OOP mit Python lernen: Zum Python Programmer – Kurs
Objektorientierte Programmierung mit Python: Klassen, Vererbung und Polymorphismus praxisnah erlernen und eigene Softwarelösungen entwickeln.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung führt Schritt für Schritt in die objektorientierte Programmierung (OOP) mit Python ein – von den Sprachgrundlagen bis zu komplexeren Konzepten wie Vererbung, Polymorphismus und Design-Patterns. Der Kurs richtet sich an alle, die Python nicht nur oberflächlich kennenlernen, sondern verstehen möchten, wie sich mit objektorientierten Prinzipien modularer, wiederverwendbarer und wartbarer Code strukturieren lässt. Neben der reinen Sprachsyntax stehen Datenverarbeitung, Automatisierung und Fehlermanagement im Mittelpunkt, sodass am Ende ein fundiertes Rüstzeug für eigene Softwareprojekte steht.
Abschluss, Zeitmodelle und Marktdaten der Aufstiegsfortbildung
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 3 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 9 erfassten Orten
5 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate13×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €13×
Häufige Kursorte
- Hamburg3×
- Dresden2×
- Köln2×
- Leipzig1×
- Hannover1×
- Duisburg1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen4×
- Hamburg3×
- Sachsen3×
- Niedersachsen2×
- Baden-Württemberg1×
Vermittelte Kompetenzen
- Objektorientierte Programmierung
- Python
- Klassen und Vererbung
- Polymorphismus
- Design-Patterns
- Debugging
- Fehlermanagement
- Datenverarbeitung
Zugeordnete Zielberufe
- Informatik (grundständig)43.854 Stellen/12 Mon.
- Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (höherer technischer Dienst)3.137 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Mathematisch-technischer Softwareentwickler/Mathematisch-technische Softwareentwicklerin10 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 42 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der Kurs baut inhaltlich aufeinander auf: von den Grundlagen der Sprache über die Kernprinzipien der Objektorientierung bis zur praktischen Anwendung in Datenverarbeitung, Fehlerbehandlung und Performance-Optimierung. Grundlagen für effizientes Python-Programmieren Bevor es an die Objektorientierung geht, wird das sprachliche Fundament gelegt, auf dem alle weiteren Inhalte aufbauen.
- Variablen, Datentypen und Operatoren zielgerichtet einsetzen
- Kontrollstrukturen wie Verzweigungen und Schleifen anwenden
- Eigene Funktionen zur Kapselung wiederkehrender Abläufe schreiben
- Module erstellen und importieren, um Code sinnvoll zu strukturieren
- Lesbaren, übersichtlichen Code als Grundprinzip verinnerlichen
- Erste kleine Programme eigenständig konzipieren und ausführen
Objektorientierte Programmierung mit Python Im Zentrum des Kurses steht der Übergang von prozeduralem zu objektorientiertem Denken – die Basis, um komplexere Softwarelösungen zu entwickeln.
- Klassen und Objekte definieren und deren Zusammenspiel verstehen
- Attribute und Methoden innerhalb einer Klasse sinnvoll strukturieren
- Vererbung nutzen, um bestehende Klassen zu erweitern und Code wiederzuverwenden
- Polymorphismus anhand konkreter Beispiele nachvollziehen und selbst anwenden
- Design-Patterns der Objektorientierung kennenlernen und einordnen
- Flexible, skalierbare Klassenarchitekturen für größere Softwareprojekte entwerfen
Datenverarbeitung und Automatisierung mit Python Dieser Block überträgt die objektorientierten Konzepte auf den praktischen Umgang mit Daten und wiederkehrenden Arbeitsschritten.
- Daten aus Dateien einlesen und für die Weiterverarbeitung strukturieren
- Bestehende Datenstrukturen bearbeiten und für Analysen aufbereiten
- Schleifen zur Automatisierung wiederkehrender Verarbeitungsschritte einsetzen
- Listenkomprehension als kompakte Alternative zu klassischen Schleifen nutzen
- Zusammenspiel von Objektorientierung und Datenverarbeitung in eigenen Skripten
- Automatisierte Abläufe strukturiert und nachvollziehbar dokumentieren
Fehlermanagement, Debugging und Performance Im letzten inhaltlichen Block geht es darum, Code nicht nur zum Laufen zu bringen, sondern ihn robust, nachvollziehbar und performant zu gestalten.
- Try-Except-Strukturen zur kontrollierten Fehlerbehandlung implementieren
- Logging-Mechanismen zur Nachverfolgung von Programmabläufen einsetzen
- Debugging-Methoden zur systematischen Fehlersuche anwenden
- Effiziente Algorithmen zur Reduktion von Speicherverbrauch und Laufzeit auswählen
- Best Practices für sauberen und wartbaren Code konsequent umsetzen
- Eigenen Code kritisch auf Lesbarkeit und Performance hin überprüfen
- Typische Fehlerquellen in objektorientierten Python-Programmen erkennen
- Zusammenspiel von Fehlerbehandlung und Programmstabilität nachvollziehen
- Design-Patterns gezielt zur Vermeidung wiederkehrender Entwurfsprobleme einsetzen
- Python praxisnah für Softwareentwicklung und Automatisierung einsetzen
- Eigene kleine Anwendungen von der Idee bis zum lauffähigen Programm umsetzen
- Erlerntes Wissen in einem zusammenhängenden Übungsprojekt anwenden
Die praktischen Übungen sind so angelegt, dass mit jedem neuen Konzept ein bestehendes Beispielprogramm erweitert wird – vom einfachen Skript bis zur objektorientierten Anwendung mit mehreren zusammenspielenden Klassen. So bleibt der Bezug zwischen Theorie und eigenem Code durchgängig nachvollziehbar, und am Ende steht ein kleines, selbst erarbeitetes Projekt, das die zentralen Prinzipien der Objektorientierung sichtbar macht.
Lernziele:
- Klassen und Objekte definieren, um modularen und wiederverwendbaren Code zu strukturieren
- Vererbung nutzen, um Klassenhierarchien aufzubauen und Code-Duplizierung zu vermeiden
- Polymorphismus einsetzen, um flexible und skalierbare Softwarearchitekturen zu entwickeln
- Variablen, Datentypen und Kontrollstrukturen gezielt und sicher einsetzen
- Eigene Funktionen und Module erstellen, um Code übersichtlich und wartbar zu halten
- Daten aus Dateien einlesen, bearbeiten und für Analysen strukturieren
- Schleifen und Listenkomprehension zur Automatisierung repetitiver Prozesse nutzen
- Try-Except-Strukturen implementieren, um Fehler frühzeitig und kontrolliert abzufangen
- Logging- und Debugging-Methoden anwenden, um Fehler systematisch aufzuspüren und zu beheben
- Effiziente Algorithmen einsetzen, um Speicherverbrauch und Laufzeiten zu minimieren
- Design-Patterns der objektorientierten Programmierung in eigenen Projekten anwenden
- Best Practices für sauberen, wartbaren und performanten Python-Code umsetzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Mitarbeitende aus allen Bereichen, die künftig in der Analyse und Interpretation von Daten tätig werden möchten und Interesse an IT und Programmierung mitbringen. Sie eignet sich damit sowohl für Personen mit erstem Kontakt zur Programmierung als auch für solche, die ihr Python-Wissen gezielt in Richtung Objektorientierung und Softwareentwicklung vertiefen möchten.
- Mitarbeitende, die sich beruflich in Richtung Datenanalyse orientieren möchten
- Interessierte mit erster Berührung zu Python, die strukturierter programmieren lernen wollen
- Quereinsteigende mit Interesse an IT und Softwareentwicklung
- Personen, die eigene Automatisierungsskripte robuster und wartbarer gestalten möchten
- Fachkräfte, die objektorientierte Konzepte für größere Softwareprojekte benötigen
Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau A2, da Fachbegriffe und Dokumentationen im Programmierumfeld häufig englischsprachig sind. Ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung wird ebenfalls vorausgesetzt. Vor der Teilnahme findet ein Eignungstest statt, der die individuelle Passung zum Kursniveau prüft.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs verbindet die schrittweise Einführung objektorientierter Konzepte mit direkter praktischer Umsetzung am Rechner. Neue Prinzipien wie Klassen, Vererbung oder Polymorphismus werden jeweils anhand kleiner Übungsaufgaben unmittelbar erprobt, bevor sie in einem wachsenden Übungsprojekt zusammengeführt werden. Diese Verzahnung von Theorie und eigenem Code soll sicherstellen, dass abstrakte Konzepte der Objektorientierung praktisch verankert werden.
Die Weiterbildung deckt inhaltlich vier aufeinander aufbauende Themenbereiche ab: Python-Grundlagen, Objektorientierung, Datenverarbeitung/Automatisierung sowie Fehlermanagement und Performance-Optimierung. Der zeitliche Umfang richtet sich nach dem individuellen Lernfortschritt und wird vom Anbieter im Rahmen der Anmeldung konkretisiert.
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab, in der die erworbenen Kenntnisse in objektorientierter Programmierung mit Python nachgewiesen werden. Es handelt sich um eine Qualifikation des Kursanbieters, nicht um ein Herstellerzertifikat oder einen staatlich geregelten Abschluss.
Nutzen & Perspektiven
Wer diesen Kurs abschließt, verfügt über ein solides Fundament in objektorientierter Programmierung – einer Denkweise, die in nahezu jeder modernen Softwareentwicklung zum Einsatz kommt. Python gilt dabei als besonders zugängliche Sprache, um diese Konzepte zu erlernen, da sich Klassen, Vererbung und Polymorphismus dort vergleichsweise klar und ohne überladene Syntax umsetzen lassen. Der Mehrwert liegt insbesondere in der Verbindung von OOP-Prinzipien mit praktischer Datenverarbeitung und Automatisierung: Teilnehmende lernen nicht nur abstrakte Konzepte, sondern wenden sie unmittelbar auf reale Aufgaben wie das Einlesen und Strukturieren von Daten oder die Automatisierung wiederkehrender Prozesse an. Das macht das Gelernte direkt im Arbeitsalltag einsetzbar, etwa bei der Entwicklung eigener Auswertungsskripte oder kleinerer Softwaretools. Langfristig eröffnet der Kurs Perspektiven in Richtung Python-Entwicklung, Softwareentwicklung allgemein oder Backend-Entwicklung, aber auch in datennahen Rollen, in denen Automatisierung und strukturierte Datenverarbeitung gefragt sind. Da objektorientierte Prinzipien sprachübergreifend gültig sind, lässt sich das erworbene Verständnis später auch auf andere Programmiersprachen übertragen.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Informatik (grundständig)43.854 Stellen
- Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (höherer technischer Dienst)3.137 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Mathematisch-technischer Softwareentwickler/Mathematisch-technische Softwareentwicklerin10 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich schon programmieren können, um teilzunehmen?
Der Kurs beginnt mit Python-Grundlagen, richtet sich aber an Mitarbeitende mit Interesse an IT und Programmierung. Ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung sowie ein bestandener Eignungstest sind Voraussetzung.
Was genau lerne ich über Klassen und Objekte hinaus?
Neben Klassen, Vererbung und Polymorphismus behandelt der Kurs Datenverarbeitung, Automatisierung mit Schleifen und Listenkomprehension sowie Fehlermanagement, Debugging und Performance-Optimierung.
Wie schließt die Weiterbildung ab?
Der Kurs endet mit einem trägerinternen Zertifikat sowie einer Abschlussprüfung, in der die erworbenen OOP-Kenntnisse in Python nachgewiesen werden.
Welche Sprachkenntnisse benötige ich?
Vorausgesetzt werden Deutsch auf Niveau B2 und Englisch auf Niveau A2, da Fachliteratur und Dokumentationen im Programmierumfeld häufig englischsprachig sind.
Für welche Berufe qualifiziert der Kurs?
Die Weiterbildung bereitet auf Tätigkeiten als Python-Entwickler, Softwareentwickler oder Backend-Entwickler vor, insbesondere für Aufgaben mit objektorientierter Softwarearchitektur.