Software & Webentwicklung
data science analytics

OOP kombiniert mit Data-Science-Grundlagen – Weiterbildung

Kombinationskurs aus Data-Science-Grundlagen und objektorientierter Programmierung: Datenaufbereitung, SQL-Datenbankabfragen, statistische Modelle und modularer Code mit Klassen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs gliedert sich in die vier Themenblöcke Datenaufbereitung, relationale Datenbanken und SQL, Data-Science-Grundlagen sowie objektorientierte Programmierung, ergänzt um einen durchgehenden Praxisteil am Beispielprojekt. Der Unterricht findet als Hybrid Learning überwiegend in Vollzeit statt… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt in der Regel mit einem trägerinternen Zertifikat ab; je nach Anbieter ist zusätzlich eine Abschlussprüfung vorgesehen, in der sowohl die Data-Science-Grundlagen als auch die objektorientierte Programmierung nachgewiesen werden. Eine herstellerseitige Zertifizierung ist damit… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau A2 vorausgesetzt, da Fachbegriffe teils auf Englisch vorliegen. Erwartet werden zudem ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung sowie ein Eignungstest im Vorfeld der Teilnahme.… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Data Science und Softwareentwicklung werden im Berufsalltag selten getrennt betrieben: Wer Daten analysiert, muss sie oft aus Datenbanken abrufen, strukturiert aufbereiten und die eigene Auswertungslogik so programmieren, dass sie auch bei wachsendem Umfang nachvollziehbar bleibt. Dieser Kurs verbindet deshalb zwei eigenständige, aber eng zusammenhängende Bereiche: Data-Science-Grundlagen mit Datenaufbereitung, relationalen Datenbanken und ersten statistischen Modellen auf der einen Seite, objektorientierte Programmierung zur strukturierten Umsetzung eigener Auswertungslogik auf der anderen. Wer diesen Kurs abschließt, kann Daten nicht nur analytisch einordnen, sondern die dafür notwendigen Programme auch sauber und wiederverwendbar aufbauen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der erste Themenblock behandelt die strukturierte Datenverarbeitung als Ausgangspunkt jeder Analyse.

  • Import von Daten aus unterschiedlichen Quellen und Formaten
  • Bereinigung unvollständiger oder fehlerhafter Datensätze
  • Aufbereitung von Rohdaten für weiterführende Analysen
  • Explorative Techniken zur ersten Sichtung eines Datensatzes
  • Identifikation von Auffälligkeiten und Mustern vor der eigentlichen Analyse
  • Dokumentation der Aufbereitungsschritte für nachvollziehbare Ergebnisse

Der zweite Themenblock widmet sich relationalen Datenbanken und komplexen SQL-Abfragen, mit denen sich Analysedaten gezielt abrufen lassen.

  • Grundlagen relationaler Datenbanken und ihrer Struktur
  • Schreiben von SQL-Abfragen zum gezielten Abrufen von Daten
  • Manipulation von Daten mithilfe von SQL
  • Einsatz von Joins zur Kombination mehrerer Tabellen
  • Einsatz von Aggregationen zur Zusammenfassung großer Datenmengen
  • Aufbau strukturierter Abfragen für wiederkehrende Auswertungsfragen

Der dritte Themenblock führt in Data Science und statistische Modelle ein, mit denen sich aus aufbereiteten Daten belastbare Aussagen ableiten lassen.

  • Grundprinzipien statistischer Modelle für die Datenanalyse
  • Regressionstechniken zur Erkennung von Zusammenhängen
  • Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung für einfache Einschätzungen
  • Cluster-Methoden zur Gruppierung ähnlicher Datensätze
  • Klassifikationsmethoden für datengetriebene Entscheidungen
  • Einordnung, welches statistische Modell zu welcher Fragestellung passt

Der vierte Themenblock behandelt objektorientierte Programmierung, mit der sich die zuvor erarbeitete Auswertungslogik strukturiert umsetzen lässt.

  • Klassen und Objekte zur Strukturierung von Analysecode
  • Aufbau flexibler, wartbarer Codestrukturen mit eigenen Klassen
  • Vererbung zur Wiederverwendung bestehender Auswertungslogik
  • Polymorphie zur Optimierung austauschbarer Programmteile
  • Kapselung von Daten innerhalb einer objektorientierten Auswertungsstruktur
  • Aufbau eines modularen Programms aus mehreren zusammenwirkenden Klassen

Im Praxisteil verbinden die Teilnehmenden Datenaufbereitung, SQL, statistische Modelle und objektorientierte Programmierung in einem durchgehenden Projekt.

  • Import und Bereinigung eines realitätsnahen Beispieldatensatzes
  • Aufbau von SQL-Abfragen zur gezielten Extraktion relevanter Daten
  • Kombination mehrerer Tabellen mittels Joins zu einem Beispielszenario
  • Anwendung einer Regressionstechnik auf den aufbereiteten Datensatz
  • Gruppierung von Datensätzen mit einer einfachen Cluster-Methode
  • Aufbau eigener Klassen zur Strukturierung der Analyseschritte
  • Einsatz von Vererbung zur Wiederverwendung bestehender Auswertungslogik
  • Verbindung von Datenbankzugriff und objektorientierter Auswertungslogik in einem Programm
  • Dokumentation der einzelnen Analyse- und Programmierschritte
  • Überprüfung der Analyseergebnisse auf Plausibilität
  • Umbau eines unstrukturierten Auswertungsskripts nach objektorientierten Prinzipien
  • Abschließende Präsentation des vollständigen Analyseprojekts

Die vier Themenblöcke sind bewusst so angeordnet, dass sich Data-Science- und Programmierkompetenzen gegenseitig ergänzen: Erst eine saubere Datenaufbereitung liefert verlässliche Grundlage für SQL-Abfragen, erst gezielte SQL-Abfragen liefern die Datenbasis für statistische Modelle, und erst eine objektorientierte Programmstruktur macht die gesamte Auswertungslogik wiederverwendbar und wartbar. Dieser kombinierte Aufbau unterscheidet den Kurs von einem reinen Data-Science-Kurs ohne Programmierbezug oder einem reinen Programmierkurs ohne Datenbezug: Beide Bereiche werden hier konsequent zusammengedacht, so wie es der Berufsalltag zwischen Datenanalyse und Softwareentwicklung tatsächlich verlangt.

Lernziele:

  • Daten aus unterschiedlichen Quellen importieren, säubern und aufbereiten
  • Auffälligkeiten und Muster in Datensätzen mit explorativen Techniken identifizieren
  • SQL-Abfragen zum gezielten Abrufen und Manipulieren von Daten schreiben
  • Joins und Aggregationen zur Kombination mehrerer Tabellen einsetzen
  • Regressionstechniken zur Mustererkennung in Daten anwenden
  • Wahrscheinlichkeitsrechnung für einfache statistische Einschätzungen nutzen
  • Cluster- und Klassifikationsmethoden für datengetriebene Entscheidungen einordnen
  • Klassen und Objekte zur Strukturierung von Auswertungscode erstellen
  • Vererbung und Polymorphie zur Optimierung von Programmstrukturen einsetzen
  • Datenaufbereitung, Datenbankzugriff und Auswertungslogik in einem Programm verbinden
  • Eigenen Analysecode modular und wartbar aufbauen
  • Ergebnisse aus Datenaufbereitung, SQL und statistischen Modellen nachvollziehbar dokumentieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende, die künftig sowohl analytisch mit Daten arbeiten als auch die dafür notwendige Auswertungslogik strukturiert programmieren möchten.

  • Personen mit Interesse an Data Science, die zugleich Programmierkenntnisse aufbauen möchten
  • Mitarbeitende, die künftig mit relationalen Datenbanken und SQL arbeiten sollen
  • Angehende Data Scientists ohne bisherige Programmiererfahrung
  • Softwareentwickler:innen, die ihre Kenntnisse um Data-Science-Grundlagen erweitern möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau A2 vorausgesetzt, da Fachbegriffe teils auf Englisch vorliegen. Erwartet werden zudem ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung sowie ein Eignungstest im Vorfeld der Teilnahme. Vorkenntnisse in Programmierung, Datenbanken oder Statistik sind nicht erforderlich, da alle Bereiche im Kurs von Grund auf aufgebaut werden.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Unterricht findet überwiegend in Vollzeit statt, mit einzelnen Abschnitten in Teilzeit, und ist als Hybrid-Format organisiert, das Präsenz- und Online-Einheiten kombiniert. Jeder der vier Themenblöcke wird direkt an einem durchgehenden Beispielprojekt angewendet, sodass Datenaufbereitung, SQL-Abfragen, statistische Modelle und objektorientierter Code nicht getrennt, sondern als ein zusammenhängender Arbeitsprozess erlebt werden. Diese Verzahnung von Theorie und Anwendung zieht sich durch den gesamten Kurs.

Der Kurs gliedert sich in die vier Themenblöcke Datenaufbereitung, relationale Datenbanken und SQL, Data-Science-Grundlagen sowie objektorientierte Programmierung, ergänzt um einen durchgehenden Praxisteil am Beispielprojekt. Der Unterricht findet als Hybrid Learning überwiegend in Vollzeit statt, mit einzelnen Abschnitten in Teilzeit. Konkrete Termin- und Zeitangaben sind beim jeweiligen Anbieter zu erfragen.

Der Kurs schließt in der Regel mit einem trägerinternen Zertifikat ab; je nach Anbieter ist zusätzlich eine Abschlussprüfung vorgesehen, in der sowohl die Data-Science-Grundlagen als auch die objektorientierte Programmierung nachgewiesen werden. Eine herstellerseitige Zertifizierung ist damit nicht verbunden.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

In vielen Unternehmen wird Datenanalyse nicht als isolierte Tätigkeit betrieben, sondern verlangt auch technisches Verständnis dafür, wie Daten aus Datenbanken abgerufen und Auswertungen programmiert werden. Dieser Kurs schließt genau diese Lücke zwischen analytischem und technischem Arbeiten, statt beide Bereiche getrennt voneinander zu behandeln. Die Kombination aus SQL-Datenbankzugriff, statistischen Grundlagen und objektorientierter Programmierung macht dabei einen praktischen Unterschied: Wer nicht nur weiß, welches statistische Modell zu einer Fragestellung passt, sondern die dafür notwendigen Daten auch selbst per SQL abrufen und die Auswertung strukturiert programmieren kann, ist deutlich weniger auf die Vorarbeit anderer angewiesen. Für den beruflichen Werdegang eröffnet dieser Kurs damit zwei Richtungen zugleich: den Einstieg in datenanalytische Tätigkeiten mit solidem Programmierverständnis sowie den Einstieg in die Softwareentwicklung mit einem Gespür für Daten, Datenbanken und statistische Zusammenhänge - eine Kombination, die auf dem Arbeitsmarkt zunehmend gefragt ist.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Data Scientist
  • Softwareentwickler/in
  • Datenbankentwickler/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie hängen Data Science und objektorientierte Programmierung in diesem Kurs zusammen?

Der Kurs zeigt, wie sich Datenaufbereitung, SQL-Abfragen und statistische Modelle mit objektorientiertem Code strukturiert und wiederverwendbar umsetzen lassen, statt beide Bereiche isoliert zu behandeln.

Brauche ich Vorkenntnisse in Programmierung oder SQL?

Nein, sowohl SQL als auch die objektorientierte Programmierung werden im Kurs von Grund auf aufgebaut. Vorausgesetzt werden ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung.

Welche statistischen Methoden werden behandelt?

Der Kurs behandelt unter anderem Regressionstechniken, Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung sowie Cluster- und Klassifikationsmethoden als Einstieg in die statistische Datenanalyse.

Wie ist der Unterricht organisiert?

Der Unterricht findet als Hybrid Learning statt und kombiniert Präsenz- und Online-Einheiten, überwiegend in Vollzeit mit einzelnen Abschnitten in Teilzeit.

Wie praxisnah ist der Kurs?

Alle vier Themenblöcke werden an einem durchgehenden Beispielprojekt angewendet, in dem Datenaufbereitung, SQL-Abfragen, statistische Modelle und objektorientierter Code zusammengeführt werden.