KI-Manager: Strategie, Tools & Prompt Engineering – Kurs
Weiterbildung zum KI-Manager: KI-Anwendungsfälle erkennen, Sprachmodelle wie GPT-4, Gemini und Claude vergleichen, KI-Projekte steuern und Change Management bei der KI-Einführung gestalten.
Auf einen Blick
Überblick
Unternehmen stehen zunehmend vor der Frage, wie sich KI-Werkzeuge wie ChatGPT, Gemini oder Claude sinnvoll und verantwortungsvoll einsetzen lassen - technisch, organisatorisch und rechtlich. Diese Weiterbildung vermittelt die Rolle des KI-Managers als Schnittstelle zwischen Fachabteilungen, IT und Geschäftsleitung: von der Identifikation geeigneter KI-Anwendungsfälle über den vergleichenden Einsatz großer Sprachmodelle und wirksames Prompt Engineering bis zur Planung und Steuerung von KI-Projekten sowie dem Change Management bei der KI-Einführung. Ergänzend werden rechtliche und ethische Leitplanken sowie Datenschutz-Grundlagen beim betrieblichen KI-Einsatz behandelt.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.
noch nicht ausgewiesen
zu diesem Kurs erfasst
30
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 1 erfassten Orten
1 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Diplom bzw. Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Online-Seminar2×
Zeitmodelle
- Vollzeit2×
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate2×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €2×
Vermittelte Kompetenzen
- Prompt Engineering
- GPT-4 / ChatGPT
- Gemini
- Claude
- KI-Projektsteuerung
- Change Management
- KI-Strategie
- Datenschutz bei KI-Einsatz
Zugeordnete Zielberufe
- IT-Manager/IT-Managerin883 Stellen/12 Mon.
- CRM-Manager/CRM-Managerin335 Stellen/12 Mon.
- KI-Manager267 Stellen/12 Mon.
- KI-Manager/KI-Managerin267 Stellen/12 Mon.
- KI-Berater109 Stellen/12 Mon.
- KI-Projektmanager11 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 30 diesem Kurs zugeordnete Angebote, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Das erste Modul schafft die inhaltliche Grundlage und ordnet KI als strategisches Thema in den unternehmerischen Kontext ein.
- Grundbegriffe und Funktionsweise moderner KI-Sprachmodelle
- Identifikation sinnvoller KI-Anwendungsfälle in unterschiedlichen Unternehmensbereichen
- Einordnung von KI als Baustein einer übergeordneten Digitalstrategie
- Abgrenzung realistischer Erwartungen von überzogenen KI-Versprechen
- Bewertung von Aufwand und Nutzen einzelner KI-Anwendungsideen
- Erste Priorisierung von KI-Vorhaben nach strategischer Relevanz
Im zweiten Modul stehen große Sprachmodelle im Vergleich sowie die praktische Arbeit mit Prompts im Mittelpunkt.
- Überblick über die Tool-Landschaft großer Sprachmodelle wie GPT-4/ChatGPT, Gemini und Claude
- Unterschiede der Modelle hinsichtlich Einsatzgebiet, Stärken und Grenzen
- Grundprinzipien wirksamer Prompt-Formulierung
- Aufbau mehrstufiger Prompts für komplexere Aufgabenstellungen
- Kritische Prüfung und Einordnung von KI-generierten Ergebnissen
- Auswahl des passenden Sprachmodells für eine konkrete betriebliche Fragestellung
Das dritte Modul vermittelt, wie sich KI-Vorhaben als Projekte planen und steuern lassen.
- Aufbau eines KI-Projekts von der Idee bis zur Umsetzung
- Rollen und Verantwortlichkeiten in KI-Projekten festlegen
- Einbindung von Fachabteilungen und IT in die Projektarbeit
- Umgang mit Unsicherheiten und iterativem Vorgehen in KI-Vorhaben
- Steuerung externer Dienstleister oder Tool-Anbieter im KI-Kontext
- Erfolgsmessung von KI-Projekten anhand nachvollziehbarer Kriterien
Das vierte Modul widmet sich Change Management sowie den rechtlichen und ethischen Leitplanken der KI-Einführung.
- Change-Management-Grundlagen für die Einführung von KI im Unternehmen
- Umgang mit Vorbehalten und Sorgen von Mitarbeitenden gegenüber KI
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Haftungsfragen beim KI-Einsatz
- Grundlagen des Datenschutzes bei der Nutzung von KI-Anwendungen
- Ethische Leitplanken für einen verantwortungsvollen KI-Einsatz
- Aufbau interner Richtlinien für den Umgang mit KI-Werkzeugen
Im Praxisteil übertragen die Teilnehmenden die vier Themenfelder auf ein durchgängiges Beispielvorhaben zur KI-Einführung in einem Unternehmen.
- Identifikation eines konkreten KI-Anwendungsfalls für ein Beispielunternehmen
- Bewertung des Anwendungsfalls hinsichtlich Aufwand, Nutzen und Risiko
- Vergleichstest unterschiedlicher Sprachmodelle anhand derselben Aufgabenstellung
- Formulierung und Optimierung von Prompts für eine gewählte Aufgabe
- Entwicklung eines groben Projektplans für das KI-Einführungsvorhaben
- Definition von Rollen und Zuständigkeiten für das Beispielprojekt
- Erarbeitung eines einfachen Kommunikationsplans für die Einführungsphase
- Prüfung des KI-Anwendungsfalls auf datenschutzrelevante Aspekte
- Formulierung von Grundzügen einer internen KI-Nutzungsrichtlinie
- Diskussion ethischer Fragestellungen anhand des Beispielfalls
- Entwicklung von Kennzahlen zur Erfolgsmessung des Beispielprojekts
- Zusammenfassende Präsentation des erarbeiteten KI-Konzepts
Die vier Module führen von den fachlichen KI-Grundlagen über den praktischen Werkzeugvergleich und die Projektsteuerung bis zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der KI-Einführung. So wird deutlich, dass die Rolle des KI-Managers weit über die Bedienung einzelner Tools hinausgeht und vor allem eine vermittelnde, koordinierende Funktion zwischen Technologie, Fachbereichen und Belegschaft einnimmt. Am Ende der Weiterbildung können die Teilnehmenden einen KI-Anwendungsfall im Unternehmen einordnen, geeignete Sprachmodelle vergleichend auswählen, ein KI-Projekt strukturiert planen und die damit verbundenen organisatorischen, rechtlichen und ethischen Fragen mitdenken.
Lernziele:
- KI-Grundbegriffe und die Funktionsweise moderner Sprachmodelle sachlich einordnen
- Sinnvolle KI-Anwendungsfälle in unterschiedlichen Unternehmensbereichen identifizieren
- KI-Vorhaben als Teil einer übergeordneten Digitalstrategie einordnen
- Die Tool-Landschaft großer Sprachmodelle wie GPT-4/ChatGPT, Gemini und Claude vergleichen
- Wirksame Prompts für unterschiedliche betriebliche Aufgabenstellungen formulieren
- KI-generierte Ergebnisse kritisch prüfen und einordnen
- KI-Projekte von der Idee bis zur Umsetzung strukturiert planen
- Rollen und Verantwortlichkeiten in KI-Projekten festlegen
- Change-Management-Grundlagen auf die Einführung von KI im Unternehmen anwenden
- Mit Vorbehalten und Sorgen von Mitarbeitenden gegenüber KI konstruktiv umgehen
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Datenschutzaspekte beim KI-Einsatz berücksichtigen
- Ethische Leitplanken für einen verantwortungsvollen KI-Einsatz im Unternehmen formulieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die KI-Vorhaben im Unternehmen initiieren, koordinieren oder begleiten möchten, unabhängig davon, ob sie bereits Führungsverantwortung tragen oder sich neu in Richtung KI-Management orientieren.
- Fach- und Führungskräfte, die KI-Projekte im eigenen Unternehmen verantworten möchten
- Projektmanager/innen, die KI-Vorhaben zusätzlich zu klassischen Projekten steuern
- Berater/innen, die Unternehmen bei der KI-Einführung begleiten möchten
- Quereinsteiger/innen mit Interesse an einer Rolle im KI-Management
- Mitarbeitende, die KI-Anwendungsfälle in ihrem Fachbereich vorantreiben möchten
Formale Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht zwingend erforderlich. Hilfreich sind digitale Grundkenntnisse im Berufsalltag, etwa der sichere Umgang mit gängiger Standardsoftware, sowie ein grundsätzliches Interesse an KI-Anwendungen und deren Einsatzmöglichkeiten im eigenen Arbeitsumfeld. Da im Kurs unterschiedliche Sprachmodelle praktisch erprobt und verglichen werden, erleichtert Neugier auf neue digitale Werkzeuge den Einstieg zusätzlich.
Ablauf & Abschluss
Die Weiterbildung verbindet fachliche Inputs zu KI-Grundlagen, Strategie und rechtlichem Rahmen mit dem praktischen Erproben unterschiedlicher Sprachmodelle sowie der Bearbeitung eines durchgehenden Beispielvorhabens zur KI-Einführung. Theoretische Konzepte wie Change-Management-Modelle oder rechtliche Leitplanken werden dabei jeweils unmittelbar auf das eigene Beispielprojekt bezogen, sodass am Ende kein isoliertes Werkzeugwissen, sondern ein zusammenhängendes KI-Einführungskonzept steht. Der Vergleich mehrerer Sprachmodelle an derselben Aufgabenstellung schärft zudem den Blick dafür, dass unterschiedliche Tools unterschiedliche Stärken haben.
Die Weiterbildung ist entlang der vier Themenfelder KI-Grundlagen, Sprachmodelle und Prompt Engineering, Projektsteuerung sowie Change Management und rechtliche Leitplanken gegliedert, die aufeinander aufbauen und im Beispielvorhaben zusammengeführt werden. Der Umfang ist so angelegt, dass sowohl die fachlichen Grundlagen als auch die praktische Arbeit am Beispielprojekt ausreichend Raum erhalten.
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Diplom beziehungsweise Zertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in KI-Strategie, Sprachmodellvergleich, Prompt Engineering und KI-Projektsteuerung dokumentiert. Diese Bestätigung stellt der Bildungsträger selbst aus; eine Prüfung vor einer externen Zertifizierungsstelle ist damit nicht verbunden.
Nutzen & Perspektiven
KI-Werkzeuge verändern viele Arbeitsabläufe, doch der eigentliche Engpass in Unternehmen liegt selten an der Technik selbst, sondern an fehlendem Wissen darüber, wo ein sinnvoller Einsatz beginnt und wie ein Vorhaben organisiert wird. Wer diese vermittelnde Rolle übernehmen kann, wird in Unternehmen zunehmend gesucht. Der besondere Mehrwert dieser Weiterbildung liegt darin, dass sie sich nicht auf ein einzelnes KI-Werkzeug festlegt, sondern den vergleichenden Umgang mit mehreren Sprachmodellen einübt und gleichzeitig Projektsteuerung, Change Management sowie rechtliche und ethische Fragen mitdenkt. Dadurch entsteht ein Verständnis für KI-Einführung als Ganzes, nicht nur für die Bedienung einzelner Tools. Für die berufliche Praxis eröffnet dies Perspektiven als KI-Manager/in, KI-Projektmanager/in oder KI-Berater/in - Rollen, die in immer mehr Unternehmen entstehen, weil klassische IT- oder Fachabteilungen allein die organisatorische und rechtliche Komplexität einer KI-Einführung selten abdecken können.
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Arbeitsmarkt-Report
Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- IT-Manager/IT-Managerin883 Stellen
- CRM-Manager/CRM-Managerin335 Stellen
- KI-Manager267 Stellen
- KI-Manager/KI-Managerin267 Stellen
- KI-Berater109 Stellen
- KI-Projektmanager11 Stellen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Erfahrung mit KI-Tools, um teilzunehmen?
Nein, formale Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hilfreich sind digitale Grundkenntnisse im Berufsalltag und ein grundsätzliches Interesse an KI-Anwendungen.
Auf welche KI-Werkzeuge geht der Kurs ein?
Behandelt wird die Tool-Landschaft großer Sprachmodelle wie GPT-4/ChatGPT, Gemini und Claude im Vergleich, einschließlich der Grundlagen wirksamer Prompt-Formulierung.
Geht es nur um die Bedienung von KI-Tools?
Nein, neben Sprachmodellen und Prompt Engineering behandelt die Weiterbildung auch die Planung und Steuerung von KI-Projekten sowie Change Management, rechtliche Rahmenbedingungen und Datenschutz bei der KI-Einführung.
Arbeite ich an einem eigenen Beispielprojekt?
Ja, die Teilnehmenden übertragen die Kursinhalte durchgehend auf ein Beispielvorhaben zur KI-Einführung in einem Unternehmen, von der Anwendungsfall-Identifikation bis zur Erfolgsmessung.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Sie erhalten ein trägerinternes Diplom beziehungsweise Zertifikat, das die erworbenen Kenntnisse in KI-Strategie, Sprachmodellvergleich und KI-Projektsteuerung dokumentiert.