Programmieren lernen: Debugging in Python – Kurs
Python-Einstieg mit Fokus auf systematisches Debugging: Fehlertypen erkennen, objektorientierte Kapselung zur Fehlervermeidung nutzen und Fehler in SQL-Abfragen gezielt protokollieren und beheben.
Auf einen Blick
Überblick
Dieser Kurs führt in die Python-Programmierung ein und legt dabei den Schwerpunkt konsequent auf einen Aspekt, der in vielen Einführungen zu kurz kommt: den professionellen Umgang mit Fehlern. Von den ersten Schritten in der Syntax über objektorientierte Konzepte bis zur Arbeit mit Datenbanken zieht sich ein roter Faden durch den Kurs – wie erkennt man Fehler frühzeitig, wie vermeidet man sie strukturell, und wie lassen sie sich systematisch protokollieren und beheben. Wer den Kurs abschließt, schreibt nicht nur lauffähigen Code, sondern versteht auch, warum Code manchmal nicht funktioniert und wie sich das gezielt beheben lässt.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 16 erfassten Orten
8 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat, teils mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning93 %
- Virtuelles Klassenzimmer7 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate29×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €29×
Häufige Kursorte
- Dresden3×
- Berlin3×
- Bremen3×
- Düsseldorf3×
- Dortmund2×
- Wiesbaden2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen9×
- Sachsen4×
- Niedersachsen3×
- Berlin3×
- Bremen3×
- Hessen3×
Vermittelte Kompetenzen
- Python
- Debugging
- Fehlerbehandlung
- Objektorientierte Programmierung
- SQL
- Datenbanken
Zugeordnete Zielberufe
- Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse502 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen/12 Mon.
- Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)64 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Modulblock behandelt die Grundlagen der Python-Programmierung und legt dabei von Beginn an Wert auf einen fehlerbewussten Programmierstil. Statt Syntax isoliert zu üben, lernen die Teilnehmenden direkt, welche Stolpersteine typischerweise zu Programmfehlern führen.
- Python-Syntax und Aufbau strukturierter Programme für eine stabile Codebasis
- Einsatz von Datenstrukturen wie Listen, Dictionaries und Sets zur effizienten Datenverarbeitung
- Unterscheidung zwischen Syntaxfehlern, Laufzeitfehlern und logischen Fehlern
- Typische Ursachen für fehlerhafte Programmabläufe bereits beim Schreiben erkennen
- Erste Strategien zur Fehlervermeidung direkt in den eigenen Code einbauen
- Lesen und Interpretieren von Python-Fehlermeldungen als erste Diagnosequelle
Der zweite Modulblock widmet sich der objektorientierten Programmierung mit Python, wobei der Fehlervermeidung durch saubere Struktur besonderes Gewicht zukommt. Klassen, Vererbung und Kapselung werden hier nicht nur als Konzept, sondern als Werkzeug zur Fehlerreduktion vermittelt.
- Erstellung von Klassen und Objekten für modularen, übersichtlichen Code
- Einsatz von Vererbung und Polymorphismus für wiederverwendbare Softwarekomponenten
- Nutzung der Kapselung, um Daten sicher zu verwalten und ungewollte Zugriffe zu verhindern
- Frühzeitige Vermeidung von Programmfehlern durch klare Klassenstrukturen
- Abgrenzung zwischen sauber gekapseltem und fehleranfälligem, offen zugänglichem Code
- Nachvollziehen, wie schlecht strukturierte Klassen später zu schwer auffindbaren Fehlern führen
Der dritte Modulblock behandelt Datenbanken und SQL mit Python und macht die Fehlerbehebung zum zentralen Thema, sobald mehrere Systeme – Python-Code und Datenbank – zusammenspielen. Hier entstehen in der Praxis besonders häufig schwer nachvollziehbare Fehlerbilder.
- Einsatz von SQL-Abfragen zur konsistenten, strukturierten Datenverwaltung
- Aufbau von Datenbankverbindungen mit Python und Absicherung gegen Verbindungsfehler
- Sicherstellung eines robusten Fehlermanagements in datengetriebenen Anwendungen
- Einsatz von Logging und Fehlerprotokollierung zur systematischen Analyse von SQL-Problemen
- Nachvollziehen typischer Fehlerquellen bei der Anbindung von Datenbanken
- Aufbau eines Grundverständnisses, wie Fehler in einer Schicht (SQL) sich auf die andere Schicht (Python) auswirken
Der praxisorientierte Übungsblock bringt die drei vorherigen Themenfelder zusammen und übt die Fehlerbehebung an einem durchgängigen Beispielprogramm, das bewusst typische Fehlerquellen enthält.
- Analyse eines vorgegebenen, fehlerhaften Python-Programms Schritt für Schritt
- Unterscheidung zwischen Syntaxfehlern, Laufzeitfehlern und logischen Fehlern im konkreten Fall
- Einbau von Kapselung in eine bestehende Klassenstruktur zur Fehlervermeidung
- Anwendung von Vererbung, um wiederkehrende Fehlerquellen an einer zentralen Stelle zu beheben
- Aufbau einer robusten Datenbankverbindung inklusive Absicherung gegen Verbindungsabbrüche
- Einrichtung von Logging, um Fehler in SQL-Abfragen nachvollziehbar zu protokollieren
- Systematische Fehlersuche anhand von Protokolldateien und Fehlermeldungen
- Korrektur eines fehlerhaften Programms und Dokumentation der vorgenommenen Änderungen
- Entwicklung eigener kleiner Testfälle, um Fehler frühzeitig sichtbar zu machen
- Diskussion, welche Fehlerarten sich strukturell vermeiden und welche sich nur laufend beheben lassen
- Aufbau eines persönlichen Vorgehens für die systematische Fehlersuche im eigenen Code
- Abschließende Überarbeitung eines eigenen kleinen Programms mit Fokus auf Fehlerfreiheit
Der Kurs versteht Fehlerbehebung nicht als lästige Nebensache, sondern als eigenständige Kompetenz, die sich durch alle Programmierebenen zieht – von der einfachen Syntax über objektorientierte Strukturen bis zur Datenbankanbindung. Diese durchgängige Perspektive unterscheidet ihn von Einführungskursen, die Fehlerbehebung nur am Rande streifen. Am Ende steht nicht nur ein funktionierendes Beispielprogramm, sondern ein systematisches Vorgehen, das sich auf beliebige eigene Python-Projekte übertragen lässt.
Lernziele:
Nach Abschluss dieses Kurses beherrschen die Teilnehmenden folgende Fähigkeiten.
- Python-Syntax verstehen und strukturierte Programme für eine stabile Codebasis schreiben
- Datenstrukturen wie Listen, Dictionaries und Sets zur effizienten Informationsverarbeitung nutzen
- Verschiedene Fehlertypen in Python identifizieren und voneinander unterscheiden
- Strategien zur Fehlervermeidung bereits beim Schreiben von Code anwenden
- Klassen und Objekte erstellen, um Code modular und übersichtlich zu strukturieren
- Vererbung und Polymorphismus nutzen, um wiederverwendbare Softwarekomponenten zu entwickeln
- Kapselung einsetzen, um Daten sicher zu verwalten und Programmfehler frühzeitig zu vermeiden
- SQL-Abfragen verwenden, um Daten konsistent und strukturiert zu verwalten
- Datenbankverbindungen mit Python herstellen und dabei Fehlerquellen im Blick behalten
- Logging und Fehlerprotokollierung einsetzen, um Probleme in SQL-Abfragen systematisch zu analysieren
- Fehlermeldungen gezielt lesen und daraus konkrete Korrekturschritte ableiten
- Ein eigenes kleines Programm systematisch auf Fehlerquellen prüfen und überarbeiten
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs eignet sich für alle, die Python-Grundlagen erlernen und dabei von Anfang an einen soliden Umgang mit Fehlern entwickeln möchten.
- Arbeitssuchende und Wiedereinsteigende, die sich beruflich in Richtung Softwareentwicklung orientieren möchten
- Quereinsteiger:innen ohne Programmiererfahrung, die einen fehlerbewussten Einstieg suchen
- Mitarbeitende, die künftig kleinere Python-Skripte warten oder fehlerhafte Programme analysieren sollen
- Personen, die bereits erste Programmierversuche unternommen haben, aber häufig an Fehlern scheitern
- Unternehmen, die Mitarbeitende gezielt in Richtung Softwareentwicklung weiterbilden möchten
Formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung, Automatisierung oder Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen erleichtern den Einstieg, sind jedoch keine Bedingung – die notwendigen Programmierkenntnisse werden im Kurs selbst aufgebaut.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs verbindet die Vermittlung neuer Konzepte mit der unmittelbaren Analyse bewusst fehlerhafter Beispielprogramme. Statt Fehler nur zu vermeiden, werden sie gezielt provoziert, untersucht und behoben, sodass die Teilnehmenden ein echtes Gefühl für typische Fehlerbilder entwickeln. Dieses Vorgehen zieht sich konsequent durch alle Themenblöcke, von der Grundsyntax bis zur Datenbankanbindung.
Die Weiterbildung wird in Vollzeit im Hybrid-Learning-Format angeboten und kombiniert Präsenzanteile mit Online-Lernphasen. Der modulare Aufbau erlaubt es, von den Python-Grundlagen über die objektorientierte Programmierung bis zur Datenbankanbindung eine durchgängige, aufeinander aufbauende Lernlinie zu verfolgen.
Am Ende der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden ein Trägerzertifikat, das die erworbenen Kenntnisse in Python-Programmierung und systematischer Fehlerbehebung dokumentiert. Je nach Anbieter kann eine Abschlussprüfung Teil des Zertifizierungsprozesses sein.
Nutzen & Perspektiven
Wer diesen Kurs abschließt, verliert die Scheu vor Fehlermeldungen, die viele Programmieranfänger:innen zunächst überfordern. Statt bei der ersten Fehlermeldung aufzugeben, entsteht ein systematisches Vorgehen, das Fehlerquellen eingrenzt und gezielt behebt. Besonders wertvoll ist, dass die Fehlerbehebung nicht als isoliertes Zusatzthema, sondern durchgängig über Syntax, Objektorientierung und Datenbankanbindung vermittelt wird. So entsteht ein Verständnis dafür, dass Fehler auf unterschiedlichen Ebenen unterschiedliche Ursachen und Lösungswege haben – eine Fähigkeit, die weit über den Kurs hinaus im Berufsalltag jeder Softwareentwicklung gebraucht wird. Für den weiteren Werdegang legt der Kurs damit ein Fundament, auf dem sich technisch fortgeschrittenere Themen aufbauen lassen, ohne dass grundlegende Fehler im eigenen Code unentdeckt bleiben. Wer weiß, wie man systematisch nach Fehlern sucht, kann sich auch in unbekannten Codebasen schneller orientieren.
Welche Förderung passt zu dir?
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse502 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen
- Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)64 Stellen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worin unterscheidet sich dieser Kurs von einer klassischen Python-Einführung?
Der Kurs behandelt zwar die üblichen Python-Grundlagen von Syntax bis Datenbanken, legt dabei aber durchgängig den Schwerpunkt auf das Erkennen, Vermeiden und systematische Beheben von Fehlern statt auf reine Feature-Vermittlung.
Muss ich bereits programmieren können, um teilzunehmen?
Nein, formale Abschlüsse oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Sichere PC-Kenntnisse und Interesse an Programmierung reichen aus, die eigentlichen Programmierkenntnisse werden im Kurs aufgebaut.
Werden auch Fehler im Zusammenspiel mit Datenbanken behandelt?
Ja, ein eigener Modulblock widmet sich der Fehleranalyse bei SQL-Abfragen und Datenbankverbindungen, inklusive Logging und systematischer Fehlerprotokollierung.
Lernt man auch objektorientierte Programmierung im Kurs?
Ja, Klassen, Vererbung, Polymorphismus und Kapselung werden vermittelt – mit dem Fokus, wie eine saubere Objektstruktur Fehler von vornherein vermeidet.
In welchem Format findet die Weiterbildung statt?
Der Kurs läuft in Vollzeit im Hybrid-Learning-Format mit einer Mischung aus Präsenz- und Online-Lernphasen entlang eines durchgängigen Übungsbeispiels.