technisch umgesetzt werden. Am Ende der Weiterbildung können Teilnehmende Automatisierungstechniken in der Lagerlogistik einordnen, ihre Wirkung im Zusammenspiel mit Lagerverwaltungs- und ERP-Systemen bewerten und erste Schritte in der Programmierung von Robotersystemen für logistische Anwendungsfälle selbstständig umsetzen.
Lernziele:
- Grundlegende Lagerarten, Lagereinrichtungen und deren Einsatzbereiche unterscheiden
- Prozesse des Wareneingangs, der Einlagerung und der Bestandskontrolle organisieren
- Lagerlayouts und Strukturplanung für effiziente Materialflüsse gestalten
- Flurförderzeuge und Behältermanagement in die Lagerorganisation einordnen
- KI-gestützte Bildverarbeitung zur Erkennung und Klassifizierung von Wareneingängen einordnen
- Systemintegration zwischen Lagerverwaltungssystem und ERP-System nachvollziehen
- Automatisierte Qualitätsprüfungen im Wareneingang verstehen und einordnen
- Digitalisierungs- und Automatisierungskonzepte nach Industrie-4.0-Prinzipien anwenden
- Grundlagen des Robot Operating System (ROS) und dessen Middleware-Funktionalität erklären
- Nodes, Topics und Services in ROS erstellen und verwalten
- Simulationstools wie Gazebo und Rviz zur Visualisierung von Robotik-Anwendungen einsetzen
- Anwendungsfälle autonomer Fahrzeuge und Greifsysteme in der Lagerlogistik einordnen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die sich grundlegende oder vertiefende Kenntnisse im Bereich Logistik aneignen oder sich für eine Tätigkeit in der Logistikbranche qualifizieren möchten, unabhängig von bisherigen Vorkenntnissen oder beruflichem Hintergrund. Sie eignet sich sowohl für den Einstieg in die Lagerlogistik als auch für Personen, die bestehende Logistikkenntnisse um Automatisierungstechnik und Robotik-Grundlagen erweitern möchten.
- Personen ohne einschlägige Vorkenntnisse, die in die Lagerlogistik einsteigen möchten
- Mitarbeitende aus Lager und Logistik, die sich in Richtung Automatisierung weiterqualifizieren wollen
- Quereinsteiger:innen mit Interesse an Robotik und Künstlicher Intelligenz in der Logistik
- Fachkräfte, die Lagerverwaltungs- und ERP-Systeme künftig mit Automatisierungslösungen verbinden möchten
- Personen, die sich auf planende oder technische Aufgaben in der Lagerlogistik vorbereiten möchten
Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse in Wort und Schrift. Besondere fachliche oder technische Vorkenntnisse im Bereich Logistik, Automatisierung oder Programmierung sind nicht erforderlich, da die Weiterbildung ausdrücklich unabhängig von Vorkenntnissen und beruflichem Hintergrund konzipiert ist. Die Inhalte zu Lagerlogistik, Künstlicher Intelligenz und ROS-Programmierung werden jeweils von den Grundlagen an aufgebaut.
Ablauf & Abschluss
Die drei Fachrichtungen Lagerlogistik, KI-gestützte Automatisierung und Robotik-Programmierung werden jeweils eigenständig eingeführt und praktisch vertieft, bevor sie im Kursverlauf miteinander verknüpft werden. Bei der Programmierung von Robotersystemen mit ROS kommen Simulationsumgebungen wie Gazebo und Rviz zum Einsatz, sodass Steuerungslogik getestet werden kann, ohne auf reale Hardware angewiesen zu sein. Theoretische Grundlagen wechseln sich durchgehend mit praktischen Übungsszenarien aus dem Wareneingang ab. So entsteht ein durchgehender Bezug zwischen organisatorischem Lagerwissen und den technischen Werkzeugen, mit denen Automatisierung in der Praxis umgesetzt wird.
Die Weiterbildung gliedert sich in drei aufeinander aufbauende Module zu Lagerlogistik, KI-gestützter Automatisierung und ROS-Programmierung. Der zeitliche Umfang verteilt sich so auf die drei Module, dass sowohl die konzeptionellen Grundlagen der Lagerlogistik als auch die praktische Arbeit mit Simulationswerkzeugen ausreichend Raum erhalten. Der genaue Umfang der ROS-Simulationsübungen richtet sich nach der jeweiligen Veranstaltungsform des Anbieters.
Die Weiterbildung schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die erfolgreiche Teilnahme an den Modulen Lagerlogistik, KI-gestützte Automatisierung im Wareneingang und ROS-Programmierung bestätigt. Es handelt sich um eine anbieterseitige Bescheinigung, keine staatlich geregelte Prüfung. Grundlage der Bescheinigung sind die im Kurs bearbeiteten Aufgaben aus Lagerlogistik, Bildverarbeitung und Robotik-Simulation.
Nutzen & Perspektiven
Der besondere Wert dieser Weiterbildung liegt in der Verbindung von klassischem Lagerlogistik-Wissen mit den Technologien, die diesen Bereich derzeit am stärksten verändern: KI-gestützte Bilderkennung im Wareneingang und die Programmierung von Robotersystemen. Wer nur die organisatorische Seite der Lagerlogistik kennt, versteht die technischen Automatisierungslösungen oft nur oberflächlich, und umgekehrt. Für Unternehmen, die ihre Lager- und Wareneingangsprozesse automatisieren, sind Fachkräfte gefragt, die beide Seiten verbinden können: das organisatorische Verständnis für Lagerabläufe und ein technisches Grundverständnis dafür, wie Bildverarbeitung, Systemintegration und Robotik dabei zusammenwirken. Genau diese Schnittstellenkompetenz vermittelt die Weiterbildung. Beruflich eröffnet die Qualifikation Perspektiven in der klassischen Lagerlogistik ebenso wie in Richtung Logistikplanung und Automatisierungstechnik. Die praktischen ROS-Kenntnisse aus der Simulation mit Gazebo und Rviz bilden dabei ein Fundament, das sich auch über die Lagerlogistik hinaus in weiteren Robotik-Anwendungen der Logistikbranche einsetzen lässt.
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Arbeitsmarkt-Report
Transport- und Logistik-Branche meldet seit Jahren akuten Fahrer- und Disponenten-Mangel. Berufskraftfahrer-Qualifikation (BKrFQG-Module) ist Pflicht; Logistik-Disposition und Lagerlogistik wachsen mit E-Commerce-Volumen stabil.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Fachkraft für Lagerlogistik44.248 Stellen
- Leiter/Leiterin - Lagerwirtschaft31.043 Stellen
- Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft1.490 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Vorkenntnisse in Logistik oder Programmierung?
Nein, die Weiterbildung ist ausdrücklich unabhängig von Vorkenntnissen und beruflichem Hintergrund konzipiert. Vorausgesetzt werden lediglich Deutschkenntnisse in Wort und Schrift.
Was lerne ich im ROS-Modul konkret?
Sie lernen die Grundlagen des Robot Operating System, die Erstellung von Nodes, Topics und Services sowie den Einsatz der Simulationstools Gazebo und Rviz zur Visualisierung und Testung von Robotik-Anwendungen.
Wie hängen Künstliche Intelligenz und Lagerlogistik in diesem Kurs zusammen?
KI-gestützte Bildverarbeitung erkennt und klassifiziert eingehende Ware im Wareneingang und wird über die Systemintegration mit Lagerverwaltungs- und ERP-Systemen verbunden, wie es der Kurs anhand konkreter Szenarien zeigt.
Für wen eignet sich die Weiterbildung besonders?
Sie eignet sich für Einsteiger:innen in die Lagerlogistik ebenso wie für Mitarbeitende aus Lager und Logistik, die sich in Richtung Automatisierung und Robotik weiterqualifizieren möchten.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Sie erhalten ein Trägerzertifikat, das die erfolgreiche Teilnahme an den Modulen Lagerlogistik, KI-gestützte Automatisierung und ROS-Programmierung bestätigt, keine staatlich geregelte Prüfung.