Agile Softwareentwicklung mit Python – Kurs
Grundlagen der agilen Softwareentwicklung mit Python: Datenmodellierung, objektorientierte Programmierung und iteratives, praxisnahes Vorgehen.
Auf einen Blick
Überblick
Agile Softwareentwicklung lebt davon, Anwendungen nicht in einem starren Wasserfallplan, sondern in kurzen, iterativen Zyklen zu entwickeln und laufend an neue Anforderungen anzupassen. Diese Weiterbildung vermittelt die Grundlagen dieses Vorgehens am Beispiel der Programmiersprache Python: Teilnehmende lernen, Daten strukturiert zu modellieren, objektorientiert zu programmieren und beides so miteinander zu verbinden, dass modulare, testbare und erweiterbare Software entsteht. Im Mittelpunkt steht die praktische Anwendung agiler Prinzipien wie Anpassungsfähigkeit, Testbarkeit und Erweiterbarkeit auf konkrete Python-Komponenten – von der ersten Prototypenerstellung bis zur kontinuierlichen Weiterentwicklung.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 14 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat, teils mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning93 %
- Virtuelles Klassenzimmer7 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate28×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €28×
Häufige Kursorte
- Dortmund4×
- Wiesbaden3×
- Düsseldorf3×
- Stuttgart3×
- Kleve2×
- Berlin2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen12×
- Hessen4×
- Baden-Württemberg3×
- Berlin2×
- Bremen2×
- Niedersachsen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Python
- Objektorientierte Programmierung
- Datenmodellierung
- Agile Methoden
- Iterative Entwicklung
- Softwarearchitektur
Zugeordnete Zielberufe
- Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen/12 Mon.
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen/12 Mon.
- Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin165 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 24 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Das erste Modul vermittelt die Grundlagen der Datenmodellierung, die für eine effiziente Strukturierung und Verwaltung moderner Softwareprojekte notwendig ist.
- Grundprinzipien der Datenmodellierung in Softwareprojekten
- Strukturierung fachlicher Anforderungen in Datenmodelle
- Beziehungen zwischen Datenobjekten nachvollziehbar abbilden
- Einsatz datengetriebener Modelle zur Steuerung von Entwicklungsprozessen
- Nachvollziehbarkeit und fachliche Fundierung von Datenmodellen sicherstellen
- Verbindung von Datenmodellierung und späterer Programmierarbeit
Das zweite Modul führt in die agile Entwicklung mit Python ein und zeigt, wie sich iterative Vorgehensmodelle in der Praxis umsetzen lassen.
- Python als flexible und leicht erlernbare Entwicklungsumgebung
- Grundprinzipien iterativer und inkrementeller Softwareentwicklung
- Von der ersten Prototypenerstellung zur kontinuierlichen Weiterentwicklung
- Aufbau skalierbarer Python-Anwendungen in kurzen Entwicklungszyklen
- Umgang mit sich ändernden Anforderungen während der Entwicklung
- Praxisnahe Programmierkonzepte für agile Softwareprojekte
Das dritte Modul vertieft die objektorientierte Programmierung in Python als zentrales Werkzeug für modulare Softwarearchitekturen.
- Klassen und Objekte als Grundbausteine der Programmstruktur
- Vererbung zur strukturierten Wiederverwendung von Code
- Kapselung und Schnittstellen zwischen Komponenten
- Gestaltung modularer, wiederverwendbarer Softwarebausteine
- Wartbarkeit von Code durch klare objektorientierte Struktur
- Typische Entwurfsentscheidungen bei objektorientierten Python-Projekten
Das vierte Modul verbindet Datenmodellierung und objektorientierte Programmierung mit den agilen Prinzipien Anpassungsfähigkeit, Testbarkeit und Erweiterbarkeit.
- Gestaltung anpassungsfähiger Komponenten für sich ändernde Anforderungen
- Testbarkeit von Klassen und Modulen bereits im Entwurf berücksichtigen
- Erweiterbarkeit von Softwarelösungen für künftige Funktionen einplanen
- Zusammenspiel von Datenmodell, Objektstruktur und agilem Vorgehen
- Bewertung von Entwurfsentscheidungen anhand agiler Prinzipien
- Weiterentwicklung bestehender Komponenten ohne Bruch der Gesamtstruktur
Der praktische Teil der Weiterbildung wendet die erarbeiteten Konzepte in konkreten Python-Übungen an.
- Modellierung eines Datenmodells für ein Beispielprojekt
- Implementierung erster Klassen und Objekte in Python
- Aufbau eines einfachen Prototyps in einem iterativen Zyklus
- Erweiterung des Prototyps um zusätzliche Funktionen
- Einsatz von Vererbung zur Vermeidung von Codeduplikation
- Strukturierung eines Projekts in wiederverwendbare Module
- Überprüfung einzelner Komponenten auf Testbarkeit
- Anpassung bestehender Komponenten an neue Anforderungen
- Dokumentation von Entwurfsentscheidungen im Projektverlauf
- Refactoring einer bestehenden Komponente zur besseren Wartbarkeit
- Zusammenführung von Datenmodell und Objektstruktur in einer Beispielanwendung
- Präsentation der entwickelten Lösung im Kurs
Die vier Module sind so aufeinander abgestimmt, dass aus der Datenmodellierung zunächst die objektorientierte Umsetzung in Python entsteht, die anschließend konsequent an agilen Prinzipien wie Anpassungsfähigkeit, Testbarkeit und Erweiterbarkeit ausgerichtet wird. Datenmodellierung und Programmierung werden dabei nicht getrennt behandelt, sondern von Anfang an aufeinander bezogen. Am Ende der Weiterbildung können Teilnehmende Daten für Softwareprojekte strukturiert modellieren, objektorientierte Python-Komponenten entwerfen und diese nach agilen Prinzipien anpassungsfähig, testbar und erweiterbar gestalten.
Lernziele:
- Grundprinzipien agiler Softwareentwicklung verstehen und einordnen
- Iterative Entwicklungszyklen von der Prototypenerstellung bis zur Weiterentwicklung anwenden
- Daten für Softwareprojekte strukturiert modellieren
- Datengetriebene Modelle nachvollziehbar und fachlich fundiert abbilden
- Python als flexible Entwicklungsumgebung für agile Vorgehensmodelle nutzen
- Klassen, Objekte und Vererbung in Python strukturiert einsetzen
- Modulare, wiederverwendbare Softwarekomponenten gestalten
- Wartbarkeit von Python-Code durch klare Strukturen sicherstellen
- Anpassungsfähigkeit als agiles Prinzip in der Softwarearchitektur berücksichtigen
- Testbarkeit von Komponenten bereits beim Entwurf mitdenken
- Erweiterbarkeit von Softwarelösungen für künftige Anforderungen einplanen
- Datenmodellierung, objektorientierte Programmierung und agiles Vorgehen als Einheit begreifen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen mit Interesse an Softwareentwicklung, die sich Python-Grundlagen und agile Arbeitsweisen gemeinsam aneignen möchten.
- Mitarbeitende aus IT-nahen Bereichen, die sich in Richtung Softwareentwicklung orientieren möchten
- Personen mit Interesse an Python als Einstieg in die Programmierung
- Quereinsteiger/innen, die agile Softwareentwicklung von Grund auf lernen möchten
- Fachkräfte, die Datenmodellierung und objektorientierte Programmierung verbinden möchten
- Personen, die sich auf eine Tätigkeit als Python-Programmierer/in vorbereiten
Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse auf mindestens B2-Niveau sowie Englischkenntnisse auf mindestens A2-Niveau, da Fachbegriffe und Dokumentationen teils englischsprachig sind. Für die Zulassung ist außerdem ein Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Berufserfahrung erforderlich sowie ein Eignungstest. Vorkenntnisse in Python oder objektorientierter Programmierung sind nicht notwendig, da beide Themenfelder im Kurs von Grund auf aufgebaut werden.
Ablauf & Abschluss
Die Weiterbildung setzt konsequent auf iteratives Lernen: Auf die Einführung eines Konzepts folgt jeweils die unmittelbare Umsetzung in einer kleinen Python-Übung, die im weiteren Kursverlauf erweitert und angepasst wird – ähnlich wie in einem realen agilen Softwareprojekt. Dieses Vorgehen macht die agilen Prinzipien, die inhaltlich vermittelt werden, im eigenen Lernprozess unmittelbar erfahrbar, statt sie nur als abstrakte Theorie zu behandeln.
Die vier Bausteine Datenmodellierung, agile Entwicklung mit Python, objektorientierte Programmierung und die Anwendung agiler Prinzipien sind in einem zusammenhängenden Curriculum organisiert. Der genaue zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter, wobei der praktische Übungsteil durchgehend in die einzelnen Module integriert ist.
Die Weiterbildung schließt mit einem Trägerzertifikat ab; je nach Anbieter ist damit zusätzlich eine Abschlussprüfung verbunden. Es handelt sich um eine anbieterseitige Bestätigung der erworbenen Kenntnisse in Datenmodellierung, Python-Programmierung und agilen Prinzipien, nicht um eine herstellerseitige Zertifizierung.
Nutzen & Perspektiven
Der Mehrwert dieser Weiterbildung liegt darin, dass agile Softwareentwicklung nicht als abstraktes Vorgehensmodell gelehrt wird, sondern unmittelbar an konkreten Python-Komponenten erfahrbar wird. Wer objektorientierte Programmierung beherrscht, aber nicht weiß, wie Komponenten anpassungsfähig und testbar gestaltet werden, produziert Code, der in einem agilen Projektumfeld schnell an Grenzen stößt. Die Verbindung von Datenmodellierung und objektorientierter Programmierung sorgt dafür, dass Teilnehmende nicht nur einzelne Funktionen schreiben, sondern Softwareprojekte von der fachlichen Struktur bis zur technischen Umsetzung durchdenken. Dieses Verständnis ist gerade in agilen Teams gefragt, in denen sich Anforderungen laufend ändern und Komponenten entsprechend angepasst werden müssen. Für den weiteren beruflichen Weg eröffnet dieses Kompetenzprofil Perspektiven als Python-Programmierer/in oder Softwareentwickler/in in agil arbeitenden Teams. Besonders gefragt ist die Fähigkeit, technische Umsetzung und agile Arbeitsweise nicht getrennt, sondern als durchgehendes Vorgehen zu verstehen.
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Arbeitsmarkt-Report
Konstruktion, CAD und industrielle Fertigung sind durchgehend gefragt — die Transformation Richtung E-Mobilität, Energietechnik und Industrie 4.0 schafft zusätzliche Spezialisten-Rollen. CAD-/Simulation-Software-Kenntnisse sind Türöffner.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen
- Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin165 Stellen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich bereits Python-Kenntnisse mitbringen?
Nein, Python und die objektorientierte Programmierung werden von Grund auf vermittelt. Vorausgesetzt werden ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung sowie Deutsch- und Grundkenntnisse in Englisch.
Was bedeutet agile Softwareentwicklung in diesem Kurs konkret?
Der Kurs vermittelt iteratives, an sich ändernde Anforderungen angepasstes Vorgehen: von der ersten Prototypenerstellung über Tests bis zur kontinuierlichen Weiterentwicklung einzelner Komponenten.
Welche Rolle spielt die Datenmodellierung?
Die Datenmodellierung bildet das erste Modul und sorgt dafür, dass Softwareprojekte von Beginn an strukturiert und fachlich nachvollziehbar aufgebaut werden, bevor die Programmierung in Python beginnt.
Was lerne ich über objektorientierte Programmierung?
Sie lernen, Klassen, Objekte und Vererbung strukturiert einzusetzen, um modulare, wiederverwendbare und wartbare Python-Komponenten zu gestalten.
Wie werden agile Prinzipien wie Testbarkeit und Erweiterbarkeit vermittelt?
Im vierten Modul werden diese Prinzipien direkt auf die zuvor entwickelten Python-Komponenten angewendet, sodass Anpassungsfähigkeit, Testbarkeit und Erweiterbarkeit praktisch erfahrbar werden.