Data Science & KI
ki machine learning

KI-Modelle für Unternehmen und Forschung – Weiterbildung

Entwicklung, Bewertung und Optimierung von KI-Modellen für Wirtschaft und Wissenschaft: Statistik, SQL-Datenaufbereitung, Power BI und neuronale Netze im Zusammenspiel.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung wird überwiegend in Vollzeit angeboten, mit Teilzeitoptionen für einzelne Kurstermine. Der modulare Aufbau von der Datenaufbereitung über die statistische Bewertung bis zu neuronalen Netzwerken erlaubt es, den Lernfortschritt kontinuierlich zu überprüfen. Die genaue Dauer richtet… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein Trägerzertifikat zum Kurs Künstliche Intelligenz: KI-Modelle für Unternehmen und Forschung, das im Rahmen einer Abschlussprüfung erworben wird. Das Zertifikat dokumentiert die erlernte Fähigkeit, KI-Modelle statistisch zu bewerten und mit SQL… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse oder KI-Vorkenntnisse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an digitalen Anwendungen, KI-Tools und deren verantwortungsvoller Nutzung. Technisches Spezialwissen wird nicht vorausgesetzt, da die Kursinhalte… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

In Unternehmen und Forschungseinrichtungen entscheidet zunehmend die Qualität der eingesetzten KI-Modelle über den Erfolg datengetriebener Vorhaben — sei es bei der Absatzprognose, der Produktoptimierung oder der Auswertung wissenschaftlicher Messreihen. Dieser Kurs stellt die Modellentwicklung selbst in den Mittelpunkt: von der statistischen Bewertung der Modellgüte über die strukturierte Datenaufbereitung mit SQL bis zur verständlichen Darstellung der Ergebnisse in Power BI. Ergänzt wird dies durch den Einsatz neuronaler Netzwerke, die je nach Anwendungsfall in Unternehmens- oder Forschungskontexten trainiert und angepasst werden. Wer diesen Kurs abschließt, versteht KI-Modelle nicht als Blackbox, sondern kann deren Güte systematisch prüfen, verbessern und dokumentieren.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 — Statistische Modellgüte und explorative Datenanalyse: Bevor ein KI-Modell in den produktiven Einsatz geht, muss seine Güte belastbar eingeschätzt werden. Dieses Modul vermittelt die statistischen Grundlagen, um Modelle fundiert zu bewerten und gezielt zu verbessern.

  • Explorative Datenanalyse: Verteilungen, Ausreißer und Zusammenhänge erkennen
  • Kennzahlen zur Bewertung von Modellgüte (Genauigkeit, Präzision, Sensitivität)
  • Overfitting und Underfitting erkennen und durch statistische Verfahren gegensteuern
  • Kreuzvalidierung zur robusten Einschätzung der Modellleistung
  • Feinabstimmung von Modellen anhand statistischer Auswertungen
  • Interpretation von Modellergebnissen für Fachabteilungen und Forschungsteams

Modul 2 — Datenmanagement mit SQL und Visualisierung mit Power BI: Verlässliche KI-Modelle brauchen strukturierte, saubere Trainingsdaten. Dieses Modul zeigt, wie SQL und Power BI zusammenwirken, um Unternehmens- und Forschungsdaten aufzubereiten und die Ergebnisse verständlich darzustellen.

  • SQL-Abfragen zur effizienten Verarbeitung umfangreicher Datensätze
  • Joins und Aggregationen zur Bereitstellung strukturierter Trainingsdaten
  • Datenqualitätsprüfung vor dem Modelltraining
  • Power-BI-Dashboards für Modellmetriken und Vorhersagewerte aufbauen
  • DAX-Funktionen für individuelle Bewertungskennzahlen entwickeln
  • Fundierte Entscheidungsvorlagen aus datenbasierten KI-Anwendungen ableiten

Modul 3 — Automatisierung und Skalierbarkeit von KI-Prozessen: Einzelne Modelle lassen sich manuell pflegen — sobald mehrere Modelle oder große Datenmengen im Spiel sind, braucht es Automatisierung. Dieses Modul behandelt, wie Datenpipelines KI-Prozesse skalierbar machen.

  • Aufbau automatisierter Datenpipelines für wiederkehrende Modellläufe
  • Strukturierte Workflows zur Harmonisierung heterogener Datenquellen
  • Transformationsschritte für konsistente Trainingsgrundlagen
  • Stabilitätsprüfung von Pipelines bei wachsenden Datenmengen
  • Monitoring von Datenqualität im laufenden Betrieb
  • Dokumentation von Pipeline-Schritten für Nachvollziehbarkeit in Forschungskontexten

Modul 4 — Neuronale Netzwerke für Unternehmen und Forschung: Den Abschluss bildet der gezielte Einsatz neuronaler Netzwerke. Lernende trainieren unterschiedliche Netzwerktypen und passen sie an konkrete unternehmens- oder forschungsspezifische Fragestellungen an.

  • Aufbau und Funktionsweise von Convolutional Neural Networks (CNN)
  • Einsatz von Recurrent Neural Networks (RNN) für sequenzielle Daten
  • Transfer Learning: bestehende Modelle für neue Aufgaben nachtrainieren
  • Hyperparameter-Tuning zur systematischen Leistungsoptimierung
  • Auswahl des passenden Netzwerktyps je nach Datenlage und Fragestellung
  • Anpassung neuronaler Netzwerke an branchenspezifische Anforderungen

Praxis-Block — Modellentwicklung von der Datenaufbereitung bis zur Auswertung

  • Explorative Datenanalyse für einen Unternehmensdatensatz mit Ausreißererkennung durchführen
  • SQL-Abfrage zur Bereitstellung von Trainingsdaten aus mehreren verknüpften Tabellen schreiben
  • Power-BI-Dashboard mit DAX-Kennzahlen für Modellmetriken aufbauen
  • Kreuzvalidierung für ein Klassifikationsmodell durchführen und Ergebnisse interpretieren
  • Automatisierte Datenpipeline für einen wiederkehrenden Analyseprozess konzipieren
  • Convolutional Neural Network für eine Bilderkennungsaufgabe trainieren
  • Recurrent Neural Network für eine Zeitreihenprognose einsetzen
  • Transfer Learning auf ein vortrainiertes Modell für eine neue Aufgabenstellung anwenden
  • Hyperparameter-Tuning zur Verbesserung eines bestehenden Modells durchführen
  • Modellgüte vor und nach der Optimierung anhand statistischer Kennzahlen vergleichen
  • Ergebnisse eines KI-Modells für ein Forschungsteam nachvollziehbar aufbereiten
  • Entscheidungsvorlage für ein Unternehmensmodell auf Basis der Dashboard-Ergebnisse erstellen

Der Kurs verbindet damit zwei Perspektiven, die in der Praxis oft getrennt behandelt werden: die statistisch-methodische Bewertung von Modellgüte und die technische Umsetzung mit SQL, Power BI und neuronalen Netzwerken. Wer beides beherrscht, kann KI-Projekte eigenständig von der Datenbasis bis zur validierten Ergebnisdarstellung begleiten.

Lernziele:

  • Statistische Verfahren zur Bewertung und Feinabstimmung von KI-Modellen anwenden
  • Explorative Datenanalysen durchführen und Muster in großen Datensätzen erkennen
  • SQL-Abfragen, Joins und Aggregationen zur Aufbereitung strukturierter Trainingsdaten einsetzen
  • Power-BI-Dashboards zur Darstellung von Modellmetriken und Prognosewerten erstellen
  • DAX-Funktionen für aussagekräftige Kennzahlen in Analyse-Dashboards nutzen
  • Automatisierte Datenpipelines für skalierbare KI-Prozesse konzipieren
  • Workflows zur Datenharmonisierung und -transformation für stabile Trainingsgrundlagen aufbauen
  • Convolutional Neural Networks für bild- und mustererkennungsbasierte Aufgaben trainieren
  • Recurrent Neural Networks für sequenzielle und zeitreihenbasierte Daten einsetzen
  • Transfer Learning zur Anpassung bestehender Modelle an neue Aufgabenstellungen nutzen
  • Hyperparameter-Tuning zur systematischen Verbesserung der Modellleistung durchführen
  • KI-Modelle an spezifische Anforderungen aus Unternehmen und Forschung anpassen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte, die Kompetenzen in Marketing, Projektarbeit, Produktentwicklung, Analyse, Administration oder anderen digitalen Berufsfeldern ausbauen möchten. Geeignet für Personen, die lernen möchten, KI-Modelle für Unternehmens- oder Forschungsfragestellungen verantwortungsvoll zu entwickeln und zu bewerten.

  • Fachkräfte aus Analyse, Controlling oder Marktforschung mit Interesse an KI-Modellbewertung
  • Quereinsteiger:innen, die den Einstieg in Data Science und Modellentwicklung suchen
  • Mitarbeitende in Forschungsteams, die statistische und KI-basierte Auswertungen kombinieren möchten
  • Projekt- und Produktverantwortliche, die datenbasierte Entscheidungsgrundlagen selbst erstellen wollen
  • Personen mit erster Erfahrung im Umgang mit Daten, die sich Richtung KI-Modellentwicklung spezialisieren möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse oder KI-Vorkenntnisse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an digitalen Anwendungen, KI-Tools und deren verantwortungsvoller Nutzung. Technisches Spezialwissen wird nicht vorausgesetzt, da die Kursinhalte von Grundlagen der Datenaufbereitung bis zu neuronalen Netzwerken systematisch aufgebaut sind.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird überwiegend im Hybrid-Learning-Format durchgeführt, ergänzt durch Phasen im virtuellen Klassenzimmer, und findet meist in Vollzeit statt. Theoretische Grundlagen zu Statistik und Modellbewertung werden unmittelbar durch praktische Übungen mit SQL, Power BI und neuronalen Netzwerken vertieft. Die Kombination aus Präsenzeinheiten und begleitetem eigenständiges Lernen ermöglicht es, komplexe Modellierungsaufgaben schrittweise und mit direkter Rückmeldung zu erarbeiten.

Die Weiterbildung wird überwiegend in Vollzeit angeboten, mit Teilzeitoptionen für einzelne Kurstermine. Der modulare Aufbau von der Datenaufbereitung über die statistische Bewertung bis zu neuronalen Netzwerken erlaubt es, den Lernfortschritt kontinuierlich zu überprüfen. Die genaue Dauer richtet sich nach dem gewählten Termin und Format.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein Trägerzertifikat zum Kurs Künstliche Intelligenz: KI-Modelle für Unternehmen und Forschung, das im Rahmen einer Abschlussprüfung erworben wird. Das Zertifikat dokumentiert die erlernte Fähigkeit, KI-Modelle statistisch zu bewerten und mit SQL, Power BI und neuronalen Netzwerken praktisch umzusetzen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Unternehmen und Forschungseinrichtungen investieren zunehmend in KI-gestützte Analysen, scheitern aber häufig an der Frage, ob ein Modell tatsächlich verlässlich ist. Wer statistische Bewertungsverfahren beherrscht und gleichzeitig weiß, wie Trainingsdaten mit SQL sauber aufbereitet und Ergebnisse in Power BI nachvollziehbar dargestellt werden, schließt genau diese Lücke zwischen technischer Umsetzung und fachlicher Verlässlichkeit. Besonders gefragt ist diese Kombination in Organisationen, die KI-Modelle nicht nur einmalig entwickeln, sondern dauerhaft pflegen und verbessern wollen. Die im Kurs vermittelte Fähigkeit, Modellgüte systematisch zu prüfen und durch Hyperparameter-Tuning sowie Transfer Learning gezielt zu optimieren, macht Absolvent:innen zu wertvollen Ansprechpartnern sowohl für Unternehmens-Teams als auch für wissenschaftliche Projekte. Da der Kurs sowohl auf wirtschaftliche als auch auf wissenschaftliche Anwendungsfälle eingeht, eröffnet er zwei mögliche berufliche Richtungen: die datengetriebene Optimierung in Unternehmen oder die methodisch fundierte Auswertung in Forschungsprojekten. Diese Breite ist ein klarer Vorteil bei der beruflichen Orientierung nach Kursabschluss.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Data Scientist
  • Machine Learning Engineer
  • KI-Spezialist/in
  • Data Analyst
  • KI-Entwickler
  • Datenanalyst

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie unterscheidet sich dieser Kurs von einem allgemeinen KI-Grundlagenkurs?

Der Schwerpunkt liegt auf der statistischen Bewertung und Optimierung von KI-Modellen für konkrete Unternehmens- und Forschungsfragestellungen, nicht auf einer breiten Einführung in KI-Grundbegriffe.

Welche Werkzeuge kommen im Kurs zum Einsatz?

Eingesetzt werden SQL zur Datenaufbereitung, Power BI mit DAX-Funktionen zur Visualisierung sowie neuronale Netzwerke wie CNNs und RNNs zur Modellentwicklung.

Eignet sich der Kurs auch für den Forschungsbereich, nicht nur für Unternehmen?

Ja. Die Kursinhalte sind bewusst so angelegt, dass sowohl wirtschaftliche Anwendungsfälle als auch wissenschaftliche Auswertungen abgedeckt werden, etwa bei der Analyse von Forschungsdaten.

Brauche ich Statistik-Vorkenntnisse?

Nein, formale Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die statistischen Grundlagen zur Modellbewertung werden im Kurs systematisch aufgebaut.

Wie wird der Kurs abgeschlossen?

Der Kurs endet mit einer Abschlussprüfung, nach deren Bestehen ein Trägerzertifikat zum Kurs Künstliche Intelligenz: KI-Modelle für Unternehmen und Forschung ausgestellt wird.