Python Developer: OOP und Design Patterns – Kurs
Vertiefte objektorientierte Programmierung in Python: Klassen, Vererbung, Polymorphismus, Kapselung und Design Patterns für effiziente, wartbare Softwarelösungen.
Auf einen Blick
Überblick
Objektorientierte Programmierung lässt sich oberflächlich in wenigen Stunden erklären — sauber und wartbar anwenden zu können, braucht dagegen deutlich mehr Übung. Dieser Kurs geht deshalb über die reinen Grundbegriffe hinaus und vertieft Klassen, Vererbung, Polymorphismus und Kapselung anhand praxisnaher Übungen, bevor er als bislang seltener Baustein Design Patterns einführt: bewährte, wiederkehrende Lösungsmuster, die Code-Qualität und Wartbarkeit spürbar verbessern. Am Ende steht die Fähigkeit, objektorientierte Prinzipien nicht nur zu kennen, sondern in realen Projekten gezielt und mit anerkannten Mustern einzusetzen.
Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich
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an 3 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 1 erfassten Orten
1 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate6×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €6×
Häufige Kursorte
- Leipzig6×
Bundesländer
- Sachsen6×
Vermittelte Kompetenzen
- Python
- Objektorientierte Programmierung
- Vererbung
- Polymorphismus
- Kapselung
- Design Patterns
- Code-Qualität
Zugeordnete Zielberufe
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen/12 Mon.
- Web Developer2.210 Stellen/12 Mon.
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 24 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Block 1 — Grundbausteine der objektorientierten Programmierung Der erste Block führt die zentralen Bausteine der OOP ein: Klassen, Objekte und Methoden als Grundlage für strukturierten, wiederverwendbaren Code.
- Klassen als Baupläne für Objekte definieren
- Objekte aus Klassen erzeugen und mit Zustand versehen
- Methoden zur Kapselung von Verhalten in Klassen einsetzen
- Beziehungen zwischen mehreren Klassen sinnvoll gestalten
- Erste kleine, objektorientiert strukturierte Beispielprogramme umsetzen
- Typische Einsteigerfehler bei der Klassenmodellierung erkennen
Block 2 — Kernkonzepte vertiefen: Vererbung, Polymorphismus, Kapselung Aufbauend auf den Grundbausteinen vertieft dieser Block die drei zentralen OOP-Konzepte, die den Unterschied zwischen einfacher Klassennutzung und tatsächlich objektorientiertem Design ausmachen.
- Vererbung zur Abbildung von Gemeinsamkeiten zwischen Klassen einsetzen
- Polymorphismus nutzen, um unterschiedliche Objekte einheitlich zu behandeln
- Kapselung zum kontrollierten Zugriff auf interne Zustände anwenden
- Über- und Unterklassen sinnvoll voneinander abgrenzen
- Typische Fehlanwendungen von Vererbung erkennen und vermeiden
- Die drei Konzepte an praxisnahen Übungsbeispielen kombiniert anwenden
Block 3 — OOP in realen Projekten anwenden Dieser Block überträgt die Konzepte auf umfangreichere, projektnahe Aufgabenstellungen, in denen mehrere Klassen sinnvoll zusammenspielen müssen.
- Objektorientierte Prinzipien auf umfangreichere Aufgabenstellungen anwenden
- Ein Klassenmodell für ein realitätsnahes Beispielprojekt entwerfen
- Effiziente, wartbare Anwendungen aus mehreren zusammenwirkenden Klassen aufbauen
- Bestehenden objektorientierten Code strukturiert erweitern
- Schnittstellen zwischen Klassen so gestalten, dass Änderungen isoliert bleiben
- Code-Qualität im Projektkontext anhand objektorientierter Kriterien bewerten
Block 4 — Design Patterns und bewährte Lösungsansätze Der letzte inhaltliche Block führt Design Patterns ein — wiederkehrende, bewährte Lösungsmuster für typische Strukturierungsprobleme, die in vielen OOP-Grundlagenkursen fehlen.
- Design Patterns als bewährte Lösungsansätze für wiederkehrende Probleme einordnen
- Grundlegende Muster zur Objekterzeugung kennenlernen
- Muster zur flexiblen Strukturierung von Klassenbeziehungen anwenden
- Passende Design Patterns für konkrete Strukturierungsprobleme auswählen
- Vor- und Nachteile des Einsatzes von Design Patterns abwägen
- Design Patterns gezielt zur Verbesserung der Code-Qualität einsetzen
Praxisblock — Ein objektorientiertes Projekt mit Design Patterns umsetzen
- Ein Klassenmodell für ein eigenes kleines Softwareprojekt entwerfen
- Vererbung einsetzen, um gemeinsame Eigenschaften mehrerer Klassen abzubilden
- Polymorphismus nutzen, um unterschiedliche Objekttypen einheitlich zu verarbeiten
- Kapselung anwenden, um interne Zustände der Objekte zu schützen
- Ein passendes Design Pattern für ein konkretes Strukturierungsproblem im Projekt auswählen
- Das gewählte Pattern im eigenen Code umsetzen
- Den Code auf Wartbarkeit und Erweiterbarkeit hin überprüfen
- Eine Erweiterung des Projekts um eine weitere Klasse vornehmen
- Die Auswirkungen der Erweiterung auf die bestehende Struktur bewerten
- Den eigenen Code anhand objektorientierter Qualitätskriterien überarbeiten
- Eine kurze Dokumentation der verwendeten Klassenstruktur und Patterns erstellen
- Das fertige Projekt einer zweiten Person nachvollziehbar erläutern
Wer diesen Kurs abschließt, kennt objektorientierte Programmierung nicht nur aus der Theorie, sondern hat Vererbung, Polymorphismus und Kapselung in praxisnahen Übungen tatsächlich angewendet — ergänzt um Design Patterns, die in vielen Grundlagenkursen unerwähnt bleiben. Genau dieses vertiefte Strukturwissen unterscheidet wartbaren von lediglich funktionierendem Code. Damit richtet sich der Kurs an alle, die objektorientierte Programmierung nicht nur anwenden, sondern wirklich verstehen und mit anerkannten Mustern gezielt einsetzen möchten.
Lernziele:
- Klassen, Objekte und Methoden gezielt zur Strukturierung von Code einsetzen
- Vererbung zur Vermeidung redundanten Codes anwenden
- Polymorphismus für flexible, austauschbare Programmstrukturen nutzen
- Kapselung zum Schutz interner Zustände von Objekten einsetzen
- Objektorientierte Prinzipien in praxisnahen Übungen anwenden
- Effiziente, gut wartbare Anwendungen mit objektorientierten Mitteln entwickeln
- Objektorientierte Prinzipien in realen oder realitätsnahen Projekten umsetzen
- Design Patterns als bewährte Lösungsansätze kennenlernen
- Passende Design Patterns für typische Strukturierungsprobleme auswählen
- Code-Qualität anhand objektorientierter Kriterien einschätzen und verbessern
- Theoretisches OOP-Wissen mit praktischen Übungen zu einer soliden Grundlage verbinden
- Ein eigenes, objektorientiert strukturiertes Softwareprojekt umsetzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs eignet sich für Personen mit Interesse an IT und Programmierung, die ihre objektorientierten Python-Kenntnisse gezielt vertiefen und dabei auch bewährte Strukturierungsmuster kennenlernen möchten.
- Personen mit ersten Python-Kenntnissen, die objektorientierte Programmierung vertiefen möchten
- Mitarbeitende mit Interesse an Datenanalyse und Programmierung
- Fachkräfte, die sauberen, wartbaren Code als berufliches Ziel verfolgen
- Personen, die sich Richtung Python- oder Backend-Entwicklung weiterentwickeln möchten
Ein formaler Abschluss ist für die Teilnahme nicht erforderlich. Erste Erfahrung mit grundlegender Python-Syntax erleichtert den Einstieg in die vertieften objektorientierten Konzepte, ist jedoch keine zwingende Bedingung, da zentrale Grundbausteine zu Beginn des Kurses wiederholt werden.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs kombiniert theoretische Einführungen in die einzelnen OOP-Konzepte durchgehend mit praxisnahen Übungen, in denen die Konzepte an wachsenden Beispielprojekten angewendet werden. Design Patterns werden nicht abstrakt behandelt, sondern anhand konkreter Strukturierungsprobleme eingeführt, die im Praxisblock direkt umgesetzt werden.
Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format in Teilzeit statt; die genaue Dauer richtet sich nach dem gewählten Anbieter. Da Vererbung, Polymorphismus, Kapselung und Design Patterns nacheinander vertieft werden, sollte für jeden Themenblock ausreichend Übungszeit eingeplant werden.
Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat für die Weiterbildung „Python Developer - Objektorientierte Programmierung". Eine extern vergebene Zertifizierung ist damit nicht verbunden.
Nutzen & Perspektiven
Der besondere Wert dieses Kurses liegt darin, dass er nicht bei den OOP-Grundbegriffen stehen bleibt, sondern bis zu Design Patterns vordringt — einem Bereich, der in vielen Einsteigerkursen ausgespart bleibt, in der Praxis aber den Unterschied zwischen improvisiertem und professionell strukturiertem Code ausmacht. Wer Vererbung, Polymorphismus und Kapselung nicht nur benennen, sondern in einem eigenen Projekt tatsächlich anwenden kann, verfügt über eine Grundlage, die deutlich über bloßes Syntaxwissen hinausgeht. Design Patterns ergänzen dieses Wissen um bewährte Lösungswege, auf die sich in Teams schnell und ohne lange Diskussion aufbauen lässt. Für die eigene berufliche Entwicklung schafft der Kurs damit ein Fundament, das in vielen Python- und Backend-Entwickler-Rollen vorausgesetzt wird: die Fähigkeit, nicht nur funktionierenden, sondern strukturell sauberen und langfristig wartbaren Code zu schreiben.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen
- Web Developer2.210 Stellen
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet diesen Kurs von einer OOP-Grundlagen-Einführung?
Der Kurs geht über die Grundbegriffe hinaus, vertieft Vererbung, Polymorphismus und Kapselung anhand praxisnaher Übungen und führt zusätzlich Design Patterns ein, die in vielen Einsteigerkursen fehlen.
Brauche ich bereits Python-Kenntnisse?
Erste Erfahrung mit grundlegender Python-Syntax erleichtert den Einstieg. Zentrale Grundbausteine der objektorientierten Programmierung werden zu Beginn des Kurses jedoch wiederholt.
Was sind Design Patterns und warum sind sie wichtig?
Design Patterns sind bewährte, wiederkehrende Lösungsmuster für typische Strukturierungsprobleme in der Softwareentwicklung. Sie verbessern die Wartbarkeit von Code und erleichtern die Zusammenarbeit im Team.
Wie ist der Kurs organisiert?
Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format in Teilzeit statt und kombiniert theoretische Einführungen mit praxisnahen Übungen an wachsenden Beispielprojekten.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Teilnehmende erhalten ein trägerinternes Zertifikat für die Weiterbildung. Eine offizielle, extern geprüfte Zertifizierung ist damit nicht verbunden.