Gastronomie & Ernährung
IHK-Prüfung

Umschulung Betriebsleiter/in Hotel und Gaststätten (Hauswirtschaft)

Die Fachrichtung Hotel und Gaststätten mit dem Zusatz Bachelor Professional in Hauswirtschaft steht für die Leitungsverantwortung über Unterbringung, Reinigung, Wäsche, Verpflegung und Veranstaltungen eines Hauses.

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Auf einen Blick

Dauer24 MonateOrientierung; Angebot prüfen
FormatOnline & Präsenzje nach Angebot
Kostenkeine Preisangabe hinterlegtKonkreten Angebotspreis erfragen
Bildungsgutschein als Förderweg möglich; Zulassung des Angebots und persönliche Bewilligung prüfen.

Worum geht es in diesem Kurs?

Die Fachrichtung Hotel und Gaststätten mit dem Zusatz Bachelor Professional in Hauswirtschaft steht für die Leitungsverantwortung über Unterbringung, Reinigung, Wäsche, Verpflegung und Veranstaltungen eines Hauses. Der belegte Einstieg führt über die Hotelfach- und Veranstaltungsberufe: am Empfang Reservierungen, Check-in und Zimmerkontingente, im Housekeeping Reinigungsstandards, Zimmerkontrollen und Wäschekreisläufe, im Service eindecken, beraten und abrechnen. Dazu kommt das Veranstaltungsgeschäft mit Kalkulation, Raum- und Technikdisposition und Ablaufplänen. Über allem liegt die kaufmännische Steuerung: Auslastung, Wareneinsatz, Dienstplan und Arbeitszeitrecht.

Zwei Jahre, dazu Praxisphasen in einem Haus, das rund um die Uhr Gäste hat — das ist der ehrliche Rahmen. Am häufigsten genannt wird die Sprache: Am Empfang musst du sofort reagieren, deshalb setzen die Träger B2 an. Zur Vereinbarkeit: Neben Vollzeit sind auch Teilzeit sowie Hybrid- und Combined-Learning-Formate erfasst. Lass dir die Lage der Praxisphasen und die prüfende Kammer schriftlich geben.

Was lernst du in diesem Kurs?

  • Modul 1: Hotelbetrieb, Arbeitsorganisation und Arbeitssicherheit (10 Wochen) – Zu Beginn wird der Betrieb als Ganzes verstanden: Welche Abteilungen es gibt, wie eine Schichtübergabe funktioniert und warum ein Haus mit vielen Beteiligten ohne saubere Dokumentation nicht läuft. Dazu kommen Arbeitssicherheit, Brandschutz und Notfallabläufe, die im Gastgewerbe nicht Formalie, sondern Betriebspflicht sind. Die konkrete Modulstruktur legt der Bildungsträger fest; diese Übersicht beschreibt die fachlich üblichen Inhalte. Inhalte: Betriebsarten, Abteilungen und Schnittstellen im Haus, Arbeitsabläufe in Schichten, Übergaben und Dokumentation, Arbeitssicherheit, Brandschutz und Notfallabläufe, Hygiene- und Reinigungsgrundlagen, Umgang mit Gefahrstoffen, Auftreten, Erscheinungsbild und Verhalten im Gästekontakt.
  • Modul 2: Empfang, Reservierung und Gästebetreuung (12 Wochen) – Der Empfang ist die Schaltstelle des Hauses. Das Modul behandelt die vollständige Gästereise von der Anfrage über die Buchung bis zur Rechnung, den Umgang mit den gängigen Buchungs- und Verwaltungssystemen und die Kommunikation im Beschwerdefall. Ein eigener Schwerpunkt liegt auf dem Datenschutz, weil am Empfang laufend personenbezogene Daten verarbeitet werden. Inhalte: Reservierungsannahme, Zimmerdisposition und Kontingentsteuerung, Check-in, Check-out und Rechnungslegung, Arbeit mit Property-Management- und Buchungssystemen, Beschwerdemanagement und Gästekommunikation, auch fremdsprachlich, Datenschutz und Umgang mit Gästedaten.
  • Modul 3: Housekeeping, Wäsche und hauswirtschaftliche Organisation (12 Wochen) – Dieses Modul ist die inhaltliche Klammer zum hauswirtschaftlichen Zweig der späteren Fortbildung. Behandelt werden Reinigungsverfahren und Materialkunde, Qualitätsstandards und Kontrollsysteme sowie der Wäschekreislauf. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Kalkulation der Arbeit selbst: Wie viel Zeit ein Zimmer braucht, wie Touren geplant werden und wie sich die Leistung eines externen Dienstleisters überhaupt beurteilen lässt. Inhalte: Reinigungsverfahren, Reinigungsmittel und Materialkunde, Zimmerreinigung, Kontrollsysteme und Qualitätsstandards, Wäschekreislauf, Textilpflege und Bestandsführung, Zeit- und Personalbedarf je Zimmer, Tourenplanung, Steuerung externer Reinigungsdienstleister.
  • Modul 4: Restaurant- und Bankettservice (12 Wochen) – Im Service entscheidet sich, wie der Gast das Haus erlebt. Das Modul behandelt die Serviceformen vom Frühstück bis zum Bankett, Getränkekunde und Empfehlung, Kassenführung und Abrechnung. Wichtig ist die verbindliche Auskunft über Allergene und Zusatzstoffe: Sie ist rechtlich vorgeschrieben und wird im Service abgefragt, nicht in der Küche. Inhalte: Serviceformen, Eindecken und Ablauf eines Services, Getränkekunde, Ausschank und Empfehlung, Frühstücks-, Tagungs- und Bankettservice, Kassieren, Abrechnung und Umgang mit Zahlungsmitteln, Allergen- und Zusatzstoffauskunft gegenüber Gästen.
  • Modul 5: Veranstaltungsplanung und -abwicklung (12 Wochen) – Das Modul bereitet den Abschluss Veranstaltungskaufmann/-frau mit vor. Durchgearbeitet wird der vollständige Zyklus einer Veranstaltung: Bedarfsklärung, Angebot, Disposition von Raum, Technik und Personal, Ablaufplan, Durchführung und Abrechnung. Deutlich wird dabei, dass der Ablaufplan nicht der Wunsch des Veranstalters ist, sondern das Ergebnis einer Abstimmung mit allen beteiligten Bereichen. Inhalte: Anfrage, Bedarfsklärung und Angebotserstellung, Raum-, Technik- und Personaldisposition, Ablauf- und Regieplan, Zeitschienen und Aufbau, Zusammenarbeit mit Küche, Technik und externen Gewerken, Nachbereitung, Rechnungsstellung und Auswertung.
  • Modul 6: Verkauf, Marketing und Gästebindung (10 Wochen) – Ein Haus lebt von Auslastung, und Auslastung entsteht nicht von selbst. Das Modul behandelt Angebotsgestaltung und Zusatzverkauf, die Rolle von Buchungsportalen und Bewertungen sowie den sachlichen Umgang mit öffentlicher Kritik. Dazu kommen die rechtlichen Grundzüge, die im Alltag zählen: Wann ein Beherbergungs- oder Veranstaltungsvertrag zustande kommt und was Stornierungsregeln bedeuten. Inhalte: Angebotsgestaltung, Zusatzverkauf und Preisdarstellung, Buchungsportale, Bewertungsplattformen und Direktvertrieb, Umgang mit Bewertungen und öffentlicher Kritik, Stammgastpflege und Bindungsinstrumente, Grundzüge des Vertragsrechts im Beherbergungs- und Veranstaltungsgeschäft.
  • Modul 7: Kaufmännische Steuerung, Kalkulation und Warenwirtschaft (12 Wochen) – Hier wird die betriebswirtschaftliche Sprache gelernt, mit der die spätere Aufstiegsfortbildung arbeitet. Behandelt werden die Kennzahlen des Gastgewerbes, die Kalkulation von Zimmer-, Speisen- und Veranstaltungspreisen sowie Einkauf, Lagerhaltung und Inventur. Die Dienstplanung mit den Vorgaben des Arbeitszeitrechts ist ein eigener Schwerpunkt, weil sie im Gastgewerbe zu den häufigsten Fehlerquellen gehört. Dazu kommt der Prüfungsstoff Wirtschafts- und Sozialkunde. Inhalte: Kennzahlen des Gastgewerbes: Auslastung, Durchschnittserlös, Wareneinsatz, Kalkulation von Zimmer-, Speisen- und Veranstaltungspreisen, Einkauf, Lagerhaltung und Inventur, Dienstplanung, Arbeitszeitrecht und Personaleinsatz, Fachrechnen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
  • Modul 8: Betriebliche Praxisphase und Prüfungsvorbereitung (10 Wochen) – Der Abschluss der Maßnahme verbindet Betrieb und Prüfung. Im Haus wird an wechselnden Stationen mitgearbeitet, im Unterricht werden Prüfungsaufgaben unter Zeitvorgabe geübt und das Fachgespräch trainiert, in dem die eigene Planung begründet werden muss. Parallel wird der Übergang in Beschäftigung vorbereitet. Prüfungsformat und Vorbereitungsumfang bestimmt der Träger in Abstimmung mit der zuständigen Kammer. Inhalte: Mitarbeit im Praxisbetrieb an wechselnden Stationen, Übungsprüfungen zu Fachtheorie, Fachrechnen und Wirtschafts- und Sozialkunde, Praktische Prüfungssituationen unter Zeitvorgabe, Fachgespräch und Präsentation der eigenen Arbeitsplanung, Bewerbungsunterlagen und Übergang in Beschäftigung.

Lernziele:

  • Der Abschluss ist eine Kammerprüfung: Die Angebote enden mit einer IHK-Prüfung und damit mit einer Qualifikation, die bundesweit verstanden wird.
  • Kein Berufsabschluss nötig – die Maßnahme führt selbst dorthin und ist damit ein realistischer Weg für Menschen, die im Housekeeping oder Service bislang angelernt gearbeitet haben.
  • Die Formatvielfalt ist ungewöhnlich groß: In unseren Daten sind neben Vollzeit auch Teilzeit sowie Hybrid- und Combined-Learning-Angebote erfasst, was Qualifizierung mit Betreuungsaufgaben vereinbar machen kann.
  • Die Nachfrageseite ist mit 541 erfassten Stellen in den letzten 365 Tagen die stärkste in diesem Batch – das Berufsfeld sucht Personal, nicht umgekehrt.
  • Der Abschluss ist die Zugangsvoraussetzung für die Aufstiegsfortbildung zum Betriebsleiter beziehungsweise zum Bachelor Professional in Hauswirtschaft und damit ein Schritt mit klarer Fortsetzung.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieses Profil passt zu Menschen, die im Gastgewerbe arbeiten oder dort einsteigen wollen und dabei eher die Gäste-, Organisations- und Versorgungsseite reizt als die Küche. Es gibt Vollzeit- wie Teilzeitvarianten und neben Präsenzunterricht auch Hybrid- und Combined-Learning-Formate, sodass sich der Weg an unterschiedliche Lebenslagen anpassen lässt – das ist in diesem Berufsfeld nicht selbstverständlich. Wer bereits eine einschlägige Ausbildung und mehrere Jahre Praxis mitbringt, gehört nicht in die Umschulung, sondern direkt in die Aufstiegsfortbildung zum Betriebsleiter beziehungsweise zum Bachelor Professional in Hauswirtschaft, für die das Aufstiegs-BAföG der passende Förderweg ist.

  • Quereinsteigende ohne Berufsabschluss, die Empfang, Etage, Service oder Veranstaltungsorganisation lernen wollen
  • Angelernte Kräfte aus Hotellerie, Housekeeping oder hauswirtschaftlicher Versorgung, die ihre Praxis mit einem Kammerabschluss absichern
  • Menschen mit Betreuungsaufgaben, die auf eine Teilzeitvariante oder ein hybrides Format angewiesen sind
  • Weniger geeignet für alle, die reine Bürotätigkeit ohne Gästekontakt und ohne Schichtlage suchen
Voraussetzungen:

Ein Berufsabschluss ist nicht nötig – die Umschulung führt selbst zu einem anerkannten Abschluss. Über die Aufnahme entscheidet der Bildungsträger, bei geförderten Plätzen zusammen mit der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter. Die Träger verlangen durchgehend Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2, teils ergänzt um EDV-Grundkenntnisse; beides ist im Hotelalltag praktisch relevant, weil Reservierungs- und Kassensysteme bedient und Gästeanliegen schriftlich dokumentiert werden. Für die darauf aufbauende Aufstiegsfortbildung zum Betriebsleiter gelten die strengeren Zugangsregeln der jeweiligen Fortbildungsordnung, in der Regel Berufsabschluss plus einschlägige Praxis.

  • Kein Berufsabschluss vorausgesetzt – die erfassten Maßnahmen führen selbst zum Abschluss
  • Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2, in den Zugangstexten der Träger durchgehend genannt
  • EDV-Grundkenntnisse für Reservierungs-, Kassen- und Warenwirtschaftssysteme
  • Gesundheitliche Eignung für Arbeit im Stehen und Gehen sowie für Schicht- und Wochenenddienste
  • Bereitschaft zu rund 24 Monaten Qualifizierung – in Vollzeit oder, laut Datenlage ebenfalls möglich, in Teilzeit

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Präsenz- und Onlineanteile (kombinierte Lernform)

24 Monate in Voll- oder Teilzeit – belegter Durchschnitt der Angebote

Betriebspraktikum: Betriebliche Praxisphasen sind bei diesen Umschulungen fester Bestandteil, weil Empfang, Etage und Service nur im laufenden Hotelbetrieb erlernbar sind. Üblich ist ein Wechsel zwischen Unterrichts- und Praxisblöcken mit einem längeren zusammenhängenden Abschnitt gegen Ende der Maßnahme. Umfang und Lage legt der Bildungsträger fest; klären Sie vorab, ob die Praxisstelle vom Träger vermittelt wird oder ob Sie sie selbst suchen müssen.

Zwischenprüfung beziehungsweise Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung, in der Regel nach etwa der Hälfte der Maßnahme. Geprüft werden grundlegende Arbeitsaufgaben aus Empfang, Housekeeping und Service sowie schriftlich die Grundlagen zu Betriebsorganisation, Hygiene und Gästekommunikation. Ob und wie stark das Ergebnis in die Endnote eingeht, richtet sich nach der Prüfungsordnung des konkreten Ausbildungsberufs.

Abschlussprüfung mit praktischem und schriftlichem Teil. Im hotelfachlichen Zweig umfasst der praktische Teil typischerweise eine Arbeitsaufgabe aus Empfang, Etage oder Service, verbunden mit einem Fachgespräch über die eigene Planung; im Veranstaltungszweig tritt eine fallbezogene Aufgabe zur Planung und Abwicklung einer Veranstaltung an diese Stelle. Schriftlich geprüft werden Fachtheorie, kaufmännische Steuerung und Fachrechnen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

Prüfende Stelle: Kammerprüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer; Welche Kammer zuständig ist und wann die Prüfungstermine liegen, lassen Sie sich vor der Anmeldung schriftlich bestätigen.. Offizieller Abschluss: Hotelfachmann/-frau oder Veranstaltungskaufmann/-frau – je nachdem, welchen dieser Abschlüsse das gewählte Angebot ansteuert. Der Titel Staatlich geprüfte/r Betriebsleiter/in Fachrichtung Hotel und Gaststätten – Bachelor Professional in Hauswirtschaft wird erst in einer darauf aufbauenden Aufstiegsfortbildung erworben..

Eine Förderung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters ist bei dieser Umschulung möglich. Die Bewilligung ist eine Einzelfallentscheidung nach Paragraf 81 SGB III und hängt von Ihrer persönlichen Situation, der arbeitsmarktlichen Notwendigkeit und der AZAV-Zertifizierung der Maßnahme ab – eine Zusage vorab gibt es nicht. Ein Teil der 26 Angebote liegt über 10.000 Euro, ein anderer Teil nennt den Preis erst auf Anfrage. Weil es auch Teilzeit- und Hybridformate gibt, lohnt es sich, die Frage der Förderfähigkeit gemeinsam mit der Frage nach der passenden Unterrichtszeit zu klären. Für die spätere Aufstiegsfortbildung zum Betriebsleiter gilt ein anderer Förderweg: Dort ist das Aufstiegs-BAföG einschlägig, nicht der Bildungsgutschein.

Wird die Umschulung gefördert und führt sie zu einem Abschluss in einem Ausbildungsberuf mit mindestens zwei Jahren Ausbildungsdauer, kommen nach § 87a SGB III zwei Geldleistungen dazu: 150 Euro Weiterbildungsgeld im Monat für Arbeitslose, zusätzlich zu ALG oder Bürgergeld, sowie Prüfungsprämien von 1.000 Euro für die bestandene Zwischen- und 1.500 Euro für die bestandene Abschlussprüfung – zusammen bis zu 2.500 Euro. Beides setzt voraus, dass die Maßnahme bewilligt wurde.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die Nachfrage ist deutlich belegt: In den letzten 365 Tagen sind 541 offene Stellen zum Zielberuf erfasst, der höchste Wert unter den hier betrachteten gastgewerblichen Profilen. Der Bedarf verteilt sich über das Bundesgebiet, weil Beherbergung und Versorgung ortsgebunden sind. Dazu wächst der hauswirtschaftliche Versorgungsbereich in Kliniken und Pflegeheimen. Angebotsseite: 23 Anbieter mit 26 Angeboten und 73 Terminen, in Voll- und Teilzeit.

Führungskräfte im Versorgungs- und Hauswirtschaftsmanagement von Großkliniken und Hotelresorts erzielen leitende Gehälter.

  • Einstieg: ca. 36.000–43.000 €
  • Mit Berufserfahrung: ca. 44.000–58.000 €
  • Spezialist oder Leitung: ca. 60.000–74.000 €
  • Typische Tätigkeitsfelder: Empfang, Reservierung und Gästebetreuung im Beherbergungsbetrieb, Housekeeping, Reinigungsorganisation und Wäschewirtschaft, Restaurant-, Frühstücks- und Bankettservice, Planung, Disposition und Abwicklung von Veranstaltungen und Tagungen, Kaufmännische Steuerung von Auslastung, Wareneinsatz und Dienstplan, Hauswirtschaftliche Versorgung in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, Steuerung und Kontrolle externer Dienstleister
  • Typische Arbeitgeber: Stadt-, Ferien- und Tagungshotels aller Kategorien, Hotelketten und Betreibergesellschaften mit mehreren Häusern, Kongresszentren, Messegesellschaften und Tagungshäuser, Catering- und Veranstaltungsdienstleister, Kliniken, Reha- und Pflegeeinrichtungen mit eigenem Versorgungsbereich, Wohnheime, Internate und Bildungsstätten mit Beherbergung, Gebäudedienstleister mit Schwerpunkt Hotel- und Objektbetreuung

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Empfang, Reservierung und Gästebetreuung im Beherbergungsbetrieb
  • Housekeeping, Reinigungsorganisation und Wäschewirtschaft
  • Restaurant-, Frühstücks- und Bankettservice
  • Planung, Disposition und Abwicklung von Veranstaltungen und Tagungen
  • Kaufmännische Steuerung von Auslastung, Wareneinsatz und Dienstplan
  • Hauswirtschaftliche Versorgung in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bekomme ich mit dieser Umschulung den Titel Bachelor Professional in Hauswirtschaft?

Nein. Der Zusatz Bachelor Professional in Hauswirtschaft gehört zum Fortbildungsabschluss Staatlich geprüfte/r Betriebsleiter/in Fachrichtung Hotel und Gaststätten und damit zu einer Aufstiegsfortbildung, die eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufspraxis voraussetzt. Die in unserer Marktdatenbank Angebote führen zu genau diesem vorausgesetzten Berufsabschluss – Hotelfachmann/-frau oder Veranstaltungskaufmann/-frau. Sie sind der notwendige erste Schritt, nicht die Fortbildung selbst.

Geht diese Umschulung auch in Teilzeit?

Ja, das ist bei diesem Berufsfeld möglich und einer seiner Vorteile. Es gibt sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitangebote, und bei der Unterrichtsform kommen neben Präsenzunterricht auch Hybrid Learning, Combined Learning und weitere kombinierte Lernformen vor. Die Gesamtlaufzeit liegt bei 745 Tagen, also rund 24 Monaten. Wenn Sie auf Teilzeit oder auf einen hohen Online-Anteil angewiesen sind, nennen Sie das im Beratungsgespräch ausdrücklich, damit die Auswahl darauf zugeschnitten wird.

Welche Deutschkenntnisse werden verlangt?

Die Träger nennen durchgehend das Niveau B2, teils ergänzt um EDV-Grundkenntnisse. Das ist keine bloße Formalie: Am Empfang und im Beschwerdefall müssen Sie ohne Vorbereitungszeit reagieren, Reservierungssysteme werden schriftlich gepflegt, und die Abschlussprüfung enthält schriftliche Teile. Liegt Ihr Niveau darunter, ist ein vorgeschalteter Sprachkurs der sinnvollere Weg. Fremdsprachenkenntnisse sind in der Hotellerie ein deutlicher Vorteil, aber keine Zugangsvoraussetzung.

Was kostet die Umschulung und wird sie gefördert?

Ein Teil der Angebote weist einen Kostenrahmen über 10.000 Euro aus, ein anderer Teil nennt keinen Preis – letzteres ist üblich, wenn der Preis mit dem Kostenträger verhandelt wird. Eine Förderung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters ist bei Umschulungen ein realistischer Weg, aber stets eine Einzelfallentscheidung nach Paragraf 81 SGB III. Klären Sie die Förderfähigkeit des konkreten Angebots vorab mit Ihrer Vermittlungsfachkraft.

Wie schlimm ist der Schichtdienst wirklich?

In der Hotellerie ist er Teil des Berufs: Früh- und Spätdienste, Wochenend- und Feiertagsarbeit, in Ferienregionen zusätzlich ausgeprägte Saisonspitzen. Dafür gibt es Zuschläge und häufig freie Tage unter der Woche. Wichtig ist die Alternative, die derselbe Abschluss eröffnet: In der hauswirtschaftlichen Versorgung von Kliniken, Pflege- und Bildungseinrichtungen sind die Arbeitszeiten deutlich planbarer. Wenn das für Sie entscheidend ist, sollten Sie schon die Praxisstelle in diese Richtung wählen.

Brauche ich einen Schulabschluss?

Ein Berufsabschluss ist nicht erforderlich, die Maßnahme führt selbst dorthin. Einen bestimmten Schulabschluss verlangen die Träger in diesem Berufsfeld nicht durchgängig; genannt werden das Sprachniveau B2 und EDV-Grundkenntnisse. Über die Aufnahme entscheidet der Bildungsträger, bei geförderten Plätzen zusammen mit der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter. Fragen Sie im Aufnahmegespräch konkret nach, welche Nachweise verlangt werden.

Wie ist die Angebotslage und nennen Sie mir die Anbieter?

Wir kennen 23 Anbieter mit 26 Angeboten und 73 Terminen – eine breite Auswahl mit Vollzeit- und Teilzeitvarianten. Anbieternamen und Standorte veröffentlichen wir nicht. Wenn Sie eine Anfrage über uns stellen, gleichen wir Region, gewünschte Unterrichtszeit, Terminlage und Förderweg mit den vorliegenden Angeboten ab und melden uns mit den passenden Optionen zurück. So sparen Sie sich das Abtelefonieren von Trägern, die für Ihre Situation ohnehin nicht in Frage kommen.