Cloud Computing Google Compute Engine + IT-Security – Kurs
Cloud-Administration mit Google Compute Engine kombiniert mit IT-Sicherheit: DevOps-Werkzeuge wie Kubernetes und Terraform treffen auf Cybersecurity-Grundlagen von IAM bis Endpoint-Schutz.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung verbindet zwei Kompetenzfelder, die in modernen IT-Abteilungen zunehmend zusammengedacht werden müssen: den Betrieb von Cloud-Infrastrukturen am Beispiel der Google Compute Engine und die Absicherung dieser Infrastrukturen durch fundiertes IT-Sicherheitswissen. Teilnehmende lernen, Cloud-Umgebungen mit modernen DevOps-Werkzeugen aufzubauen und zu betreiben, und erwerben gleichzeitig die Zusatzqualifikation IT-Sicherheit durch Cybersecurity, um diese Umgebungen gegen aktuelle Bedrohungen abzusichern.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 2 Standorten
100
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 5 erfassten Orten
4 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €5×
Häufige Kursorte
- München1×
- Ismaning1×
- Erfurt1×
- Berlin1×
- Neuss1×
Bundesländer
- Bayern2×
- Berlin1×
- Thüringen1×
- Nordrhein-Westfalen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Google Compute Engine
- Kubernetes
- Terraform und Ansible
- Prometheus und Grafana
- IAM, MFA, SSO
- Netzwerksicherheit (Firewalls, VPN, Zero Trust)
- Schwachstellenmanagement
- Endpoint- und IoT-Sicherheit
Zugeordnete Zielberufe
- Cyber-Security-Consultant535 Stellen/12 Mon.
- Geoinformatik (grundständig)507 Stellen/12 Mon.
- Cloud-Consultant189 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 100 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Modulblock führt in die Grundlagen des Cloud Computing ein und schafft die begriffliche und konzeptionelle Basis für alle weiteren Themen. Teilnehmende lernen, unterschiedliche Cloud-Modelle einzuordnen und Kostenaspekte realistisch einzuschätzen.
- Grundlagen des Cloud Computing und zentrale Fachbegriffe
- Cloud-Bereitstellungsmodelle: Public, Private und Hybrid Cloud
- Cloud-Service-Modelle: IaaS, PaaS und SaaS im Vergleich
- Gegenüberstellung wichtiger IaaS-Anbieter (AWS, Azure, Google Cloud)
- Kostenkalkulation und Compliance-Aspekte in der Cloud
Der zweite Modulblock vertieft DevOps-Praktiken und das Infrastrukturmanagement, die für den professionellen Betrieb von Cloud-Umgebungen wie der Google Compute Engine notwendig sind. Im Zentrum stehen Automatisierung und die Zusammenarbeit in verteilten Teams.
- Container-Orchestrierung mit Kubernetes
- Infrastructure as Code mit Terraform und Ansible
- Cloud-Monitoring mit Prometheus und Grafana
- Aufbau von Continuous-Integration- und Continuous-Delivery-Pipelines
- Agiles Arbeiten und Versionsverwaltung mit Git
Der dritte Modulblock widmet sich der IT-Security und bildet den Kern der Zusatzqualifikation Cybersecurity. Teilnehmende lernen, Cloud- und Unternehmensinfrastrukturen systematisch gegen aktuelle Bedrohungen abzusichern.
- Schwachstellenmanagement und strukturierte Patch-Strategien
- Compliance und IT-Sicherheitsstandards nach ISO, NIST und DSGVO
- Identitäts- und Zugriffsmanagement mit IAM, MFA und SSO
- Netzwerksicherheit durch Firewalls, VPNs und Zero-Trust-Architekturen
- Spezifische Sicherheitsrisiken und Schutzstrategien für Cloud-Umgebungen
Der vierte Modulblock behandelt Anwendungssicherheit und Versionsverwaltung und rundet das Sicherheitsprofil um praxisnahe Bedrohungsszenarien ab. Hier verbinden sich klassische Endpoint-Sicherheit mit aktuellen Themen wie IoT-Absicherung und Software-Qualitätssicherung.
- Endpoint-Sicherheit: Geräteabsicherung und Schutz vor Malware
- Analyse gängiger Angriffsmuster wie Phishing, Ransomware und Exploits
- IoT-Sicherheit: typische Bedrohungen und Sicherheitsvorkehrungen
- Grundlagen von Software Testing und Qualitätssicherung
- Praktische Operationen der Versionsverwaltung im Entwicklungsalltag
Ergänzend zu den vier Themenblöcken bearbeiten die Teilnehmenden praxisnahe Aufgabenstellungen, die Cloud-Betrieb und IT-Sicherheit unmittelbar miteinander verbinden.
- Aufsetzen einer einfachen Cloud-Umgebung auf Basis der Google Compute Engine
- Konfiguration eines Kubernetes-Clusters für eine Beispielanwendung
- Umsetzung eines Terraform-Skripts zur automatisierten Infrastrukturbereitstellung
- Einrichtung eines Monitoring-Dashboards mit Prometheus und Grafana
- Konfiguration von IAM-Rollen und Multi-Faktor-Authentifizierung
- Aufbau einer Firewall-Regel-Struktur für eine Beispielinfrastruktur
- Durchführung eines Schwachstellenscans an einer Testumgebung
- Analyse eines simulierten Phishing-Angriffs und Ableitung von Gegenstrategien
- Bewertung von IoT-Geräten hinsichtlich typischer Sicherheitslücken
- Einrichtung eines einfachen CI/CD-Workflows mit Git
- Dokumentation der umgesetzten Sicherheitsvorkehrungen in einem Abschlussbericht
- Gemeinsame Auswertung und Diskussion der Projektarbeiten in der Gruppe
Die Verzahnung von Cloud-Betrieb und IT-Sicherheit zieht sich durch die gesamte Weiterbildung: Statt Sicherheit als nachgelagertes Thema zu behandeln, lernen Teilnehmende von Beginn an, Cloud-Infrastrukturen von Grund auf sicher zu konzipieren. Am Ende verfügen Absolvierende über ein Profil, das sowohl den operativen Betrieb von Cloud-Umgebungen als auch deren systematische Absicherung abdeckt – eine Kombination, die in Stellenausschreibungen für Cloud- und Sicherheitsrollen zunehmend gemeinsam gefordert wird.
Lernziele:
Nach Abschluss dieser Weiterbildung beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.
- Cloud-Bereitstellungsmodelle (Public, Private, Hybrid) und Service-Modelle (IaaS, PaaS, SaaS) unterscheiden
- wichtige IaaS-Anbieter wie AWS, Azure und Google Cloud hinsichtlich Funktionsumfang vergleichen
- Cloud-Infrastrukturen auf Basis der Google Compute Engine verwalten
- Container mit Kubernetes orchestrieren und produktiv betreiben
- Infrastructure as Code mit Terraform und Ansible umsetzen
- Cloud-Umgebungen mit Prometheus und Grafana überwachen
- Continuous-Integration- und Continuous-Delivery-Prozesse aufbauen
- Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM) inklusive MFA und SSO konfigurieren
- Netzwerksicherheit mit Firewalls, VPNs und Zero-Trust-Prinzipien umsetzen
- Schwachstellenmanagement und Patch-Strategien systematisch anwenden
- Endpoint-Sicherheit und Schutz vor Malware, Phishing und Ransomware gewährleisten
- Compliance-Anforderungen wie ISO-Normen, NIST und DSGVO auf Cloud-Umgebungen anwenden
Zielgruppe & Voraussetzungen
Diese Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit in den Bereichen IT-Sicherheit, Cloud-Administration oder verwandten technischen Feldern anstreben oder ihre bestehenden Fachkenntnisse dort erweitern möchten. Sie eignet sich sowohl für Personen mit erster IT-Erfahrung als auch für technisch versierte Quereinsteigende.
- Angehende Cloud-Administratorinnen und -Administratoren
- IT-Fachkräfte mit Interesse an DevOps-Werkzeugen wie Kubernetes und Terraform
- Personen, die sich auf IT-Sicherheitsaufgaben spezialisieren möchten
- Systemadministratorinnen und -administratoren, die ihr Profil um Cloud- und Security-Kompetenz erweitern
- Quereinsteigende mit technischem Interesse und relevanter Berufserfahrung
Erwartet werden eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium, ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung, insbesondere im Bereich IT-Sicherheitsmanagement. Deutschkenntnisse auf Niveau B2 werden vorausgesetzt, da die Inhalte fachsprachlich anspruchsvoll sind. Grundlegendes technisches Verständnis für Systemadministration ist hilfreich, um die DevOps- und Cloud-Werkzeuge zügig einzuordnen. Erfahrung mit einer Kommandozeile oder ersten Skripten erleichtert insbesondere den Einstieg in die Automatisierungsthemen des zweiten Modulblocks.
Ablauf & Abschluss
Die Inhalte werden in klar abgegrenzten Themenblöcken vermittelt, die aufeinander aufbauen und jeweils mit praktischen Übungen an konkreten Cloud- und Sicherheitsszenarien verbunden sind. Cloud-Konfiguration, Automatisierung und Sicherheitsanalyse werden direkt an Beispielinfrastrukturen erprobt, sodass Teilnehmende die Werkzeuge nicht nur theoretisch kennenlernen, sondern selbst anwenden. Die Reihenfolge der vier Themenblöcke folgt dabei bewusst dem logischen Aufbau eines Cloud-Projekts: von den konzeptionellen Grundlagen über den technischen Betrieb bis zur systematischen Absicherung.
Der Umfang der Weiterbildung ergibt sich aus der Kombination der vier Themenblöcke Cloud-Grundlagen, DevOps-Infrastruktur, IT-Security und Anwendungssicherheit. Die konkrete zeitliche Einteilung wird auf Berufserfahrung und Vorkenntnisse der Teilnehmenden abgestimmt. Personen mit einschlägiger Systemadministrations-Erfahrung können die Cloud-Grundlagen häufig zügiger durchlaufen und mehr Zeit in die vertiefenden Sicherheitsmodule investieren.
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer Teilnahmebescheinigung zu Cloud Computing mit Zusatzqualifikation IT-Sicherheit durch Cybersecurity ab. Es handelt sich nicht um eine externe Herstellerprüfung, sondern um einen Nachweis der vollständigen Teilnahme an allen vier Themenblöcken einschließlich der praktischen Übungsanteile.
Nutzen & Perspektiven
Cloud-Administration und IT-Sicherheit werden in der Praxis selten getrennt betrachtet: Wer Cloud-Infrastrukturen betreibt, muss deren Absicherung von Anfang an mitdenken. Diese Weiterbildung bildet diesen Zusammenhang ab und vermittelt praxisnahes Wissen zu den zentralen DevOps-Werkzeugen wie Kubernetes, Terraform und Git ebenso wie zu Kernthemen der Cybersecurity von IAM bis Endpoint-Schutz. Für den Berufsalltag bedeutet das: Absolvierende können Cloud-Umgebungen nicht nur aufsetzen und automatisieren, sondern auch systematisch auf Schwachstellen prüfen, Zugriffsrechte sauber verwalten und auf typische Angriffsmuster wie Phishing oder Ransomware angemessen reagieren. Diese Doppelkompetenz reduziert Reibungsverluste zwischen Cloud- und Sicherheitsteams in Unternehmen erheblich. Auch die enthaltenen Themen zu IoT-Sicherheit und Software-Qualitätssicherung erweitern den Blick über die reine Server-Infrastruktur hinaus: In vielen Unternehmen sind Cloud-Anbindungen mittlerweile eng mit vernetzten Geräten und automatisierten Softwaretests verknüpft, sodass ein Verständnis für diese angrenzenden Bereiche im Arbeitsalltag zunehmend gefragt ist. Langfristig eröffnet dieses Profil Zugang zu unterschiedlichen Rollen entlang der Cloud- und Sicherheitskette – von der klassischen Cloud-Administration über DevOps-Positionen bis hin zu spezialisierten Aufgaben im IT-Sicherheitsmanagement, je nachdem, welcher der beiden Schwerpunkte im weiteren Berufsweg vertieft wird.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Cyber-Security-Consultant535 Stellen
- Geoinformatik (grundständig)507 Stellen
- Cloud-Consultant189 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Cloud-Werkzeuge werden konkret vermittelt?
Im Mittelpunkt steht die Google Compute Engine, ergänzt um DevOps-Werkzeuge wie Kubernetes zur Container-Orchestrierung, Terraform und Ansible für Infrastructure as Code sowie Prometheus und Grafana für Monitoring.
Ist die IT-Sicherheits-Zusatzqualifikation eine eigene externe Zertifizierung?
Nein, die Zusatzqualifikation IT-Sicherheit durch Cybersecurity ist Teil der Weiterbildung und wird gemeinsam mit den Cloud-Inhalten im trägerinternen Zertifikat dokumentiert, nicht als separate Herstellerprüfung.
Für wen eignet sich diese Kombination aus Cloud und IT-Sicherheit?
Sie eignet sich für angehende Cloud-Administratorinnen und -Administratoren ebenso wie für Systemadministrator:innen oder technisch versierte Quereinsteigende, die Cloud-Betrieb und Absicherung gemeinsam lernen möchten.
Welche Vorkenntnisse benötige ich?
Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium, ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung im relevanten Bereich, sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2.
Werden auch aktuelle Angriffsszenarien wie Phishing und Ransomware behandelt?
Ja, im Modulblock Anwendungssicherheit werden gängige Angriffsmuster wie Phishing, Ransomware und Exploits analysiert und mit passenden Schutzstrategien für Endpoints und IoT-Geräte verknüpft.