Data Science Developer – Kurs
Vom Rohdatensatz zum einsatzfähigen Vorhersagemodell: Dieser Kurs bringt Ihnen statistische Grundlagen, Machine-Learning-Algorithmen und deren Einbindung in Softwarelösungen bei, damit Sie als Data Science Developer datenbasierte Anwendungen mitentwickeln können.
Auf einen Blick
Überblick
Der Kurs Data Science Developer (m/w/d) richtet sich an alle, die nicht nur Daten auswerten, sondern die daraus gewonnenen Erkenntnisse auch in lauffähige Software überführen möchten. Im Zentrum steht der komplette Weg von der rohen Datentabelle bis zum trainierten, einsatzbereiten Modell: Datenreinigung mit Pandas, statistische Kenngrößen, klassische Verfahren wie lineare und logistische Regression bis hin zu K-Means-Clustering und ersten neuronalen Netzen. Der Kurs verbindet damit analytisches Handwerk mit der Entwicklerperspektive – Teilnehmende lernen Algorithmen nicht nur zu verstehen, sondern sie so aufzubereiten, dass sie in bestehende Softwareumgebungen integriert werden können.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 3 Standorten
56
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 5 erfassten Orten
2 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €5×
Häufige Kursorte
- Bonn1×
- Neuss1×
- Ratingen1×
- Wiesbaden1×
- Leverkusen1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen4×
- Hessen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Datenreinigung mit Pandas
- Lineare und logistische Regression
- K-Means-Clustering
- Neuronale Netze (Grundlagen)
- Kreuzvalidierung
- Gradientenabstiegsverfahren
- Hyperparameteroptimierung
- Modellintegration in Software
Zugeordnete Zielberufe
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen/12 Mon.
- Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
- Data Scientist3.910 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 56 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Der erste Block legt das Fundament der Datenverarbeitung. Teilnehmende lernen, wie Rohdaten in eine analysierbare Form gebracht werden, bevor überhaupt an Modellierung zu denken ist. Ohne saubere Daten liefert kein Algorithmus verlässliche Ergebnisse – dieser Grundsatz zieht sich durch den gesamten Kurs.
- Datenreinigung: Umgang mit fehlenden Werten, Duplikaten und Ausreißern
- Einführung in Pandas und die Arbeit mit Dataframes
- Berechnung grundlegender statistischer Kenngrößen wie Mittelwert, Median und Streuung
- Datenvisualisierung zur explorativen Analyse von Verteilungen und Zusammenhängen
- Aufbau wiederverwendbarer Datenverarbeitungsroutinen
- Dokumentation von Datenaufbereitungsschritten für nachvollziehbare Analysen
Der zweite Block widmet sich der Modellierung mit klassischen Machine-Learning-Verfahren. Hier verschiebt sich der Fokus von der beschreibenden zur vorhersagenden Analyse: Aus historischen Daten werden Modelle abgeleitet, die zukünftige Werte oder Kategorien vorhersagen.
- Einführung in Machine Learning und den Unterschied zwischen Regression und Klassifikation
- lineare Regression zur Vorhersage numerischer Zielgrößen
- logistische Regression für binäre und mehrklassige Klassifikationsprobleme
- K-fache Kreuzvalidierung zur robusten Bewertung von Modellgüte
- Vermeidung von Overfitting durch geeignete Validierungsstrategien
- Interpretation von Modellkoeffizienten und Vorhersagequalität
Der dritte Block behandelt unüberwachte Verfahren und den Einstieg in neuronale Netze. Teilnehmende erweitern ihr Methodenrepertoire um Ansätze, die auch dann Muster finden, wenn keine vorab bekannten Zielwerte vorliegen.
- K-Means-Clustering zur Gruppierung ähnlicher Datenpunkte
- Bestimmung einer sinnvollen Clusteranzahl
- Grundarchitektur neuronaler Netze: Schichten, Gewichte und Aktivierungsfunktionen
- das Gradientenabstiegsverfahren als zentrales Optimierungsprinzip
- Hyperparameteroptimierung und deren Einfluss auf Trainingsergebnisse
- Vergleich klassischer Verfahren mit neuronalen Ansätzen anhand konkreter Datensätze
Der vierte Block überträgt die erlernten Methoden in die Entwicklerpraxis. Statt Modelle isoliert zu betrachten, lernen die Teilnehmenden, wie datenwissenschaftliche Ergebnisse in Softwareprozesse eingebettet werden – ein Aspekt, der diesen Kurs von rein analytisch ausgerichteten Data-Science-Kursen unterscheidet.
- Strukturierung von Datenpipelines für den Einsatz in Anwendungen
- Aufbereitung trainierter Modelle für die Weiterverwendung in Programmen
- Automatisierung von Datenprozessen mit Python
- Zusammenspiel von Datenanalyse und Softwareentwicklung in Projekten
- Grundlagen der Versionierung von Datenständen und Modellen
- Übertragung analytischer Ergebnisse in nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen
Im Praxisteil wird jeder Methodenblock unmittelbar an eigenen Datensätzen angewendet, sodass Theorie und Umsetzung eng miteinander verzahnt bleiben.
- Bereinigung eines realitätsnahen, fehlerbehafteten Datensatzes
- Aufbau eines vollständigen Dataframes mit mehreren Datenquellen
- Berechnung und Visualisierung statistischer Kenngrößen an Beispieldaten
- Training eines linearen Regressionsmodells und Bewertung der Vorhersagegüte
- Aufbau eines logistischen Regressionsmodells für ein Klassifikationsproblem
- Durchführung einer K-fachen Kreuzvalidierung am eigenen Modell
- Clusteranalyse mit K-Means an einem unstrukturierten Datensatz
- Implementierung eines einfachen neuronalen Netzes von Grund auf
- Optimierung eines Modells mittels Gradientenabstiegsverfahren
- systematische Anpassung von Hyperparametern und Auswertung der Effekte
- Aufbereitung eines trainierten Modells zur Weiterverwendung in einer Anwendung
- Abschlussprojekt: Entwicklung einer datenbasierten Lösung von der Rohdatei bis zum Modell
Der Kurs verzahnt statistisches Grundwissen, Algorithmik und Entwicklerperspektive so eng, dass Teilnehmende am Ende nicht nur Modelle bewerten, sondern sie auch selbst bauen und weiterverarbeiten können. Diese Verbindung aus Analyse und Umsetzung ist der rote Faden des gesamten Lehrgangs.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.
- Rohdaten systematisch bereinigen und für die Analyse aufbereiten
- Dataframes mit Pandas erstellen, filtern und transformieren
- grundlegende statistische Kenngrößen berechnen und interpretieren
- Analyseergebnisse mit geeigneten Diagrammtypen visualisieren
- lineare Regression zur Vorhersage kontinuierlicher Zielgrößen einsetzen
- logistische Regression für Klassifikationsaufgaben anwenden
- K-fache Kreuzvalidierung zur Absicherung von Modellergebnissen durchführen
- K-Means-Clustering zur Gruppierung unstrukturierter Daten nutzen
- die Funktionsweise neuronaler Netze und deren Grundarchitektur erklären
- das Gradientenabstiegsverfahren als Optimierungsprinzip nachvollziehen
- Hyperparameter systematisch anpassen und deren Wirkung auf Modelle bewerten
- entwickelte Modelle so aufbereiten, dass sie in Softwarelösungen integrierbar sind
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs eignet sich für Personen, die den Übergang von der reinen Datenanalyse zur Entwicklung datenbasierter Softwarelösungen anstreben. Da Python3-Kenntnisse vorausgesetzt werden, richtet er sich weniger an blutige Anfänger, sondern an Personen mit Programmiererfahrung, die diese um Data-Science-Methoden erweitern möchten.
- Softwareentwicklerinnen und -entwickler, die Machine-Learning-Komponenten in ihre Anwendungen integrieren möchten
- Fachkräfte mit Python-Kenntnissen, die sich Richtung Data Science weiterqualifizieren
- Personen aus datengetriebenem Projektmanagement, die technisches Verständnis für Modelle aufbauen wollen
- Quereinsteigende mit Studium oder mehrjähriger Berufserfahrung in einem technischen Bereich
- Fachkräfte, die Automatisierung von Datenprozessen in ihrem Arbeitsumfeld vorantreiben möchten
Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung beziehungsweise ein Studium oder ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung. Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Grundkenntnisse in Python3 sind für den Einstieg erforderlich, da der Kurs direkt mit Pandas-basierter Datenverarbeitung startet. Weitergehende Vorerfahrung mit Machine-Learning-Konzepten ist nicht notwendig, da diese im Kursverlauf systematisch aufgebaut werden.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs kombiniert theoretische Einführungen in statistische und algorithmische Grundlagen mit unmittelbarer praktischer Anwendung an Python-Notebooks. Jeder neue Algorithmus wird zunächst konzeptionell erklärt und anschließend an einem konkreten Datensatz umgesetzt, sodass Teilnehmende das Vorgehen direkt nachvollziehen und reproduzieren können. Der Wechsel zwischen Erklärung und eigenständiger Umsetzung am Rechner prägt den gesamten Lehrgang.
Der Umfang des Kurses richtet sich nach der Bandbreite der behandelten Themen, die von Datenreinigung über klassisches Machine Learning bis zu ersten neuronalen Netzen reicht. Der Lehrgang ist so aufgebaut, dass die Blöcke aufeinander aufbauen und in ihrer Gesamtheit ein zusammenhängendes Kompetenzprofil ergeben.
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Teilnahmebescheinigung beziehungsweise einem trägerinternen Zertifikat zum Data Science Developer (m/w/d) ab, kein staatlich anerkanntes Examen. Die Bescheinigung dokumentiert die erworbenen Kenntnisse in Datenverarbeitung, statistischer Modellierung und Machine Learning und dient als Nachweis der praktischen Projektarbeiten aus dem Kurs.
Nutzen & Perspektiven
Wer Data-Science-Methoden nicht nur anwenden, sondern auch in Software überführen kann, verschafft sich einen klaren Vorteil gegenüber rein analytisch ausgerichteten Fachkräften. Dieser Kurs adressiert genau diese Schnittstelle: Absolvierende verstehen sowohl die statistische Logik hinter den Modellen als auch, wie diese Modelle produktiv nutzbar gemacht werden. Das macht sie zu gefragten Kandidatinnen und Kandidaten für Rollen, in denen Datenanalyse und Softwareentwicklung zusammenlaufen. Im beruflichen Alltag zahlt sich diese Kombination unmittelbar aus: Statt Analyseergebnisse nur zu präsentieren, können Absolvierende sie in automatisierte Prozesse und Anwendungen einbetten. Das reduziert Reibungsverluste zwischen Fachabteilung und IT und macht datenbasierte Entscheidungsfindung in Unternehmen praktikabler und schneller umsetzbar. Gerade weil der Kurs von der Datenreinigung bis zum integrierbaren Modell alle Etappen abdeckt, eignet er sich als solides Fundament für alle, die perspektivisch in Rollen wie Data Engineer oder Machine Learning Engineer hineinwachsen möchten – ohne dabei den direkten Praxisbezug zur Softwareentwicklung zu verlieren.
Welche Förderung passt zu dir?
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen
- Data Engineer6.907 Stellen
- Data Scientist3.910 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worin unterscheidet sich dieser Kurs von anderen Data-Science-Angeboten?
Der Fokus liegt auf der Entwicklerperspektive: Neben der statistischen Modellierung lernen Sie explizit, wie trainierte Modelle für die Weiterverwendung in Softwarelösungen aufbereitet werden. Das unterscheidet den Kurs von rein analytisch ausgerichteten Data-Science-Formaten.
Welche Vorkenntnisse benötige ich?
Sie sollten bereits Grundkenntnisse in Python3 mitbringen, da der Kurs direkt mit Pandas-basierter Datenverarbeitung startet. Vorausgesetzt werden außerdem eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium beziehungsweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2.
Welche Machine-Learning-Verfahren werden behandelt?
Der Kurs deckt lineare und logistische Regression, K-fache Kreuzvalidierung, K-Means-Clustering sowie eine Einführung in neuronale Netze mit Gradientenabstiegsverfahren und Hyperparameteroptimierung ab.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Sie erhalten eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung beziehungsweise ein trägerinternes Zertifikat zum Data Science Developer (m/w/d). Es handelt sich nicht um ein staatlich anerkanntes Examen, sondern um einen Nachweis der im Kurs erworbenen praktischen Kompetenzen.
Für welche beruflichen Rollen bereitet der Kurs vor?
Der Kurs eignet sich als Einstieg oder Erweiterung für Rollen wie Data Scientist, Data Engineer oder Machine Learning Engineer, insbesondere wenn diese Rollen Berührungspunkte zur Softwareentwicklung haben.