Programmieren lernen für die Forschung (Variante 2)
Python, SQL und objektorientierte Programmierung gezielt für wissenschaftliche Datenanalyse, Automatisierung und reproduzierbare Forschungssoftware.
Auf einen Blick
Überblick
Wissenschaftliche Arbeit besteht heute selten noch aus reiner Theorie: Wer Forschungsdaten auswerten, wiederkehrende Berechnungen automatisieren oder eigene Analyseskripte schreiben will, kommt an Programmierkenntnissen kaum vorbei. Der Kurs "Programmieren lernen Kurs für in der Forschung" vermittelt genau diese Fähigkeiten mit einem klaren Fokus auf den Forschungsalltag: von SQL-Abfragen über große wissenschaftliche Datensätze über objektorientierte Programmierung für wiederverwendbare Forschungsmodelle bis hin zu Fehlermanagement und Performance-Optimierung, damit Berechnungen reproduzierbar und nachvollziehbar bleiben. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
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an 3 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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Termine werden anbieterabhängig veröffentlicht
bundesweit
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat, teils mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Vermittelte Kompetenzen
- Python
- SQL
- Objektorientierte Programmierung
- Debugging
- Performance-Optimierung
- Datenautomatisierung
- Logging
- Algorithmen
Zugeordnete Zielberufe
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter
- Forschungsdatenmanager
- Softwareentwickler für Forschung
- Data Scientist
Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Der Kurs ist in vier fachliche Blöcke gegliedert, die von der Datenhaltung über die Programmstruktur bis zur Fehlerbehandlung und Optimierung führen und dabei durchgehend auf Anwendungsfälle aus Forschung und wissenschaftlicher Datenanalyse zugeschnitten sind. Block SQL-Datenbanken für die Forschung: Da wissenschaftliche Projekte häufig mit großen, strukturierten Datensätzen arbeiten, beginnt der Kurs mit der Anbindung von Datenbanken über Python.
- Aufbau einer Verbindung zwischen Python und SQL-Datenbanken
- Strukturiertes Speichern und Abrufen von Forschungsdaten
- Formulierung von SQL-Abfragen für typische Auswertungsfragen
- Optimierung von Abfragen im Hinblick auf große Datenmengen
- Umgang mit Tabellenstrukturen, die für wissenschaftliche Rohdaten typisch sind
- Vorbereitung von Datenbankinhalten für die weitere Analyse in Python
Block objektorientierte Programmierung für Forschungsmodelle: Im zweiten Block lernen die Teilnehmenden, wissenschaftliche Zusammenhänge in Form von Klassen und Objekten abzubilden, statt jedes Skript neu von Grund auf zu schreiben.
- Definition von Klassen zur Abbildung wissenschaftlicher Objekte und Prozesse
- Aufbau wiederverwendbarer Objektstrukturen für unterschiedliche Forschungsfragen
- Einsatz von Vererbung, um verwandte Modelle effizient zu erweitern
- Nutzung von Polymorphismus für flexible, austauschbare Modellkomponenten
- Modularer Aufbau von Forschungscode über mehrere Klassen hinweg
- Dokumentation von Klassenstrukturen für die spätere Nachvollziehbarkeit
Block Automatisierung wissenschaftlicher Berechnungen: Der dritte Block widmet sich der strukturierten Programmierung mit dem Ziel, wiederkehrende Berechnungsschritte zu automatisieren.
- Schreiben von Skripten zur automatisierten Datenauswertung
- Einsatz von Funktionen zur Kapselung wiederkehrender Rechenschritte
- Aufbau von Modulen für unterschiedliche Auswertungsaufgaben
- Strukturierung größerer Skripte in nachvollziehbare Programmabschnitte
- Automatisierung von Berechnungsabläufen, die sonst manuell wiederholt würden
- Anpassung bestehender Skripte an neue, aber ähnliche Forschungsfragen
Block Fehlermanagement, Debugging und Performance: Der vierte Block verbindet Stabilität und Nachvollziehbarkeit mit Rechenleistung, zwei zentralen Anforderungen an reproduzierbare Forschungssoftware.
- Einsatz von Try-Except-Blöcken zur systematischen Fehlerbehandlung
- Aufbau von Logging-Mechanismen zur Dokumentation von Programmabläufen
- Auswahl effizienter Algorithmen für rechenintensive Auswertungen
- Einsatz geeigneter Datenstrukturen zur Beschleunigung von Berechnungen
- Überprüfung bestehender Forschungssoftware auf Skalierbarkeit
- Anwendung von Best Practices für transparenten und reproduzierbaren Forschungscode
Die vier Blöcke bauen so aufeinander auf, dass am Ende des Kurses ein durchgängiges Bild entsteht: von der strukturierten Datenhaltung über die objektorientierte Modellierung bis zur stabilen, performanten Ausführung eigener Forschungsskripte. Dabei bleibt der Bezug zur wissenschaftlichen Praxis durchgehend erhalten, statt abstrakte Programmierkonzepte ohne Anwendungsfall zu vermitteln. Wer bereits erste technische Erfahrungen mitbringt, kann diese direkt einordnen und vertiefen; wer ganz neu einsteigt, baut die Programmierkenntnisse im Kurs von Grund auf auf, sodass am Ende eigene Auswertungsskripte selbstständig entwickelt und angepasst werden können.
Lernziele:
- Grundlagen der strukturierten Programmierung verstehen und auf wissenschaftliche Fragestellungen anwenden
- SQL-Datenbanken mit Python verbinden, um Forschungsdaten strukturiert zu speichern und wieder abzurufen
- Optimierte SQL-Abfragen formulieren, um große wissenschaftliche Datensätze effizient auszuwerten
- Klassen und Objekte erstellen, um wiederverwendbare und modulare Forschungssoftware zu entwickeln
- Vererbung und Polymorphismus einsetzen, um komplexe wissenschaftliche Modelle abzubilden
- Skripte zur Automatisierung wiederkehrender Berechnungen und Datenauswertungen schreiben
- Funktionen und Module nutzen, um Forschungscode übersichtlich und wartbar zu halten
- Fehler mit Try-Except-Blöcken systematisch erkennen und Programme stabil halten
- Logging-Techniken einsetzen, um Auswertungsprozesse nachvollziehbar zu dokumentieren
- Effiziente Algorithmen und Datenstrukturen zur Beschleunigung datenintensiver Berechnungen auswählen
- Bestehende Forschungssoftware im Hinblick auf Skalierbarkeit und Reproduzierbarkeit überprüfen und verbessern
- Best Practices für transparenten, nachvollziehbaren Forschungscode in der eigenen Arbeit anwenden
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an alle, die Programmierkenntnisse gezielt für die wissenschaftliche Praxis aufbauen möchten, unabhängig davon, ob sie aus einem technischen oder einem fachfremden Hintergrund kommen.
- Einsteiger:innen ohne bisherige Programmiererfahrung, die einen forschungsnahen Zugang zu Python suchen
- Quereinsteiger:innen, die aus anderen Fachrichtungen in datenanalytische oder technische Tätigkeiten wechseln möchten
- Beruflich Interessierte, die Automatisierung und Datenanalyse in ihrem bisherigen Arbeitsumfeld einsetzen wollen
- Personen mit ersten technischen Vorerfahrungen, die diese gezielt in Richtung Forschung und Datenanalyse vertiefen möchten
Formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie ein grundsätzliches Interesse an Programmierung, Automatisierung oder Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen erleichtern den Einstieg, sind aber keine Bedingung, da die Programmierkenntnisse im Kursverlauf systematisch aufgebaut werden. Wichtiger als Vorwissen ist die Bereitschaft, sich auf strukturiertes, logisches Arbeiten mit Code einzulassen.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs verbindet die Vermittlung von Programmierkonzepten mit unmittelbarer praktischer Anwendung anhand forschungsnaher Beispiele, etwa der Anbindung von Datenbanken oder der Automatisierung von Auswertungsskripten. Neue Konzepte werden jeweils zunächst erläutert und anschließend direkt in eigenem Code umgesetzt, sodass Theorie und Praxis eng ineinandergreifen. Durch den durchgängigen Bezug auf wissenschaftliche Anwendungsfälle bleibt der Lernstoff auch für Teilnehmende ohne Informatikhintergrund greifbar und nachvollziehbar.
Der Kurs führt von den Grundlagen der strukturierten Programmierung über objektorientierte Konzepte bis zu Fehlermanagement und Performance-Optimierung. Die einzelnen Themenblöcke bauen inhaltlich aufeinander auf, sodass am Ende ein vollständiges Bild der für die Forschungspraxis relevanten Programmierkenntnisse entsteht. Für die genaue zeitliche Einteilung und den aktuellen Terminplan gelten die Angaben des Kursanbieters.
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das je nach Anbieter zusätzlich eine Abschlussprüfung umfassen kann. Es handelt sich um eine trägerinterne Bescheinigung der erworbenen Programmierkenntnisse für den Forschungskontext, nicht um eine externe Herstellerzertifizierung. Die Bescheinigung dokumentiert die im Kurs erworbenen Fähigkeiten in Python, SQL und objektorientierter Programmierung.
Nutzen & Perspektiven
Der zentrale Mehrwert des Kurses liegt darin, Programmieren nicht abstrakt, sondern unmittelbar anwendungsbezogen für die wissenschaftliche Praxis zu erlernen. Wer Forschungsdaten bislang manuell in Tabellen ausgewertet hat, kann nach dem Kurs eigene Skripte schreiben, die Berechnungen automatisieren, Datenbanken strukturiert abfragen und Ergebnisse nachvollziehbar dokumentieren. Das spart nicht nur Zeit bei wiederkehrenden Auswertungen, sondern erhöht auch die Qualität und Nachprüfbarkeit der eigenen Forschungsarbeit. Darüber hinaus eröffnet der Kurs neue berufliche Perspektiven jenseits der klassischen Forschungslaufbahn. Programmierkenntnisse in Python und SQL, kombiniert mit einem Verständnis für objektorientierte Strukturen, sind auch in Tätigkeiten als Forschungsdatenmanager:in, Data Scientist oder in der forschungsnahen Softwareentwicklung gefragt. Die im Kurs erworbenen Fähigkeiten lassen sich damit über die ursprüngliche wissenschaftliche Fragestellung hinaus einsetzen. Nicht zuletzt vermittelt der Kurs ein Verständnis für Reproduzierbarkeit als zentralen Wert wissenschaftlicher Arbeit: Durch sauberes Fehlermanagement, nachvollziehbares Logging und performanten, gut strukturierten Code wird eigene Forschungssoftware nicht nur schneller, sondern auch für Dritte nachvollziehbar und überprüfbar. Das stärkt sowohl die eigene Arbeitsweise als auch die Zusammenarbeit in Forschungsteams.
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Arbeitsmarkt-Report
Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.
Offene Stellen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Programmiervorkenntnisse für diesen Kurs?
Nein, formale Abschlüsse oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hilfreich sind sichere PC-Kenntnisse und Interesse an Programmierung; die eigentlichen Programmierkenntnisse werden im Kurs von Grund auf aufgebaut.
Welche Programmiersprache steht im Mittelpunkt?
Der Kurs vermittelt Python in Kombination mit SQL für die Datenbankanbindung. Ergänzend werden objektorientierte Programmierkonzepte für den Aufbau wiederverwendbarer Forschungssoftware behandelt.
Wie unterscheidet sich dieser Kurs von einem allgemeinen Programmierkurs?
Alle Inhalte sind auf den Forschungsalltag zugeschnitten: von der Anbindung wissenschaftlicher Datenbanken über die Modellierung von Forschungsobjekten bis zur Sicherstellung reproduzierbarer, nachvollziehbarer Auswertungen.
Was lerne ich im Bereich Fehlermanagement und Debugging?
Sie lernen den Einsatz von Try-Except-Blöcken zur systematischen Fehlererkennung sowie Logging-Techniken, mit denen Auswertungsprozesse nachvollziehbar dokumentiert werden.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Sie erhalten ein Trägerzertifikat, bei manchen Anbietern zusätzlich mit Abschlussprüfung. Es handelt sich um eine trägerinterne Bescheinigung der erworbenen Programmierkenntnisse, keine externe Herstellerzertifizierung.