Conversational AI: Datenschutz & Sicherheit – Weiterbildung
Datenschutz und Informationssicherheit für Chatbots und KI-Dialogsysteme: DSGVO-Grundlagen, Zugriffskontrolle, Verschlüsselung und Prompt-Filterung.
Auf einen Blick
Überblick
Chatbots und KI-Dialogsysteme verarbeiten häufig sensible Eingaben, ohne dass Nutzende sich dessen bewusst sind. Dieser Kurs ordnet Conversational AI in den rechtlichen und sicherheitstechnischen Rahmen ein, den Unternehmen beim Einsatz solcher Systeme beachten müssen. Im Mittelpunkt stehen Datenschutzgrundverordnung, Datensparsamkeit und Zweckbindung ebenso wie technische Sicherheitsvorkehrungen wie Zugriffskontrolle, Verschlüsselung und Protokollierung sowie organisatorische Aspekte von Governance und Risikomanagement in Chatbot-Architekturen.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 1 erfassten Orten
1 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Teilnahmebescheinigung und Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Virtuelles Klassenzimmer2×
Zeitmodelle
- Vollzeit1×
- Teilzeit1×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €2×
Vermittelte Kompetenzen
- DSGVO
- Zugriffskontrolle
- Verschlüsselung
- Risikomanagement
- Compliance
- Prompt-Output-Filterung
- Prompt-Filterung
- Datensparsamkeit
Zugeordnete Zielberufe
- Cyber-Security-Consultant535 Stellen/12 Mon.
- Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie229 Stellen/12 Mon.
- Kognitionswissenschaft (grundständig)4 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 52 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Themenblock ordnet Conversational AI in den rechtlichen Rahmen ein, der für den Umgang mit personenbezogenen Daten gilt.
- Einordnung der Datenschutzgrundverordnung mit Bezug auf KI-Dialogsysteme
- Prinzipien der Datensparsamkeit in der Konzeption von Chatbots
- Zweckbindung als Leitlinie für die Verarbeitung von Konversationsdaten
- Identifikation personenbezogener Daten in typischen Chatbot-Eingaben
- Abgrenzung zwischen notwendiger und überschüssiger Datenerhebung
Der zweite Block behandelt die technischen Grundlagen der Informationssicherheit in Conversational-Systemen.
- Konzepte der Zugriffskontrolle für Chatbot-Architekturen
- Verschlüsselungsverfahren für Daten im Ruhezustand und während der Übertragung
- Protokollierung von Interaktionen zur Nachvollziehbarkeit von Vorfällen
- Absicherung von Schnittstellen zwischen Chatbot und angebundenen Systemen
- Typische Schwachstellen in Conversational-AI-Architekturen erkennen
Der dritte Block widmet sich Governance, Rollen und Verantwortlichkeiten rund um den Betrieb von KI-Anwendungen.
- Definition von Rollen und Zuständigkeiten für Conversational-AI-Projekte
- Aufbau einer Governance-Struktur für den laufenden Betrieb
- Zusammenspiel von Datenschutzbeauftragten, IT-Sicherheit und Fachbereichen
- Verantwortlichkeiten bei der Einführung neuer Chatbot-Funktionen
- Dokumentationspflichten im Rahmen der Governance
Der vierte Block behandelt Risikobewertung, Vorfallmanagement und die Dokumentation von Sicherheitsaspekten.
- Systematische Bewertung von Datenschutz- und Sicherheitsrisiken
- Dokumentation identifizierter Risiken und getroffener Handlungsschritte
- Aufbau eines Verfahrens für das Vorfallmanagement bei Sicherheitsvorfällen
- Eskalationswege bei erkannten Datenschutzverletzungen
- Nachbereitung und Lessons Learned nach einem Sicherheitsvorfall
Der fünfte Block behandelt Richtlinien zur Datennutzung, Prompt- und Output-Filterung sowie Anforderungen an Drittanbieter.
- Entwicklung von Richtlinien für die Nutzung von Konversationsdaten
- Konzepte der Prompt-Filterung zur Vermeidung unerwünschter Eingaben
- Output-Filterung zur Kontrolle problematischer oder sensibler Ausgaben
- Anforderungen an Drittanbieter-Integrationen aus Datenschutzsicht
- Vertragliche und technische Absicherung externer Schnittstellen
Ein Praxisblock führt die Themen in konkreten Anwendungsfällen zusammen, damit rechtliche, technische und organisatorische Aspekte nicht getrennt, sondern im Zusammenhang geübt werden.
- Analyse eines Beispiel-Datenflusses in einer Chatbot-Anwendung
- Identifikation personenbezogener Daten in einem fiktiven Konversationsverlauf
- Entwurf eines Zugriffskonzepts für eine Beispiel-Chatbot-Architektur
- Ausarbeitung einer Prompt-Filterrichtlinie für ein konkretes Anwendungsszenario
- Bewertung eines Drittanbieter-Angebots anhand definierter Sicherheitskriterien
- Erstellung einer Risikodokumentation für ein Conversational-AI-Projekt
- Simulation eines Vorfallmanagement-Ablaufs nach einem angenommenen Sicherheitsvorfall
- Diskussion von Governance-Modellen für unterschiedliche Unternehmensgrößen
- Ableitung von Verantwortlichkeiten für ein fiktives Chatbot-Team
- Bewertung von Protokollierungsanforderungen für ein Beispielsystem
- Zusammenfassung der Ergebnisse in einem kompakten Sicherheitskonzept
- Rückschau offener Fragen und Grenzfälle im Umgang mit Conversational AI
Die einzelnen Module bauen so aufeinander auf, dass am Ende ein zusammenhängendes Bild entsteht: von der rechtlichen Einordnung über technische Sicherheitsvorkehrungen bis zur organisatorischen Verankerung von Governance und Risikomanagement in Unternehmen, die Conversational-AI-Lösungen einsetzen oder einführen wollen. Besonderer Wert liegt darauf, dass rechtliche Anforderungen nicht isoliert von der technischen Umsetzung betrachtet werden: Eine Zugriffskontrolle etwa ist nur dann wirksam, wenn sie mit den zugrunde liegenden Datenschutzprinzipien und der dokumentierten Governance-Struktur zusammenpasst.
Lernziele:
- Datenflüsse in Conversational-AI-Workflows nachvollziehen und personenbezogene Daten identifizieren
- Schutzbedarfe für Eingaben, Ausgaben und Trainingsdaten von Chatbots ableiten
- Grundprinzipien der Datenschutzgrundverordnung auf KI-Dialogsysteme anwenden
- Datensparsamkeit und Zweckbindung in der Konzeption von Chatbot-Lösungen berücksichtigen
- Zugriffskontrolle für Conversational-AI-Systeme konzipieren und umsetzen
- Verschlüsselungsverfahren für Chatbot-Daten sachgerecht einordnen
- Protokollierung von Interaktionen mit Blick auf Nachvollziehbarkeit und Datenschutz gestalten
- Governance-Strukturen sowie Rollen und Verantwortlichkeiten für KI-Anwendungen definieren
- Datenschutz- und Sicherheitsrisiken von Conversational-AI-Systemen bewerten und dokumentieren
- Verfahren für Vorfallmanagement bei Sicherheitsvorfällen in Chatbot-Umgebungen anwenden
- Richtlinien für Prompt- und Output-Filterung entwickeln
- Anforderungen an Drittanbieter-Integrationen aus Datenschutz- und Sicherheitssicht bewerten
Zielgruppe & Voraussetzungen
Zielgruppe sind digital affine Menschen, die sich im Bereich Datenschutz und Sicherheit von KI-Dialogsystemen weiterbilden oder spezialisieren möchten. Angesprochen sind sowohl Personen mit Vorerfahrung in Datenschutz oder IT-Sicherheit als auch Quereinsteigende mit Interesse an diesem wachsenden Themenfeld.
- Personen mit Interesse an Datenschutz und Informationssicherheit im KI-Kontext
- Quereinsteigende mit erster Erfahrung im Bereich Design, Digitalisierung oder IT
- Fachkräfte, die Chatbot- oder KI-Projekte im Unternehmen datenschutzkonform begleiten möchten
- Personen, die sich in Richtung Compliance-Management für KI-Anwendungen orientieren möchten
- Digital affine Quereinsteigende mit Grundinteresse an rechtlichen und technischen Zusammenhängen
Teilnehmende benötigen einen handelsüblichen PC oder Laptop mit Internetanschluss und einem unterstützten Browser. Für die Teilnahme im virtuellen Klassenzimmer wird zusätzlich ein Mikrofon oder eine Webcam mit Mikrofon benötigt. Ein Hauptschulabschluss oder ein höherwertiger Abschluss ist wünschenswert, aber keine zwingende Voraussetzung. Erforderlich sind Deutschkenntnisse vergleichbar Niveau B2, Grundkenntnisse in der Bedienung von Computern sowie eine grundsätzliche Affinität zu Design, Digitalisierung oder IT.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs findet als virtuelles Klassenzimmer überwiegend in Teilzeit statt, teilweise auch in Vollzeit, sodass sich rechtliche Grundlagen, technische Sicherheitsvorkehrungen und organisatorische Themen in einem flexiblen Rhythmus bearbeiten lassen. Fachliche Impulse zu Datenschutz und Sicherheitskonzepten werden durch Übungen an konkreten Chatbot-Szenarien ergänzt, sodass abstrakte Vorgaben wie die Datenschutzgrundverordnung an praktischen Beispielen greifbar werden.
Die Weiterbildung ist überwiegend als Teilzeitkurs im virtuellen Klassenzimmer angelegt, mit Anteilen in Vollzeit. Sie deckt fünf inhaltliche Blöcke von rechtlichen Grundlagen über technische Sicherheitsvorkehrungen und Governance bis zu Risikomanagement und Drittanbieter-Anforderungen ab.
Die Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebescheinigung und ein Zertifikat, die die behandelten Themenfelder Datenschutz, Informationssicherheit und Governance für Conversational AI dokumentieren. Eine staatlich anerkannte oder herstellerseitige Zertifizierungsprüfung ist mit diesem Kurs nicht verbunden.
Nutzen & Perspektiven
Unternehmen setzen Chatbots und KI-Dialogsysteme zunehmend ein, ohne die datenschutzrechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen vollständig zu durchdringen. Dieser Kurs vermittelt genau dieses Verständnis, indem er Conversational AI konsequent aus der Perspektive von Datenschutz, Informationssicherheit und Governance betrachtet, statt nur die technische Funktionsweise der Systeme zu behandeln. Der zweite Mehrwert liegt in der praktischen Anwendbarkeit der vermittelten Konzepte. Themen wie Prompt- und Output-Filterung, Zugriffskontrolle oder Vorfallmanagement werden nicht abstrakt behandelt, sondern anhand konkreter Chatbot-Szenarien geübt, sodass die Teilnehmenden ein Sicherheitskonzept auch tatsächlich strukturieren und dokumentieren können. Der dritte Mehrwert betrifft die organisatorische Perspektive: Wer versteht, wie Governance-Strukturen, Rollen und Verantwortlichkeiten für Conversational-AI-Projekte sinnvoll aufgebaut werden, kann nicht nur technische Risiken einschätzen, sondern auch im Unternehmen als Ansprechperson für Datenschutz- und Sicherheitsfragen rund um KI-Dialogsysteme auftreten. Ein vierter Mehrwert liegt in der Aktualität des Themenfelds. Da viele Unternehmen Conversational-AI-Lösungen erst einführen oder gerade erst produktiv nutzen, existieren vielerorts noch keine ausgereiften internen Standards für Datenschutz und Sicherheit in diesem Bereich. Wer bereits jetzt ein strukturiertes Verständnis für Datenflüsse, Zugriffskonzepte und Governance in Chatbot-Systemen mitbringt, kann diese Lücke aktiv mitgestalten, statt nachträglich vorgegebene Regeln umzusetzen.
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Arbeitsmarkt-Report
Pflege- und Gesundheits-Fachkräfte sind seit 2018 durchgehend als Engpassberuf gelistet. Demografische Entwicklung treibt die Nachfrage; höhere Tarife in Pflege und Reform der Pflegeausbildung verbessern Einstiegsbedingungen 2025/26 weiter.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Cyber-Security-Consultant535 Stellen
- Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie229 Stellen
- Kognitionswissenschaft (grundständig)4 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche rechtlichen Grundlagen werden behandelt?
Der Kurs ordnet Conversational AI in die Datenschutzgrundverordnung ein und behandelt Prinzipien wie Datensparsamkeit und Zweckbindung mit direktem Bezug auf typische Chatbot-Datenflüsse.
Was bedeutet Prompt- und Output-Filterung im Kurskontext?
Prompt-Filterung dient dazu, unerwünschte oder riskante Eingaben in ein KI-Dialogsystem frühzeitig zu erkennen, Output-Filterung kontrolliert problematische oder sensible Ausgaben des Systems. Beide Konzepte werden im Kurs anhand konkreter Richtlinien erarbeitet.
Für wen eignet sich diese Weiterbildung?
Angesprochen sind digital affine Personen mit Interesse an Datenschutz und Informationssicherheit im KI-Kontext, darunter auch Quereinsteigende mit erster Erfahrung in Design, Digitalisierung oder IT.
Welche technischen Voraussetzungen benötige ich?
Erforderlich sind ein handelsüblicher PC oder Laptop mit Internetanschluss und unterstütztem Browser sowie für das virtuelle Klassenzimmer ein Mikrofon oder eine Webcam mit Mikrofon.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende des Kurses?
Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebescheinigung und ein Zertifikat, die die behandelten Themenfelder Datenschutz, Informationssicherheit und Governance für Conversational AI dokumentieren.