Cisco CCNA 200-301 mit Certified Network Defender – Kurs
Kombiniertes Zertifizierungsprogramm aus Cisco CCNA (Netzwerktechnik) und EC-Council Certified Network Defender (Netzwerksicherheit) — für Fachkräfte, die Netzwerkadministration und Verteidigung gegen Cyberangriffe verbinden möchten.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Zertifikatsqualifizierung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Die Weiterbildung ist modular aufgebaut; die einzelnen Bestandteile zu CCNA und Certified Network Defender lassen sich individuell kombinieren, sodass sich die Gesamtdauer nach dem gewählten Zuschnitt richtet. Sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitformate stehen zur Verfügung, wobei… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Die Weiterbildung bereitet auf zwei unabhängige, international anerkannte Herstellerzertifizierungen vor: die Cisco-CCNA-Prüfung 200-301 und die Certified-Network-Defender-Zertifizierung des EC-Council. Ergänzend wird ein Lehrgangszertifikat des Kursanbieters ausgestellt. Beide… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Vorausgesetzt werden grundlegende IT-Kenntnisse, insbesondere ein Verständnis für den Aufbau von Computernetzwerken und den Umgang mit Betriebssystemen. Vorkenntnisse in Cisco-Technologien oder Netzwerksicherheit sind nicht zwingend erforderlich, da beide Bereiche von den jeweiligen Grundlagen an… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Diese Weiterbildung kombiniert zwei eng zusammengehörende, aber fachlich unterschiedliche Zertifizierungsbereiche: die Netzwerktechnik nach dem Cisco-CCNA-Standard (Prüfung 200-301) und die praktische Netzwerkverteidigung nach dem Certified-Network-Defender-Programm des EC-Council. Wer Netzwerke administriert, ist heute zwangsläufig auch für deren Absicherung mitverantwortlich — Angriffe zielen genau auf die Switches, Router und Dienste, die im CCNA-Teil konfiguriert werden. Die Weiterbildung verbindet deshalb den Aufbau von Netzwerkinfrastruktur mit der systematischen Erkennung, Abwehr und Reaktion auf Bedrohungen.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul Cisco CCNA (Prüfung 200-301): Der Netzwerkteil der Weiterbildung vermittelt das Grundlagenwissen, das für die aktuelle CCNA-Prüfung 200-301 vorausgesetzt wird. Ausgangspunkt ist das Verständnis der Netzwerkarchitektur, bevor Teilnehmende zu konkreten Konfigurationsaufgaben an Switches und Routern übergehen.
- Grundlagen der Netzwerkarchitektur nach OSI- und TCP/IP-Referenzmodell
- IPv4- und IPv6-Adressierung sowie Subnetting in der Praxis
- VLAN-Konfiguration, Trunking und Spanning-Tree-Grundlagen
- Statisches Routing und dynamisches Routing mit OSPF
- Zugriffskontrolllisten (ACLs) zur Verkehrssteuerung
- Network Address Translation (NAT) im Unternehmensnetz
Modul Cisco CCNA – Dienste und Infrastruktur: Dieser Teil behandelt die Dienste, die in nahezu jedem Unternehmensnetzwerk laufen, und legt damit die technische Basis, auf der im zweiten Zertifizierungsbereich die Sicherheitsperspektive aufbaut.
- Konfiguration und Administration von DHCP- und DNS-Diensten
- Quality of Service (QoS) zur Priorisierung kritischen Datenverkehrs
- Grundlagen von Site-to-Site- und Client-VPN-Verbindungen
- Wireless-LAN-Grundlagen und deren Integration ins Gesamtnetzwerk
- Automatisierung und Programmierbarkeit von Netzwerken im Überblick
Modul Certified Network Defender – Verteidigungsgrundlagen: Der zweite Zertifizierungsbereich vermittelt die Denkweise und die Werkzeuge des EC-Council-Programms zur Netzwerkverteidigung. Im Zentrum steht der sogenannte Defense-in-Depth-Ansatz, bei dem mehrere Sicherheitsebenen ineinandergreifen.
- Grundprinzipien der Netzwerkverteidigung und Defense-in-Depth-Strategien
- Netzwerksegmentierung und Zonenkonzepte zur Risikobegrenzung
- Konfiguration und Betrieb von Firewalls als erste Verteidigungslinie
- Intrusion-Detection- und Intrusion-Prevention-Systeme (IDS/IPS) im Überblick
- Absicherung von Wireless-Netzwerken gegen unautorisierten Zugriff
- Härtung von Netzwerkgeräten und Deaktivierung unnötiger Dienste
Modul Certified Network Defender – Erkennung und Reaktion: Dieser Block vertieft, wie Angriffe erkannt und Netzwerkvorfälle strukturiert bearbeitet werden. Die Inhalte sind unmittelbar auf reale Bedrohungsszenarien ausgerichtet, wie sie in Unternehmensnetzwerken vorkommen.
- Erkennung gängiger Angriffsmuster wie Spoofing, Man-in-the-Middle und Denial-of-Service
- Log-Analyse und Monitoring zur frühzeitigen Anomalieerkennung
- Schwachstellenanalyse und systematisches Patch-Management
- Grundlagen von Backup- und Wiederherstellungsstrategien für Netzwerkinfrastruktur
- Aufbau eines strukturierten Incident-Response-Prozesses bei Sicherheitsvorfällen
Der Praxisteil verbindet Netzwerkaufbau und Netzwerkverteidigung und ermöglicht es, beide Perspektiven an konkreten Aufgabenstellungen zusammenzuführen.
- Konfiguration eines mehrstufigen VLAN-Netzwerks mit Trunk-Verbindungen in einer Simulationsumgebung
- Einrichtung von statischem Routing und OSPF zwischen mehreren Routern
- Definition und Test von Zugriffskontrolllisten für unterschiedliche Netzwerksegmente
- Konfiguration von NAT sowie DHCP- und DNS-Diensten in einer Testumgebung
- Aufbau einer segmentierten Netzwerkzone mit Firewall-Regeln
- Konfiguration eines einfachen IDS-Systems zur Angriffserkennung in einer Testumgebung
- Analyse von Log-Dateien zur Identifikation eines simulierten Angriffsmusters
- Durchführung einer Schwachstellenanalyse an einer Beispielkonfiguration
- Erstellung eines Incident-Response-Plans für ein simuliertes Sicherheitsereignis
- Bearbeitung von Übungsaufgaben im Prüfungsformat zu beiden Zertifizierungsbereichen
Lernziele:
Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen im beruflichen Alltag anzuwenden.
- Aufbau und Funktionsweise von IP-Netzwerken auf Grundlage des OSI- und TCP/IP-Modells erklären
- VLANs planen, konfigurieren und über Trunking-Verbindungen zwischen Switches verbinden
- Routing-Grundlagen mit statischen Routen und dem dynamischen Protokoll OSPF umsetzen
- Zugriffskontrolllisten (ACLs) zur Absicherung von Netzwerksegmenten definieren
- Network Address Translation (NAT) und DHCP/DNS-Dienste konfigurieren und administrieren
- Grundlagen von Quality of Service (QoS) und VPN-Technologien einordnen
- die Verteidigungsphilosophie des Network-Defender-Programms auf reale Netzwerke anwenden
- Firewalls, IDS/IPS-Systeme und Netzwerksegmentierung zur Angriffsabwehr einsetzen
- Schwachstellen in Netzwerkkonfigurationen systematisch identifizieren und schließen
- Angriffsmuster wie Spoofing, Man-in-the-Middle und Denial-of-Service erkennen und eingrenzen
- Backup-, Wiederherstellungs- und Incident-Response-Prozesse für Netzwerkvorfälle strukturieren
- sich gezielt auf die Zertifizierungsprüfungen CCNA 200-301 und Certified Network Defender vorbereiten
Für wen ist der Kurs geeignet?
Diese Weiterbildung richtet sich an technisch interessierte Personen, die eine anerkannte Grundlage in der Netzwerktechnik erwerben und zugleich verstehen möchten, wie Netzwerke gegen Angriffe abgesichert werden. Sie eignet sich besonders für alle, die perspektivisch nicht nur Netzwerke betreiben, sondern auch für deren Sicherheit verantwortlich sein wollen.
- Angehende Netzwerktechniker/innen ohne bisherige Cisco-Zertifizierung
- IT-Support-Fachkräfte, die ihr Aufgabenspektrum um Sicherheitsverantwortung erweitern möchten
- Personen mit Interesse an einer Rolle als Network Security Administrator/in
- Quereinsteigende mit technischem Grundverständnis, die zwei anerkannte Zertifizierungen kombinieren möchten
Vorausgesetzt werden grundlegende IT-Kenntnisse, insbesondere ein Verständnis für den Aufbau von Computernetzwerken und den Umgang mit Betriebssystemen. Vorkenntnisse in Cisco-Technologien oder Netzwerksicherheit sind nicht zwingend erforderlich, da beide Bereiche von den jeweiligen Grundlagen an aufgebaut werden. Gute Deutschkenntnisse werden für das Verständnis der Lehrmaterialien vorausgesetzt.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer mit Live-Interaktion über Mikrofon, Kamera und Chat statt und ist damit dem klassischen Präsenzunterricht in Ablauf und Struktur nachempfunden. Theoriephasen zu Netzwerkarchitektur und Sicherheitskonzepten wechseln sich mit praktischen Übungen an simulierten Netzwerk- und Angriffsszenarien ab. Die beiden Zertifizierungsbereiche werden inhaltlich getrennt behandelt, im Praxisteil aber bewusst zusammengeführt, damit der Bezug zwischen Netzwerkaufbau und Netzwerkverteidigung durchgängig nachvollziehbar bleibt.
Die Weiterbildung ist modular aufgebaut; die einzelnen Bestandteile zu CCNA und Certified Network Defender lassen sich individuell kombinieren, sodass sich die Gesamtdauer nach dem gewählten Zuschnitt richtet. Sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitformate stehen zur Verfügung, wobei Teilzeit-Starttermine gesondert abgestimmt werden.
Die Weiterbildung bereitet auf zwei unabhängige, international anerkannte Herstellerzertifizierungen vor: die Cisco-CCNA-Prüfung 200-301 und die Certified-Network-Defender-Zertifizierung des EC-Council. Ergänzend wird ein Lehrgangszertifikat des Kursanbieters ausgestellt. Beide Herstellerzertifizierungen erfordern eine externe Prüfung bei der jeweiligen Zertifizierungsstelle.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Der besondere Wert dieser Kombination liegt darin, dass Netzwerkadministration und Netzwerksicherheit im Berufsalltag untrennbar zusammengehören. Wer Switches, Router und Dienste konfiguriert, muss zwangsläufig auch verstehen, wie genau diese Komponenten angegriffen werden und welche Verteidigungsmechanismen greifen. Die Certified-Network-Defender-Inhalte liefern dafür einen praxisnahen, auf Erkennung und Reaktion ausgerichteten Rahmen, der über reine Theorie hinausgeht. Für den Arbeitsmarkt bedeutet das eine spürbare Erweiterung des Einsatzspektrums: Die CCNA-Zertifizierung ist einer der am häufigsten nachgefragten Nachweise für Netzwerkpositionen, während Sicherheitskompetenz in nahezu jeder IT-Infrastrukturrolle zunehmend erwartet wird, ohne dass dafür gleich eine hochspezialisierte Security-Zertifizierung nötig wäre. Die Kombination beider Bereiche positioniert Absolventinnen und Absolventen als Fachkräfte, die Netzwerke nicht nur betreiben, sondern auch aktiv absichern können. Langfristig profitieren Teilnehmende davon, dass sie Sicherheitsaspekte von Beginn an mitdenken, statt sie nachträglich einem spezialisierten Security-Team zu überlassen. Das macht die eigene Position in wachsenden IT-Abteilungen vielseitiger und erhöht die Verantwortung, die einer Fachkraft im Netzwerkbereich üblicherweise übertragen wird.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Netzwerktechniker/in
- Network Security Administrator/in
- IT-Support-Spezialist/in
- Network Engineer
- Netzwerkadministrator/in mit Sicherheitsschwerpunkt
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche zwei Zertifizierungen umfasst dieses Programm?
Das Programm bereitet auf die Cisco-CCNA-Prüfung 200-301 im Bereich Netzwerktechnik sowie auf die Certified-Network-Defender-Zertifizierung des EC-Council im Bereich Netzwerksicherheit vor. Beide Zertifizierungen sind eigenständige, international anerkannte Herstellerzertifikate und erfordern jeweils eine externe Prüfung.
Was genau lernt man im Certified-Network-Defender-Teil?
Der Certified-Network-Defender-Teil vermittelt den Defense-in-Depth-Ansatz zur Netzwerkverteidigung: Firewall-Konfiguration, Intrusion-Detection- und Intrusion-Prevention-Systeme, Netzwerksegmentierung, Erkennung von Angriffsmustern wie Spoofing oder Denial-of-Service sowie den Aufbau strukturierter Incident-Response-Prozesse.
Brauche ich Vorkenntnisse in Netzwerktechnik oder IT-Sicherheit?
Nein, beide Bereiche werden von den jeweiligen Grundlagen an aufgebaut. Vorausgesetzt werden lediglich grundlegende IT-Kenntnisse, etwa ein Verständnis für den Aufbau von Computernetzwerken und den Umgang mit Betriebssystemen.
Was unterscheidet dieses Programm vom CCNA-Kurs mit CAPM-Zertifizierung?
Während dieses Programm die Netzwerktechnik nach CCNA mit Netzwerksicherheit nach Certified Network Defender kombiniert, verbindet die Variante mit CAPM dieselbe Netzwerktechnik-Basis stattdessen mit Projektmanagement-Grundlagen nach PMI-Standard. Die inhaltliche Ausrichtung des zweiten Bestandteils unterscheidet sich also grundlegend.
In welcher Form findet der Unterricht statt?
Der Live-Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer mit Mikrofon, Kamera und Chat statt und ist dem Ablauf eines klassischen Präsenzunterrichts nachempfunden. Theoriephasen zu Netzwerkarchitektur und Sicherheitskonzepten wechseln sich mit praktischen Übungen an simulierten Netzwerk- und Angriffsszenarien ab.