Data Science & KI
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TensorFlow Datengenerierung + SQL-Datenbanken – Kurs

TensorFlow gezielt zur Generierung von Trainings- und Testdaten einsetzen – kombiniert mit einer Zusatzqualifikation in relationalen Datenbanksystemen und SQL.

Auf einen Blick

DauerJe nach Anbieter und gØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Machine-Learning-Modelle sind nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert werden – und echte, ausreichend vielfältige Trainingsdaten sind in der Praxis oft knapp. Dieser Kurs zeigt, wie sich TensorFlow gezielt zur Generierung zusätzlicher Trainings- und Testdaten einsetzen lässt, etwa durch Datenaugmentierung und generative Modellansätze. Ergänzt wird dieser Schwerpunkt durch eine Zusatzqualifikation in relationalen Datenbanksystemen und SQL, denn generierte wie reale Daten müssen am Ende strukturiert gespeichert, abgefragt und für Trainingsläufe bereitgestellt werden.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 12.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.

Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

22

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 13 erfassten Orten

Regionen

8 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat bzw. Teilnahmebescheinigung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate15×

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €15×

Häufige Kursorte

  • Detmold
  • Friedberg (Hessen)
  • Chemnitz
  • München
  • Hannover
  • Berlin

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Bayern
  • Niedersachsen
  • Berlin

Vermittelte Kompetenzen

  • TensorFlow
  • Keras
  • Datenaugmentierung
  • Generative Modelle
  • SQL
  • Relationale Datenbanken
  • Datenpipelines
  • Machine Learning

Zugeordnete Zielberufe

  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • EDV-Fachkraft268 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)64 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 22 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Block 1 — Grundlagen von TensorFlow und neuronalen Netzen Bevor Daten generiert werden können, braucht es ein solides Verständnis der TensorFlow-Grundlagen und der neuronalen Netze, mit denen später auch generative Modelle aufgebaut werden.

  • Tensoren, Operationen und den grundlegenden Aufbau von TensorFlow kennenlernen
  • Die Keras-API zum Aufbau neuronaler Netze einsetzen
  • Schichten, Aktivierungsfunktionen und Optimierungsverfahren anwenden
  • Modelle trainieren, validieren und anhand geeigneter Metriken bewerten
  • Über- und Unteranpassung von Modellen erkennen und Gegenstrategien einsetzen
  • Trainierte Modelle speichern und für weitere Verarbeitungsschritte bereitstellen

Block 2 — Datengenerierung mit TensorFlow Im Zentrum dieses Blocks steht die gezielte Erzeugung zusätzlicher Daten, wenn reale Datensätze zu klein, zu einseitig oder lückenhaft sind.

  • Techniken der Datenaugmentierung für Bild-, Text- oder Tabellendaten einsetzen
  • Grundprinzipien generativer Modelle wie Autoencoder nachvollziehen
  • Einfache generative Architekturen zur Erzeugung neuer Datenpunkte aufbauen
  • Erzeugte Daten mit realen Daten hinsichtlich Verteilung und Plausibilität vergleichen
  • Über- und Unterrepräsentation bestimmter Datenklassen gezielt ausgleichen
  • Grenzen und Risiken synthetisch erzeugter Trainingsdaten einschätzen

Block 3 — Zusatzqualifikation Datenbanksysteme: Relationale Grundlagen und SQL Der dritte Block vermittelt die Zusatzqualifikation Datenbanksysteme: das Handwerkszeug, um Daten – ob real oder generiert – strukturiert zu speichern und wieder nutzbar zu machen.

  • Relationale Datenmodelle und das Entity-Relationship-Modell anwenden
  • Tabellen, Primär- und Fremdschlüssel für konsistente Datenstrukturen entwerfen
  • SQL-Abfragen zur gezielten Extraktion und Filterung von Daten formulieren
  • Joins und Aggregationen für komplexere Auswertungen einsetzen
  • Datenintegrität durch Constraints und Normalisierung sicherstellen
  • Datenbankschemata für maschinelles Lernen praxisnah gestalten

Block 4 — Von der Datenbank zur trainierbaren Pipeline Der vierte Block führt beide Bausteine zusammen: Wie gelangen Daten aus einer SQL-Datenbank in ein TensorFlow-Training – inklusive der dort generierten Zusatzdaten?

  • Daten aus relationalen Datenbanken für TensorFlow-Trainingsläufe extrahieren
  • Reale und generierte Daten in einer gemeinsamen Datenstruktur zusammenführen
  • Datenpipelines von der Datenbankabfrage bis zum Modelltraining aufbauen
  • Versionsstände von Datensätzen und Modellen nachvollziehbar dokumentieren
  • Trainingsdatensätze regelmäßig aktualisieren und um neue generierte Daten ergänzen
  • Performance und Konsistenz der gesamten Pipeline überwachen

Praxisblock — Von der Datenbank zum trainierten Modell

  • Ein relationales Datenbankschema für einen Beispieldatensatz entwerfen
  • SQL-Abfragen zur Extraktion eines Trainingsdatensatzes formulieren
  • Ein einfaches neuronales Netz mit TensorFlow und Keras aufbauen
  • Techniken der Datenaugmentierung auf den Beispieldatensatz anwenden
  • Ein einfaches generatives Modell zur Erzeugung zusätzlicher Datenpunkte aufsetzen
  • Erzeugte Daten mit den Originaldaten visuell und statistisch vergleichen
  • Reale und generierte Daten in der Datenbankstruktur zusammenführen
  • Ein Trainingsmodell mit dem erweiterten Datensatz trainieren
  • Die Modellgüte mit und ohne generierte Zusatzdaten vergleichen
  • Eine Datenpipeline von der Datenbankabfrage bis zum Training dokumentieren
  • Eine kritische Einschätzung zur Qualität der generierten Daten formulieren
  • Das Gesamtvorgehen in einer nachvollziehbaren Projektdokumentation festhalten

Wer diesen Kurs abschließt, kann nicht nur neuronale Netze mit TensorFlow aufbauen, sondern versteht auch, wie sich Datenknappheit gezielt durch Augmentierung und generative Ansätze abmildern lässt – eine Fähigkeit, die in vielen Machine-Learning-Projekten über Erfolg oder Misserfolg mitentscheidet. Ergänzt um die Zusatzqualifikation in relationalen Datenbanksystemen entsteht ein Kompetenzprofil, das den gesamten Weg von der strukturierten Datenhaltung bis zum trainierten Modell abdeckt. Diese Verbindung ist in der Praxis selten in einem einzigen Kurs zu finden: Datenbankwissen und Machine-Learning-Wissen werden meist getrennt unterrichtet, obwohl beide Bereiche in realen Projekten eng ineinandergreifen – schließlich stammen die Trainingsdaten für die meisten Modelle am Ende aus einer Datenbank.

Lernziele:

  • Grundlegende Konzepte von TensorFlow und der Keras-API anwenden
  • Neuronale Netze für einfache und mittelkomplexe Aufgaben aufbauen
  • Techniken der Datenaugmentierung zur Erweiterung vorhandener Trainingsdatensätze einsetzen
  • Generative Modellansätze zur Erzeugung zusätzlicher, realistischer Trainingsdaten anwenden
  • Qualität und Aussagekraft generierter Daten kritisch bewerten
  • Relationale Datenbankkonzepte und das Entity-Relationship-Modell anwenden
  • SQL-Abfragen zur Extraktion, Filterung und Aggregation von Daten formulieren
  • Datenbankschemata für strukturierte Trainings- und Testdatensätze entwerfen
  • Reale und generierte Daten in einer gemeinsamen Datenbankstruktur zusammenführen
  • Datenpipelines von der Datenbank bis zum TensorFlow-Training aufbauen
  • Über- und Unterrepräsentation in Datensätzen erkennen und gezielt ausgleichen
  • Grenzen synthetisch erzeugter Daten fachlich einordnen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Personen, die sich in Richtung Machine Learning und Datenbankentwicklung weiterqualifizieren möchten und Interesse an der technischen Seite der Datenaufbereitung mitbringen.

  • Angehende Data Scientists und Machine Learning Engineers
  • Softwareentwickler/innen, die Machine-Learning-Komponenten in Anwendungen integrieren möchten
  • Datenbankentwickler/innen mit Interesse an maschinellem Lernen
  • Fachkräfte, die datenknappe Machine-Learning-Projekte mit generierten Daten unterstützen möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium; ersatzweise genügt mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung. Hinzu kommen Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Grundkenntnisse in Python 3, da sowohl TensorFlow als auch die Datenbankanbindung in Python-Umgebungen geübt werden. Erste Berührungspunkte mit Deep Learning oder Data Science erleichtern den Einstieg, werden im Kurs aber auch von Grund auf vertieft.

Ablauf & Abschluss

Der TensorFlow-Baustein und die Datenbank-Zusatzqualifikation werden so aufeinander bezogen, dass Übungen zunehmend die gesamte Kette von der SQL-Abfrage bis zum Modelltraining abdecken. Praktische Programmierübungen wechseln sich mit kurzen konzeptionellen Einheiten ab, in denen die Funktionsweise generativer Modelle und relationaler Datenbanken nachvollzogen wird.

Der zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Anbieter und der jeweiligen Terminvariante; Details zu Vollzeit- oder Teilzeitformaten sind im Buchungsprozess einsehbar. Da zwei technisch anspruchsvolle Bausteine kombiniert werden, sollte ausreichend Zeit für Programmierübungen eingeplant werden.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung für TensorFlow und die Zusatzqualifikation Datenbanksysteme mit SQL. Eine herstellerseitige Zertifizierungsprüfung ist mit diesem Kurs nicht verbunden.

Nutzen & Perspektiven

Der besondere Wert dieses Kurses liegt in der Verbindung zweier Bereiche, die in der Praxis untrennbar zusammengehören, in der Weiterbildung aber selten gemeinsam unterrichtet werden: die Fähigkeit, mit TensorFlow zusätzliche Trainingsdaten zu erzeugen, und das Handwerkszeug, um Daten strukturiert in einer relationalen Datenbank zu verwalten. Gerade in Projekten mit begrenztem Datenzugang – etwa in spezialisierten Branchen oder bei seltenen Ereignissen – ist die Fähigkeit gefragt, Datenknappheit durch Augmentierung und generative Ansätze gezielt zu adressieren, ohne dabei die Datenqualität aus dem Blick zu verlieren. Wer zusätzlich SQL sicher beherrscht, kann diese Daten auch in bestehende Systeme integrieren, statt isolierte Experimentierumgebungen zu schaffen. Für die eigene berufliche Entwicklung öffnet die Kombination mehrere Richtungen gleichzeitig: Richtung Machine Learning Engineering, Richtung Datenbankentwicklung sowie Richtung Data-Science-Rollen, die beide Bereiche verbinden. Wer sich noch nicht endgültig festlegen möchte, erhält mit diesem Kurs eine belastbare gemeinsame Grundlage für alle drei Richtungen.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • EDV-Fachkraft
    268 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)
    64 Stellen

Unverbindliche Anfrage

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was bedeutet "Datengenerierung" in diesem Kurs konkret?

Gemeint ist der gezielte Einsatz von TensorFlow, um über Datenaugmentierung und generative Modellansätze zusätzliche, realistische Trainings- und Testdaten zu erzeugen, wenn reale Daten knapp oder einseitig verteilt sind.

Brauche ich bereits Erfahrung mit Deep Learning?

Erste Berührungspunkte mit Deep Learning oder Data Science erleichtern den Einstieg, sind aber keine zwingende Voraussetzung. Die TensorFlow-Grundlagen werden im ersten Themenblock aufgebaut.

Wie hängen TensorFlow und die SQL-Zusatzqualifikation zusammen?

Ein eigener Themenblock zeigt, wie sich Daten aus einer relationalen Datenbank extrahieren und mit generierten Zusatzdaten zu einer vollständigen Trainingspipeline für TensorFlow zusammenführen lassen.

Welche Programmierkenntnisse sollte ich mitbringen?

Grundkenntnisse in Python 3 werden vorausgesetzt, da sowohl TensorFlow als auch die Datenbankanbindung in Python-Umgebungen geübt werden.

Für welche Berufsrollen qualifiziert der Kurs?

Für Rollen wie Machine Learning Engineer, Data Scientist, Datenbankentwickler/in und Softwareentwickler/in mit Machine-Learning-Bezug.