Fortbildung Medientechnologe/in Druck
Medientechnologinnen und Medientechnologen Druck richten Druckmaschinen ein und steuern die Produktion.
Mediengestalterinnen und Mediengestalter Digital und Print der Fachrichtung Digitalmedien setzen interaktive Medien technisch und gestalterisch um. Sie entwickeln funktionale Prototypen, programmieren digitale Ausgaben und passen Inhalte an Zielgruppen und Endgeräte an.
Kostenlos & unverbindlich anfragenAngaben aus zusammengefassten Kursdaten; das konkrete Angebot kann abweichen.
Mediengestalterinnen und Mediengestalter Digital und Print der Fachrichtung Digitalmedien setzen interaktive Medien technisch und gestalterisch um. Sie entwickeln funktionale Prototypen, programmieren digitale Ausgaben und passen Inhalte an Zielgruppen und Endgeräte an. Bedienbarkeit, Barrierefreiheit und Ausgabequalität werden geprüft. In Digitalagenturen und Medienbetrieben arbeiten sie mit Gestaltungsvorgaben, Entwicklungswerkzeugen und strukturierten Produktionsdaten.
Die häufigste Sorge lautet: „Ich kann nicht zeichnen.“ Der Beruf lebt aber von Typografie, Rastern, sauberen Datenständen und der Fähigkeit, ein Briefing in ein funktionierendes Layout zu übersetzen; Freihandzeichnen kommt in der Prüfung nicht vor. Realistischer ist: Der Kreativmarkt ist eng, und deine Arbeiten werden kritisiert. Kläre vorab, wie viel Zeit im Lehrplan auf Konzeption entfällt und nicht nur auf Softwarebedienung.
Die Fachrichtung Digitalmedien passt zu Menschen, die gestalten wollen und dabei bereit sind, Handwerk zu lernen statt auf Talent zu vertrauen. Ein großer Teil der Arbeit besteht aus Regeln: Typografie, Raster, Farbräume, Datenformate, Barrierefreiheit. Wer aus einem Beruf mit viel Kundenkontakt kommt, etwa aus dem Einzelhandel, dem Büro oder dem Marketing, bringt für die Abstimmung mit Auftraggebern einiges mit. Wer bereits privat mit Bildbearbeitung, Websites oder Social-Media-Inhalten arbeitet, findet hier den strukturierten Rahmen dafür. Alle 26 Angebote laufen in Vollzeit über rund zwei Jahre – planbare Vollzeitpräsenz ist also Voraussetzung.
Ein Berufsabschluss ist nicht erforderlich; die Umschulung führt selbst zu einem anerkannten Abschluss. Die hinterlegten Zugangstexte nennen Deutschkenntnisse auf Niveau B2, englische Grundkenntnisse auf Niveau B1 und EDV-Grundkenntnisse. Mehrere Träger bieten vorab ein persönliches Gespräch zur Abklärung der individuellen Teilnahmevoraussetzungen an. Gestalterisches Vorwissen wird nicht vorausgesetzt, wohl aber ein Interesse an Gestaltung und die Bereitschaft, eigene Arbeiten kritisieren zu lassen.
Präsenz- und Onlineanteile (kombinierte Lernform)
24 Monate in Vollzeit – belegter Durchschnitt der Angebote
Betriebspraktikum: Die Umschulung läuft in Vollzeit über rund 24 Monate und enthält in aller Regel eine betriebliche Praxisphase in einer Agentur, einem Verlag oder einer Marketingabteilung. Eine einheitliche Dauer gibt es nicht; Umfang, Zeitpunkt und die Frage, ob der Träger den Betrieb vermittelt, legt der Bildungsträger fest. In der Mediengestaltung ist diese Phase besonders wertvoll, weil dort die Arbeiten entstehen, die später Ihre Bewerbungsmappe füllen.
Im Verlauf der Umschulung findet eine Zwischenprüfung beziehungsweise ein erster Prüfungsabschnitt statt, der den Ausbildungsstand feststellt. Wie dieser Abschnitt bei einer Umschulung genau eingeordnet und gewichtet wird, richtet sich nach der Prüfungsordnung der zuständigen Kammer – lassen Sie sich das vom Träger vorab bestätigen.
Die Abschlussprüfung umfasst einen praktischen Teil in Form einer umfangreichen Arbeitsaufgabe beziehungsweise eines Prüfungsprojekts mit schriftlicher Dokumentation und anschließendem Fachgespräch sowie schriftliche Prüfungsbereiche zu Konzeption und Gestaltung, zur Medienproduktion und zur Wirtschafts- und Sozialkunde. Der praktische Teil bezieht sich auf die gewählte Fachrichtung Digitalmedien.
Prüfende Stelle: Zuständige Industrie- und Handelskammer. Die Anmeldung übernimmt der Bildungsträger; Termine, Prüfungsgebühren und der genaue Ablauf ergeben sich aus der Prüfungsordnung der Kammer. Zusätzliche Software- oder Sprachzertifikate, die einzelne Träger anbieten, werden davon unabhängig vergeben. Offizieller Abschluss: Nach bestandener Prüfung führen Sie die Berufsbezeichnung Mediengestalter beziehungsweise Mediengestalterin Digital und Print mit der Fachrichtung Digitalmedien. Es handelt sich um einen staatlich anerkannten Berufsabschluss nach dem Berufsbildungsgesetz, gleichwertig mit dem Abschluss aus einer dualen Ausbildung.
Eine Förderung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit kommt bei dieser Umschulung grundsätzlich in Betracht, weil sie zu einem anerkannten Berufsabschluss führt. Die Bewilligung ist nach § 81 SGB III eine Einzelfallentscheidung: Geprüft werden unter anderem Ihre persönliche Situation, die arbeitsmarktliche Notwendigkeit sowie die AZAV-Zulassung von Träger und Maßnahme. Eine Zusage vorab gibt es nicht, und eine vollständige Kostenübernahme können wir nicht versprechen. Belegter Kostenrahmen der Angebote: teils keine Preisangabe hinterlegt, teils über 10.000 Euro. Klären Sie die Förderfähigkeit des konkreten Angebots vor der Anmeldung mit Ihrer Vermittlungsfachkraft.
Wird die Umschulung gefördert und führt sie zu einem Abschluss in einem Ausbildungsberuf mit mindestens zwei Jahren Ausbildungsdauer, kommen nach § 87a SGB III zwei Geldleistungen dazu: 150 Euro Weiterbildungsgeld im Monat für Arbeitslose, zusätzlich zu Arbeitslosengeld oder Grundsicherungsgeld (bis 30.06.2026 Bürgergeld), sowie Prüfungsprämien von 1.000 Euro für die bestandene Zwischen- und 1.500 Euro für die bestandene Abschlussprüfung – zusammen bis zu 2.500 Euro. Beides setzt voraus, dass die Maßnahme bewilligt wurde.
Unsere Auswertung weist 207 offene Stellen in den zurückliegenden 365 Tagen aus. Das ist nur ein Teil des Marktes: Viele Aufträge laufen über Empfehlungen und freie Mitarbeit. Nachgefragt wird in Werbe- und Digitalagenturen, Marketingabteilungen, Verlagen und bei Mediendienstleistern. Der Markt ist wettbewerbsintensiv, der Abschluss allein verschafft keinen Auftrag – entscheidend sind vorzeigbare Arbeiten.
In Werbe- und Digitalagenturen liegen die Gehälter am Einstieg oft niedriger, während Inhouse-Marketingabteilungen und UI/UX-Spezialisierungen spürbar besser vergüten.
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Nein. Freihandzeichnen ist weder Zugangsvoraussetzung noch Prüfungsbestandteil. Der Beruf beruht auf gestalterischen Regeln – Typografie, Raster, Farbe, Bildaufbau – und auf der Fähigkeit, ein Briefing in ein funktionierendes Medium zu übersetzen. Skizzieren im Sinne schneller Layoutentwürfe lernen Sie in der Maßnahme; künstlerische Zeichenfertigkeit wird dafür nicht vorausgesetzt. Verlangt wird ein Interesse an Gestaltung und die Bereitschaft, eigene Arbeiten überarbeiten zu lassen.
Der Ausbildungsberuf Mediengestalter/-in Digital und Print hat mehrere Fachrichtungen mit gemeinsamer Grundlage. Digitalmedien setzt den Schwerpunkt auf Bildschirmmedien: Websites, Onlineshops, Newsletter, Social-Media-Inhalte und digitale Publikationen, einschließlich Grundlagen von HTML, CSS und Content-Management-Systemen. Die Schwesterfachrichtungen legen den Akzent stärker auf Konzeption und Visualisierung beziehungsweise auf Gestaltung und Technik in der Printproduktion. Die Fachrichtung wird im Prüfungszeugnis ausgewiesen.
Die belegte Regellaufzeit beträgt 24 Monate, in Tagen ausgewiesen sind 727 Tage. Die Trägerangaben liegen überwiegend in der Spanne „mehr als 1 Jahr bis 2 Jahre“, in Einzelfällen darüber. Alle 26 Angebote sind Vollzeitmaßnahmen; als Unterrichtsformen sind Präsenzunterricht sowie kombinierte Lernformen und Combined Learning hinterlegt, also Mischungen aus Präsenz- und Online-Anteilen. Eine Teilzeitvariante enthält unsere Auswertung zu diesem Abschluss derzeit nicht.
Sie erwerben den staatlich anerkannten Abschluss Mediengestalter/-in Digital und Print in der Fachrichtung Digitalmedien. In den Angeboten ist der Abschluss durchgängig als Kammerprüfung der IHK ausgewiesen; geprüft wird also von der Industrie- und Handelskammer, nicht vom Bildungsträger. Mehrere Anbieter vergeben zusätzlich eigene Zertifikate, in den Daten genannt sind unter anderem Software- und Sprachzertifikate. Diese sind eine Ergänzung und ersetzen den Kammerabschluss nicht.
Das unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter und gehört zu den Fragen, die Sie vor der Anmeldung klären sollten. Viele Träger stellen Arbeitsplätze und Lizenzen für die Dauer der Maßnahme bereit; bei Angeboten mit Online-Anteilen brauchen Sie in der Regel einen eigenen, ausreichend leistungsfähigen Rechner. Wichtig ist außerdem, ob Sie die Lizenzen nach Ende der Umschulung weiter nutzen können – für den Portfolioaufbau und die ersten Bewerbungen ist das relevant.
Unsere Auswertung führt teils keine Preisangabe, teils Kostenrahmen über 10.000 Euro; das entspricht der Größenordnung einer zweijährigen Vollzeitmaßnahme. Weil die Umschulung zu einem anerkannten Berufsabschluss führt, ist der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit der übliche Förderweg. Die Bewilligung ist nach § 81 SGB III eine Einzelfallentscheidung und hängt unter anderem von Ihrer Situation und der arbeitsmarktlichen Notwendigkeit ab. Eine pauschale Zusage gibt es nicht.
Unsere Auswertung weist 207 offene Stellen zum Zielberuf in den letzten 365 Tagen aus. Der Markt ist wettbewerbsintensiv, und ein großer Teil der Aufträge läuft über Empfehlungen und freie Mitarbeit, taucht also in Stellenzahlen gar nicht auf. Entscheidend sind vorzeigbare Arbeiten: Wer die zwei Jahre für ein belastbares Portfolio nutzt und die Praxisphase gezielt im Wunschsegment absolviert, bewirbt sich deutlich stärker als mit dem Zeugnis allein.