Technik & Ingenieurwesen
konstruktion cad

CAD Designer Architectural Design (HWK) – Weiterbildung

CAD-Fachkraft-Qualifizierung mit HWK-Anerkennung, Schwerpunkt gestalterischer Architekturentwurf: Massenmodelle, Materialkonzepte und überzeugende 3D-Visualisierungen für Bauherren.

Auf einen Blick

Dauermehrere MonateØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Die Qualifizierung CAD Designer for Architectural Design führt zu einem von der Handwerkskammer anerkannten Abschluss als CAD-Fachkraft mit Schwerpunkt auf der gestalterischen Seite des Architekturentwurfs. Im Mittelpunkt stehen Massenmodelle, Materialkonzepte, Lichtstimmungen und überzeugende 3D-Visualisierungen, mit denen sich ein Entwurf gegenüber Bauherren oder Investor:innen präsentieren lässt. Anders als technisch-normativ ausgerichtete CAD-Kurse liegt der Fokus konsequent auf der visuellen Überzeugungskraft und gestalterischen Qualität der Darstellung, nicht auf genehmigungsfähigen Ausführungsplänen. Der Entwurfsprozess steht dabei bewusst vor der technischen Detailplanung, so wie er auch in der frühen Phase realer Architekturprojekte zeitlich vorausgeht.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 13.08.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

3

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

Termine werden anbieterabhängig veröffentlicht

Regionen

bundesweit

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Handwerkskammer-anerkannter Abschluss zur CAD-Fachkraft, Fachrichtung Architectural Design

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein

Vermittelte Kompetenzen

  • 3D-Entwurfsmodellierung
  • Architekturvisualisierung und Rendering
  • Materialkonzepte und Oberflächendarstellung
  • Präsentationspläne für Bauherren
  • Massenmodelle und Volumenstudien
  • Lichtstimmungen in Visualisierungen

Zugeordnete Zielberufe

  • Architekturvisualisierer:in
  • CAD-Designer:in Entwurf
  • Planungsassistenz mit Entwurfsschwerpunkt
  • Präsentationsgrafiker:in Architektur

Datenbasis: 3 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Grundlagen der 3D-Entwurfsmodellierung Der Einstieg vermittelt, wie sich erste Entwurfsideen schnell und flexibel als grobe 3D-Modelle darstellen lassen, ohne sich bereits in technischen Details zu verlieren.

  • Grundformen und Volumenkörper für Entwurfsstudien
  • Gebäudekubaturen aus einfachen Grundformen entwickeln
  • Schnelle Varianten für unterschiedliche Entwurfsideen erzeugen
  • Maßstäbliche Bezüge im Entwurfsmodell berücksichtigen
  • Umgebungskontext grob in das Modell einbeziehen
  • Entwurfsmodelle für die weitere Bearbeitung strukturieren

Materialien, Oberflächen und Fassadengestaltung Ein überzeugender Entwurf lebt von seiner materiellen und gestalterischen Wirkung. Dieser Block behandelt, wie Materialien und Fassaden am 3D-Modell gestaltet werden.

  • Materialbibliotheken für Fassaden und Oberflächen nutzen
  • Texturen und Farbgebung am Modell anpassen
  • Fassadengliederung und Öffnungen gestalterisch entwickeln
  • Materialkombinationen für unterschiedliche Gebäudebereiche erproben
  • Umgebungsmaterialien wie Bodenbeläge und Vegetation ergänzen
  • Konsistenz der Materialwahl über das Gesamtmodell prüfen

Licht, Kamera und Visualisierung Damit ein Entwurf überzeugend wirkt, müssen Licht und Perspektive bewusst gewählt werden. Dieser Block behandelt die Erstellung aussagekräftiger Visualisierungen.

  • Lichtstimmungen für Tag- und Abendszenen einrichten
  • Sonnenstand und Schattenwurf am Standort simulieren
  • Kamerawinkel für unterschiedliche Präsentationszwecke wählen
  • Innenraumperspektiven für Entwurfsdarstellungen erzeugen
  • Renderings mit angemessener Qualität für Präsentationen berechnen
  • Nachbearbeitung von Renderings für die finale Präsentation

Präsentation und Entwurfskommunikation Der letzte fachliche Block bereitet die Visualisierungen für die tatsächliche Präsentation gegenüber Bauherren oder Investor:innen auf.

  • Präsentationspläne mit Grundriss, Schnitt und Visualisierung kombinieren
  • Entwurfsvarianten für einen strukturierten Vergleich aufbereiten
  • Beschriftungen und Erläuterungen für Laien verständlich gestalten
  • Präsentationsformate für unterschiedliche Anlässe wählen
  • Feedback aus Präsentationsrunden in den Entwurf einarbeiten
  • Eine vollständige Entwurfspräsentation zusammenstellen

Praxis: Entwurf von der Idee bis zur Präsentation

  • Entwicklung erster Massenmodelle für eine vorgegebene Bauaufgabe
  • Vergleich mehrerer Kubatur- und Volumenvarianten
  • Ausarbeitung eines Fassadenkonzepts für die gewählte Variante
  • Zuordnung von Materialien und Oberflächen am Modell
  • Einrichtung einer überzeugenden Lichtstimmung für die Präsentation
  • Wahl geeigneter Kamerawinkel für Außen- und Innenperspektiven
  • Berechnung mehrerer Präsentationsrenderings
  • Nachbearbeitung der Renderings für die finale Darstellung
  • Zusammenstellung eines Präsentationsplans mit allen Ansichten
  • Vorbereitung einer verständlichen Erläuterung für Laien
  • Einarbeitung von simuliertem Feedback in die Präsentation
  • Vorstellung des fertigen Entwurfs im Kurs

Der Kurs legt bewusst Wert auf die gestalterische und kommunikative Seite der Architekturplanung: Ein technisch korrekter Plan überzeugt Bauherren selten von allein, während eine gut aufbereitete Visualisierung eine Entwurfsidee greifbar und emotional nachvollziehbar macht. Am Ende der Qualifizierung liegt eine vollständige Entwurfspräsentation mit Massenmodell, Materialkonzept und mehreren aussagekräftigen Visualisierungen vor. Dieses Ergebnis bildet die praktische Grundlage für den handwerkskammer-anerkannten Abschluss als CAD-Fachkraft.

Lernziele:

  • Erste Entwurfsideen als grobe Massenmodelle im 3D-Raum darstellen
  • Gebäudekubaturen und Volumenstudien vergleichend entwickeln
  • Fassadenkonzepte gestalterisch am 3D-Modell ausarbeiten
  • Materialien und Oberflächen realistisch am Modell hinterlegen
  • Lichtstimmungen für unterschiedliche Tageszeiten simulieren
  • Kamerawinkel und Perspektiven für überzeugende Präsentationen wählen
  • Renderings mit angemessener Bildqualität für Präsentationszwecke erzeugen
  • Präsentationspläne mit Entwurfsskizzen und Visualisierungen kombinieren
  • Entwurfsvarianten strukturiert gegenüberstellen und vergleichen
  • Feedback zu Entwurfsständen in die Visualisierung einarbeiten
  • Präsentationsunterlagen für unterschiedliche Zielgruppen aufbereiten
  • Einen vollständigen Entwurf von der Idee bis zur Präsentationsvisualisierung entwickeln

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Qualifizierung richtet sich an alle, die eine anerkannte Grundlage für die gestalterische Seite der Architekturplanung erwerben möchten.

  • Kreativ interessierte Quereinsteiger:innen ohne architektonische Vorbildung
  • Personen mit gestalterischem Interesse an Raum, Material und Licht
  • Mitarbeitende in Architekturbüros ohne formale Visualisierungs-Qualifikation
  • Berufsrückkehrer:innen mit Interesse an digitaler Entwurfsdarstellung
  • Interessierte, die eine praxisnahe Alternative zu einem Design- oder Architekturstudium suchen
Voraussetzungen:

CAD-Vorkenntnisse werden für den Einstieg nicht vorausgesetzt, die Qualifizierung beginnt bei den Grundlagen der 3D-Entwurfsmodellierung. Gestalterisches Interesse an Raum, Material, Licht und Farbe erleichtert das Verständnis der Entwurfsentscheidungen erheblich. Sichere Computerkenntnisse werden erwartet, da mit einer komplexeren CAD- und Visualisierungssoftware gearbeitet wird. Räumliches Vorstellungsvermögen ist für die 3D-Modellierung hilfreich.

Ablauf & Abschluss

Die Qualifizierung folgt dem Ablauf eines realen Entwurfsprozesses: von der ersten groben Massenidee über Material- und Lichtgestaltung bis zur fertigen Präsentation. Jeder fachliche Block wird anhand kurzer Beispiele eingeführt und anschließend am eigenen, durchgehenden Entwurfsprojekt vertieft. Besonderer Wert liegt auf der gestalterischen Wirkung der erzeugten Bilder, weshalb Zwischenstände regelmäßig besprochen und weiterentwickelt werden. Individuelle Rückfragen zu den eigenen Entwurfsständen werden laufend im Kurs geklärt.

Die Qualifizierung zur CAD-Fachkraft ist als umfassendes Programm über mehrere Monate angelegt, wobei sich der genaue Zeitrahmen nach dem gewählten Lernformat richtet. Der Umfang orientiert sich an der vollständigen Bearbeitung aller vier fachlichen Module sowie des abschließenden Entwurfsprojekts. Wer bereits gestalterische oder CAD-Erfahrung mitbringt, kann einzelne Themen zügiger durchlaufen. Die zeitliche Planung wird zu Kursbeginn abgestimmt.

Die Qualifizierung schließt mit einem von der Handwerkskammer anerkannten Abschluss als CAD-Fachkraft, Fachrichtung Architectural Design, ab. Es handelt sich um eine private Weiterbildungsqualifikation mit Handwerkskammer-Anerkennung, nicht um eine staatliche Berufsausbildung oder ein Hochschulstudium. Die im Kurs erstellte Entwurfspräsentation eignet sich als aussagekräftiges Portfolio-Stück für Bewerbungen. Die genauen Prüfungsmodalitäten der Handwerkskammer-Anerkennung werden zu Kursbeginn erläutert.

Nutzen & Perspektiven

Überzeugende Visualisierungen entscheiden in der Praxis oft mit darüber, ob ein Entwurf bei Bauherren, Investor:innen oder Wettbewerbsjurys Zustimmung findet. Wer diese gestalterische Kompetenz gezielt aufbaut, ergänzt Architekturbüros um eine Fähigkeit, die dort nicht immer intern vorhanden ist, weil klassisch ausgebildete Bauzeichner:innen den Schwerpunkt eher auf technische Pläne als auf gestalterische Präsentationen legen. Die Kombination aus Massenmodellierung, Materialgestaltung und Lichtplanung deckt den vollständigen visuellen Entwurfsprozess ab, statt nur einzelne Teilaspekte wie reine Renderings ohne konzeptionelle Vorarbeit zu vermitteln. Wer den gesamten Prozess von der ersten Kubatur bis zum fertigen Bild versteht, kann auch bei Planänderungen zügig neue, konsistente Visualisierungen erzeugen. Der handwerkskammer-anerkannte Abschluss bietet kreativ interessierten Quereinsteiger:innen einen strukturierten, praxisnahen Weg in die Architekturvisualisierung, ohne den zeitlichen Umfang eines vollständigen Architektur- oder Designstudiums vorauszusetzen. Für Bewerbungen bei Architekturbüros oder Projektentwicklern liefert das fertige Entwurfsportfolio einen unmittelbar nachvollziehbaren Qualitätsnachweis.

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Arbeitsmarkt-Report

Konstruktion, CAD und industrielle Fertigung sind durchgehend gefragt — die Transformation Richtung E-Mobilität, Energietechnik und Industrie 4.0 schafft zusätzliche Spezialisten-Rollen. CAD-/Simulation-Software-Kenntnisse sind Türöffner.

Einstieg (0-2 J.):38.000–46.000 €
Mittel (3-7 J.):50.000–65.000 €
Senior (8+ J.):68.000–88.000 €

Offene Stellen

52.000+ bundesweit
Quellen: BA-Engpassanalyse, Statistisches Bundesamt, StepStone Gehaltsreport.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was bedeutet der HWK-anerkannte Abschluss zur CAD-Fachkraft konkret?

Der Kurs schließt mit einer von der Handwerkskammer anerkannten Qualifikation als CAD-Fachkraft ab. Es handelt sich um eine private Weiterbildungsqualifikation und nicht um eine staatliche Berufsausbildung oder ein Studium.

Worauf liegt der fachliche Schwerpunkt dieses Kurses?

Der Schwerpunkt liegt auf der gestalterischen Entwurfsdarstellung: Massenmodelle, Materialkonzepte und überzeugende 3D-Visualisierungen, mit denen sich Architekturentwürfe gegenüber Bauherren präsentieren lassen.

Worin unterscheidet sich dieser Kurs vom CAD Konstrukteur Architektur?

Dieser Kurs konzentriert sich auf die gestalterische Entwurfsdarstellung und Visualisierung. Der CAD Konstrukteur Architektur legt den Schwerpunkt dagegen auf normgerechte, genehmigungsfähige technische Bauzeichnungen.

Benötige ich eine künstlerische oder architektonische Vorbildung?

Nein, der Kurs richtet sich ausdrücklich an Quereinsteiger:innen ohne einschlägige Vorbildung, gestalterisches Interesse ist jedoch hilfreich.

Welche beruflichen Perspektiven eröffnet die Qualifikation?

Absolvent:innen können sich auf Tätigkeiten im Bereich Architekturvisualisierung, Entwurfsdarstellung und Bauherrenpräsentation bei Architekturbüros oder Projektentwicklern bewerben.