Fortbildung Medientechnologe/in Druck
Medientechnologinnen und Medientechnologen Druck richten Druckmaschinen ein und steuern die Produktion.
Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker der Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse untersuchen Geschäftsabläufe und die zugehörigen Daten. Sie identifizieren geeignete Datenquellen, prüfen Datenqualität und entwickeln Auswertungen sowie automatisierte Verarbeitungsschritte.
Kostenlos & unverbindlich anfragenAngaben aus zusammengefassten Kursdaten; das konkrete Angebot kann abweichen.
Fachinformatikerinnen und Fachinformatiker der Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse untersuchen Geschäftsabläufe und die zugehörigen Daten. Sie identifizieren geeignete Datenquellen, prüfen Datenqualität und entwickeln Auswertungen sowie automatisierte Verarbeitungsschritte. Daraus leiten sie Verbesserungen für Prozesse ab und prüfen deren Wirkung. Datenbanken, Analysewerkzeuge und Prozessmodelle gehören zur Arbeit in Unternehmens-IT, Datenteams und IT-Dienstleistung.
Die größte Hürde ist meist nicht die Technik, sondern der Respekt vor Statistik. Verlangt wird kein Studium, sondern geduldiges Arbeiten mit Daten: prüfen, ob Daten vollständig sind, und erkennen, wenn eine Analyse täuscht. Mehrere Träger nennen Fachoberschulreife und sichere Deutschkenntnisse. Fehlt dir dieser Abschluss, lass deine Eignung im Feststellungsverfahren prüfen. Kläre vorab, was bei nicht bestandener Kammerprüfung passiert.
Diese Fachrichtung passt zu Menschen, die gern strukturiert mit Zahlen und Abläufen arbeiten und dabei genauso viel Interesse an der Frage haben, warum ein Prozess so läuft, wie er läuft, wie an der Technik dahinter. Wer aus Sachbearbeitung, Controlling, Disposition, Qualitätssicherung oder Verwaltung kommt, bringt oft schon ein gutes Gespür für betriebliche Abläufe mit und ergänzt es hier um Datenbank-, Auswertungs- und Analysekompetenz. Die Zugangsanforderungen sind spürbar höher als bei anderen IT-Umschulungen – Fachoberschulreife und gute Deutschkenntnisse werden mehrfach genannt. Wer eher praktisch-handwerklich arbeitet und Auswertungen als lästig empfindet, ist in der Systemintegration besser aufgehoben.
Ein Berufsabschluss ist nicht erforderlich – die Umschulung führt selbst zu einem anerkannten Abschluss. Die Träger nennen in den erfassten Zugangsangaben allerdings vergleichsweise hohe Anforderungen: In der Regel wird eine Fachoberschulreife erwartet, dazu Grundkenntnisse im Umgang mit PC und Betriebssystem, sichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie englischer Grundwortschatz. Mehrere Angebote setzen Deutsch auf Niveau B2 und Englisch auf Niveau B1 voraus und führen eine Eignungsfeststellung durch. Über die Aufnahme entscheidet der Bildungsträger, bei geförderten Plätzen gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, die über die Förderung entscheidet.
Präsenz- und Onlineanteile (kombinierte Lernform)
24 Monate in Voll- oder Teilzeit – belegter Durchschnitt der Angebote
Betriebspraktikum: Eine mehrmonatige betriebliche Praxisphase gehört zur Umschulung, in der Regel im zweiten Jahr. Sie ist hier besonders aussagekräftig, weil Datenanalyse ohne echte betriebliche Daten und ohne die Menschen, die den Prozess ausführen, nur Theorie bleibt. Umfang und Lage legt der Bildungsträger fest.
Teil 1 der gestreckten Abschlussprüfung wird nach etwa einem Drittel der Umschulung abgelegt und behandelt das Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes. Das Ergebnis geht mit festem Anteil in die Gesamtnote ein und wird nicht eigenständig wiederholt.
Teil 2 am Ende umfasst schriftliche Prüfungsbereiche zu den fachrichtungsspezifischen Kerntätigkeiten – Analyse von Daten und Prozessen sowie Konzeption entsprechender Lösungen – und Wirtschafts- und Sozialkunde, dazu ein betriebliches Projekt mit Dokumentation, Präsentation und Fachgespräch. Die verbindlichen Bezeichnungen und Gewichtungen nennt die zuständige Kammer.
Prüfende Stelle: Die zuständige Industrie- und Handelskammer. Ein trägerinternes Zertifikat kommt bei einem Teil der Angebote hinzu, ersetzt die Kammerprüfung aber nicht. Offizieller Abschluss: Fachinformatiker/in der Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse (IHK) – staatlich anerkannter Berufsabschluss gemäß Berufsbildungsgesetz.
Für diese Umschulung ist der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit der übliche Förderweg. Die Bewilligung ist nach § 81 SGB III eine Einzelfallentscheidung und hängt von Ihrer persönlichen Situation, der Arbeitsmarktlage und der AZAV-Zertifizierung des konkreten Angebots ab – eine Zusage vorab gibt es nicht. Ein Teil der Anbieter nennt keinen Preis; wo Preise vorliegen, liegen sie über 10.000 Euro. Weil die Fachrichtung jung ist, lohnt es sich, im Beratungsgespräch die arbeitsmarktliche Verwertbarkeit für Ihre Region ausdrücklich anzusprechen.
Wird die Umschulung gefördert und führt sie zu einem Abschluss in einem Ausbildungsberuf mit mindestens zwei Jahren Ausbildungsdauer, kommen nach § 87a SGB III zwei Geldleistungen dazu: 150 Euro Weiterbildungsgeld im Monat für Arbeitslose, zusätzlich zu Arbeitslosengeld oder Grundsicherungsgeld (bis 30.06.2026 Bürgergeld), sowie Prüfungsprämien von 1.000 Euro für die bestandene Zwischen- und 1.500 Euro für die bestandene Abschlussprüfung – zusammen bis zu 2.500 Euro. Beides setzt voraus, dass die Maßnahme bewilligt wurde.
Innerhalb eines Jahres wurden bundesweit 577 Stellen zu diesem Zielberuf ausgeschrieben – weniger als zu jedem anderen IT-Umschulungsberuf. Die Fachrichtung gibt es erst seit 2020, passende Stellen laufen deshalb oft unter Titeln wie Datenanalyse, Business Intelligence oder Reporting. Auch das Angebot ist mit 47 Angeboten von 40 Anbietern und 158 Terminen schmal.
Durch die hohe Nachfrage nach datengetriebenen Prozessen (SQL, Python, Power BI, Cloud Pipelines) liegt das Gehalt über dem Durchschnitt klassischer kaufmännischer Berufe.
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Nein, ein Statistikstudium wird hier nicht verlangt. Gefordert sind beschreibende Statistik, sicheres Rechnen mit Anteilen und Veränderungen und vor allem ein kritischer Blick darauf, wie eine Kennzahl zustande kommt. Wichtiger als mathematische Begabung ist Sorgfalt: Wer bemerkt, dass Zahlen unvollständig sind, verhindert falsche Entscheidungen. Diese Sorgfalt lässt sich üben, und die Umschulung ist mit 24 Monaten darauf ausgelegt.
In den erfassten Zugangsangaben wird in der Regel die Fachoberschulreife erwartet, dazu sichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, mehrfach als Niveau B2 benannt, sowie englischer Grundwortschatz beziehungsweise Niveau B1. Das sind höhere Anforderungen als bei anderen IT-Umschulungen. Formal ist ein Berufsabschluss nicht nötig; mehrere Träger bieten eine Eignungsfeststellung an, in der Ihre Voraussetzungen individuell geprüft werden.
Beide gehören zum Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in, unterscheiden sich aber im Ergebnis. In der Anwendungsentwicklung entsteht Software. In der Daten- und Prozessanalyse entsteht belastbare Erkenntnis: eine geprüfte Auswertung, ein beschriebener Prozess, ein Bericht, auf dessen Grundlage entschieden wird. Programmierung kommt vor, aber als Werkzeug zur Automatisierung, nicht als Kernprodukt der Arbeit.
Uns sind 40 Anbieter mit 47 Angeboten und 158 Terminen bekannt; die Regellaufzeit liegt bei rund 24 Monaten, in Vollzeit und Teilzeit sowie in Präsenz- und kombinierten Lernformen. Die Angebotslage ist damit schmaler als bei den etablierten Fachrichtungen, aber bundesweit vorhanden. Anbieternamen und Standorte veröffentlichen wir auf dieser Seite nicht.
In unserer Datenbank sind 577 Stellenausschreibungen zum Zielberuf in den letzten zwölf Monaten erfasst, was zunächst wenig wirkt. Die Zahl unterschätzt den Markt aber, weil passende Stellen häufig unter Titeln wie Datenanalyse, Reporting, Business Intelligence oder Prozessmanagement ausgeschrieben werden. Suchen Sie deshalb nach Tätigkeiten, nicht nach dem Berufstitel, und bauen Sie im Abschlussprojekt einen vorzeigbaren Nachweis Ihrer Arbeitsweise auf.
Bei einem Teil der Angebote liegt uns kein Preis vor; wo Angaben vorliegen, liegen sie über 10.000 Euro. Der übliche Förderweg ist der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit. Die Bewilligung erfolgt nach § 81 SGB III im Einzelfall und prüft unter anderem die arbeitsmarktliche Notwendigkeit und die AZAV-Zertifizierung der Maßnahme. Eine pauschale vollständige Kostenübernahme können wir nicht zusichern.