Deep Learning Techniken für KI-Systeme – Weiterbildung
Anwendungsorientierter Deep-Learning-Kurs: von Feature-Selektion über Hyperparameter-Tuning bis zur Automatisierung kompletter KI-Workflows.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Software- & Praxistraining
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs ist als Vollzeitprogramm konzipiert und in vier anwendungsorientierte Themenblöcke gegliedert, die im Praxisteil zu einem vollständigen, automatisierten KI-Workflow zusammengeführt werden. Die konkrete Dauer richtet sich nach dem gebuchten Kurstermin. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, teilweise ergänzt durch eine Abschlussprüfung. Es handelt sich um eine trägerinterne Bestätigung der erworbenen Kenntnisse in Deep-Learning-Techniken und KI-Systemautomatisierung, kein staatlicher oder herstellerseitiger Abschluss. Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Formale Abschlüsse sind nicht erforderlich. Hilfreich ist ein Grundverständnis für Daten, einfache Analysen oder erste Erfahrungen mit Python-Anwendungen. Vertiefte Statistik-, Mathematik- oder Machine-Learning-Vorkenntnisse werden nicht als harte Voraussetzung erwartet, erleichtern aber den… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Deep Learning Techniken für KI Systeme richtet sich an alle, die neuronale Netze nicht nur methodisch verstehen, sondern in vollständige, automatisierte KI-Systeme einbetten möchten. Im Mittelpunkt steht der gesamte Anwendungsbogen: von der Datenvorbereitung über die explorative Feature-Selektion bis zur Automatisierung von KI-Workflows mittels Datenpipelines und der abschließenden Optimierung der Modellarchitektur durch Hyperparameter-Tuning. Der Kurs ist damit stärker auf das Zusammenspiel mehrerer Teilsysteme zu einer funktionierenden KI-Anwendung ausgerichtet als auf eine einzelne Architektur.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul 1 behandelt die Datenvorbereitung mit SQL als technische Grundlage für alle nachfolgenden KI-Systeme.
- Effiziente Verarbeitung großer Datensätze für Deep-Learning-Anwendungen
- Nutzung optimierter SQL-Abfragen, Joins und Aggregationen
- Vorbereitung strukturierter Daten für das anschließende Modelltraining
- Steigerung der Performance neuronaler Netze durch gezielte Datenaufbereitung
- Aufbau reproduzierbarer Datenabfragen für wiederkehrende Trainingsläufe
- Einordnung typischer Datenqualitätsprobleme vor dem Training
Modul 2 widmet sich Visualisierung und Entscheidungsunterstützung, um Trainingsergebnisse für Fachabteilungen nutzbar zu machen.
- Visualisierung komplexer Deep-Learning-Modelle mittels Power BI
- Erstellung interaktiver Dashboards zur Modellbeobachtung
- Anwendung von DAX-Funktionen für modellbezogene Kennzahlen
- Verständliche Präsentation von Trainingsmetriken, Modellbewertungen und Vorhersagen
- Effektive Unterstützung datengetriebener Entscheidungen auf Basis der Modellergebnisse
- Aufbau wiederverwendbarer Berichtsvorlagen für laufende KI-Projekte
Modul 3 behandelt die Automatisierung von KI-Workflows als zentrales Anwendungsthema dieses Kurses.
- Automatisierung von Workflows für KI-gestützte Deep-Learning-Systeme mittels Datenpipelines
- Sicherstellung konsistenter Datenqualität durch strukturierte Harmonisierungs- und Transformationsabläufe
- Beschleunigung der Skalierung neuronaler Architekturen durch automatisierte Prozesse
- Einrichtung wiederkehrender Trainings- und Aktualisierungszyklen für produktive KI-Systeme
- Überwachung automatisierter Workflows auf Fehler und Qualitätsabweichungen
- Anpassung bestehender Pipelines an neue Datenquellen oder Anforderungen
Modul 4 vermittelt explorative Datenanalyse und Feature-Selektion als Grundlage für treffsichere Modelle, gefolgt von Techniken zur Modelloptimierung.
- Identifikation relevanter Features für Deep-Learning-Modelle mittels explorativer Datenanalyse
- Gezielte Selektion von Merkmalen mithilfe statistischer Verfahren
- Verbesserung der Modellgenauigkeit durch systematische Feature-Auswahl
- Datenbasierte Optimierung neuronaler Netzwerke
- Anwendung moderner Deep-Learning-Techniken zur Steigerung der Systemeffizienz
- Verfeinerung von Modellarchitekturen und Hyperparameter-Tuning zur Erreichung maximaler Leistungsfähigkeit
Im Praxisteil verbinden die Teilnehmenden alle vier Module zu einem vollständigen, automatisierten KI-System: ausgehend von einer SQL-basierten Datenquelle über die Feature-Selektion bis zu einer automatisierten Trainingspipeline mit visualisierter Ergebnisauswertung.
- Aufbau einer SQL-basierten Datenaufbereitung als Startpunkt des eigenen KI-Systems
- Durchführung einer explorativen Feature-Selektion für den gewählten Anwendungsfall
- Einrichtung einer automatisierten Datenpipeline für wiederkehrende Trainingsläufe
- Training eines Deep-Learning-Modells auf Basis der selektierten Features
- Systematisches Hyperparameter-Tuning zur Verbesserung der Modellleistung
- Visualisierung von Trainingsmetriken und Vorhersagen in Power BI
- Aufbau eines Dashboards zur laufenden Überwachung des KI-Systems
- Test der automatisierten Pipeline mit veränderten Eingabedaten
- Diskussion von Skalierungsmöglichkeiten für das eigene System
- Präsentation des vollständigen Workflows von der Datenquelle bis zum überwachten KI-System
- Bewertung der eigenen Feature-Auswahl anhand der erzielten Modellgenauigkeit
- Ableitung nächster Optimierungsschritte für die Weiterarbeit nach Kursende
Anders als ein rein methodischer Grundlagenkurs legt dieser Kurs den Schwerpunkt auf das Zusammenspiel von Datenpipeline, Feature-Selektion, Modelltraining und Überwachung zu einem laufenden KI-System. Wer nach dem Kurs eine automatisierte Pipeline von der Datenquelle bis zum überwachten, optimierten Modell aufbauen kann, hat das zentrale Kursziel erreicht.
Lernziele:
- Große Datensätze mittels SQL effizient für das Training neuronaler Netze vorbereiten
- Optimierte Abfragen, Joins und Aggregationen für die Deep-Learning-Datenaufbereitung nutzen
- Strukturierte Daten gezielt für das Modelltraining organisieren
- Trainingsmetriken, Modellbewertungen und Vorhersagen verständlich mit Power BI visualisieren
- DAX-Funktionen zur Aufbereitung modellbezogener Kennzahlen anwenden
- Workflows für KI-gestützte Deep-Learning-Systeme mittels Datenpipelines automatisieren
- Konsistente Datenqualität durch strukturierte Harmonisierungs- und Transformationsabläufe sicherstellen
- Relevante Features für Deep-Learning-Modelle mittels explorativer Datenanalyse identifizieren
- Statistische Verfahren zur gezielten Merkmalsselektion einsetzen
- Modellarchitekturen zur Steigerung der Effizienz intelligenter Systeme verfeinern
- Hyperparameter-Tuning zur Erreichung maximaler Modellleistung anwenden
- Skalierung neuronaler Architekturen durch automatisierte Abläufe beschleunigen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte, die Kompetenzen in Data Science, Datenanalyse, KI, Forschung, Reporting oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Geeignet ist er für alle, die Deep Learning und neuronale Netze praxisnah kennenlernen und in automatisierten Systemen beruflich anwenden wollen; Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.
- Einsteiger:innen mit Interesse an KI-Systemen und automatisierten Datenworkflows
- Quereinsteiger:innen aus technischen oder analytischen Fachbereichen
- Fachkräfte, die bestehende Data-Science-Kenntnisse um Automatisierung und Deep Learning erweitern möchten
- Personen mit Interesse an Forschung oder Reporting im Umfeld intelligenter Systeme
Formale Abschlüsse sind nicht erforderlich. Hilfreich ist ein Grundverständnis für Daten, einfache Analysen oder erste Erfahrungen mit Python-Anwendungen. Vertiefte Statistik-, Mathematik- oder Machine-Learning-Vorkenntnisse werden nicht als harte Voraussetzung erwartet, erleichtern aber den Einstieg in die anspruchsvolleren Themen wie Hyperparameter-Tuning.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs findet im hybriden Format statt, mit Vollzeit-Präsenzeinheiten und ergänzenden Phasen im virtuellen Klassenzimmer. Der Aufbau folgt einer klaren Anwendungslogik von der Datenvorbereitung über Visualisierung und Automatisierung bis zur Feature-Selektion und Modelloptimierung, wobei jedes Thema unmittelbar an einem durchgängigen Praxisprojekt umgesetzt wird.
Der Kurs ist als Vollzeitprogramm konzipiert und in vier anwendungsorientierte Themenblöcke gegliedert, die im Praxisteil zu einem vollständigen, automatisierten KI-Workflow zusammengeführt werden. Die konkrete Dauer richtet sich nach dem gebuchten Kurstermin.
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, teilweise ergänzt durch eine Abschlussprüfung. Es handelt sich um eine trägerinterne Bestätigung der erworbenen Kenntnisse in Deep-Learning-Techniken und KI-Systemautomatisierung, kein staatlicher oder herstellerseitiger Abschluss.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
In vielen Unternehmen scheitert der Übergang von einem einzelnen trainierten Modell zu einem produktiv laufenden KI-System nicht an der Modellarchitektur selbst, sondern an fehlender Automatisierung, mangelhafter Datenqualität oder schlecht gewählten Features. Dieser Kurs setzt genau an diesen praktischen Hürden an und vermittelt, wie Datenpipelines, Feature-Selektion und Hyperparameter-Tuning zusammenwirken, damit ein KI-System nicht nur einmalig funktioniert, sondern dauerhaft zuverlässig läuft. Für Einsteiger:innen und Quereinsteiger:innen ohne tiefes mathematisches Vorwissen bietet der Kurs einen praxisnahen Zugang, der die anwendungsseitigen Aspekte von Deep Learning — Automatisierung, Überwachung, Optimierung — in den Vordergrund stellt, statt sich vorrangig in theoretischer Modellherleitung zu verlieren. Die Verbindung aus SQL-basierter Datenvorbereitung, automatisierten Pipelines und visualisierter Ergebnisüberwachung entspricht zudem dem tatsächlichen Aufgabenprofil vieler KI- und Data-Science-Rollen, in denen ein erheblicher Teil der Arbeit nicht im Modelltraining selbst, sondern im zuverlässigen Betrieb und der laufenden Optimierung bestehender Systeme liegt. Wer den Kurs abschließt, verfügt über eine belastbare Blaupause, die sich auf unterschiedlichste betriebliche Datensätze übertragen lässt: die Reihenfolge aus SQL-basierter Aufbereitung, Feature-Selektion, automatisierter Pipeline und laufender Visualisierung bleibt gleich, unabhängig davon, ob es später um Prozessdaten, Kundendaten oder Sensordaten geht. Diese Übertragbarkeit macht die im Kurs erarbeitete Vorgehensweise auch über den konkreten Praxisfall des Kurses hinaus im Berufsalltag nutzbar und erleichtert den Einstieg in wechselnde KI-Projekte mit jeweils neuen Datengrundlagen.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Data Scientist
- Machine Learning Engineer
- KI-Spezialist
- Data Analyst
- KI-Entwickler
- Datenanalyst
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worin unterscheidet sich dieser Kurs vom Grundlagenkurs zu Deep-Learning-Methoden?
Dieser Kurs legt den Schwerpunkt auf die Anwendung: Automatisierung von KI-Workflows, Feature-Selektion und Hyperparameter-Tuning für vollständige, produktiv laufende Systeme statt auf einzelne Grundarchitekturen.
Brauche ich mathematische Vorkenntnisse für Hyperparameter-Tuning?
Vertiefte Statistik- oder Mathematik-Vorkenntnisse werden nicht zwingend vorausgesetzt. Ein Grundverständnis für Daten und einfache Analysen erleichtert jedoch den Einstieg.
Wie wird die Automatisierung von KI-Workflows im Kurs vermittelt?
Über den Aufbau von Datenpipelines, die Trainings- und Datenaufbereitungsschritte automatisieren und für konsistente Datenqualität in laufenden KI-Systemen sorgen.
Welche Rolle spielt Feature-Selektion in diesem Kurs?
Die explorative Datenanalyse und statistische Merkmalsselektion sind ein eigenes Modul, da die Wahl relevanter Features die Modellgenauigkeit maßgeblich beeinflusst.
Für wen eignet sich dieser Kurs besonders?
Für Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte aus Data Science, KI oder Reporting, die Deep Learning praxisnah in automatisierten Systemen anwenden möchten.