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ML-Pipelines für Data Scientists Kurs: Import bis Bewertung

Vertiefender Kurs zu Machine-Learning-Pipelines für Data Scientists: vom Datenimport über Feature Engineering und Hyperparameter-Tuning bis zur Modellbewertung mit SHAP und ROC-Kurve.

Auf einen Blick

DauerHybrid LearningØ am Markt
FormatPräsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Ein einzelnes trainiertes Modell ist noch keine funktionierende Machine-Learning-Lösung - dafür braucht es eine durchgängige Pipeline von der Datenaufnahme bis zur fundierten Bewertung der Ergebnisse. Dieser Kurs vermittelt genau diesen vollständigen Zyklus aus der Perspektive eines Data Scientist: vom Import und der Bereinigung heterogener Daten über Feature Engineering, Hyperparameter-Tuning und den Einsatz von Ensemble-Methoden bis zur Modellbewertung mit Kennzahlen wie F1-Score, ROC-Kurve und SHAP-Werten. Statt einzelne Techniken isoliert zu behandeln, zeigt der Kurs, wie diese Schritte ineinandergreifen und zu einer nachvollziehbaren, wiederholbaren Pipeline zusammenwachsen.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 10.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

30

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 1 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €

Häufige Kursorte

  • Leipzig

Bundesländer

  • Sachsen

Vermittelte Kompetenzen

  • Feature Engineering
  • Hyperparameter-Tuning
  • Ensemble-Methoden
  • SHAP
  • ROC-Kurve
  • Datenimport und -bereinigung
  • Modellbewertung
  • ML-Pipelines

Zugeordnete Zielberufe

  • Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
  • Data Scientist3.910 Stellen/12 Mon.
  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse502 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 30 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Themenblock behandelt Datenimport und Datenvorbereitung als Ausgangspunkt jeder Machine-Learning-Pipeline. Da reale Daten selten sauber und einheitlich vorliegen, entscheidet bereits dieser erste Schritt maßgeblich über die spätere Modellqualität.

  • Anbindung und Import von Daten aus unterschiedlichen Quellsystemen
  • Bereinigung unvollständiger und fehlerhafter Datensätze
  • Transformation von Rohdaten in ein modellierbares Format
  • Entwicklung von Feature-Engineering-Verfahren zur Verbesserung der Modellleistung
  • Aufbau automatisierter Abläufe für wiederkehrende Datenaufbereitungsschritte
  • Dokumentation der Datenaufbereitung für Nachvollziehbarkeit im Team

Der zweite Themenblock widmet sich Modelltraining und Optimierung. Hier entscheidet sich, ob ein Modell nur auf den Trainingsdaten gut funktioniert oder auch auf neuen, unbekannten Daten verlässliche Ergebnisse liefert.

  • Aufteilung von Daten in Trainings- und Testdatensätze
  • Anpassung von Modellen an unterschiedliche Anwendungsszenarien
  • Systematisches Hyperparameter-Tuning zur Verbesserung der Vorhersagegenauigkeit
  • Einsatz von Ensemble-Methoden zur Kombination mehrerer Modelle
  • Anwendung von Boosting-Techniken für robustere Vorhersagen
  • Vergleich unterschiedlicher Modellvarianten anhand einheitlicher Kriterien

Der dritte Themenblock behandelt Modellbewertung und Interpretierbarkeit. Ein Modell zu trainieren reicht nicht aus - Data Scientists müssen auch belegen können, wie gut ein Modell tatsächlich ist und warum es zu bestimmten Entscheidungen kommt.

  • Einsatz von Leistungsmetriken wie Genauigkeit und F1-Score
  • Analyse von Modellen anhand der ROC-Kurve
  • Bestimmung der Feature Importance einzelner Merkmale
  • Interpretation von Modellentscheidungen mit SHAP-Werten
  • Strukturierung von Auswertungsergebnissen für Fachabteilungen
  • Ableitung datengetriebener Entscheidungen aus den Analyseergebnissen

Der vierte Themenblock führt die vorangegangenen Schritte zu durchgängigen ML-Pipelines zusammen. Dieser Block macht aus einzelnen Techniken einen zusammenhängenden, wiederholbaren Prozess, wie er in produktiven Data-Science-Umgebungen gefragt ist.

  • Verkettung von Datenimport, Training und Bewertung zu einer zusammenhängenden Pipeline
  • Nachvollziehbare Versionierung von Daten, Modellen und Ergebnissen
  • Aufbau wiederverwendbarer Pipeline-Bausteine für künftige Projekte
  • Zusammenspiel einzelner Pipeline-Schritte bei wechselnden Datengrundlagen
  • Übergabe von Pipeline-Ergebnissen an nachgelagerte Analyse- oder Reporting-Prozesse
  • Rolle der oder des Data Scientist bei der Pflege produktiver Pipelines

Im Praxisteil bauen die Teilnehmenden eine eigene Machine-Learning-Pipeline von Grund auf, die alle vier Themenblöcke miteinander verbindet.

  • Import eines realitätsnahen Rohdatensatzes aus mehreren Quellen
  • Bereinigung fehlender und widersprüchlicher Werte in einem Übungsdatensatz
  • Entwicklung eigener Features für ein Vorhersageproblem
  • Aufbau einer automatisierten Datenaufbereitungsroutine
  • Aufteilung eines Datensatzes in Trainings- und Testdaten
  • Training mehrerer Modellvarianten für dasselbe Vorhersageproblem
  • Durchführung eines Hyperparameter-Tunings für ein ausgewähltes Modell
  • Kombination mehrerer Modelle zu einem Ensemble
  • Berechnung und Interpretation einer ROC-Kurve für ein Klassifikationsmodell
  • Bestimmung der Feature Importance für das trainierte Modell
  • Berechnung von SHAP-Werten zur Erklärung einzelner Modellentscheidungen
  • Zusammenführung aller Schritte zu einer dokumentierten End-to-End-Pipeline

Die vier Themenblöcke sind entlang des tatsächlichen Lebenszyklus einer Machine-Learning-Pipeline angeordnet: Datenimport und -bereinigung liefern die Grundlage, Training und Optimierung erzeugen das Modell, Bewertung und Interpretierbarkeit prüfen dessen Qualität, und die Zusammenführung zu einer durchgängigen Pipeline macht den gesamten Prozess wiederholbar. Dieser Aufbau folgt bewusst der Reihenfolge, in der ein Data Scientist ein reales Projekt tatsächlich bearbeitet. Besonders der vierte Block hebt den Kurs über eine reine Aneinanderreihung von Einzeltechniken hinaus: Erst wenn Datenimport, Training und Bewertung als zusammenhängende, dokumentierte Pipeline funktionieren, lässt sich ein Modell auch dann noch nachvollziehen und anpassen, wenn sich die zugrunde liegenden Daten ändern.

Lernziele:

  • Daten aus unterschiedlichen Quellsystemen importieren und konsolidieren
  • Unvollständige und fehlerhafte Datensätze bereinigen und transformieren
  • Feature Engineering zur gezielten Verbesserung der Modellleistung anwenden
  • Automatisierte Abläufe für wiederkehrende Datenaufbereitungsschritte entwickeln
  • Trainings- und Testdatensätze für unterschiedliche Modellierungsszenarien erstellen
  • Hyperparameter-Tuning zur Verbesserung der Vorhersagegenauigkeit durchführen
  • Ensemble-Methoden und Boosting-Techniken für robustere Modelle einsetzen
  • Leistungsmetriken wie Genauigkeit und F1-Score zur Modellbewertung nutzen
  • Modelle anhand der ROC-Kurve vergleichend bewerten
  • Feature Importance einzelner Merkmale bestimmen
  • Modellentscheidungen mit SHAP-Werten interpretierbar machen
  • Einzelne Pipeline-Schritte zu einer nachvollziehbaren End-to-End-Pipeline verbinden

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Personen aus unterschiedlichen fachlichen Hintergründen, die künftig in der Analyse und Interpretation von Daten tätig werden möchten und Interesse an IT und Programmierung mitbringen. Da der Kurs den vollständigen Pipeline-Zyklus einer Data-Scientist-Rolle abbildet, eignet er sich besonders für Personen, die über erste Grundlagen hinaus in die praktische Tiefe gehen wollen.

  • angehende Data Scientists, die den vollständigen Pipeline-Zyklus praxisnah durchlaufen wollen
  • Machine Learning Engineers, die ihre Kenntnisse in Modellbewertung und Interpretierbarkeit vertiefen
  • Datenanalyst:innen, die von deskriptiver Analyse in die prädiktive Modellierung wechseln möchten
  • Mitarbeitende mit Programmierinteresse, die sich auf Data-Science-Aufgaben spezialisieren wollen
  • Fachkräfte, die Feature Engineering und Hyperparameter-Tuning systematisch erlernen möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme werden Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf dem Niveau A2 vorausgesetzt, da Fachbegriffe und Bibliotheken im Machine-Learning-Umfeld überwiegend englischsprachig sind. Erforderlich ist außerdem ein Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Berufserfahrung. Hilfreich, aber nicht zwingend vorausgesetzt, ist Interesse an IT und Programmierung, da die praktischen Übungen direkt mit Daten und Modellierungswerkzeugen arbeiten. Vertiefte Vorerfahrung mit konkreten Machine-Learning-Bibliotheken wird nicht vorausgesetzt, da diese im Kursverlauf systematisch aufgebaut wird.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs arbeitet durchgängig an einer selbst aufgebauten Pipeline, die über die vier Themenblöcke hinweg wächst: Was im ersten Block importiert und bereinigt wird, dient im zweiten Block als Trainingsgrundlage und wird im dritten Block bewertet. Der Unterricht findet als Hybrid Learning statt, überwiegend in Vollzeit mit einzelnen Teilzeitoptionen, sodass sich angeleitete Einheiten mit eigenständiger Projektarbeit abwechseln. Durch den engen Bezug zu einem einzigen, durchgehenden Übungsprojekt erleben Teilnehmende unmittelbar, wie sich Entscheidungen aus der Datenaufbereitung - etwa beim Feature Engineering - später auf die Modellbewertung auswirken.

Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format statt, überwiegend in Vollzeit, mit Teilzeitoptionen für einen Teil der Teilnehmenden. Er gliedert sich in die vier Themenblöcke Datenvorbereitung, Modelltraining, Modellbewertung sowie den abschließenden Pipeline-Aufbau, wobei jeder Block auf den Ergebnissen des vorherigen aufbaut. Die konkrete Taktung hängt von der gewählten Durchführungsform ab und ist beim Anbieter zu erfragen.

Der Kurs schließt mit einer Abschlussprüfung ab, die mit einem Trägerzertifikat bestätigt wird. Eine gesonderte externe Zertifizierung ist nicht hinterlegt; nachgewiesen wird stattdessen die praktische Beherrschung des vollständigen Pipeline-Zyklus von der Datenaufbereitung bis zur Modellbewertung.

Nutzen & Perspektiven

In vielen Einführungskursen endet Machine Learning beim trainierten Modell - dabei beginnt die eigentliche Arbeit eines Data Scientist oft erst danach: bei der Frage, ob ein Modell robust genug ist, wie sich seine Entscheidungen erklären lassen und wie sich der gesamte Prozess wiederholen lässt, wenn neue Daten hinzukommen. Dieser Kurs setzt genau an diesem Punkt an und behandelt Modellbewertung und Interpretierbarkeit als gleichwertigen Bestandteil der Pipeline, nicht als optionalen letzten Schritt. Besonders der Umgang mit Kennzahlen wie ROC-Kurve, F1-Score und SHAP-Werten unterscheidet diesen Kurs von reinen Modelltraining-Einführungen: Wer Modellentscheidungen mit SHAP-Werten interpretieren kann, ist in der Lage, Fachabteilungen nicht nur eine Vorhersage, sondern auch deren Begründung zu liefern - eine Fähigkeit, die angesichts wachsender Anforderungen an nachvollziehbare KI-Systeme zunehmend gefragt ist. Für angehende Data Scientists bedeutet der durchgängige Pipeline-Aufbau, dass sie nicht nur einzelne Techniken beherrschen, sondern verstehen, wie Datenimport, Training, Bewertung und Automatisierung zu einem belastbaren Gesamtprozess zusammenwirken. Dieses Verständnis lässt sich unmittelbar auf reale Projekte übertragen, in denen selten ein einzelnes Modell, sondern immer eine ganze Pipeline betrieben und gepflegt werden muss.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Data Engineer
    6.907 Stellen
  • Data Scientist
    3.910 Stellen
  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse
    502 Stellen

Unverbindliche Anfrage

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet diesen Kurs vom allgemeinen Machine-Learning-Kurs?

Dieser Kurs vertieft den vollständigen Pipeline-Zyklus einer Data-Scientist-Rolle, von Datenimport über Hyperparameter-Tuning bis zur Modellbewertung mit SHAP und ROC-Kurve. Der allgemeine Kurs bietet stattdessen einen breiteren Einstieg über SQL, Power BI und ML-Grundlagen.

Werden auch Ensemble-Methoden behandelt?

Ja, der Themenblock Modelltraining und Optimierung behandelt Ensemble-Methoden und Boosting-Techniken, mit denen sich mehrere Modelle zu robusteren Vorhersagen kombinieren lassen.

Was verbirgt sich hinter den SHAP-Werten im Kurs?

SHAP-Werte helfen dabei, einzelne Modellentscheidungen nachvollziehbar zu machen, indem sie den Beitrag jedes Merkmals zu einer konkreten Vorhersage sichtbar machen. Der Kurs vermittelt ihren praktischen Einsatz im Themenblock Modellbewertung und Interpretierbarkeit.

Ist ein Hochschulabschluss zwingend erforderlich?

Vorausgesetzt wird ein Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Berufserfahrung. Zusätzlich werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau A2 vorausgesetzt.

In welcher Form findet der Kurs statt?

Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format statt, überwiegend in Vollzeit, mit Teilzeitoptionen für einen Teil der Teilnehmenden.