KI-Modelle entwickeln: SQL, Power BI, neuronale Netze – Kurs
Weiterbildung zu KI-Modellentwicklung: automatisierte Datenpipelines, SQL-Datenverarbeitung, Power-BI-Analyse und der strukturierte Aufbau neuronaler Netze für Bild- und Spracherkennung.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung führt in die technischen Grundlagen der KI-Modellentwicklung ein und verbindet dabei vier Kernbereiche: den Aufbau automatisierter Datenpipelines, die Datenverarbeitung mit SQL, die Analyse und Visualisierung von Modellergebnissen mit Power BI sowie die strukturierte Entwicklung neuronaler Netzwerke. Anders als reine Prompting-Kurse setzt diese Weiterbildung tiefer an der technischen Basis an, auf der KI-Modelle überhaupt erst entstehen – von der Bereinigung roher Datenquellen bis zum Training von Convolutional und Recurrent Neural Networks für Bilderkennung und Sprachverarbeitung. Formale Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, technisches Spezialwissen wird im Kursverlauf schrittweise aufgebaut.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 2 Standorten
70
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 15 erfassten Orten
8 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning93 %
- Virtuelles Klassenzimmer7 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr28×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €28×
Häufige Kursorte
- Hamburg4×
- Bochum3×
- Köln3×
- Kleve2×
- Bremen2×
- Wiesbaden2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen10×
- Hamburg4×
- Hessen4×
- Niedersachsen3×
- Bremen2×
- Sachsen2×
Vermittelte Kompetenzen
- SQL
- Hyperparameter-Tuning
- RNN
- CNN
- Transfer Learning
- Power BI
- neuronale Netzwerke
Zugeordnete Zielberufe
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen/12 Mon.
- Künstliche Intelligenz (weiterführend)457 Stellen/12 Mon.
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
- Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Künstliche Intelligenz/Bachelor Professional in Technik4 Stellen/12 Mon.
- Kognitionswissenschaft (grundständig)4 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 70 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Die Weiterbildung ist in vier Themenblöcke gegliedert, die den gesamten Weg von der Rohdatenaufbereitung bis zum trainierten neuronalen Netz abbilden. Automatisierte Datenpipelines für KI-Modelle Der erste Block behandelt die technische Vorstufe jeder Modellentwicklung: die verlässliche Bereitstellung sauberer Daten.
- Aufbau automatisierter Pipelines zur Datenbereitstellung für KI-Modelle
- Bereinigung und Harmonisierung heterogener Datenquellen
- Techniken zur Fehlererkennung und Konsistenzprüfung in Datensätzen
- Skalierung von Workflows für wachsende Trainingsdatenmengen
- Automatisierungstechniken zur Beschleunigung der Modellentwicklung
- Dokumentation und Nachvollziehbarkeit von Datenverarbeitungsschritten
SQL für die Datenverarbeitung in der KI Im zweiten Block steht SQL als Werkzeug zur strukturierten Datenaufbereitung im Mittelpunkt.
- Grundlagen relationaler Datenbanken im Kontext von KI-Projekten
- Joins zur Zusammenführung mehrerer Datenquellen
- Aggregationen zur Verdichtung großer Datenmengen
- Schreiben optimierter Abfragen für strukturierte Trainingsdatensätze
- Gestaltung von Datenbankstrukturen für Performance und Skalierbarkeit
- Qualitätssicherung von Trainingsdaten durch systematische Abfragelogik
Interaktive Analyse und Modellbewertung mit Power BI Der dritte Block überträgt die aufbereiteten Daten in visuelle Analysen zur Bewertung von KI-Modellen.
- Aufbau dynamischer Dashboards zur Beurteilung von Trainingsmetriken
- Visualisierung von Modellgenauigkeit und Trainingsverlauf
- Einsatz von DAX-Funktionen zur Analyse von KI-Prognosen
- Entwicklung aussagekräftiger Berichte für datengetriebene Optimierungsentscheidungen
- Verknüpfung mehrerer Datenquellen innerhalb von Power BI
- Gestaltung verständlicher Visualisierungen für unterschiedliche Zielgruppen
Strukturierte Entwicklung neuronaler Netzwerke Der vierte Block führt in den eigentlichen Aufbau und das Training neuronaler Netze ein.
- Erkennung von Mustern in Daten zur Erstellung von Vorhersagemodellen
- Aufbau und Funktionsweise künstlicher neuronaler Netze
- Convolutional Neural Networks für Aufgaben der Bilderkennung
- Recurrent Neural Networks für Aufgaben der Sprachverarbeitung
- Hyperparameter-Tuning zur Verbesserung der Modellleistung
- Transfer Learning zur Wiederverwendung bestehender Modellarchitekturen
Praxistraining Ein durchgehender Praxisstrang verknüpft die vier Themenblöcke und führt die Teilnehmenden von der Rohdatenaufbereitung bis zum trainierten Modell.
- Aufbau einer einfachen Datenpipeline für einen Beispieldatensatz
- Bereinigung eines fehlerbehafteten Rohdatensatzes in Übungsaufgaben
- Formulierung von SQL-Abfragen mit Joins und Aggregationen für Trainingsdaten
- Optimierung einer Datenbankstruktur anhand eines Beispielszenarios
- Erstellung eines Power-BI-Dashboards zur Darstellung von Trainingsmetriken
- Entwicklung eigener DAX-Formeln zur Auswertung von Modellergebnissen
- Training eines einfachen Convolutional Neural Network zur Bilderkennung
- Training eines einfachen Recurrent Neural Network zur Textverarbeitung
- Durchführung von Hyperparameter-Tuning an einem Beispielmodell
- Anwendung von Transfer Learning auf ein vortrainiertes Modell
- Zusammenführung aller Schritte in einem kleinen End-to-End-Projekt
- Präsentation der eigenen Modellergebnisse anhand der erstellten Dashboards
Der Aufbau der vier Blöcke folgt bewusst dem tatsächlichen Ablauf eines KI-Projekts: Ohne saubere Datenpipelines und durchdachte SQL-Abfragen liefert selbst das beste neuronale Netz keine verlässlichen Ergebnisse. Die Power-BI-Module schließen den Kreis, indem sie sichtbar machen, ob ein trainiertes Modell tatsächlich brauchbare Vorhersagen liefert. Diese Verzahnung unterscheidet die Weiterbildung von Kursen, die sich ausschließlich auf die Bedienung von KI-Anwendungen konzentrieren: Hier geht es um das technische Verständnis dafür, wie Modelle mit Daten trainiert, überwacht und verbessert werden.
Lernziele:
- Aufbau automatisierter Datenpipelines für KI-Modelle nachvollziehen
- Datenquellen bereinigen, harmonisieren und für maschinelles Lernen aufbereiten
- Effiziente Workflows zur Skalierung neuronaler Trainingsprozesse entwickeln
- SQL-Grundlagen zur Erstellung hochwertiger Trainingsdatensätze anwenden
- Joins und Aggregationen zur Aufbereitung strukturierter Trainingsdaten nutzen
- Datenbankstrukturen im Hinblick auf Performance und Skalierbarkeit optimieren
- Dynamische Power-BI-Dashboards zur Bewertung von Trainingsmetriken erstellen
- DAX-Funktionen zur Visualisierung von KI-Prognosen einsetzen
- Aussagekräftige Berichte zu datengetriebenen Modelloptimierungen entwickeln
- Muster in Daten erkennen und für Vorhersagemodelle nutzbar machen
- Convolutional und Recurrent Neural Networks für Bild- und Spracherkennung einsetzen
- Hyperparameter-Tuning und Transfer Learning zur Modellverbesserung anwenden
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen, die über die reine Nutzung von KI-Tools hinaus verstehen möchten, wie Modelle mit Daten trainiert und ausgewertet werden.
- Einsteiger:innen und Quereinsteiger:innen mit Interesse an Datenanalyse und KI-Entwicklung
- Fachkräfte aus Marketing, Projektarbeit oder Produktentwicklung, die KI-Kompetenzen ausbauen möchten
- Personen aus administrativen oder analytischen Berufsfeldern, die sich technisch weiterqualifizieren wollen
- Berufstätige, die KI-Tools und KI-Methoden verantwortungsvoll im Arbeitsalltag einsetzen möchten
Formale Abschlüsse sind nicht erforderlich, hilfreich sind jedoch sichere PC- und Internetkenntnisse sowie erste Erfahrungen mit digitalen Tools oder KI-Anwendungen. Technisches Spezialwissen etwa in SQL oder neuronalen Netzen wird nur für die vertiefenden Übungen benötigt und kann im Kursverlauf schrittweise aufgebaut werden. Ein grundlegendes Interesse an Daten und analytischem Arbeiten erleichtert den Einstieg in die technischeren Module.
Ablauf & Abschluss
Die Weiterbildung findet im Hybrid-Learning-Format in Vollzeit statt und kombiniert damit Präsenz- und Online-Anteile, sodass technische Übungen sowohl begleitet als auch im eigenen Tempo vertieft werden können. Jeder Themenblock verbindet eine kompakte fachliche Einführung mit unmittelbar anschließenden praktischen Übungen an Beispieldatensätzen, sodass Konzepte wie Datenpipelines oder neuronale Netze nicht nur erklärt, sondern selbst umgesetzt werden. Die Power-BI-Module dienen zugleich als durchgängiges Werkzeug, um die Fortschritte aus den vorherigen Blöcken sichtbar zu machen.
Die Weiterbildung wird als Vollzeitkurs im Hybrid-Learning-Format durchgeführt und deckt inhaltlich vier technische Themenblöcke von der Datenpipeline bis zum neuronalen Netz ab. Der Umfang berücksichtigt, dass technisches Spezialwissen schrittweise aufgebaut wird, weshalb ausreichend Zeit für Übungen an Beispieldatensätzen eingeplant ist. Konkrete Start- und Enddaten richten sich nach dem gebuchten Kurstermin.
Die Weiterbildung schließt mit einem Trägerzertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab, die die erworbenen Kompetenzen in Datenpipelines, SQL, Power BI und neuronalen Netzen dokumentieren. Es handelt sich um ein trägerinternes Zertifikat, kein staatlich reguliertes Examen und keine Herstellerzertifizierung eines Softwareanbieters.
Nutzen & Perspektiven
Während viele KI-Weiterbildungen sich auf die Bedienung fertiger Anwendungen beschränken, setzt dieser Kurs eine Ebene tiefer an: bei den Daten und Modellen, die hinter jeder KI-Anwendung stehen. Wer versteht, wie Datenpipelines aufgebaut, Trainingsdaten mit SQL aufbereitet und neuronale Netze trainiert werden, kann KI-Projekte nicht nur nutzen, sondern technisch mitgestalten. Die Kombination aus Datenaufbereitung, SQL, Power-BI-Analyse und neuronalen Netzen deckt einen Querschnitt an Fähigkeiten ab, der in Data-Analytics- und KI-nahen Positionen regelmäßig gefragt ist – von der Aufbereitung roher Datenquellen bis zur verständlichen Aufbereitung von Modellergebnissen für Entscheidungsträger. Für Berufstätige, die aus analytischen oder administrativen Feldern kommen, bietet die Weiterbildung einen strukturierten Einstieg in technische KI-Kompetenzen, ohne einen informatiknahen Studienabschluss vorauszusetzen, und schafft damit eine realistische Grundlage für den nächsten Schritt in Richtung Data Analytics oder KI-Entwicklung.
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Arbeitsmarkt-Report
Konstruktion, CAD und industrielle Fertigung sind durchgehend gefragt — die Transformation Richtung E-Mobilität, Energietechnik und Industrie 4.0 schafft zusätzliche Spezialisten-Rollen. CAD-/Simulation-Software-Kenntnisse sind Türöffner.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen
- Künstliche Intelligenz (weiterführend)457 Stellen
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen
- Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Künstliche Intelligenz/Bachelor Professional in Technik4 Stellen
- Kognitionswissenschaft (grundständig)4 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich bereits programmieren können?
Formale Abschlüsse oder Programmierkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Technisches Spezialwissen, etwa in SQL, wird im Kursverlauf schrittweise für die vertiefenden Übungen aufgebaut.
Welche Rolle spielt Power BI in dieser KI-Weiterbildung?
Power BI dient zur Visualisierung und Bewertung von Trainingsmetriken und Modellergebnissen mittels dynamischer Dashboards und DAX-Funktionen – als Bindeglied zwischen Modelltraining und verständlicher Ergebnisdarstellung.
Werden auch neuronale Netze für Bild- und Spracherkennung behandelt?
Ja, der Kurs vermittelt den strukturierten Aufbau von Convolutional Neural Networks für Bilderkennung und Recurrent Neural Networks für Sprachverarbeitung, einschließlich Hyperparameter-Tuning und Transfer Learning.
In welchem Format findet die Weiterbildung statt?
Die Weiterbildung wird in Vollzeit im Hybrid-Learning-Format durchgeführt, das Präsenz- und Online-Anteile kombiniert.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Sie erhalten ein Trägerzertifikat nach einer Abschlussprüfung. Es handelt sich um ein trägerinternes Zertifikat, keine Herstellerzertifizierung eines Softwareanbieters.