Motion Design: Adobe, Figma & Cinema 4D – Kurs
Motion-Design-Ausbildung mit Adobe Illustrator, Photoshop, After Effects, Premiere Pro, Figma UX/UI und Cinema 4D plus Kreativmethodik für Film-, Werbe- und Medienberufe.
Auf einen Blick
Überblick
Die Weiterbildung zur Motion Designerin bzw. zum Motion Designer vermittelt das komplette Werkzeugset, das für animierte Bewegtbild-Produktionen in Film, Werbung und digitalen Medien gebraucht wird. Von der Vektorgrafik in Illustrator über die Bildbearbeitung in Photoshop bis zur Animation in After Effects, dem Videoschnitt in Premiere Pro, dem UX/UI-Design mit Figma und der dreidimensionalen Gestaltung in Cinema 4D deckt der Kurs die gesamte Produktionskette ab, die hinter modernen Bewegtbild-Inhalten steckt. Ergänzt wird das technische Handwerkszeug durch Methoden zur Stärkung von Kreativität, sodass die Teilnehmenden nicht nur Software bedienen, sondern eigenständig gestalterische Ideen entwickeln können.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.
3
an 4 Standorten
40
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 16 erfassten Orten
11 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat / Teilnahmebescheinigung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate20×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €20×
Häufige Kursorte
- Mönchengladbach2×
- Magdeburg2×
- Berlin2×
- Monheim am Rhein2×
- Oberhausen1×
- Chemnitz1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen7×
- Bayern2×
- Berlin2×
- Sachsen-Anhalt2×
- Mecklenburg-Vorpommern1×
- Niedersachsen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Adobe Illustrator
- Adobe Photoshop
- Adobe After Effects
- Adobe Premiere Pro
- Figma
- Cinema 4D
- UX/UI-Design
- Adobe Fresco
Zugeordnete Zielberufe
- Design (grundständig)16.692 Stellen/12 Mon.
- Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Digitalmedien197 Stellen/12 Mon.
- Medienwissenschaft (grundständig)90 Stellen/12 Mon.
- Medienproduktion (grundständig)72 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 – Grafikdesign-Grundlagen mit Adobe Illustrator und Photoshop Am Anfang steht das Fundament jeder Bewegtbild-Produktion: die grafische Gestaltung von Einzelelementen. Die Teilnehmenden lernen, wie Vektorgrafiken und Rastergrafiken entstehen und aufeinander abgestimmt werden.
- Vektorgrafiken mit freien Pfaden und geometrischen Formen in Illustrator
- Farben, Verläufe und Pathfinder-Funktionen
- Ebenen, Hierarchien und Effekte in Illustrator, Texterstellung und -gestaltung
- Grundlagen der Bildbearbeitung in Photoshop, Arbeiten mit Ebenen
- Farbkorrekturen, Anpassungen und Auswahlwerkzeuge
- Filter, Effekte sowie Benutzeroberfläche und Tastaturbefehle in Photoshop
Modul 2 – Animation und Videoschnitt mit After Effects und Premiere Pro Im zweiten Modul werden aus statischen Grafiken bewegte Bilder. Die Teilnehmenden lernen die zentralen Werkzeuge für Animation und Videoschnitt kennen, die die Grundlage jeder Motion-Design-Produktion bilden.
- Animationen mit Keyframes in After Effects
- Effekte, Presets und die Erstellung und Verwaltung von Projekten
- Kompositionen, Einstellungen, Masken und Transparenzen
- Titel und Grafiken für Bewegtbild-Produktionen erstellen
- Geschwindigkeits- und Zeitmanipulation für dynamische Animationen
- Videomaterial in Premiere Pro schneiden und trimmen, Timeline-Arbeit sowie Export- und Rendereinstellungen
Modul 3 – UX/UI-Design mit Figma Das dritte Modul öffnet den Blick über das reine Bewegtbild hinaus in Richtung digitaler Produktgestaltung. Motion Designerinnen und Designer arbeiten zunehmend an interaktiven Oberflächen, in denen Animation und Nutzerführung zusammenspielen.
- UX/UI-Grundlagen und nutzerzentriertes Design
- Prototyping und Mikrointeraktionen
- Designsysteme und wiederverwendbare Komponenten
- Responsive Design mit Figma
- High-Fidelity-UI-Design sowie Einstieg in Layouting mit Figma
Modul 4 – 3D-Gestaltung mit Cinema 4D und Adobe Fresco Im vierten Modul kommt die dritte Dimension hinzu. Cinema 4D und ergänzende Adobe-Werkzeuge erweitern das Motion-Design-Repertoire um räumliche Gestaltung und traditionelle Zeichentechniken im digitalen Raum.
- Grundlagen der 3D-Modellierung sowie Erstellung und Bearbeitung von 3D-Objekten in Cinema 4D
- Arbeiten mit Texturen, Materialien und Beleuchtungstechniken in 3D-Szenen
- Rendering und Export von 3D-Szenen, Integration von 3D-Designs in andere Adobe-Produkte
- Arbeiten mit Vektor- und Rasterpinseln sowie benutzerdefinierten Pinseln in Adobe Fresco
- Kombination von Vektor- und Rasterelementen, Nutzung von Ebenen, Masken und Mischmodi
- Übertragung traditioneller Skizzen in die digitale Gestaltung mit Fresco
Modul 5 – Kreativitätsmethodik im gestalterischen Prozess Ergänzend zu den Softwaremodulen widmet sich ein eigener Themenblock der Frage, wie kreative Ideen überhaupt entstehen. Dieses Modul unterscheidet die Weiterbildung von einer reinen Software-Schulung, da es die Denkprozesse hinter der Gestaltung in den Mittelpunkt rückt.
- Methoden zur Stärkung von Kreativität und Inspiration
- Techniken zum Umsetzen, Kombinieren, Umkehren und Ersetzen von Gestaltungsideen
- Denkmethoden für die Arbeit in der Gruppe und im Alleingang
- Phasen des kreativen Prozesses erkennen und gezielt steuern
- Anwendung und praktische Umsetzung verschiedener Kreativitätsmethoden im eigenen Projekt
Die fünf Module sind so aufeinander aufgebaut, dass am Ende der Weiterbildung ein eigenständiges Motion-Design-Projekt entstehen kann, das grafische Elemente, Animation, Videoschnitt, interaktive Oberflächen und dreidimensionale Gestaltung miteinander verbindet. Diese Bandbreite spiegelt wider, wie vielseitig das Berufsbild in der Praxis tatsächlich ist.
Lernziele:
- Vektorgrafiken mit freien Pfaden und geometrischen Formen in Adobe Illustrator erstellen
- Farbverläufe, Pathfinder-Funktionen, Ebenenhierarchien und Effekte in Illustrator gezielt einsetzen
- Bilder in Adobe Photoshop mit Ebenen, Farbkorrekturen und Auswahlwerkzeugen professionell bearbeiten
- Filter und Effekte zur Bildoptimierung anwenden und die Photoshop-Oberfläche effizient nutzen
- Animationen mit Keyframes in Adobe After Effects erstellen und Effekte sowie Presets kombinieren
- Kompositionen, Masken, Transparenzen und Titelgrafiken in After Effects gestalten
- Videomaterial in Premiere Pro schneiden, trimmen und für unterschiedliche Ausgabeformate rendern
- Nutzerzentrierte UX/UI-Konzepte entwickeln und in Figma mit Prototyping und Mikrointeraktionen umsetzen
- Designsysteme und responsive Layouts in Figma aufbauen
- Dreidimensionale Objekte in Cinema 4D modellieren, texturieren, beleuchten und rendern
- 3D-Designs in andere Adobe-Anwendungen integrieren und für interaktive Inhalte nutzen
- Kreativitätstechniken und Methoden des kreativen Prozesses gezielt zur Ideenfindung einsetzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit im Motion Design in der Film-, Werbe- oder Medienbranche anstreben oder ihre bestehenden Fachkenntnisse in diesem Bereich vertiefen möchten.
- Kreative Quereinsteigende mit Interesse an Bewegtbild, Grafik und Animation
- Personen mit ersten Adobe-Grundkenntnissen, die diese zu einem vollständigen Motion-Design-Profil ausbauen möchten
- Mediengestalterinnen und Mediengestalter, die ihr Portfolio um 3D- und UX/UI-Kompetenzen erweitern wollen
- Angehende Video-Editorinnen und Video-Editoren mit Interesse an Animation und interaktiven Formaten
- Personen, die in Agenturen, Produktionsfirmen oder Medienunternehmen im Bereich Bewegtbild arbeiten möchten
Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium, ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich. Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sind erforderlich, damit fachliche Inhalte und Arbeitsanweisungen sicher verstanden werden können. Da der Kurs auf bereits vorhandenem Basiswissen aufbaut, werden grundlegende Kenntnisse der Adobe Creative Cloud vorausgesetzt.
Ablauf & Abschluss
Der Unterricht ist praxisorientiert an den jeweiligen Programmen ausgerichtet: Jedes Softwaremodul wird direkt am Rechner erarbeitet, sodass eigene Grafiken, Animationen und 3D-Szenen von Beginn an entstehen. Die Kreativitätsmethodik wird ergänzend in Übungsform vermittelt, in der die Teilnehmenden eigene Ideenfindungsprozesse durchlaufen und einordnen. Durch die Abfolge der Module – von der Einzelgrafik über Animation und Videoschnitt bis zu UX/UI und 3D – bauen spätere Übungen jeweils auf den zuvor erlernten Werkzeugen auf.
Die Weiterbildung deckt fünf inhaltlich aufeinander aufbauende Themenblöcke ab, die von der Grafikgestaltung über Animation und Videoschnitt bis zu UX/UI-Design, 3D-Modellierung und Kreativitätsmethodik reichen. Der konkrete zeitliche Umfang richtet sich nach dem jeweiligen Anbieter und Kursformat.
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Bescheinigung beziehungsweise Teilnahmebestätigung ab, die die Berufsbezeichnung Motion Designer bzw. Motion Designerin ausweist. Es handelt sich nicht um eine herstellerseitige Adobe-Zertifizierung, sondern um eine Bestätigung des Kursanbieters über die erfolgreiche Teilnahme.
Nutzen & Perspektiven
Der Kurs deckt eine ungewöhnlich breite Werkzeugpalette ab, die in der Praxis selten in einer einzigen Weiterbildung zusammenkommt: Vektor- und Rastergrafik, Animation, Videoschnitt, UX/UI-Design und dreidimensionale Gestaltung. Wer alle fünf Bereiche beherrscht, kann Bewegtbild-Projekte von der ersten Skizze bis zum fertigen, interaktiven Ergebnis eigenständig durchführen, statt nur einzelne Produktionsschritte zu übernehmen. Für den Berufsalltag bedeutet das eine deutlich größere Einsatzbreite: Motion Designerinnen und Designer mit diesem Profil können sowohl klassische Werbespots und Erklärvideos gestalten als auch interaktive Oberflächen mitentwickeln oder dreidimensionale Elemente in Kampagnen integrieren. Das macht das Profil für Agenturen, Produktionsfirmen und Medienunternehmen attraktiv, die zunehmend Fachkräfte suchen, die mehrere Gestaltungsdisziplinen verbinden können, statt für jede Teilaufgabe eine andere Person zu benötigen. Der ergänzende Fokus auf Kreativitätsmethodik unterscheidet die Weiterbildung zusätzlich von einer reinen Software-Schulung. Wer versteht, wie kreative Prozesse ablaufen und wie sich Ideen systematisch entwickeln, umkehren oder neu kombinieren lassen, bringt nicht nur technisches Können, sondern auch gestalterische Eigenständigkeit mit – eine Eigenschaft, die in kreativen Berufen langfristig den Unterschied zwischen reiner Umsetzung und eigenständiger künstlerischer Handschrift ausmacht.
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Arbeitsmarkt-Report
Digitale Mediengestaltung, UX/UI, Social-Media-Content und Webdesign bleiben gefragt — aber AI-Tools verändern die Arbeit grundlegend. Wer Adobe/Figma mit AI-Workflows (Midjourney, ChatGPT, Runway) kombiniert, sichert sich überdurchschnittliche Position.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Design (grundständig)16.692 Stellen
- Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Digitalmedien197 Stellen
- Medienwissenschaft (grundständig)90 Stellen
- Medienproduktion (grundständig)72 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich bereits Erfahrung mit Adobe-Programmen, um teilzunehmen?
Ja, grundlegende Kenntnisse der Adobe Creative Cloud werden vorausgesetzt. Darauf aufbauend vertieft der Kurs die Anwendung in Illustrator, Photoshop, After Effects und Premiere Pro und erweitert das Profil um Figma und Cinema 4D.
Deckt der Kurs auch 3D-Design und UX/UI ab, oder nur klassisches Motion Design?
Der Kurs geht über klassische Animation hinaus und umfasst ein eigenes Modul zu UX/UI-Design mit Figma sowie ein Modul zur 3D-Modellierung mit Cinema 4D, ergänzt um Adobe Fresco für traditionelle Zeichentechniken im digitalen Raum.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende der Weiterbildung?
Sie erhalten eine trägerinterne Bescheinigung beziehungsweise Teilnahmebestätigung mit der Berufsbezeichnung Motion Designer bzw. Motion Designerin. Es handelt sich nicht um eine offizielle Adobe-Zertifizierungsprüfung.
Warum ist ein Modul zu Kreativitätsmethodik Teil der Weiterbildung?
Neben der Softwarebedienung vermittelt der Kurs auch Methoden zur Ideenfindung und zum kreativen Arbeiten in Gruppen oder allein. Das unterscheidet ihn von einer reinen Werkzeugschulung und stärkt die gestalterische Eigenständigkeit.
Für welche Branchen qualifiziert die Weiterbildung?
Die Weiterbildung richtet sich an Tätigkeiten in der Film-, Werbe- und Medienbranche, etwa in Agenturen, Produktionsfirmen oder Medienunternehmen, die Bewegtbild-, UX/UI- und 3D-Kompetenzen kombinieren möchten.