Prompten und Programmieren mit Python – Kurs
Prompting-Techniken, Python-Programmierung und Datenbanken verbunden: KI-Modelle gezielt ansprechen, Ergebnisse in Python weiterverarbeiten und verantwortungsvoll einsetzen.
Auf einen Blick
Überblick
Ein präziser Prompt allein liefert noch keine nutzbare Lösung — erst wenn die Antwort eines KI-Modells in Python weiterverarbeitet, strukturiert gespeichert und verantwortungsvoll eingesetzt wird, entsteht ein tatsächlich brauchbares Ergebnis. Dieser Kurs verbindet deshalb drei Ebenen, die sonst oft getrennt unterrichtet werden: die Grundlagen des Promptens und der Künstlichen Intelligenz, Python als Werkzeug zur Verarbeitung und Automatisierung von KI-Ergebnissen sowie objektorientierte Programmierung und Datenbanken zur strukturierten Verwaltung dieser Ergebnisse. Den Abschluss bildet ein bewusster Blick auf ethische und rechtliche Fragen, die beim praktischen Einsatz von KI-Systemen entstehen.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 14 erfassten Orten
7 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate27×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €27×
Häufige Kursorte
- Dortmund3×
- Leipzig3×
- Dresden3×
- Bremen3×
- Köln3×
- Berlin2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen10×
- Sachsen6×
- Bremen3×
- Hessen3×
- Baden-Württemberg2×
- Berlin2×
Vermittelte Kompetenzen
- Python
- Prompt Engineering
- SQL/Datenbanken
- Objektorientierte Programmierung
- KI-Grundlagen
- Verantwortungsvoller KI-Einsatz
Zugeordnete Zielberufe
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen/12 Mon.
- Technomathematik (grundständig)11 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 24 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Block 1 — Grundlagen des Promptens und der KI Bevor Prompts sinnvoll formuliert werden können, braucht es ein Grundverständnis dafür, wie KI-Modelle grundsätzlich funktionieren und worauf ihre Ausgaben beruhen. Dieser Block schafft dieses Fundament.
- Grundlagen Künstlicher Intelligenz, maschinellen Lernens und generativer Modelle
- Funktion und Einfluss präziser Prompts auf Text- und Datenausgaben
- Unterschied zwischen regelbasierten und lernenden Systemen
- Aufbau eines Prompts und seine Wirkung auf die Qualität der Ausgabe
- Typische Fehlerquellen bei ungenauen oder mehrdeutigen Prompts erkennen
- Chancen und Risiken KI-gestützter Prozesse im Arbeitsumfeld bewerten
Block 2 — Python und Datenverarbeitung im Kontext von Prompten Eine KI-Antwort ist selten sofort das Endergebnis. Dieser Block zeigt, wie sich Python nutzen lässt, um Prompt-Ergebnisse weiterzuverarbeiten, zu speichern und in automatisierte Abläufe einzubinden.
- Python-Grundlagen: Variablen, Schleifen, Funktionen und Module
- Generierte KI-Ergebnisse mit Python analysieren und strukturiert speichern
- Strukturierte Daten importieren, um Prompting-Ergebnisse zu unterstützen
- Wiederkehrende Prompting-Aufgaben durch Skripte automatisieren
- Logiksteuerung einsetzen, um mehrere Prompt-Durchläufe zu koordinieren
- Ergebnisse aus mehreren Prompt-Durchläufen strukturiert zusammenführen
Block 3 — Objektorientierte Programmierung und Datenbanken Wer KI-gestützte Prozesse dauerhaft nutzen möchte, braucht mehr als einzelne Skripte. Dieser Block vermittelt, wie sich Prompting-Ergebnisse in modularen, datenbankgestützten Anwendungen verwalten lassen.
- Modulare Programme durch Klassen, Methoden und Vererbung erstellen
- Clean-Code-Prinzipien und Unit-Tests zur Qualitätssicherung anwenden
- Relationale Datenbanken und SQL-Abfragen (CRUD-Operationen) einsetzen
- Python-Anwendungen mit Datenbanken zur Ergebnisverwaltung verknüpfen
- Prompt-Ergebnisse strukturiert in einer Datenbank ablegen und abrufen
- Datenbankstrukturen so gestalten, dass sie mit wachsender Prompt-Historie skalieren
Block 4 — Prompten: Anwendung und Verantwortung Der letzte inhaltliche Block führt Prompting, Python-Code und Datenbanken in einem gemeinsamen Projekt zusammen und rückt die verantwortungsvolle Nutzung von KI-Systemen in den Mittelpunkt.
- Prompting, Python-Code und Datenbanken in einem gemeinsamen Projekt integrieren
- Ethische und rechtliche Grundlagen bei der Nutzung von KI-Systemen beachten
- Automatisierte Abläufe und Datenverarbeitung transparent dokumentieren
- Nachvollziehbarkeit von KI-gestützten Entscheidungen sicherstellen
- Mögliche Verzerrungen (Bias) in KI-generierten Ergebnissen erkennen
- Verantwortlichkeiten für KI-gestützte Prozesse im eigenen Arbeitsumfeld klären
Praxisblock — Von der Prompt-Idee zur dokumentierten Anwendung
- Eine konkrete Aufgabenstellung formulieren, die per Prompt an ein KI-Modell gerichtet wird
- Den Prompt schrittweise präzisieren und die Auswirkung auf die Ausgabequalität beobachten
- Die KI-Ausgabe mit einem Python-Skript einlesen und strukturiert aufbereiten
- Eine Klasse zur Verwaltung mehrerer Prompt-Ergebnisse entwerfen
- Eine Datenbanktabelle für Prompt-Ergebnisse anlegen
- Ergebnisse per SQL-Abfrage aus der Datenbank abrufen und weiterverarbeiten
- Ein Skript zur Automatisierung mehrerer aufeinanderfolgender Prompt-Durchläufe schreiben
- Die entstandene Anwendung auf Nachvollziehbarkeit und Dokumentation prüfen
- Mögliche Verzerrungen in den erzeugten Ergebnissen kritisch bewerten
- Eine kurze ethische Einschätzung der eigenen Anwendung formulieren
- Die vollständige Anwendung von Prompt bis Datenbankeintrag dokumentieren
- Das eigene Vorgehen auf eine zweite, andere Aufgabenstellung übertragen
Wer diesen Kurs abschließt, kann eine Idee nicht nur als Prompt formulieren, sondern das Ergebnis in einer eigenen, dokumentierten Python-Anwendung mit Datenbankanbindung weiterverarbeiten. Genau diese Verbindung aus Prompting, Programmierung und Datenmanagement unterscheidet praktisch nutzbare KI-Anwendungen von einzelnen Chat-Antworten. Der bewusste Blick auf Verantwortung und mögliche Verzerrungen stellt zudem sicher, dass KI-Ergebnisse nicht ungeprüft übernommen, sondern kritisch geprüft und dokumentiert werden.
Lernziele:
- Grundlagen Künstlicher Intelligenz, maschinellen Lernens und generativer Modelle einordnen
- Funktion und Einfluss präziser Prompts auf Text- und Datenausgaben verstehen
- Unterschied zwischen regelbasierten und lernenden Systemen erläutern
- Chancen und Risiken KI-gestützter Prozesse im Arbeitsumfeld bewerten
- Python-Grundlagen wie Variablen, Schleifen, Funktionen und Module anwenden
- Python zur Analyse und Speicherung generierter KI-Ergebnisse nutzen
- Strukturierte Daten importieren und zur Unterstützung des Promptings verarbeiten
- Wiederkehrende Aufgaben durch Skripte und Logiksteuerung automatisieren
- Modulare Programme mit Klassen, Methoden und Vererbung erstellen
- Relationale Datenbanken und SQL-Abfragen für Ergebnisverwaltung einsetzen
- Prompting, Python-Code und Datenbanken in einem gemeinsamen Projekt integrieren
- Ethische und rechtliche Grundlagen bei der Nutzung von KI-Systemen beachten
Zielgruppe & Voraussetzungen
Angesprochen sind Arbeitssuchende, Quereinsteigende und Wiedereinsteigende, die sich beruflich weiterqualifizieren möchten, sowie Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden gezielt im Zusammenspiel von KI und Programmierung weiterbilden wollen.
- Personen mit Interesse an der Verbindung von KI-Nutzung und Python-Programmierung
- Quereinsteiger/innen, die praxisnah in Richtung KI-gestützte Softwareentwicklung wechseln möchten
- Mitarbeitende, die KI-Ergebnisse künftig strukturiert weiterverarbeiten sollen
- Personen mit Interesse an verantwortungsvollem, dokumentiertem KI-Einsatz
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung, Automatisierung oder Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen sind von Vorteil, Programmierkenntnisse werden jedoch erst im Kurs selbst aufgebaut.
Ablauf & Abschluss
Die vier Themenfelder Prompting, Python, objektorientierte Programmierung und Datenbanken werden nicht nacheinander isoliert, sondern zunehmend miteinander verzahnt vermittelt, sodass am Ende ein durchgängiges Projekt von der Prompt-Idee bis zur dokumentierten Anwendung steht. Theoretische Einheiten zu KI-Grundlagen wechseln sich mit praktischen Übungen am eigenen Code ab.
Der konkrete zeitliche Rahmen hängt vom gewählten Anbieter ab; ob der Kurs in Vollzeit oder Teilzeit läuft, ist der jeweiligen Terminvariante im Buchungsprozess zu entnehmen. Da vier Themenfelder miteinander verzahnt werden, sollte ausreichend Zeit für die praktische Umsetzung eingeplant werden.
Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat für die Weiterbildung „Prompten und Programmieren mit Python". Die Qualifizierung bleibt trägerintern und ist keine extern geprüfte Zertifizierung.
Nutzen & Perspektiven
Der besondere Wert dieses Kurses liegt darin, dass Prompting nicht isoliert als Chat-Fähigkeit behandelt wird, sondern als ein Baustein in einer größeren, programmiertechnisch abgesicherten Kette. Wer nur promptet, aber die Ergebnisse nicht strukturiert weiterverarbeiten kann, bleibt auf Einzelinteraktionen beschränkt — dieser Kurs zeigt den Weg darüber hinaus. Die Kombination aus KI-Grundlagen, Python-Programmierung, objektorientierter Strukturierung und Datenbankanbindung ist in dieser Form selten und macht Teilnehmende zu Ansprechpersonen für Kolleginnen und Kollegen, die KI-Werkzeuge zwar nutzen, aber nicht in eigene Anwendungen integrieren können. Für den weiteren beruflichen Weg öffnet der Kurs mehrere Richtungen zugleich: von der klassischen Softwareentwicklung über Datenanalyse bis zu spezialisierten Rollen im Bereich Prompt Engineering — mit einem Fundament, das KI-Nutzung und Programmierung nicht getrennt, sondern als Einheit versteht.
Welche Förderung passt zu dir?
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen
- Technomathematik (grundständig)11 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Vorerfahrung mit KI-Werkzeugen wie ChatGPT?
Nein, der Kurs beginnt mit den Grundlagen Künstlicher Intelligenz und des Promptens. Erste Erfahrung im Umgang mit KI-Chatbots ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Was unterscheidet diesen Kurs von einer reinen Prompt-Engineering-Einführung?
Der Kurs bleibt nicht beim Formulieren von Prompts stehen, sondern zeigt, wie sich die Ergebnisse mit Python weiterverarbeiten, in Datenbanken verwalten und in eigene Anwendungen integrieren lassen.
Muss ich bereits programmieren können?
Nein, Python-Grundlagen werden von Beginn an vermittelt. Vorausgesetzt werden lediglich sichere PC-Kenntnisse und Interesse an Programmierung.
Werden auch ethische Fragen zum Einsatz von KI behandelt?
Ja, ein eigener Themenblock widmet sich rechtlichen und ethischen Grundlagen sowie der Erkennung möglicher Verzerrungen in KI-generierten Ergebnissen.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Teilnehmende erhalten ein trägerinternes Zertifikat für die Weiterbildung. Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifizierung.