Workflow-Steuerung mit Azure Data Factory – Zertifizierung
Vermittelt Workflow-Steuerung und Pipeline-Orchestrierung in Datenplattformen mit Azure Data Factory – von der Anbindung über Transformation bis zur nachvollziehbaren Datenbewegung.
Auf einen Blick
Überblick
Datenplattformen laufen selten von allein: Erst eine strukturierte Workflow-Steuerung sorgt dafür, dass Daten zuverlässig aus unterschiedlichen Quellen übernommen, transformiert und an ihr Ziel gebracht werden. Diese Weiterbildung für Plattformentwickler:innen vermittelt die konzeptionellen Grundlagen der Workflow-Steuerung und zeigt, wie sich Pipelines in Azure Data Factory aufbauen, wiederverwendbar gestalten und nachvollziehbar überwachen lassen.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
zu diesem Kurs erfasst
32
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 15 erfassten Orten
8 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinterne Abschlussprüfung mit Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning95 %
- Virtuelles Klassenzimmer5 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr20×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €20×
Häufige Kursorte
- Dortmund2×
- Leipzig2×
- Hannover2×
- Duisburg2×
- Frankfurt am Main2×
- Kleve1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen8×
- Niedersachsen3×
- Hessen3×
- Sachsen2×
- Baden-Württemberg1×
- Berlin1×
Vermittelte Kompetenzen
- Azure Data Factory
- Pipeline-Orchestrierung
- Datenintegration
- Workflow-Steuerung
- ETL/ELT-Prozesse
- Cloud-Datenplattformen
Zugeordnete Zielberufe
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Ökonom/Ökonomin156 Stellen/12 Mon.
- Data-Warehouse-Analyst/Data-Warehouse-Analystin155 Stellen/12 Mon.
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
- Umweltinformatik (weiterführend)7 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 32 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Der erste Themenblock vermittelt das konzeptionelle Fundament für die Steuerung technischer Abläufe in modernen Datenplattformen, bevor im weiteren Verlauf der konkrete Werkzeugeinsatz mit Azure Data Factory folgt.
- Koordination technischer Abläufe über strukturierte Workflow-Logik
- Einordnung von Abhängigkeiten zwischen einzelnen Prozessschritten
- Steuerung der Ausführung von Workflows in Plattformprozessen
- Überwachung laufender Prozesse in Datenplattformen
- Unterstützung verlässlicher Orchestrierung im Datenumfeld
- Einordnung von Fehler- und Ausnahmesituationen im Workflow-Ablauf
Der zweite Themenblock führt in den praktischen Aufbau von Pipelines mit Azure Data Factory ein und zeigt, wie Datenquellen technisch angebunden werden.
- Aufbau und Steuerung von Pipelines für die Anbindung von Datenquellen
- Übernahme von Daten aus unterschiedlichen Quellsystemen
- Orchestrierung mehrerer Datenbewegungsschritte innerhalb einer Pipeline
- Strukturierung von Pipelines nach Ausführungsreihenfolge und Abhängigkeiten
- Parametrisierung von Pipelines für unterschiedliche Einsatzszenarien
- Einordnung von Azure Data Factory als aktuellen Cloud-Dienst für Datenintegration
Der dritte Themenblock vertieft, wie sich Lade- und Transformationsschritte in Azure Data Factory so gestalten lassen, dass sie in unterschiedlichen Pipelines wiederverwendet werden können.
- Koordination von Ladeschritten innerhalb einer Pipeline
- Koordination von Transformationsschritten innerhalb einer Pipeline
- Aufbau wiederverwendbarer Prozessbausteine
- Reduzierung von Redundanz durch modulare Pipeline-Gestaltung
- Anpassung wiederverwendbarer Prozesse an neue Anwendungsfälle
- Strukturierung von Prozessen für eine bessere Wartbarkeit
Der vierte Themenblock stellt die Nachvollziehbarkeit von Datenbewegungen in den Mittelpunkt, die für den verlässlichen Betrieb einer Datenplattform entscheidend ist.
- Unterstützung nachvollziehbarer Datenbewegung zwischen Quellsystemen und Zielsystemen
- Dokumentation von Datenflüssen innerhalb einer Pipeline
- Überwachung des Status einzelner Pipeline-Ausführungen
- Einordnung von Auswertungsmöglichkeiten zu abgeschlossenen und fehlgeschlagenen Läufen
- Sicherstellung der Nachvollziehbarkeit bei Änderungen an bestehenden Pipelines
- Einbindung der Datenbewegung in den Gesamtkontext der Plattformentwicklung
Der praktische Teil orientiert sich an typischen Aufgaben aus der Rolle Plattformentwickler:in und überträgt die vier Themenblöcke auf realitätsnahe Entwicklungs-, Integrations- und Plattformszenarien.
- Aufbau einer eigenen Pipeline zur Anbindung eines Beispiel-Datenquellsystems
- Konfiguration eines Übernahmeschritts für Daten aus einer Quelle in ein Zielsystem
- Orchestrierung mehrerer aufeinanderfolgender Lade- und Transformationsschritte
- Parametrisierung einer Pipeline für den Einsatz in mehreren Szenarien
- Aufbau eines wiederverwendbaren Prozessbausteins für wiederkehrende Ladeschritte
- Einordnung von Abhängigkeiten zwischen mehreren Pipeline-Aktivitäten
- Überwachung einer laufenden Pipeline-Ausführung und Auswertung des Ergebnisses
- Analyse eines fehlgeschlagenen Pipeline-Laufs und Ableitung von Korrekturen
- Dokumentation eines Datenflusses von der Quelle bis zum Zielsystem
- Anpassung einer bestehenden Pipeline an ein verändertes Anwendungsszenario
- Umsetzung eines realitätsnahen Szenarios aus der Rolle Plattformentwickler:in
- Übertragung der Pipeline-Struktur auf eine Integrationsumgebung mit mehreren Zielsystemen
Die vier Themenblöcke führen von der konzeptionellen Workflow-Steuerung über den praktischen Pipeline-Aufbau bis zur nachvollziehbaren Dokumentation von Datenbewegungen. Dieser Aufbau spiegelt den Arbeitsalltag einer Plattformentwickler:in wider, in dem Orchestrierungslogik, technische Umsetzung in Azure Data Factory und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse eng zusammenhängen. Am Ende der Weiterbildung stehen Teilnehmende, die eigenständig Pipelines in Azure Data Factory aufbauen, Lade- und Transformationsschritte wiederverwendbar gestalten und die entstehende Datenbewegung zwischen Quell- und Zielsystemen nachvollziehbar dokumentieren und überwachen können.
Lernziele:
- Technische Abläufe in Datenplattformen über strukturierte Workflow-Logik koordinieren
- Abhängigkeiten zwischen einzelnen Prozessschritten in Plattformprozessen einordnen
- Ausführung und Überwachung von Workflows in Datenplattformen nachvollziehen
- Verlässliche Orchestrierung im Datenumfeld sicherstellen
- Pipelines in Azure Data Factory für die Anbindung unterschiedlicher Datenquellen aufbauen
- Übernahme von Daten über Azure Data Factory steuern
- Orchestrierung von Daten mittels Azure Data Factory umsetzen
- Lade- und Transformationsschritte über wiederverwendbare Prozesse koordinieren
- Pipelines modular und wiederverwendbar gestalten
- Nachvollziehbare Datenbewegung zwischen Quellen und Zielen sicherstellen
- Typische Arbeitsschritte einer Plattformentwickler:in in realitätsnahen Szenarien umsetzen
- Azure Data Factory in Entwicklungs-, Integrations- und Plattformumgebungen anwenden
Zielgruppe & Voraussetzungen
Da sich die Weiterbildung laut Titel gezielt an Plattformentwickler:innen richtet, stehen Personen im Mittelpunkt, die Datenplattformen technisch mitgestalten und Workflow-Steuerung als Teil ihrer Entwicklungsarbeit verstehen.
- Plattformentwickler:innen, die Azure Data Factory in ihren Arbeitsalltag integrieren möchten
- Data Engineers mit Interesse an Pipeline-Orchestrierung in der Cloud
- IT-Fachkräfte, die von klassischer Systemintegration in Richtung Cloud-Datenplattformen wechseln möchten
- Personen in Entwicklungs- und Integrationsteams, die für Datenbewegung zwischen Systemen verantwortlich sind
- Technisch versierte Quereinsteiger:innen mit Interesse an Cloud-basierter Workflow-Steuerung
Für die Teilnahme wird eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt. Ein sicherer Umgang mit dem Computer wird ebenso erwartet wie eine grundlegende technische Affinität für Cloud-Umgebungen. Englischkenntnisse sind von Vorteil, da viele Oberflächen und Dokumentationen rund um Azure Data Factory englischsprachig sind. Spezifische Vorkenntnisse in Azure Data Factory selbst werden nicht vorausgesetzt, da die Weiterbildung mit den Grundlagen der Workflow-Steuerung beginnt.
Ablauf & Abschluss
Die Weiterbildung wird überwiegend im Combined-Learning-Format angeboten, teils auch als virtuelles Klassenzimmer, und findet meist in Vollzeit statt, wobei auch eine Teilzeitvariante möglich ist. Theoretische Einheiten zur Workflow-Steuerung wechseln sich mit praktischen Übungen direkt in Azure Data Factory ab, in denen Pipelines aufgebaut, Lade- und Transformationsschritte konfiguriert und Datenbewegungen nachvollzogen werden. Der Wechsel aus Präsenz- beziehungsweise Live-Online-Anteilen und eigenständiger Pipeline-Arbeit unterstützt den schrittweisen Übergang von der Konzeptebene zur praktischen Umsetzung in der Rolle Plattformentwickler:in.
Die Weiterbildung ist modular aus vier Themenblöcken aufgebaut, die von der Workflow-Steuerung über den Pipeline-Aufbau bis zur nachvollziehbaren Datenbewegung reichen; sie wird meist in Vollzeit angeboten, eine Teilzeitvariante ist ebenfalls verfügbar. Der Umfang ist so bemessen, dass sowohl die konzeptionellen Grundlagen der Orchestrierung als auch die praktische Arbeit mit Azure Data Factory ausreichend Raum erhalten.
Die Weiterbildung endet mit einer trägerinternen Abschlussprüfung, die mit einem Trägerzertifikat bestätigt wird. Eine gesonderte Abschlussbezeichnung nennt das Quellmaterial nicht; es handelt sich um eine anbieterseitige Prüfung und Bestätigung der erworbenen Kenntnisse in Workflow-Steuerung und Azure Data Factory, nicht um eine herstellerseitige Microsoft-Zertifizierungsprüfung oder eine staatliche Prüfung.
Nutzen & Perspektiven
Wer diese Weiterbildung abschließt, kann Workflow-Steuerung in Datenplattformen nicht nur konzeptionell einordnen, sondern auch praktisch in Azure Data Factory umsetzen, von der Anbindung einzelner Datenquellen bis zur nachvollziehbaren Dokumentation kompletter Datenbewegungen zwischen Quell- und Zielsystemen. Besonders wertvoll ist der direkte Bezug zur Rolle der Plattformentwickler:in: Die Übungen orientieren sich an realitätsnahen Szenarien aus Entwicklungs-, Integrations- und Plattformumgebungen, sodass die erworbenen Fähigkeiten unmittelbar auf bestehende Datenplattform-Projekte übertragbar sind. Wer wiederverwendbare Pipeline-Bausteine und parametrisierte Prozesse beherrscht, kann Datenintegrationsaufgaben effizienter und wartbarer gestalten als mit isolierten Einzellösungen. Für den weiteren beruflichen Weg eröffnet diese Weiterbildung Perspektiven in Richtung Cloud-Datenintegration, Plattformentwicklung mit Schwerpunkt Orchestrierung oder in Data-Engineering-Rollen, die für den zuverlässigen Betrieb von Datenpipelines verantwortlich sind. Da Unternehmen ihre Datenplattformen zunehmend cloudbasiert und orchestriert betreiben, wächst der Bedarf an Fachkräften, die Werkzeuge wie Azure Data Factory sicher beherrschen.
Welche Förderung passt zu dir?
Finde in 30 Sekunden heraus, ob dir ein Bildungsgutschein oder andere Zuschüsse zustehen. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Ökonom/Ökonomin156 Stellen
- Data-Warehouse-Analyst/Data-Warehouse-Analystin155 Stellen
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen
- Umweltinformatik (weiterführend)7 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Für wen ist diese Weiterbildung konzipiert?
Die Weiterbildung richtet sich an Plattformentwickler:innen und vergleichbare technische Rollen, die Workflow-Steuerung und Pipeline-Orchestrierung mit Azure Data Factory in ihren Arbeitsalltag integrieren möchten. Auch Data Engineers mit Interesse an Cloud-Datenintegration profitieren von den Inhalten.
Werden Vorkenntnisse in Azure Data Factory vorausgesetzt?
Nein, die Weiterbildung beginnt mit den konzeptionellen Grundlagen der Workflow-Steuerung in Datenplattformen, bevor der praktische Umgang mit Azure Data Factory folgt. Vorausgesetzt werden lediglich eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium sowie ein sicherer Umgang mit dem Computer.
Was lernt man konkret im Umgang mit Pipelines?
Teilnehmende lernen, Pipelines für die Anbindung und Übernahme von Daten aufzubauen und Lade- sowie Transformationsschritte wiederverwendbar zu gestalten. Ergänzend wird geübt, die Datenbewegung zwischen Quell- und Zielsystemen nachvollziehbar zu dokumentieren.
In welcher Form findet die Weiterbildung statt?
Sie wird überwiegend im Combined-Learning-Format angeboten, teils auch als virtuelles Klassenzimmer. Meist findet sie in Vollzeit statt, eine Teilzeitvariante ist ebenfalls möglich.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Die Weiterbildung endet mit einer trägerinternen Abschlussprüfung, die mit einem Trägerzertifikat bestätigt wird. Eine gesonderte externe Zertifizierung oder Herstellerprüfung ist damit nicht verbunden.