Machine Learning Engineer: Modellbewertung Grundlagen – Kurs
Vertiefungskurs zu Modellbewertung und Validierung für angehende Machine Learning Engineers: Metriken, Kreuzvalidierung, Hyperparameteroptimierung und Interpretation mit Python und Power BI.
Auf einen Blick
Überblick
Dieser Kurs richtet sich an Personen, die bereits erste Berührungspunkte mit Machine Learning haben und sich auf die Rolle eines Machine Learning Engineers zubewegen möchten. Im Zentrum steht die Frage, wie zuverlässig ein trainiertes Modell tatsächlich ist und wie gut es auf neue, ungesehene Daten generaliert. Dazu werden SQL, Python und Power Query für konsistente Datensplits eingesetzt, Metriken und Visualisierungen zur Messung der Modellleistung genutzt sowie statistische Validierungsverfahren angewendet, um Verzerrungen zu erkennen und zu minimieren.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 14 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Keine Angabe zur Abschlussbezeichnung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning97 %
- Virtuelles Klassenzimmer3 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr29×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €29×
Häufige Kursorte
- Dortmund4×
- Wiesbaden4×
- Köln3×
- Stuttgart3×
- Kleve2×
- Leipzig2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen12×
- Hessen4×
- Baden-Württemberg3×
- Niedersachsen2×
- Berlin2×
- Bremen2×
Vermittelte Kompetenzen
- Modellvalidierung
- Kreuzvalidierung
- Python für Datenanalyse
- SQL
- Hyperparameteroptimierung
- Power BI
- Feature Importance
- DAX-Measures
Zugeordnete Zielberufe
- Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen/12 Mon.
- Embedded-Systems-Entwickler/Embedded-Systems-Entwicklerin370 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Das erste Modul, Datenaufbereitung und Prüfung, legt die methodische Grundlage für jede spätere Modellbewertung, denn ohne saubere und korrekt aufgeteilte Daten ist keine valide Aussage über ein Modell möglich.
- SQL-Abfragen zur strukturierten Erstellung relevanter Datensätze
- Bereinigung und Verteilungsanalyse von Daten in Python
- Konsistente Trennung in Train-, Validation- und Testdaten
- Korrelations- und Trendanalysen als Vorbereitung der Bewertung
Das zweite Modul, Metriken und Vergleich, vermittelt die zentralen Kennzahlen, mit denen sich die Leistung unterschiedlicher Modelltypen objektiv messen lässt.
- MSE und R² zur Bewertung von Regressionsmodellen
- Accuracy und F1-Score zur Bewertung von Klassifikationsmodellen
- ROC-AUC als schwellenunabhängiges Bewertungsmaß
- Systematischer Modellvergleich auf Basis einheitlicher Kriterien
Das dritte Modul, Validierungslogiken, geht über einfache Metriken hinaus und zeigt, wie sich zufallsbedingte Verzerrungen im Bewertungsprozess erkennen und vermeiden lassen.
- Kreuzvalidierung zur Absicherung gegen zufällige Verzerrungen
- Sampling-Strategien beim Umgang mit unausgeglichenen Daten
- Hyperparameteroptimierung mittels Grid Search
- Clusterverfahren zur ergänzenden Strukturprüfung der Daten
Das vierte Modul, Interpretation und Dokumentation, widmet sich der Frage, wie Bewertungsergebnisse nachvollziehbar gemacht und für Dritte verständlich aufbereitet werden.
- Analyse mittels Feature Importance und Permutationsverfahren
- Nutzung von PDP- und ICE-Plots zur Visualisierung von Einflussfaktoren
- Power-BI-Visualisierung von Bewertungsergebnissen mit DAX-Measures
- Dokumentation und Versionierung durchgeführter Bewertungen
Im praxisorientierten Teil des Kurses werden diese vier Bausteine anhand realistischer Bewertungsszenarien zusammengeführt, sodass Teilnehmende den vollständigen Bewertungsprozess eines Modells von der Datenaufbereitung bis zur dokumentierten Entscheidung durchlaufen.
- Aufbau eines vollständigen Bewertungsworkflows für ein Beispielmodell
- Vergleich mehrerer Modellkandidaten anhand einheitlicher Metriken
- Durchführung einer Kreuzvalidierung an einem praxisnahen Datensatz
- Optimierung von Hyperparametern mittels Grid Search in einem Beispielprojekt
- Interpretation von Feature-Importance-Ergebnissen für ein Klassifikationsmodell
- Erstellung von PDP-Plots zur Analyse einzelner Einflussgrößen
- Aufbau eines Power-BI-Dashboards zur Darstellung von Validierungsergebnissen
- Formulierung von DAX-Measures für Bewertungskennzahlen
- Umgang mit unausgeglichenen Datensätzen anhand konkreter Sampling-Strategien
- Dokumentation eines vollständigen Bewertungsdurchlaufs für die Nachvollziehbarkeit
- Diskussion typischer Fehlinterpretationen von Bewertungsmetriken
- Versionierung unterschiedlicher Modellstände im Bewertungsprozess
Der Kurs verzichtet dabei bewusst auf die Grundlagen des Modelltrainings selbst und konzentriert sich vollständig auf die Frage, wie ein bereits trainiertes Modell fundiert bewertet, verglichen und dokumentiert werden kann.
Lernziele:
- Relevante Datensätze mit strukturierten SQL-Abfragen gezielt zusammenstellen
- Datenbereinigung und Verteilungsanalyse in Python praktisch umsetzen
- Datensätze konsistent in Trainings-, Validierungs- und Testdaten aufteilen
- Korrelationen und Trendanalysen als Vorbereitung der Modellbewertung durchführen
- MSE und R² zur Bewertung von Regressionsmodellen berechnen und interpretieren
- Accuracy und F1-Score für Klassifikationsmodelle korrekt einordnen
- ROC-AUC zur schwellenunabhängigen Bewertung von Klassifikationsmodellen nutzen
- Modelle anhand konsistenter Kriterien systematisch miteinander vergleichen
- Kreuzvalidierung zur Vermeidung zufallsbedingter Verzerrungen anwenden
- Sampling-Strategien bei unausgeglichenen Datensätzen sachgerecht einsetzen
- Hyperparameteroptimierung mittels Grid Search durchführen
- Feature Importance, Permutation sowie PDP- und ICE-Plots zur Interpretation nutzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und beruflich Interessierte, die sich gezielt in Richtung Machine Learning Engineer weiterentwickeln oder entsprechende Bewertungsaufgaben übernehmen möchten. Angesprochen sind insbesondere Personen, die Modelle nicht nur trainieren, sondern deren Qualität und Zuverlässigkeit fundiert einschätzen können möchten.
- Personen mit ersten Grundkenntnissen in Machine Learning, die sich spezialisieren möchten
- Angehende Machine Learning Engineers mit Fokus auf Modellqualität
- Data Scientists, die ihre Validierungs- und Interpretationskompetenz vertiefen wollen
- Fachkräfte in analytischen Rollen mit Interesse an belastbaren Modellbewertungen
Formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Hilfreich sind grundlegende PC-Kenntnisse sowie Interesse an Daten, Modellen und analytischen Fragestellungen. Mathematik-, Statistik- oder Programmiererfahrung ist von Vorteil, wird aber laut Anbieterangaben nicht als zwingende Einstiegshürde vorausgesetzt; ein gewisses Grundverständnis für Machine-Learning-Konzepte erleichtert den Einstieg in die vertiefenden Bewertungsverfahren.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format in Vollzeit statt und arbeitet durchgehend mit Python, SQL, Power Query und Power BI an konkreten Bewertungsszenarien. Der Fokus liegt auf dem praktischen Nachvollziehen von Validierungsverfahren an echten Datensätzen, statt auf rein theoretischer Herleitung statistischer Kennzahlen.
Der Kurs wird in Vollzeit im Hybrid-Learning-Format durchgeführt und deckt die vier beschriebenen Module von der Datenaufbereitung bis zur Interpretation und Dokumentation der Bewertungsergebnisse ab.
Eine gesonderte Abschlussbezeichnung ist laut Quellmaterial nicht angegeben. Die Teilnahme wird entsprechend der Angaben des Anbieters zum Bildungsangebot dokumentiert, ohne dass eine extern anerkannte Prüfungsform benannt ist.
Nutzen & Perspektiven
Der Mehrwert dieses Kurses liegt in seiner klaren Spezialisierung auf einen Aspekt, der in vielen Machine-Learning-Einführungen nur oberflächlich behandelt wird: die fundierte Bewertung und Validierung bereits trainierter Modelle. Wer nur weiß, wie ein Modell trainiert wird, aber nicht beurteilen kann, ob es verlässlich ist, trifft in der Praxis leicht Fehlentscheidungen auf Basis irreführender Ergebnisse. Durch die Verbindung von SQL, Python und Power BI erwerben Teilnehmende ein Werkzeugrepertoire, das über einzelne Metriken hinausgeht: Kreuzvalidierung und Sampling-Strategien schützen vor zufallsbedingten Fehlschlüssen, Grid Search ermöglicht eine systematische Hyperparameteroptimierung, und Verfahren wie Feature Importance oder PDP-Plots machen nachvollziehbar, welche Einflussfaktoren ein Modell tatsächlich treiben. Die Dokumentation und Versionierung der Bewertungen sorgt zusätzlich dafür, dass Entscheidungen im Team nachvollziehbar bleiben. Ein weiterer Aspekt, der den Kurs von einer rein theoretischen Statistikschulung unterscheidet, ist der konsequente Bezug zu konkreten Modelltypen: Ob Regressions- oder Klassifikationsmodell, ob ausgeglichener oder stark unausgeglichener Datensatz, jede Bewertungssituation verlangt andere Metriken und Validierungsverfahren. Teilnehmende lernen daher nicht nur einzelne Kennzahlen isoliert kennen, sondern erwerben ein Gespür dafür, welches Verfahren in welcher konkreten Situation die verlässlichste Aussage liefert und wo einzelne Metriken je nach Datenlage in die Irre führen können. Für angehende Machine Learning Engineers ist diese Kompetenz besonders relevant, weil Modellbewertung in der Praxis häufig über den tatsächlichen Einsatz eines Modells entscheidet. Wer belegen kann, dass ein Modell nach anerkannten Validierungsstandards geprüft wurde, schafft Vertrauen bei Kolleg:innen und Entscheidungsträger:innen und positioniert sich als jemand, der Modellqualität nicht nur behauptet, sondern nachweislich sicherstellt.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Data Engineer6.907 Stellen
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen
- Embedded-Systems-Entwickler/Embedded-Systems-Entwicklerin370 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worin unterscheidet sich dieser Kurs vom Machine-Learning-Einführungskurs?
Dieser Kurs setzt erste Berührungspunkte mit Machine Learning voraus und konzentriert sich ausschließlich auf die Bewertung und Validierung bereits trainierter Modelle, nicht auf die Grundlagen des Modelltrainings selbst.
Welche Metriken lerne ich zur Modellbewertung kennen?
Behandelt werden unter anderem MSE und R² für Regressionsmodelle, Accuracy und F1-Score für Klassifikationsmodelle sowie ROC-AUC als schwellenunabhängiges Bewertungsmaß.
Welche Werkzeuge werden im Kurs eingesetzt?
Der Kurs arbeitet mit SQL, Python und Power Query zur Datenaufbereitung sowie mit Power BI und DAX-Measures zur Visualisierung der Bewertungsergebnisse.
Was ist Kreuzvalidierung und warum wird sie im Kurs behandelt?
Kreuzvalidierung ist ein Verfahren, um Modelle mehrfach auf unterschiedlichen Datenausschnitten zu testen und so zufallsbedingte Verzerrungen bei der Bewertung zu vermeiden.
Brauche ich Programmiererfahrung für diesen Kurs?
Formale Abschlüsse und tiefe Programmiererfahrung sind nicht zwingend erforderlich. Hilfreich sind jedoch Grundkenntnisse in Machine Learning sowie Interesse an Daten und analytischen Fragestellungen.