AI in Robotics mit CEH-Zertifizierung
Kombi-Weiterbildung aus KI in der Robotik und EC-Council Certified Ethical Hacker (CEH): intelligente Robotersysteme und ihre Absicherung gegen Cyberangriffe in einem Zertifizierungspaket.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung verbindet den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Robotik mit dem Certified-Ethical-Hacker-Curriculum des EC-Council. Vernetzte und KI-gesteuerte Robotersysteme sind zunehmend über Netzwerke, Sensoren und Cloud-Schnittstellen angreifbar – wer sie entwickelt oder betreut, muss daher auch die Perspektive der IT-Sicherheit einnehmen können. Anders als die beiden Data-Analytics-Kombinationen mit CEH oder PRINCE2 liegt der fachliche Schwerpunkt hier klar auf Robotik und eingebetteten, KI-gesteuerten Systemen, nicht auf klassischer Datenauswertung.
Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich
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an 4 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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Termine werden anbieterabhängig veröffentlicht
bundesweit
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Herstellerzertifikat (EC-Council CEH) und Lehrgangszertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Vermittelte Kompetenzen
- KI-gestützte Robotik
- Ethical Hacking
- Penetration Testing
- IoT-Sicherheit
- Netzwerksicherheit
- Schwachstellenanalyse
- Sicherheitsreporting
Zugeordnete Zielberufe
- AI-Robotics-Engineer/in
- Security Analyst
- Penetration Tester
- Automatisierungstechniker/in
- IoT-Sicherheitsspezialist/in
Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Modulblock vermittelt die Grundlagen künstlicher Intelligenz in der Robotik. Im Mittelpunkt steht, wie moderne Robotersysteme über Sensorik, Machine-Learning-Modelle und Steuerungslogik Wahrnehmung, Bewegung und Entscheidungsfindung umsetzen.
- Grundlagen der Robotik: Sensorik, Aktorik und Steuerungssysteme
- Einsatz von Machine-Learning-Modellen für Objekterkennung und Navigation
- KI-gestützte Entscheidungsfindung in autonomen Systemen
- Kommunikationsschnittstellen zwischen Robotern, Netzwerken und Cloud-Diensten
- Grenzen und Fehlerquellen KI-gesteuerter Robotersysteme
- Aktuelle Entwicklungen und Anwendungsfelder KI-gestützter Robotik
Der zweite Modulblock wechselt die Perspektive vom Robotik-Entwickler zum Angreifer und vermittelt das CEH-Curriculum des EC-Council als methodisches Vorgehen, um genau die Systeme anzugreifen, die im ersten Block noch aus Konstrukteurssicht betrachtet wurden.
- Reconnaissance und Footprinting zur Informationsgewinnung über Zielsysteme
- Scanning-Techniken zur Identifikation offener Ports, Dienste und Schnittstellen
- Systematische Schwachstellenanalyse in Netzwerken und eingebetteten Systemen
- Enumeration von Systemen, Nutzerkonten und Zugriffsrechten
- Grundlagen von System-Hacking und Rechteausweitung
- Rechtlicher und ethischer Rahmen für autorisierte Penetrationstests
Der dritte Modulblock übersetzt die allgemeinen CEH-Angriffstechniken gezielt auf die Eigenheiten vernetzter Robotersysteme, bei denen Firmware, Sensorschnittstellen und Funkstrecken zusätzliche Angriffsflächen gegenüber klassischen IT-Netzwerken schaffen.
- Sicherheitsrisiken von IoT-Komponenten und eingebetteten Steuerungen
- Absicherung und Angriffsflächen drahtloser Kommunikationsstrecken
- Angriffe auf Schnittstellen und Firmware vernetzter Systeme
- Malware-Typen und ihre Wirkung auf eingebettete Steuerungssysteme
- Grundlagen der Kryptografie zur Absicherung von Steuerungsdaten
- Social-Engineering-Risiken im Umfeld industrieller und robotischer Systeme
Im vierten, zusammenführenden Modulblock werden KI-Robotik und Ethical Hacking praktisch miteinander verzahnt. Hier zeigt sich, warum diese Kombination gerade für vernetzte, autonome Systeme relevant ist: Ein KI-gesteuerter Roboter, der über kompromittierte Schnittstellen ferngesteuert werden kann, verliert seinen Nutzen unabhängig von der Qualität seiner KI-Modelle.
- Analyse eines simulierten Robotik-Szenarios auf Sicherheitsschwachstellen
- Bewertung der Angriffsfläche KI-gesteuerter Sensor- und Steuerungsdaten
- Aufbau eines kleinen Penetrationstest-Szenarios für ein vernetztes System in kontrollierter Umgebung
- Ableitung konkreter Sicherheitsvorkehrungen für KI-gestützte Robotersysteme
- Dokumentation eines Sicherheitstests in einem strukturierten Abschlussbericht
- Diskussion realer Fallbeispiele aus Robotik- und IoT-Sicherheit
- Erstellung eines eigenen Portfolios aus Robotik- und Sicherheitsaufgaben
- Abschließende Fallstudie zu einem simulierten Sicherheitsvorfall in einem Robotersystem
- Präsentation der Projektarbeit vor der Lerngruppe
- Austausch zu aktuellen Bedrohungslagen in vernetzter Robotik und Industrie 4.0
- Rückschau der Schnittstellen zwischen KI-Robotik und Cybersecurity im Unternehmensalltag
- Zusammenfassung der Kernkonzepte beider Themenfelder vor der Zertifizierungsprüfung
Diese Verbindung aus KI-Robotik und offensiver IT-Sicherheit entspricht einer Entwicklung, die mit zunehmender Vernetzung von Produktionsanlagen, Servicerobotern und autonomen Systemen an Bedeutung gewinnt. Robotik-Teams benötigen zunehmend Grundkenntnisse in IT-Sicherheit, während klassische Security-Fachkräfte lernen müssen, wie sich Angriffsflächen in eingebetteten, KI-gesteuerten Systemen von klassischen IT-Netzwerken unterscheiden. Die praktische Projektarbeit im vierten Modulblock verbindet beide Themenfelder konkret: Teilnehmende analysieren ein simuliertes Robotik-Szenario auf Schwachstellen und leiten daraus konkrete Sicherheitsvorkehrungen ab – eine Aufgabenstellung, die sich deutlich von reinen Netzwerk- oder Web-Anwendungs-Penetrationstests unterscheidet.
Lernziele:
Nach Abschluss dieser Weiterbildung beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen aus beiden Themenfeldern.
- Grundprinzipien KI-gesteuerter Robotersysteme und ihrer Sensorik erläutern
- Machine-Learning-Modelle für Wahrnehmung, Navigation und Entscheidungsfindung von Robotern einordnen
- typische Kommunikationsschnittstellen (Netzwerk, Bus-Systeme, Cloud-Anbindung) von Robotersystemen beschreiben
- Chancen und Grenzen autonomer, KI-gestützter Robotersteuerung einschätzen
- die fünf Phasen des Ethical-Hacking-Zyklus (Reconnaissance, Scanning, Access, Maintaining Access, Covering Tracks) erläutern
- Footprinting- und Scanning-Techniken zur Informationsbeschaffung über vernetzte Systeme anwenden
- Schwachstellen in Netzwerken, eingebetteten Systemen und IoT-Komponenten systematisch identifizieren
- gängige Angriffsvektoren wie Social Engineering, Malware und drahtlose Angriffe erklären
- spezifische Sicherheitsrisiken vernetzter Robotik- und IoT-Systeme analysieren
- Penetrationstests im Rahmen eines definierten, rechtlich abgesicherten Testauftrags durchführen
- Sicherheitsschwachstellen in Robotik-Anwendungen dokumentieren und Gegenstrategien ableiten
- sich gezielt auf die CEH-Zertifizierungsprüfung des EC-Council vorbereiten
Zielgruppe & Voraussetzungen
Diese Weiterbildung richtet sich an Personen, die sich an der Schnittstelle von KI-gestützter Robotik und IT-Sicherheit beruflich positionieren möchten. Sie eignet sich sowohl für technisch interessierte Fachkräfte mit Bezug zu Robotik oder Automatisierung, die IT-Sicherheitswissen ergänzen wollen, als auch für sicherheitsinteressierte Fachkräfte, die sich auf vernetzte, KI-gesteuerte Systeme spezialisieren möchten.
- Technikaffine Fachkräfte mit Interesse an Robotik und Automatisierung
- IT-Sicherheitsfachkräfte, die sich auf IoT- und Robotik-Umgebungen spezialisieren möchten
- Quereinsteigende mit technischem Grundverständnis, die zwei gefragte Zertifizierungen kombinieren wollen
- Personen, die perspektivisch in der Absicherung vernetzter Produktions- oder Servicerobotik arbeiten möchten
- Fachkräfte aus Industrie 4.0-Umfeldern mit Interesse an KI-gestützter Automatisierung
Vorausgesetzt werden grundlegende IT-Kenntnisse, insbesondere ein Verständnis von Netzwerkgrundlagen und gängigen Betriebssystemen. Erste Berührungspunkte mit Robotik, Automatisierungstechnik oder eingebetteten Systemen sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich, da die KI-Robotik-Grundlagen von Beginn an vermittelt werden. Gute Englischkenntnisse werden erwartet, da die CEH-Prüfungsinhalte und ein Großteil der Fachliteratur in englischer Sprache vorliegen.
Ablauf & Abschluss
Die Inhalte werden im virtuellen Klassenzimmer vermittelt, bei dem Teilnehmende per Mikrofon, Kamera und Chat aktiv eingebunden sind – der Ablauf orientiert sich am klassischen Präsenzunterricht, findet aber ortsunabhängig statt. Theorieeinheiten zu KI-Robotik und Ethical-Hacking-Konzepten wechseln sich mit praktischen Übungen an simulierten Robotik- und Netzwerkszenarien ab, ergänzt durch Fallstudien und projektbezogene Aufgaben. Da die enthaltenen Module individuell kombinierbar sind, lässt sich der zeitliche Ablauf an persönliche Vorkenntnisse anpassen.
Der zeitliche Umfang richtet sich nach den gewählten Modulen aus KI-Robotik und CEH-Curriculum und wird individuell abgestimmt. Die Weiterbildung ist sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit belegbar, sodass sich Lerntempo und Wochenstunden an berufliche oder private Rahmenbedingungen anpassen lassen.
Die Weiterbildung schließt mit dem international anerkannten Herstellerzertifikat Certified Ethical Hacker (CEH) des EC-Council ab, ergänzt um ein Lehrgangszertifikat, das auch die KI-Robotik-Inhalte dokumentiert. Die CEH-Prüfung wird in eigenen Prüfungszentren abgelegt; die enthaltenen Übungsszenarien bereiten gezielt auf die Prüfungsinhalte vor.
Nutzen & Perspektiven
Unternehmen, die KI-gesteuerte Robotik und Automatisierung einsetzen, suchen zunehmend Fachkräfte, die technisches Robotik-Wissen mit einem Verständnis für IT-Sicherheitsrisiken verbinden. Diese Kombi-Weiterbildung bildet genau dieses Profil ab: Grundlagen KI-gestützter Robotersysteme gepaart mit dem international anerkannten CEH-Zertifikat als Nachweis fundierter Kenntnisse in der offensiven IT-Sicherheit. Besonders wertvoll ist die praktische Verzahnung beider Bereiche im abschließenden Projektmodul, in dem ein simuliertes Robotik-Szenario gezielt auf Sicherheitsschwachstellen untersucht wird. Das schafft ein Verständnis dafür, wie sich Angriffsflächen in vernetzten, KI-gesteuerten Systemen von klassischen IT-Netzwerken unterscheiden und welche Gegenstrategien greifen. Perspektivisch qualifiziert dieses Profil für die Absicherung vernetzter Produktionsanlagen, für Industrie-4.0-Sicherheitsteams oder für beratende Funktionen an der Schnittstelle von Robotik, Automatisierung und Cybersecurity, in denen technisches Robotik-Verständnis ebenso zählt wie IT-Sicherheitswissen.
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Arbeitsmarkt-Report
Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.
Offene Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welches Zertifikat erhalte ich am Ende der Weiterbildung?
Sie erhalten das international anerkannte Herstellerzertifikat Certified Ethical Hacker (CEH) des EC-Council sowie ein Lehrgangszertifikat, das auch die KI-Robotik-Inhalte dokumentiert.
Worin unterscheidet sich dieser Kurs vom Data-Analytics-Kurs mit CEH-Zertifizierung?
Beide Kurse teilen den CEH-Sicherheitsteil, der fachliche Schwerpunkt im ersten Themenblock unterscheidet sich aber deutlich: Hier stehen KI-gesteuerte Robotersysteme, Sensorik und eingebettete Steuerungen im Mittelpunkt, nicht klassische Datenauswertung.
Brauche ich Vorkenntnisse in Robotik oder Automatisierungstechnik?
Nein, die Grundlagen KI-gestützter Robotik werden von Beginn an vermittelt. Grundlegende IT-Kenntnisse reichen als Ausgangspunkt.
Wie hängen KI-Robotik und Ethical Hacking inhaltlich zusammen?
Im abschließenden Modulblock analysieren Teilnehmende ein simuliertes Robotik-Szenario auf Sicherheitsschwachstellen und leiten daraus konkrete Gegenmaßnahmen für vernetzte, KI-gesteuerte Systeme ab.
Für welche Berufsfelder qualifiziert diese Weiterbildung?
Typische Einsatzfelder liegen an der Schnittstelle von Robotik, Automatisierung und IT-Sicherheit, etwa in der Absicherung vernetzter Produktionsanlagen oder in Industrie-4.0-Sicherheitsteams.