Big Data mit Python: Kennzahlen & Insights – Kurs
Big-Data-Verarbeitung mit Python: Datenbereinigung und Analyse mit pandas, statistische Kennzahlen und Regressionsmodelle, Visualisierung mit matplotlib.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Software- & Praxistraining
- Wie lange dauert der Kurs?
- Als Vollzeitkurs im Hybrid-Format deckt der Kurs die drei zentralen Themenblöcke Datenverarbeitung, Kennzahlenbildung und Workflow-Aufbau ab, ergänzt um vertiefende praktische Anwendungsaufgaben. Der Umfang ist so bemessen, dass Teilnehmende am Ende einen vollständigen Analyseprozess selbstständig… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die vermittelten Kompetenzen in Python-basierter Datenverarbeitung, Kennzahlenbildung und Visualisierung bestätigt. Je nach Anbieter ist zusätzlich eine Abschlussprüfung vorgesehen, die den erfolgreichen Kompetenzerwerb überprüft. Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Für die Teilnahme sind keine tiefgreifenden Vorkenntnisse in Python oder Statistik zwingend erforderlich, ein grundlegendes Verständnis im Umgang mit Computern und digitalen Anwendungen erleichtert jedoch den Einstieg in die praktischen Übungen mit pandas und matplotlib. Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Der Kurs "Big Data - Python, Metrics, and Insight Generation" vermittelt, wie sich große Datenmengen mit Python praktisch verarbeiten, auswerten und visualisieren lassen. Ausgehend von der Datenbereinigung mit pandas über die Berechnung statistischer Kennzahlen bis zur Anwendung einfacher Regressionsmodelle entsteht ein durchgängiger Workflow, mit dem sich reale Datensätze aus unterschiedlichen Quellen zu belastbaren Erkenntnissen verdichten lassen.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul 1 — Python für skalierbare Datenverarbeitung Der erste Themenblock legt die technische Grundlage für alle weiteren Analysen: den sicheren Umgang mit großen, oft unsauberen Datensätzen mithilfe von Python und pandas.
- Einlesen großer Datensätze in strukturierte Datenformate
- Bereinigung von Datensätzen von Duplikaten, Ausreißern und inkonsistenten Werten
- Umgang mit fehlenden Werten durch geeignete Ersetzungs- oder Ausschlussstrategien
- Anwendung von Filteroperationen zur gezielten Datenselektion
- Aggregation von Daten entlang verschiedener Dimensionen
- Aufbau wiederholbarer, dokumentierter Verarbeitungsschritte für reale Datenquellen
Modul 2 — Kennzahlen zur Unterstützung datengesteuerter Erkenntnisse Aufbauend auf sauberen Daten behandelt dieser Block, wie sich aus reinen Zahlen belastbare Aussagen ableiten lassen — von einfachen Kennzahlen bis zu einfachen statistischen Modellen.
- Berechnung zentraler Lagemaße wie Mittelwert, Median und Quartile
- Einordnung von Streuungsmaßen zur Beurteilung der Datenverteilung
- Anwendung linearer Regression zur Analyse von Zusammenhängen zwischen Variablen
- Einsatz logistischer Regression zur Unterscheidung zwischen Kategorien
- Nutzung von booleschem Masking zur präzisen Datenauswahl
- Gruppierung von Daten nach relevanten Kategorien zur vergleichenden Analyse
Modul 3 — Aufbau eines praktischen Big-Data-Workflows Der dritte Block führt die bisherigen Techniken zu einem vollständigen Workflow zusammen, der Daten aus mehreren Quellen zusammenführt und in verständliche Visualisierungen überführt.
- Import von Daten aus relationalen Datenbanken
- Anbindung und Abfrage von Web-APIs als zusätzliche Datenquelle
- Zusammenführung heterogener Datenquellen zu einem konsistenten Datensatz
- Visualisierung von Trends und Verteilungen mit matplotlib
- Nutzung der integrierten Plotting-Werkzeuge von pandas für schnelle Auswertungen
- Aufbau eines konsistenten, wiederholbaren Prozesses für Aufbereitung und Interpretation
Modul 4 — Praxisorientierte Anwendung und Vertiefung Der letzte inhaltliche Block vertieft die bisherigen Techniken anhand realitätsnaher Aufgabenstellungen, bei denen mehrere Analyseschritte kombiniert werden müssen.
- Anwendung des gesamten Workflows auf einen selbst gewählten, realen Datensatz
- Kombination von Filterung, Aggregation und Gruppierung in einer zusammenhängenden Analyse
- Einsatz von Regressionsmodellen zur Beantwortung konkreter Fragestellungen
- Visualisierung mehrschichtiger Zusammenhänge in aussagekräftigen Diagrammen
- Bewertung der Aussagekraft und Grenzen der verwendeten Kennzahlen
- Aufbereitung der Ergebnisse für eine nicht-technische Zielgruppe
- Dokumentation der eingesetzten Methodik für Nachvollziehbarkeit
- Vergleich unterschiedlicher Herangehensweisen an dieselbe Datenanalysefrage
- Identifikation von Datenqualitätsproblemen in neuen, unbekannten Datensätzen
- Anpassung bestehender Analyseskripte an veränderte Datenstrukturen
- Einordnung, wann lineare und wann logistische Regression sinnvoll ist
- Rückschau des gesamten Workflows von der Rohdaten-Einspeisung bis zur fertigen Visualisierung
Die einzelnen Blöcke bauen direkt aufeinander auf: Ohne saubere Datengrundlage aus Modul 1 liefern die Kennzahlen aus Modul 2 verzerrte Ergebnisse, und ohne belastbare Kennzahlen lässt sich in Modul 3 kein aussagekräftiger Workflow aufbauen. Dieser Aufbau spiegelt bewusst den Ablauf realer Datenprojekte wider, in denen die meiste Zeit auf Datenbereinigung und erst danach auf die eigentliche Analyse entfällt. Durch die durchgängige Arbeit mit Python, pandas und matplotlib entsteht am Ende ein Repertoire an Werkzeugen, das sich unabhängig von der konkreten Datenquelle auf unterschiedlichste Fragestellungen übertragen lässt — von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen bis zu technischen Messwerten.
Lernziele:
- Große, unstrukturierte Datensätze mit pandas bereinigen und in eine analysierbare Form bringen
- Techniken wie Filtern, Aggregation und den Umgang mit fehlenden Werten sicher anwenden
- Wiederholbare, strukturierte Workflows für die Arbeit mit realen Daten aufbauen
- Zentrale statistische Kennzahlen wie Mittelwert, Median und Quartile berechnen und interpretieren
- Lineare Regressionsmodelle zur Identifikation von Zusammenhängen zwischen Variablen anwenden
- Logistische Regressionsmodelle zur Klassifikation und Mustererkennung einsetzen
- Boolesches Masking zur gezielten Datenselektion nutzen
- Daten mittels Gruppierung nach relevanten Kategorien aufschlüsseln und vergleichen
- Daten aus Datenbanken, Web-APIs und weiteren Quellen importieren und zusammenführen
- Trends und Verteilungen mit matplotlib und den Plotting-Werkzeugen von pandas visualisieren
- Konsistente Prozesse für die Aufbereitung und Interpretation großer Datenmengen etablieren
- Ergebnisse datengetriebener Analysen nachvollziehbar und verständlich aufbereiten
Für wen ist der Kurs geeignet?
Angesprochen werden Arbeitssuchende, Quereinsteigende und Wiedereinsteigende, die sich beruflich im Bereich Datenanalyse weiterqualifizieren möchten. Der Kurs eignet sich außerdem für Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden gezielt in der Arbeit mit großen Datenmengen weiterbilden wollen.
- Personen mit Interesse an Datenanalyse, die noch keine tiefe Python-Erfahrung mitbringen
- Quereinsteigende aus fachfremden Bereichen mit analytischem Interesse
- Wiedereinsteigende, die frühere Kenntnisse in Statistik oder Programmierung reaktivieren möchten
- Beschäftigte, deren Unternehmen sie gezielt im Bereich Big Data weiterbilden möchte
Für die Teilnahme sind keine tiefgreifenden Vorkenntnisse in Python oder Statistik zwingend erforderlich, ein grundlegendes Verständnis im Umgang mit Computern und digitalen Anwendungen erleichtert jedoch den Einstieg in die praktischen Übungen mit pandas und matplotlib.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs wird im Vollzeitformat als Hybrid Learning durchgeführt, das heißt Präsenz- und Onlineanteile werden kombiniert. Diese Organisationsform ermöglicht es, technische Konzepte wie Regressionsmodelle gemeinsam zu erarbeiten, während die praktischen Coding-Übungen mit Python flexibel vertieft werden können.
Als Vollzeitkurs im Hybrid-Format deckt der Kurs die drei zentralen Themenblöcke Datenverarbeitung, Kennzahlenbildung und Workflow-Aufbau ab, ergänzt um vertiefende praktische Anwendungsaufgaben. Der Umfang ist so bemessen, dass Teilnehmende am Ende einen vollständigen Analyseprozess selbstständig durchführen können.
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die vermittelten Kompetenzen in Python-basierter Datenverarbeitung, Kennzahlenbildung und Visualisierung bestätigt. Je nach Anbieter ist zusätzlich eine Abschlussprüfung vorgesehen, die den erfolgreichen Kompetenzerwerb überprüft.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Der Kurs vermittelt einen vollständigen, in sich schlüssigen Workflow für die Arbeit mit großen Datenmengen — von der ersten Datenbereinigung bis zur fertigen Visualisierung. Dieser durchgängige Blick auf den gesamten Analyseprozess unterscheidet den Kurs von isolierten Einzelthemen, da jeder Schritt im Kontext der nachfolgenden Schritte vermittelt wird. Besonders wertvoll ist die Kombination aus technischer Umsetzung in Python und der methodischen Einordnung statistischer Kennzahlen: Teilnehmende lernen nicht nur, wie sich ein Mittelwert oder eine Regression berechnen lässt, sondern auch, wann welche Kennzahl überhaupt aussagekräftig ist und wo ihre Grenzen liegen. Für den beruflichen Alltag bedeutet dies eine unmittelbar einsetzbare Fähigkeit: Rohdaten aus unterschiedlichen Quellen — Datenbanken, APIs oder Exportdateien — lassen sich eigenständig zu verständlichen, visuell aufbereiteten Erkenntnissen verdichten, die auch fachfremden Kolleginnen und Kollegen vermittelt werden können.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Data Scientist
- Data Analyst
- Python Data Engineer
- Big Data Analyst
- Big Data Entwickler
- Business Intelligence Analyst
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich bereits Python-Erfahrung für diesen Kurs?
Tiefgreifende Vorkenntnisse in Python oder Statistik sind nicht zwingend erforderlich. Ein grundlegendes Verständnis im Umgang mit Computern erleichtert jedoch den Einstieg in die praktischen Übungen.
Welche Werkzeuge werden im Kurs eingesetzt?
Im Zentrum stehen Python mit der Bibliothek pandas für die Datenverarbeitung sowie matplotlib für die Visualisierung von Trends und Verteilungen.
Werden auch statistische Modelle behandelt?
Ja, der Kurs vermittelt lineare und logistische Regressionsmodelle zur Identifikation von Zusammenhängen und zur Klassifikation von Daten.
Wie findet der Unterricht statt?
Der Kurs läuft im Vollzeitformat als Hybrid Learning, das heißt Präsenz- und Onlinephasen werden kombiniert.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, teilweise ergänzt durch eine Abschlussprüfung, die den Kompetenzerwerb bestätigt.