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Abschluss nach BBiG/HwO

Fortbildung Medientechnologe/in Druck

Medientechnologinnen und Medientechnologen Druck richten Druckmaschinen ein und steuern die Produktion. Sie übernehmen Druckdaten, wählen Bedruckstoff und Farbe und stimmen den Druck anhand von Muster und Messwerten ab.

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Auf einen Blick

Dauer15 Monate
FormatVoll- oder Teilzeit
Kostenüber 10.000 €Konkreten Angebotspreis erfragen

Angaben aus zusammengefassten Kursdaten; das konkrete Angebot kann abweichen.

Worum geht es in diesem Kurs?

Medientechnologinnen und Medientechnologen Druck richten Druckmaschinen ein und steuern die Produktion. Sie übernehmen Druckdaten, wählen Bedruckstoff und Farbe und stimmen den Druck anhand von Muster und Messwerten ab. Während der Auflage kontrollieren sie Farbführung, Passer und Druckqualität und beheben Abweichungen. Reinigung und Wartung der Maschine gehören dazu. Arbeitsplätze liegen in Druckereien und industriellen Druckbetrieben.

Du fragst dich vielleicht, ob eine Fortbildung in Teilzeit neben der Arbeit realistisch ist. Rechne ehrlich mit rund 15 Monaten und mit festen Selbstlernzeiten pro Woche. Wichtig: Ohne Berufsabschluss in der Branche ist dieser Weg für dich nicht der richtige – das ist keine Absage an dich, sondern eine Frage des Formats. Lass dir vor der Anmeldung schriftlich geben, welche Zulassungsbedingungen gelten und welcher Abschluss am Ende steht.

Was lernst du in diesem Kurs?

Lernziele

  • Die Fortbildung baut auf einer vorhandenen Ausbildung auf und vertieft Prozess- und Farbwissen, statt Grundlagen von Null zu wiederholen.
  • Das Format Combined Learning in Teilzeit lässt sich neben einer Beschäftigung organisieren, weil Selbstlernphasen und Präsenztermine kombiniert werden.
  • Zu diesem Beruf gibt es 32 länger laufende Angebote und damit eine etablierte Fortbildungsschiene.
  • Wer Verantwortung für Standardisierung, Qualitätssicherung oder Maschineneinrichtung übernehmen will, kann diese Themen gebündelt bearbeiten.
Inhalte und Module im Detail
  • Modul 1: Druckverfahren und Maschinentechnik (12 Wochen) – Das Modul ordnet die gängigen Druckverfahren nach Einsatzbereich, Auflage und Bedruckstoff ein und geht dann auf den Maschinenaufbau. Behandelt werden Rüstvorgänge, Nullstellungen und die Frage, welche Einstellungen welche Wirkung auf das Druckergebnis haben. Die genaue Modulgliederung legt der Anbieter fest; diese Übersicht beschreibt die fachlich üblichen Inhalte des Berufsfeldes. Inhalte: Offsetdruck, Digitaldruck und weitere Verfahren im Vergleich, Aufbau und Baugruppen von Druckmaschinen, Einrichten, Rüsten und Nullstellung, Peripherie: Anlage, Auslage, Trocknung.
  • Modul 2: Bedruckstoffe, Farben und Farbmanagement (12 Wochen) – Hier geht es um das Zusammenspiel von Bedruckstoff, Farbe und Messtechnik. Teilnehmende lernen, Farbabweichungen messtechnisch zu belegen statt nur visuell zu beurteilen, und Profile sowie Sollwerte im Workflow einzuordnen. Der Umfang der praktischen Messübungen hängt von den Präsenzterminen des Anbieters ab. Inhalte: Papier- und Kartoneigenschaften, Klima und Laufverhalten, Druckfarben, Lacke und Trocknungsmechanismen, Farbmetrik, Dichte- und Spektralmessung, ICC-Profile und Farbverbindlichkeit im Workflow.
  • Modul 3: Druckvorstufe, Workflow und Datenhandling (10 Wochen) – Das Modul verbindet die digitale Vorstufe mit der Maschine: Was in den Daten falsch angelegt ist, lässt sich im Fortdruck nicht reparieren. Behandelt werden Prüfroutinen für eingehende Druckdaten, Ausschießschemata und die Übergabe von Auftragsdaten an die Produktion. Inhalte: Druckdatenprüfung und Preflight, Ausschießen, Plattenbelichtung und Rasterung, Workflow-Systeme und Auftragsdatenübergabe, Schnittstellen zwischen Vorstufe und Maschine.
  • Modul 4: Qualitätssicherung und Standardisierung (10 Wochen) – Standardisierter Druck lebt von nachvollziehbaren Sollwerten und von Dokumentation. Das Modul behandelt, wie Prozessdaten erfasst und ausgewertet werden, wie typische Fehlerbilder systematisch eingegrenzt werden und wie Reklamationen fachlich beurteilt werden. Inhalte: Sollwerte und Toleranzen im standardisierten Druck, Prozessregelkarten und Dokumentation, Fehlerbilder erkennen und Ursachen eingrenzen, Reklamationsbearbeitung und Nacharbeit.
  • Modul 5: Instandhaltung, Arbeitssicherheit und Umweltschutz (8 Wochen) – Stillstandszeiten und Sicherheitsrisiken hängen unmittelbar an der Instandhaltung. Das Modul behandelt Wartungspläne, systematische Störungssuche sowie den Umgang mit Gefahrstoffen und Abfällen in der Druckproduktion. Inhalte: Wartungspläne und vorbeugende Instandhaltung, Störungssuche an Maschine und Peripherie, Gefahrstoffe, Reinigungsmittel und Lagerung, Abfall, Emissionen und Ressourceneinsatz.
  • Modul 6: Produktionsplanung und Zusammenarbeit im Betrieb (8 Wochen) – Das abschließende Modul weitet den Blick von der einzelnen Maschine auf die Produktion. Es behandelt Belegungsplanung, den Kostenaspekt von Makulatur und Rüstzeiten sowie die Abstimmung mit den angrenzenden Abteilungen und Kunden. Inhalte: Auftrags- und Maschinenbelegungsplanung, Kalkulationsgrundlagen und Makulaturkosten, Abstimmung mit Vorstufe, Weiterverarbeitung und Kunden, Einarbeitung und Anleitung von Kolleginnen und Kollegen.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Angesprochen sind Fachkräfte, die bereits eine Berufsausbildung in der Druck- oder Medienbranche abgeschlossen haben und ihre Qualifikation neben der Arbeit erweitern wollen. Da die Angebote in Teilzeit und im Combined-Learning-Format laufen, eignen sie sich für Beschäftigte, die weiterarbeiten. Nicht geeignet ist die Fortbildung für Personen ohne Berufsabschluss und für alle, die einen ersten oder zweiten Berufsabschluss über eine Umschulung anstreben.

  • Ausgebildete Fachkräfte aus Druck, Druckvorstufe oder Medienproduktion mit Berufserfahrung
  • Beschäftigte, die berufsbegleitend in Teilzeit lernen wollen und Präsenztermine einplanen können
  • Mitarbeitende, die im eigenen Betrieb mehr Verantwortung in der Druckproduktion übernehmen sollen
  • Nicht geeignet für Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder für Quereinsteigende ohne Branchenbezug
Voraussetzungen:

Diese Aufstiegsfortbildung setzt eine abgeschlossene Berufsausbildung voraus, in der Regel zusätzlich Berufspraxis. Sie ist keine Umschulung und kein Einstieg für Quereinsteiger ohne Abschluss – die Zulassungsvoraussetzungen regelt die Prüfungsordnung der zuständigen Kammer beziehungsweise das Landesrecht.

  • Abgeschlossene Berufsausbildung im einschlägigen Bereich
  • Berufspraxis nach der Ausbildung, Umfang nach Prüfungsordnung
  • Bereitschaft zu einer Qualifizierung über 15 Monate in Teilzeit
  • Aufnahmegespräch beim Bildungsträger

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Combined Learning

15 bis 15 Monate (berufsbegleitend in Teilzeit) – belegte Laufzeiten: 454 bis 455 Tage

Betriebspraktikum: Kein Betriebspraktikum – die Fortbildung setzt Berufspraxis voraus.

Prüfende Stelle: Beim Bildungsträger erfragen. Offizieller Abschluss: Medientechnologe/in Druck.

Als Aufstiegsfortbildung wird diese Qualifizierung in der Regel über das Aufstiegs-BAföG (AFBG) gefördert, das Lehrgangs- und Prüfungsgebühren bezuschusst. Der Bildungsgutschein kommt hier meist nicht in Frage, weil er auf Menschen ohne verwertbaren Berufsabschluss zielt – diese Fortbildung setzt einen Abschluss voraus. Belegte Kostenrahmen der Angebote: über 10.000 €.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Zu Einstellungschancen nach dieser Fortbildung liegen in der Auswertung keine Daten vor, deshalb nennt dieses Profil dazu keine Quoten. Belegt ist allein die Angebotsseite: 32 länger laufende Angebote eines einzigen Anbieters. Verlässlicher ist ein Gespräch mit dem eigenen Betrieb über die Verwertbarkeit. Da die Fortbildung berufsbegleitend angelegt ist, bleibt die bestehende Beschäftigung in der Regel erhalten.

Die Vergütung richtet sich häufig nach dem Tarifvertrag der Druckindustrie. Schichtzulagen im Mehrschichtbetrieb erhöhen das monatliche Netto- und Bruttoeinkommen merklich.

  • Typische Tätigkeitsfelder: Einrichten und Führen von Druckmaschinen im Fortdruck, Farbführung, Farbmessung und Farbmanagement, Prüfung und Aufbereitung von Druckdaten in der Vorstufe, Qualitätssicherung, Dokumentation und Reklamationsbearbeitung, Wartung, Störungssuche und Instandhaltung an Anlagen, Planung von Maschinenbelegung und Materialeinsatz
  • Typische Arbeitgeber: Akzidenz- und Bogenoffsetdruckereien, Zeitungs- und Zeitschriftendruckereien, Verpackungs- und Etikettendruckereien, Digitaldruck- und Großformatbetriebe, Betriebe der Druckweiterverarbeitung, Hausdruckereien in Industrie und Verwaltung

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Einrichten und Führen von Druckmaschinen im Fortdruck
  • Farbführung, Farbmessung und Farbmanagement
  • Prüfung und Aufbereitung von Druckdaten in der Vorstufe
  • Qualitätssicherung, Dokumentation und Reklamationsbearbeitung
  • Wartung, Störungssuche und Instandhaltung an Anlagen
  • Planung von Maschinenbelegung und Materialeinsatz

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist das eine Umschulung für Quereinsteiger ohne Berufsabschluss?

Nein. Dieses Profil beschreibt eine Aufstiegsfortbildung. Sie setzt eine abgeschlossene Berufsausbildung und in der Regel Berufserfahrung voraus. Umschulungsangebote zu diesem Beruf gibt es nicht. Wer ohne Berufsabschluss einen ersten oder zweiten Abschluss anstrebt, braucht daher einen anderen Weg und sollte sich dazu bei der Agentur für Arbeit oder der zuständigen Kammer beraten lassen.

Wie viele Anbieter und Orte sind belegt?

Erfasst ist ein einziger Anbieter mit drei dokumentierten Standorten. Namen und Standorte veröffentlichen wir auf dieser Seite nicht; weitere Anbieter oder Standorte sind in der Auswertung nicht enthalten. Ob an allen drei Orten jeweils Präsenztermine stattfinden, klären wir nach Ihrer Anfrage mit dem Träger.

Wie lange dauert die Fortbildung und in welchem Format läuft sie?

Die erfassten Laufzeiten liegen bei 454 bis 455 Tagen, das entspricht rund 15 Monaten. Alle Angebote sind in Teilzeit und im Format Combined Learning dokumentiert, also mit Selbstlernphasen und Präsenzanteilen. Eine Vollzeitvariante ist in den Daten nicht enthalten.

Was kostet die Fortbildung und wie kann sie gefördert werden?

Die Datenbank weist für die Angebote einen Kostenrahmen von über 10.000 Euro aus; den genauen Preis nennt der Anbieter. Für Aufstiegsfortbildungen ist das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (Aufstiegs-BAföG, AFBG) der typische Förderweg; ob ein Angebot dafür förderfähig ist, wird im Einzelfall vom zuständigen AFBG-Amt geprüft. Der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit ist für Aufstiegsfortbildungen in der Regel nicht das passende Instrument. Denkbar sind je nach Situation außerdem eine Beteiligung des Arbeitgebers oder Landesprogramme zur Weiterbildungsförderung. Eine pauschale Kostenübernahme gibt es nicht.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Die erfassten Datensätze enthalten keine Abschlussbezeichnung und keine prüfende Stelle. Deshalb sagt dieses Profil dazu nichts. Fragen Sie vor der Anmeldung schriftlich nach, ob eine Prüfung vorgesehen ist, welche Stelle sie abnimmt und welches Dokument Sie am Ende erhalten. Das ist die wichtigste Auskunft für die Verwertbarkeit im Betrieb.

Unverbindliche Anfrage

Wir geben deine Anfrage an bis zu drei passende Bildungsanbieter weiter. Diese melden sich bei dir mit konkreten Angeboten, Preisen und Terminen.

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So finanziert sich Kursweg: Für Interessierte ist Kursweg kostenlos. Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt, wenn Kursweg eine Anfrage an sie weitergibt; optionale Tarife senken diesen Preis und zeigen Anfragen früher an. Details zum Geschäftsmodell.

Für Rückfragen zu passenden Kursen. Mit Vorwahl, z. B. 0170 1234567.

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