OOP für Data-Science-Projekte lernen – Weiterbildung
Objektorientierte Programmierung als strukturelles Fundament für Data-Science-Projekte: modularer Code, überwachte Lernverfahren und der Weg von der Analyse zur robusten Lösung.
Auf einen Blick
Überblick
Dieser Kurs vermittelt objektorientierte Programmierung gezielt für den Einsatz in Data-Science-Projekten. Statt Programmierkonzepte isoliert zu behandeln, zeigt die Weiterbildung, wie sich Klassen und Objekte nutzen lassen, um Data-Science-Projekte modular, wiederverwendbar und nachvollziehbar zu strukturieren – erprobt am Beispiel überwachter Lernverfahren wie Regression und Klassifikation.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
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an 2 Standorten
18
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 6 erfassten Orten
4 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate10×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €10×
Häufige Kursorte
- Leipzig5×
- Berlin1×
- Bremen1×
- Duisburg1×
- Köln1×
- Düsseldorf1×
Bundesländer
- Sachsen5×
- Nordrhein-Westfalen3×
- Berlin1×
- Bremen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Objektorientierte Programmierung
- Python
- Regression
- Klassifikation
- Code-Struktur
- Data-Science-Projektarbeit
Zugeordnete Zielberufe
- Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
- Data Scientist3.910 Stellen/12 Mon.
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 18 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 – Grundlagen der objektorientierten Programmierung Der Einstieg vermittelt die zentralen Konzepte der objektorientierten Programmierung als Grundlage für alles Weitere.
- Klassen, Objekte und deren Zusammenspiel
- Attribute und Methoden zur Kapselung von Daten und Verhalten
- Grundprinzip der Wiederverwendbarkeit durch Vererbung
- Unterschied zwischen prozeduraler und objektorientierter Programmierung
- Lesbarkeit und Wartbarkeit als Ziel objektorientierten Codes
- Typische Einstiegsfehler bei der Arbeit mit Klassen
Modul 2 – Strukturierung von Data-Science-Projekten mit OOP Aufbauend auf den Grundlagen überträgt dieser Block die Konzepte auf reale Data-Science-Projektstrukturen.
- Aufbau einer objektorientierten Datenpipeline
- Kapselung von Datenimport, -bereinigung und -transformation in Klassen
- Trennung von Datenverarbeitung und Modellierung im Code
- Wiederverwendung von Codebausteinen über mehrere Projektphasen hinweg
- Strukturierung eines Projekts für die Zusammenarbeit im Team
- Dokumentation von Klassen und Methoden für Nachvollziehbarkeit
Modul 3 – Überwachte Lernverfahren als Anwendungsfeld Der dritte Block nutzt überwachte Lernverfahren als konkretes Anwendungsfeld für die objektorientierte Strukturierung.
- Grundprinzip überwachter Lernverfahren
- Einbettung von Regressionsmodellen in eine Projektklasse
- Einbettung von Klassifikationsmodellen in eine Projektklasse
- Strukturierte Anwendung der Modelle auf reale Datensätze
- Vergleich mehrerer Modellvarianten innerhalb derselben Projektstruktur
- Nachvollziehbare Dokumentation von Trainings- und Testergebnissen
Modul 4 – Vom explorativen Code zur robusten Lösung Der letzte inhaltliche Block behandelt den Übergang von schnellem, explorativem Code zu belastbarem Projektcode.
- Unterschied zwischen Notebook-Exploration und strukturiertem Projektcode
- Refactoring loser Skripte in objektorientierte Strukturen
- Grundlagen einfacher Tests für Data-Science-Code
- Umgang mit wechselnden Datenquellen in stabilen Klassenstrukturen
- Vorbereitung von Code für die Übergabe an andere Teammitglieder
- Kriterien für gut strukturierten, produktionsnahen Data-Science-Code
- Versionierung von Code-Ständen während der Projektentwicklung
- Einordnung, wann sich Refactoring eines bestehenden Skripts lohnt
Praxisteil – Ein objektorientiertes Data-Science-Projekt
- Konzeption einer Klassenstruktur für ein Beispiel-Data-Science-Projekt
- Implementierung einer Klasse für Datenimport und -bereinigung
- Implementierung einer Klasse zur Kapselung eines Regressionsmodells
- Implementierung einer Klasse zur Kapselung eines Klassifikationsmodells
- Zusammenspiel mehrerer Klassen in einem durchgehenden Projektablauf
- Anwendung des Projekts auf einen realistischen Beispieldatensatz
- Dokumentation der erstellten Klassen und Methoden
- Vergleich der Ergebnisse unterschiedlicher Modellvarianten im Projekt
- Refactoring eines zunächst unstrukturierten Beispielskripts
- Vorbereitung des Projekts für die Übergabe an ein fiktives Team
- Diskussion von Verbesserungsmöglichkeiten der eigenen Projektstruktur
- Zusammenfassung der Ergebnisse in einer abschließenden Projektdokumentation
Die vier Module führen konsequent von den Grundlagen der objektorientierten Programmierung über deren Anwendung auf Data-Science-Projektstrukturen bis zur konkreten Einbettung überwachter Lernverfahren und dem Übergang zu belastbarem Projektcode. So bleibt OOP kein abstraktes Programmierkonzept, sondern wird direkt am Beispiel von Data-Science-Arbeit erprobt. Der Praxisteil führt alle Inhalte an einem durchgehenden Beispielprojekt zusammen, in dem Teilnehmende ihre eigene Klassenstruktur von der ersten Datenverarbeitung bis zur Modellanwendung aufbauen.
Lernziele:
- Grundprinzipien der objektorientierten Programmierung erklären
- Klassen und Objekte zur Strukturierung von Code einsetzen
- Modularen, wiederverwendbaren Code für Data-Science-Projekte schreiben
- Data-Science-Projekte in sinnvolle Programmstrukturen gliedern
- Datenpipelines objektorientiert statt als lose Skriptsammlung aufbauen
- Überwachte Lernverfahren wie Regression und Klassifikation einordnen
- Regressionsmodelle in eine objektorientierte Projektstruktur einbetten
- Klassifikationsmodelle in eine objektorientierte Projektstruktur einbetten
- Code für die Zusammenarbeit im Team nachvollziehbar dokumentieren
- Unterschied zwischen explorativem Notebook-Code und strukturiertem Projektcode einordnen
- Fehlerquellen in unstrukturiertem Data-Science-Code erkennen und vermeiden
- Ein eigenes Data-Science-Projekt objektorientiert strukturieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen, die zukünftig in der Analyse und Interpretation von Daten tätig werden möchten und Interesse an IT und Programmierung mitbringen.
- Personen mit ersten Python-Kenntnissen, die strukturierter programmieren möchten
- Angehende Data Scientists, die ihren Code teamfähig strukturieren wollen
- Machine Learning Engineers mit Interesse an sauberer Projektstruktur
- Quereinsteiger/innen, die von explorativem Skripting zu strukturiertem Code wechseln möchten
Für die Teilnahme werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie englische Grundkenntnisse auf Niveau A2 vorausgesetzt. Ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung bildet die formale Zugangsvoraussetzung, ergänzt um einen Eignungstest im Bewerbungsprozess. Erste Python-Grundkenntnisse erleichtern den Einstieg, ein tiefes Vorwissen in objektorientierter Programmierung wird jedoch nicht vorausgesetzt, da die Konzepte im ersten Modul von Grund auf erklärt werden.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs kombiniert strukturierten Gruppenunterricht mit flexiblen Lernmodulen, sodass sich individuelle Lerngeschwindigkeiten berücksichtigen lassen. Die objektorientierten Konzepte werden zunächst an einfachen Beispielen eingeführt und anschließend unmittelbar auf ein durchgehendes Data-Science-Projekt übertragen, in dem auch überwachte Lernverfahren praktisch zur Anwendung kommen. Regelmäßige Code-Reviews im Kursverlauf helfen dabei, unsauber strukturierten Code frühzeitig zu erkennen und gezielt zu verbessern.
Der Kurs gliedert sich in vier Themenblöcke von den OOP-Grundlagen über die Projektstrukturierung und die Einbettung überwachter Lernverfahren bis zum Übergang in robusten Projektcode. Der zeitliche Umfang ist so verteilt, dass für die praktische Arbeit am Beispielprojekt durchgehend ausreichend Raum zur Verfügung steht.
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab, in der die objektorientierten Grundlagen sowie deren Anwendung auf ein Data-Science-Projekt bewertet werden. Eine herstellerseitige Zertifizierung ist nicht Teil dieser Weiterbildung, im Vordergrund steht der Nachweis strukturierter Projektarbeit.
Nutzen & Perspektiven
Der Mehrwert dieses Kurses liegt darin, dass er objektorientierte Programmierung nicht als eigenständiges Softwareentwicklungsthema behandelt, sondern gezielt auf die Anforderungen von Data-Science-Projekten zuschneidet. Wer Datenverarbeitung und Modellierung objektorientiert strukturieren kann, vermeidet die unübersichtlichen Skriptsammlungen, die in vielen Data-Science-Projekten zu Wartungsproblemen führen. Für Unternehmen sind Mitarbeitende mit diesem Profil wertvoll, weil sie Data-Science-Code liefern, der über die erste Analyse hinaus wartbar bleibt und sich im Team weiterentwickeln lässt, statt als isoliertes Einzelskript liegen zu bleiben. Gerade wenn mehrere Personen an denselben Auswertungen weiterarbeiten, zahlt sich eine klare Klassenstruktur schnell aus, weil sich Änderungen gezielt an einer Stelle statt an vielen verstreuten Skripten vornehmen lassen. Langfristig eröffnet diese Kombination aus Programmierstruktur und Data-Science-Anwendung Perspektiven in Rollen wie Data Scientist oder Machine Learning Engineer, in denen sauber strukturierter Code zunehmend genauso gefragt ist wie fachliches Analysewissen und der Übergang von der Analyse zur belastbaren Anwendung immer wichtiger wird.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Data Engineer6.907 Stellen
- Data Scientist3.910 Stellen
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich bereits Python-Kenntnisse für diesen Kurs?
Erste Python-Grundkenntnisse erleichtern den Einstieg, sind aber keine zwingende Voraussetzung. Die objektorientierten Konzepte werden von Grund auf vermittelt.
Wie hängen OOP und Data Science in diesem Kurs zusammen?
Der Kurs nutzt objektorientierte Programmierung, um Data-Science-Projekte modular zu strukturieren, und wendet dies konkret auf Regressions- und Klassifikationsmodelle an.
Entsteht im Kurs ein eigenes Projekt?
Ja, im Praxisteil bauen Teilnehmende ein durchgehendes, objektorientiert strukturiertes Data-Science-Projekt auf, von der Datenverarbeitung bis zur Modellanwendung.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Der Kurs endet mit einem Trägerzertifikat und einer Abschlussprüfung, in der die OOP-Grundlagen und deren Anwendung auf ein Data-Science-Projekt bewertet werden.
Für welche Berufsrollen bereitet der Kurs vor?
Die Inhalte richten sich auf Tätigkeiten als Data Scientist oder Machine Learning Engineer, in denen sauber strukturierter, teamfähiger Code gefragt ist.