Schnittstellenintegration mit Azure Data Factory – Kurs
Praxisorientierte Weiterbildung für Integrationsentwickler:innen: Schnittstellen zwischen Systemen mit Azure Data Factory verbinden, Pipelines orchestrieren und Datenflüsse zwischen Quellen und Zielsystemen nachvollziehbar gestalten.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Software- & Praxistraining
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Module von der Einordnung der Schnittstellenintegration bis zu Betrieb und Monitoring in Azure Data Factory. Der zeitliche Schwerpunkt verschiebt sich mit fortschreitendem Kurs von konzeptioneller Einordnung hin zum eigenständigen Aufbau und… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen praktischen Kenntnisse in Azure Data Factory dokumentiert. Es handelt sich nicht um eine offizielle Microsoft-Zertifizierungsprüfung an einem akkreditierten Testcenter, sondern um eine… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Für die Teilnahme werden eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder ein Studium sowie ein sicherer Umgang mit dem Computer vorausgesetzt. Englischkenntnisse sind von Vorteil, da Oberfläche und Dokumentation von Azure Data Factory überwiegend englischsprachig sind. Vorerfahrung mit Datenbanken… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Schnittstellenintegration ist eine der zentralen Aufgaben im Arbeitsalltag von Integrationsentwickler:innen: Systeme müssen zuverlässig miteinander verbunden, Datenformate übersetzt und Verarbeitungsschritte nachvollziehbar dokumentiert werden. Diese Weiterbildung zeigt, wie sich diese Aufgabe mit Azure Data Factory systematisch lösen lässt - von der Anbindung einzelner Datenquellen über den Aufbau orchestrierter Pipelines bis zur Überwachung im laufenden Betrieb. Die Übungen orientieren sich an typischen Aufgaben aus der Rolle Integrationsentwickler:in und finden in realitätsnahen Entwicklungs-, Integrations- und Plattformszenarien statt.
Was lernst du in diesem Kurs?
Die vier Modulblöcke führen von den Grundlagen der Schnittstellenintegration über den praktischen Aufbau von Pipelines bis zur Ausführungssteuerung und zum Betrieb in Azure Data Factory. Modul 1 ordnet Schnittstellenintegration als Aufgabe in den technischen Arbeitsalltag ein, bevor es an das konkrete Werkzeug geht.
- Verknüpfung technischer Systeme über strukturierte Integrationspfade
- Einordnung von Übergaben, Formaten und Verarbeitungsschritten zwischen Systemen
- Unterscheidung strukturierter, semi-strukturierter und unstrukturierter Datenquellen
- Anforderungen an robuste und nachvollziehbare Datenbewegung
- Typische Integrationsszenarien zwischen operativen Systemen und Auswertungsplattformen
- Rollenverständnis der Integrationsentwicklung im Zusammenspiel mit Fachbereichen
Modul 2 vermittelt den praktischen Aufbau von Pipelines in Azure Data Factory als zentralem Werkzeug der Weiterbildung.
- Aufbau von Pipelines, Activities, Datasets und Linked Services
- Copy-Activity für die Übernahme von Daten zwischen unterschiedlichen Speichersystemen
- Mapping Data Flows für visuelle, code-arme Transformationslogik
- Parametrisierung von Pipelines für wiederverwendbare Integrationsprozesse
- Verkettung von Aktivitäten über ForEach-, Lookup- und bedingte Ausführungsschritte
- Anbindung relationaler Datenbanken, Dateiablagen und Cloud-Speicher
Modul 3 behandelt die Steuerung, wann und in welcher Reihenfolge Integrationen ausgeführt werden.
- Zeitgesteuerte, ereignisbasierte und Tumbling-Window-Trigger
- Steuerung von Ausführungsreihenfolgen über verkettete Pipelines
- Einsatz der Azure Integration Runtime für cloudbasierte Anbindungen
- Anbindung lokaler Datenquellen über eine Self-hosted Integration Runtime
- Umgang mit Abhängigkeiten zwischen mehreren Pipelines
- Wiederanlauf- und Fehlerbehandlungsstrategien bei fehlgeschlagenen Läufen
Modul 4 richtet den Blick auf den laufenden Betrieb und die Wiederverwendbarkeit aufgebauter Integrationen.
- Überwachung von Pipeline-Läufen im Monitoring-Bereich von Data Factory
- Einrichtung von Benachrichtigungen bei fehlgeschlagenen oder verzögerten Läufen
- Versionierung und Zusammenarbeit über eine angebundene Git-Integration
- Wiederverwendbare Pipeline-Vorlagen für ähnliche Integrationsszenarien
- Dokumentation von Datenflüssen für Fachbereiche und Folgeprojekte
- Abgrenzung von Data Factory zu klassischen ETL-Werkzeugen
Im Praxisteil setzen die Teilnehmenden ein vollständiges Integrationsszenario um, das die Inhalte aller vier Module in einer realitätsnahen Arbeitsumgebung zusammenführt.
- Aufbau einer vollständigen Pipeline von der Quelle bis zum Zielsystem
- Konfiguration von Linked Services für eine relationale Datenbank und einen Cloud-Speicher
- Einrichtung eines Copy-Activity-Szenarios mit Schema-Mapping
- Gestaltung einer Mapping-Data-Flow-Transformation mit mehreren Verarbeitungsschritten
- Parametrisierung einer Pipeline für den Einsatz in mehreren Umgebungen
- Einrichtung eines zeitgesteuerten Triggers für eine wiederkehrende Integration
- Verkettung mehrerer Aktivitäten über ForEach- und Bedingungslogik
- Simulation eines Fehlerfalls und Einrichtung einer Wiederanlaufstrategie
- Einbindung einer Self-hosted Integration Runtime für eine lokale Datenquelle
- Überwachung und Auswertung von Pipeline-Läufen im Monitoring-Bereich
- Dokumentation der aufgebauten Integration für andere Entwicklungsrollen
- Übergabe eines fertigen Integrationsszenarios in eine realitätsnahe Arbeitsumgebung
Die vier Module sind so aufgebaut, dass auf die konzeptionelle Einordnung der Schnittstellenintegration direkt die praktische Umsetzung in Azure Data Factory folgt, bevor Ausführungssteuerung und Betrieb den Kreis zu einer produktionsreifen Integration schließen. Am Ende der Weiterbildung können die Teilnehmenden eigenständig Schnittstellen zwischen Systemen mit Azure Data Factory aufbauen, orchestrieren und überwachen - vom ersten Datenzugriff bis zur laufenden, dokumentierten Integration im Arbeitsalltag.
Lernziele:
- Schnittstellen zwischen heterogenen IT-Systemen über strukturierte Integrationspfade herstellen
- Datenformate, Übergaben und Verarbeitungsschritte zwischen Quell- und Zielsystemen einordnen
- Pipelines in Azure Data Factory für Anbindung, Übernahme und Orchestrierung von Daten aufbauen
- Linked Services und Datasets zur Anbindung unterschiedlicher Datenquellen konfigurieren
- Copy-Activities für den robusten Datentransport zwischen Systemen einrichten
- Mapping Data Flows für visuelle Transformationsschritte innerhalb einer Pipeline gestalten
- Lade- und Transformationsschritte über wiederverwendbare Prozesse koordinieren
- Trigger für zeitgesteuerte, ereignisbasierte und wiederkehrende Ausführungen einsetzen
- Integration Runtimes für Cloud- und On-Premises-Anbindung auswählen und konfigurieren
- Parametrisierte Pipelines für wiederverwendbare Integrationsszenarien entwickeln
- Pipeline-Läufe überwachen, Fehler analysieren und Benachrichtigungen einrichten
- Nachvollziehbare Datenbewegung zwischen Quellen und Zielen dokumentieren
Für wen ist der Kurs geeignet?
Die Weiterbildung richtet sich an IT-Fachkräfte, die Schnittstellen zwischen Systemen technisch verbinden und dafür Azure Data Factory als zentrales Werkzeug einsetzen möchten.
- Integrationsentwickler/innen, die ihre Kenntnisse in Azure Data Factory vertiefen möchten
- Data Engineers mit Aufgaben in der Anbindung und Orchestrierung von Datenquellen
- ETL-Entwickler/innen, die von klassischen Werkzeugen auf cloudbasierte Pipelines umsteigen
- IT-Fachkräfte, die Datenflüsse zwischen operativen Systemen und Auswertungsplattformen verantworten
Für die Teilnahme werden eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder ein Studium sowie ein sicherer Umgang mit dem Computer vorausgesetzt. Englischkenntnisse sind von Vorteil, da Oberfläche und Dokumentation von Azure Data Factory überwiegend englischsprachig sind. Vorerfahrung mit Datenbanken oder anderen Integrationswerkzeugen ist hilfreich, wird aber nicht zwingend vorausgesetzt.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs arbeitet durchgehend im Azure-Data-Factory-Studio: Nach der Einordnung eines Konzepts wird es direkt an einer eigenen Pipeline umgesetzt, statt nur theoretisch erklärt zu werden. Die Übungen orientieren sich an typischen Aufgaben aus der Rolle Integrationsentwickler:in, sodass die entstehenden Pipelines realitätsnahen Integrationsszenarien aus Entwicklungs- und Plattformumgebungen entsprechen. Der Wechsel zwischen Konzeption, praktischem Aufbau und Fehlerbehebung zieht sich durch alle vier Module.
Der Kurs gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Module von der Einordnung der Schnittstellenintegration bis zu Betrieb und Monitoring in Azure Data Factory. Der zeitliche Schwerpunkt verschiebt sich mit fortschreitendem Kurs von konzeptioneller Einordnung hin zum eigenständigen Aufbau und Testen vollständiger Pipelines.
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen praktischen Kenntnisse in Azure Data Factory dokumentiert. Es handelt sich nicht um eine offizielle Microsoft-Zertifizierungsprüfung an einem akkreditierten Testcenter, sondern um eine anbieterseitige Bestätigung der im Kurs erarbeiteten Integrationskompetenz.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Unternehmen verbinden zunehmend Cloud-Dienste, On-Premises-Systeme und externe Datenquellen miteinander - der Bedarf an Fachkräften, die solche Integrationen zuverlässig aufbauen und betreiben können, wächst entsprechend. Azure Data Factory hat sich dabei als eines der verbreiteten Werkzeuge für cloudbasierte Datenintegration etabliert. Der besondere Mehrwert dieser Weiterbildung liegt darin, dass sie nicht nur einzelne Funktionen von Azure Data Factory erklärt, sondern die gesamte Kette von der ersten Anbindung über die Orchestrierung bis zur Überwachung im laufenden Betrieb abbildet. Die rollenbezogenen Übungen sorgen dafür, dass das Gelernte direkt auf reale Integrationsentwickler-Aufgaben übertragbar ist. Für die berufliche Praxis eröffnet das den Einstieg oder Ausbau von Aufgaben in der Integrationsentwicklung, etwa den Aufbau neuer Datenpipelines zwischen Fachanwendungen, die Ablösung veralteter ETL-Strecken durch cloudbasierte Integrationen oder die Übernahme von Verantwortung für den stabilen Betrieb bestehender Schnittstellen.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Integrationsentwickler/in
- Data Engineer
- ETL-Entwickler/in
- Cloud-Entwickler/in
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Vorerfahrung mit Azure, um teilzunehmen?
Nein, vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium sowie ein sicherer Computerumgang. Vorerfahrung mit Datenbanken oder Integrationswerkzeugen ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Welche Rolle spielt Azure Data Factory konkret im Kurs?
Azure Data Factory dient als zentrales Werkzeug, mit dem alle vier Module praktisch umgesetzt werden - vom Aufbau einzelner Pipelines über Trigger und Integration Runtimes bis zum Monitoring im laufenden Betrieb.
Sind die Übungen praxisnah oder eher theoretisch?
Die Übungen orientieren sich an typischen Aufgaben aus der Rolle Integrationsentwickler:in und finden in realitätsnahen Entwicklungs-, Integrations- und Plattformszenarien statt.
Erhalte ich eine offizielle Microsoft-Zertifizierung?
Nein, der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, nicht mit einer offiziellen Microsoft-Zertifizierungsprüfung an einem akkreditierten Testcenter.
Für welche Aufgaben qualifiziert mich diese Weiterbildung?
Sie bereitet auf den Aufbau, die Orchestrierung und die Überwachung von Datenpipelines zwischen Systemen vor, etwa beim Ablösen klassischer ETL-Strecken durch cloudbasierte Integrationen mit Azure Data Factory.