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Python für skalierbare Softwareentwicklung – Kurs

Softwarelösungen entwerfen, die mitwachsen können: objektorientierte Architekturprinzipien, erweiterbare Code-Basen und performante SQL-Abfragen für datenintensive, skalierbare Python-Anwendungen.

Auf einen Blick

DauerModularØ am Markt
FormatOnline & Präsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Python Programmierung: Ansätze für skalierbare Softwareentwicklung stellt eine Frage in den Mittelpunkt, die viele Einführungskurse offenlassen: Was passiert, wenn eine Anwendung wächst – mehr Daten, mehr Funktionen, mehr Anforderungen? Objektorientierte Programmierung ist dabei entscheidend für die Entwicklung skalierbarer und modularer Softwarelösungen. Teilnehmende lernen, wie sie Klassen, Objekte und Vererbung einsetzen, um wiederverwendbare und strukturierte Code-Basen zu schaffen, die sich leicht erweitern lassen, statt bei jeder neuen Anforderung von vorn beginnen zu müssen. Ergänzend lernen sie, relationale Datenbanken zu nutzen und Abfragen so zu optimieren, dass sie auch bei wachsenden Datenmengen performant bleiben. Der Kurs eignet sich besonders für Personen, die bereits erste Berührungspunkte mit Python oder einer anderen Programmiersprache mitbringen und ihre Grundlagen systematisch in Richtung tragfähiger Softwarearchitektur ausbauen möchten.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 12.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

1

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

5

an 14 erfassten Orten

Regionen

8 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat, teils mit interner Abschlussprüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning88 %
  • Virtuelles Klassenzimmer13 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit92 %
  • Teilzeit8 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate14×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €24×

Häufige Kursorte

  • Berlin
  • Dortmund
  • Hamburg
  • Leipzig
  • Dresden
  • Düsseldorf

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Hamburg
  • Sachsen
  • Berlin

Nächste erfasste Starttermine

  • 14.09.2026 · Online / noch ohne OrtsangabeVirtuelles Klassenzimmer · Vollzeit
  • 14.09.2026 · Online / noch ohne OrtsangabeVirtuelles Klassenzimmer · Teilzeit
  • 14.09.2026 · DresdenHybrid Learning · Vollzeit
  • 14.09.2026 · BerlinHybrid Learning · Vollzeit
  • 14.09.2026 · BerlinHybrid Learning · Teilzeit

Vermittelte Kompetenzen

  • Python
  • Objektorientierte Programmierung
  • Softwarearchitektur
  • SQL
  • Abfrageoptimierung
  • Skalierbare Codebasen

Zugeordnete Zielberufe

  • Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen/12 Mon.
  • Technomathematik (grundständig)11 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 18 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Themenblock führt in die objektorientierten Grundlagen ein, die für skalierbare Architekturen entscheidend sind. Teilnehmende lernen, warum sich Klassen und Objekte besser für wachsende Projekte eignen als lose Sammlungen von Funktionen.

  • Objektorientierte Programmierung als Grundlage skalierbarer Softwarelösungen
  • Einsatz von Klassen, Objekten und Vererbung für strukturierten Code
  • Unterschied zwischen kurzfristig funktionierendem und langfristig tragfähigem Code
  • Grundprinzipien wiederverwendbarer Code-Strukturen
  • Erste Bewertung eines Beispielprojekts hinsichtlich seiner Erweiterbarkeit

Der zweite Block vertieft den Weg vom einzelnen Baustein zu einer tatsächlich erweiterbaren Codebasis. Im Mittelpunkt steht, wie sich neue Anforderungen ergänzen lassen, ohne bestehenden Code grundlegend umzubauen.

  • Schaffung wiederverwendbarer und strukturierter Code-Basen
  • Vererbungshierarchien für verwandte, aber unterschiedliche Anforderungen
  • Vermeidung typischer Fallstricke bei wachsenden Klassenstrukturen
  • Erkennen von Engpässen, die spätere Erweiterungen erschweren
  • Umbau bestehenden Codes zur besseren Erweiterbarkeit

Der dritte Block widmet sich fortgeschrittenen Python-Techniken und deren Einfluss auf die Performance einer wachsenden Anwendung. Teilnehmende lernen, grundlegende und fortgeschrittene Techniken gezielt für performante Lösungen einzusetzen.

  • Grundlegende und fortgeschrittene Python-Techniken im Vergleich
  • Auswirkungen von Designentscheidungen auf die Performance
  • Umgang mit wachsenden Datenmengen innerhalb der Anwendung
  • Abwägung zwischen Einfachheit und Erweiterbarkeit im Code-Entwurf
  • Dokumentation von Architekturentscheidungen für spätere Nachvollziehbarkeit

Der vierte Block überträgt die Skalierbarkeitsperspektive auf relationale Datenbanken. Teilnehmende lernen, wie sich Abfragen auch dann noch performant halten lassen, wenn die zugrunde liegenden Datenmengen deutlich wachsen.

  • Nutzung relationaler Datenbanken für datenintensive Anwendungen
  • Optimierung von SQL-Abfragen für größere Datenmengen
  • Zusammenspiel von Softwarearchitektur und Datenbankzugriff
  • Vermeidung ineffizienter Abfragemuster bei wachsenden Tabellen
  • Einordnung, wann eine Datenstruktur überarbeitet werden sollte

Im praxisorientierten Teil arbeiten die Teilnehmenden an einem Beispielprojekt, das im Kursverlauf gezielt wächst, um Skalierbarkeitsentscheidungen unmittelbar zu erproben.

  • Entwurf einer ersten Klassenstruktur für ein kleines Beispielprojekt
  • Erweiterung des Projekts um eine neue, verwandte Anforderung
  • Refactoring einer bestehenden Klasse zur besseren Wiederverwendbarkeit
  • Aufbau einer Vererbungshierarchie für mehrere verwandte Varianten
  • Formulierung und Optimierung einer SQL-Abfrage für wachsende Datenmengen
  • Identifikation eines Engpasses in einem vorgegebenen Beispielcode
  • Umbau des Beispielcodes zur Beseitigung des erkannten Engpasses
  • Erweiterung des Datenbankzugriffs um eine performantere Abfragevariante
  • Dokumentation der getroffenen Architekturentscheidungen
  • Vergleich zweier unterschiedlicher Lösungsansätze für dieselbe Anforderung
  • Präsentation der eigenen Architekturentscheidungen vor der Gruppe
  • Abschließende Erweiterung des Projekts um eine letzte, selbst gewählte Funktion

Der Kurs behandelt Skalierbarkeit dabei nicht als abstraktes Konzept, sondern als durchgehende Denkweise, die von der ersten Klasse bis zur letzten SQL-Abfrage mitgedacht wird. Damit eignet sich der Kurs für alle, die nicht nur einzelne Programmieraufgaben lösen, sondern verstehen möchten, wie sich Software so entwerfen lässt, dass sie auch bei wachsenden Anforderungen tragfähig bleibt.

Lernziele:

Nach Abschluss dieses Kurses verfügen die Teilnehmenden über folgende Kompetenzen.

  • die Bedeutung objektorientierter Prinzipien für skalierbare Softwarelösungen einordnen
  • Klassen, Objekte und Vererbung gezielt einsetzen, um erweiterbare Code-Basen zu schaffen
  • wiederverwendbare Strukturen entwerfen, die sich leicht um neue Funktionen ergänzen lassen
  • grundlegende und fortgeschrittene Python-Techniken für performante Lösungen anwenden
  • Engpässe in eigenem Code erkennen, die die Erweiterbarkeit einschränken
  • Design-Entscheidungen an ihrer langfristigen Wartbarkeit ausrichten
  • relationale Datenbanken für datenintensive, wachsende Anwendungen nutzen
  • SQL-Abfragen gezielt für Performance bei größeren Datenmengen optimieren
  • den Zusammenhang zwischen Softwarearchitektur und Datenbankzugriff einordnen
  • bestehenden Code so umbauen, dass er flexibler auf neue Anforderungen reagiert
  • eine modulare Codebasis für ein wachsendes Beispielprojekt entwerfen
  • eigene Architekturentscheidungen begründen und nachvollziehbar dokumentieren

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Personen mit ersten Berührungspunkten sowie an Quereinsteigende und Fachkräfte, die Kompetenzen in Datenanalyse, Softwareentwicklung, Automatisierung, IT oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Er eignet sich für Personen, die Python-Anwendungen und datenbezogene Aufgaben bereits kennen und ihre Grundlagen nun systematisch in Richtung tragfähiger Architektur ausbauen möchten.

  • Personen mit ersten Python-Kenntnissen, die diese architektonisch vertiefen möchten
  • Quereinsteigende mit Interesse an langfristig tragfähiger Softwareentwicklung
  • Fachkräfte, die wachsende Anwendungen oder Datenmengen betreuen
  • Personen, die vorhandene Grundlagen systematisch ausbauen möchten
Voraussetzungen:

Formale Abschlüsse sind nicht erforderlich. Erste Erfahrungen mit Python oder einer anderen Programmiersprache sind hilfreich, damit die praktischen Übungen leichter fallen. Der Kurs eignet sich auch für Teilnehmende, die vorhandene Grundlagen systematisch in Richtung skalierbarer Softwarearchitektur ausbauen möchten.

Ablauf & Abschluss

Jedes Architekturprinzip wird zunächst an einem kleinen Beispiel eingeführt und anschließend am durchgehend wachsenden Beispielprojekt angewendet, sodass Teilnehmende die Auswirkungen einer Designentscheidung unmittelbar am eigenen Code erleben. Der Kurs legt durchgehend Wert darauf, unterschiedliche Lösungsansätze zu vergleichen und zu begründen, statt nur eine einzige richtige Lösung vorzugeben.

Der Kurs gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke von den objektorientierten Grundlagen bis zur Datenbankoptimierung und lässt sich in Vollzeit oder Teilzeit absolvieren. Der zeitliche Umfang richtet sich nach der gewählten Lernvariante und dem individuellen Lerntempo bei der Bearbeitung des wachsenden Beispielprojekts.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in skalierbarer objektorientierter Programmierung und optimierten Datenbankabfragen dokumentiert. Je nach Durchführung ist der Abschluss mit einer internen Prüfung verbunden. Eine externe, herstellerseitige Zertifizierungsprüfung ist mit dem Kurs nicht verbunden.

Nutzen & Perspektiven

Wer diesen Kurs abschließt, kann Software nicht nur für den aktuellen Bedarf schreiben, sondern von Beginn an so entwerfen, dass sie mit steigenden Anforderungen mitwachsen kann. Diese Weitsicht zeigt sich selten bei Personen, die bislang nur einzelne, isolierte Programmieraufgaben gelöst haben, ohne deren langfristige Folgen mitzudenken. Skalierbare, wartbare Codebasen und performante Datenbankabfragen sind in praktisch jeder wachsenden Organisation gefragt, in der Software nicht nur einmalig entsteht, sondern über Jahre weiterentwickelt wird. Wer Architekturentscheidungen begründen und dokumentieren kann, wird in Entwicklerteams schnell zu einer verlässlichen Ansprechperson für langfristig tragfähige Lösungen. Langfristig bildet der Kurs eine Grundlage für eine Vertiefung in Richtung Softwarearchitektur, Backend-Entwicklung oder technische Projektleitung, bei denen die Fähigkeit, wachsende Systeme zu entwerfen, zu den zentralen Anforderungen zählt.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Mathematik (grundständig)
    1.984 Stellen
  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • Informationsmanagement (grundständig)
    84 Stellen
  • Technomathematik (grundständig)
    11 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was bedeutet "skalierbare Softwareentwicklung" in diesem Kurs konkret?

Es geht darum, Code so zu entwerfen, dass er auch bei wachsenden Anforderungen, mehr Daten oder mehr Funktionen tragfähig bleibt, statt bei jeder Änderung neu geschrieben werden zu müssen.

Brauche ich bereits Programmiererfahrung?

Erste Erfahrungen mit Python oder einer anderen Programmiersprache sind hilfreich, ein formaler Abschluss ist aber nicht erforderlich. Der Kurs eignet sich auch, um vorhandene Grundlagen systematisch zu vertiefen.

Werden auch Datenbanken behandelt?

Ja, ein eigener Themenblock zeigt, wie relationale Datenbanken und optimierte SQL-Abfragen auch bei wachsenden Datenmengen performant bleiben.

Arbeite ich im Kurs an einem durchgehenden Projekt?

Ja, ein Beispielprojekt wächst über den gesamten Kurs hinweg, sodass sich Architekturentscheidungen und deren Auswirkungen unmittelbar am eigenen Code erproben lassen.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in skalierbarer objektorientierter Programmierung und Datenbankoptimierung dokumentiert.