Kreativ & Medien
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Videoproduktion mit AR/VR/MR und After Effects – Kurs

Zusatzqualifikation Videoproduktion mit Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality sowie vertiefter After-Effects-Kompetenz für Post-Production und 3D-Design.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs deckt die drei aufeinander aufbauenden Themenblöcke Videoproduktion und Postproduktion, AR/VR/MR-Grundlagen sowie After Effects für Compositing und 3D-Integration vollständig ab und mündet in ein praxisorientiertes Abschlussprojekt. Die konkrete Kursdauer richtet sich nach der jeweiligen… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer Teilnahmebescheinigung für die Zusatzqualifikation Videoproduktion mit Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality sowie After Effects ab. Es handelt sich um einen internen Qualifikationsnachweis des Kursanbieters, kein… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium oder ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich der Video- oder Medienproduktion. Deutschkenntnisse auf mindestens B2-Niveau sind erforderlich. Grundlagenkenntnisse in Adobe… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Moderne Videoproduktion endet längst nicht mehr beim klassischen Schnitt: Wer heute in der Postproduktion arbeitet, trifft zunehmend auf Projekte, die Augmented Reality, Virtual Reality oder Mixed Reality einbinden und in denen 3D-Elemente selbstverständlicher Bestandteil des fertigen Bildes sind. Diese Weiterbildung verbindet solides Videoproduktions-Handwerk mit einer gezielten Zusatzqualifikation in AR/VR/MR-Technologien und vertiefter Arbeit mit Adobe After Effects. Ziel ist es, Teilnehmende in die Lage zu versetzen, Videoprojekte von der Postproduktion bis zur Einbindung dreidimensionaler und immersiver Elemente eigenständig zu realisieren — ein Profil, das klassische Videoeditoren von spezialisierten Post-Production- und 3D-Design-Fachkräften abhebt.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 — Videoproduktion und Postproduktion: Dieser Baustein vermittelt die handwerklichen Grundlagen, auf denen jede weitere Spezialisierung aufbaut. Im Zentrum steht der vollständige Postproduktionsprozess von der Rohschnitt-Sichtung bis zum fertigen Feinschnitt.

  • Schnitttechniken und Erzählstrukturen in der Videopostproduktion
  • Farbkorrektur und Color Grading für konsistente Bildlooks
  • Tonmischung, Vertonung und Synchronisation von Audiospuren
  • Formatanpassung für unterschiedliche Ausgabekanäle (Web, Broadcast, Social Media)
  • Projektorganisation und Dateiverwaltung in professionellen Schnittsystemen
  • Qualitätssicherung und technische Abnahme fertiger Videoprojekte

Modul 2 — Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality: Dieser Baustein führt in die drei zentralen erweiterten Realitätsformen ein und zeigt, wie sie sich konzeptionell und technisch von klassischer Videoproduktion unterscheiden.

  • Grundprinzipien von Augmented Reality und deren Einbindung in Videoinhalte
  • Technische und gestalterische Besonderheiten von Virtual-Reality-Produktionen
  • Mixed-Reality-Konzepte als Verbindung physischer und digitaler Elemente
  • Kamerawinkel, Perspektiven und Bewegungsplanung für immersive Formate
  • Plattformspezifische Anforderungen (Headsets, mobile AR-Anwendungen) berücksichtigen
  • Grenzen und Einsatzmöglichkeiten von AR/VR/MR in realen Postproduktionsprojekten einordnen

Modul 3 — After Effects für Postproduktion und Compositing: Adobe After Effects ist das zentrale Werkzeug für visuelle Effekte, Motion Graphics und die Zusammenführung unterschiedlicher Bildebenen. Dieser Baustein vertieft die Arbeit mit dem Programm gezielt für Postproduktions- und 3D-Anwendungsfälle.

  • Ebenen-, Masken- und Compositing-Workflows in After Effects
  • Keying-Techniken zur Freistellung von Motiven vor bewegtem Hintergrund
  • Tracking- und Stabilisierungsverfahren für bewegte Kameraaufnahmen
  • Motion-Graphics-Animation für Titel, Grafiken und Übergänge
  • Integration von 3D-Elementen und Einbindung externer 3D-Renderings
  • Effizientes Rendering und Export für unterschiedliche Zielformate

Praxis-Block — Anwendungsprojekte in Postproduktion und 3D-Design

  • Vollständigen Feinschnitt eines vorgegebenen Videorohmaterials erstellen
  • Farbkorrektur und Color Grading für eine Szenenfolge konsistent umsetzen
  • Konzept für die Einbindung eines Augmented-Reality-Elements in ein bestehendes Video entwickeln
  • Kurzsequenz mit Mixed-Reality-Bezug konzeptionell planen und storyboarden
  • Compositing-Übung: Freigestelltes Motiv mit neuem Hintergrund in After Effects kombinieren
  • Motion-Tracking für eine bewegte Kameraaufnahme durchführen und Grafikelement einbinden
  • Motion-Graphics-Titelsequenz für ein Videoprojekt animieren
  • Einfaches 3D-Objekt erstellen und in eine bestehende Videoszene integrieren
  • Render-Workflow für ein Projekt mit mehreren Ausgabeformaten planen und umsetzen
  • Technische Spezifikation für ein VR-taugliches Videoformat erarbeiten
  • Qualitätskontrolle eines fertigen Postproduktionsprojekts anhand definierter Kriterien durchführen
  • Abschlussprojekt: kurze Videosequenz mit integriertem 3D- oder AR-Element vollständig produzieren

Die drei Modulblöcke sind so aufeinander abgestimmt, dass klassisches Postproduktions-Handwerk, das konzeptionelle Verständnis für erweiterte Realitätsformen und die technische Umsetzung in After Effects ineinandergreifen. Wer nur schneiden kann, aber keine 3D- oder AR-Elemente einbinden kann, bleibt auf klassische Editing-Aufgaben beschränkt — genau diese Lücke schließt die Zusatzqualifikation gezielt. Am Ende des Kurses steht ein eigenständig produziertes Abschlussprojekt, das Postproduktions-Handwerk mit mindestens einem erweiterten Element aus AR, VR, MR oder 3D-Design verbindet und als konkreter Nachweis der erworbenen Fähigkeiten dient.

Lernziele:

  • Grundprinzipien der Videoproduktion und Postproduktion sicher anwenden
  • Schnitt-, Farbkorrektur- und Vertonungsworkflows für professionelle Videoprojekte umsetzen
  • Augmented-Reality-Elemente konzeptionell verstehen und in Videoprojekte einbinden
  • Virtual-Reality-Inhalte von klassischem Video technisch und gestalterisch abgrenzen
  • Mixed-Reality-Anwendungsfälle für die Postproduktion einordnen und bewerten
  • Motion-Graphics- und Compositing-Techniken in Adobe After Effects professionell einsetzen
  • 3D-Elemente in bestehende Videoprojekte integrieren und mit 2D-Ebenen kombinieren
  • Keying- und Tracking-Verfahren für visuelle Effekte in der Postproduktion anwenden
  • Grundlagen des 3D-Designs für die Erstellung einfacher dreidimensionaler Objekte nutzen
  • Render-Workflows für unterschiedliche Ausgabeformate (Web, Social Media, immersive Formate) planen
  • Projektdateien strukturieren, um komplexe Postproduktionsprojekte mit vielen Ebenen und Effekten zu verwalten
  • Technische Anforderungen unterschiedlicher AR-/VR-/MR-Plattformen bei der Postproduktion berücksichtigen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit in der Filmproduktion, Videobearbeitung oder im Bereich digitaler Medien mit Spezialisierung auf 3D-Design und Postproduktion anstreben oder ihre bestehenden Fachkenntnisse in diesen Bereichen gezielt erweitern möchten.

  • Videoeditoren, die ihre Postproduktions-Kompetenz um AR/VR/MR und 3D-Design erweitern möchten
  • Motion Designer mit Interesse an vertiefter After-Effects-Compositing-Arbeit
  • Berufserfahrene aus Film- und Medienproduktion mit Wunsch nach technischer Spezialisierung
  • Content Creator, die immersive Formate für digitale Medien produzieren möchten
  • Personen mit fundierter Berufserfahrung in kreativen oder technischen Medienberufen
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium oder ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich der Video- oder Medienproduktion. Deutschkenntnisse auf mindestens B2-Niveau sind erforderlich. Grundlagenkenntnisse in Adobe Creative Cloud, insbesondere im Umgang mit Schnitt- oder Compositing-Software, werden vorausgesetzt, da der Kurs auf diesen Basiskenntnissen aufbaut.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die drei Kompetenzfelder Videoproduktion, erweiterte Realitätsformen und After-Effects-Compositing werden praxisnah und projektbasiert vermittelt. Technische Konzepte zu AR, VR und MR werden unmittelbar mit konkreten Umsetzungsübungen in After Effects verknüpft, sodass theoretisches Verständnis direkt in produzierte Videosequenzen überführt wird. Der Aufbau folgt dem realen Postproduktionsprozess — von der Rohschnitt-Bearbeitung bis zur Integration visueller Effekte und dreidimensionaler Elemente.

Der Kurs deckt die drei aufeinander aufbauenden Themenblöcke Videoproduktion und Postproduktion, AR/VR/MR-Grundlagen sowie After Effects für Compositing und 3D-Integration vollständig ab und mündet in ein praxisorientiertes Abschlussprojekt. Die konkrete Kursdauer richtet sich nach der jeweiligen Durchführung; der modulare Aufbau ermöglicht einen strukturierten Kompetenzaufbau über alle drei Bausteine hinweg.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer Teilnahmebescheinigung für die Zusatzqualifikation Videoproduktion mit Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality sowie After Effects ab. Es handelt sich um einen internen Qualifikationsnachweis des Kursanbieters, kein staatlich reguliertes oder herstellerseitig ausgestelltes Examen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Postproduktions-Fachkräfte, die klassisches Videohandwerk mit AR-, VR- und MR-Kompetenz sowie vertiefter 3D-Integration in After Effects verbinden, positionieren sich deutlich breiter als reine Schnitt-Spezialisten. Gerade weil immersive Formate in Marketing, Unterhaltung, Bildung und Produktpräsentation an Bedeutung gewinnen, wächst die Nachfrage nach Fachkräften, die klassische Videoproduktion und erweiterte Realitätsformen aus einer Hand beherrschen. Die Vertiefung in After Effects sorgt zusätzlich dafür, dass Teilnehmende nicht nur konzeptionell verstehen, wie AR-, VR- oder 3D-Elemente in Videoprojekte eingebunden werden, sondern dies auch technisch selbstständig umsetzen können — von Keying und Tracking bis zur Integration dreidimensionaler Objekte in bewegte Bildwelten. Wer nach dieser Zusatzqualifikation ein Videoprojekt eigenständig von der Postproduktion bis zur Einbindung immersiver oder dreidimensionaler Elemente realisieren kann, erweitert das eigene berufliche Einsatzfeld erheblich — von klassischen Video- und Filmproduktionen bis zu Projekten im Bereich digitaler und immersiver Medien.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Film- und Videoredakteur/in
  • Motion Designer/in
  • Post-Producer/in
  • AR/VR Content Creator
  • Videoproduzent/in
  • 3D-Designer/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet diesen Kurs von einem klassischen Videoschnitt-Kurs?

Neben klassischem Postproduktions-Handwerk wie Schnitt, Farbkorrektur und Vertonung vermittelt der Kurs gezielt Kompetenzen in Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality sowie vertiefte Compositing- und 3D-Integrationsarbeit in Adobe After Effects.

Brauche ich bereits Erfahrung mit Adobe After Effects?

Grundlagenkenntnisse in Adobe Creative Cloud, insbesondere im Umgang mit Schnitt- oder Compositing-Software, werden vorausgesetzt. Der Kurs baut darauf auf und vertieft die After-Effects-Arbeit gezielt für Postproduktion und 3D-Integration.

Werden auch 3D-Kenntnisse vermittelt?

Ja. Der Kurs behandelt die Integration von 3D-Elementen in Videoprojekte, einschließlich der Kombination von 3D-Objekten mit 2D-Ebenen und der Einbindung externer 3D-Renderings in After Effects.

Für wen eignet sich diese Zusatzqualifikation besonders?

Sie richtet sich an Personen mit Berufserfahrung in Film-, Video- oder Medienproduktion, die ihre Postproduktions-Kompetenz gezielt um erweiterte Realitätsformen und 3D-Design ausbauen möchten.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende des Kurses?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine Teilnahmebescheinigung für die Zusatzqualifikation Videoproduktion mit Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality sowie After Effects.