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Data Science, SQL und Datenschutz kombiniert – Kurs

Data-Science-Grundlagen kombiniert mit Datenschutzrecht und SQL-Datenbanken: Datenanalyse, Machine Learning und DSGVO-konforme Datenverarbeitung in einem Kurs.

Auf einen Blick

DauerModularer AufbauØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Dieser Kurs verbindet drei Themenfelder, die im beruflichen Alltag von Data-Analytics-Teams eng zusammenhängen, in der Ausbildung aber selten gemeinsam behandelt werden: die technische Datenanalyse mit Python-Werkzeugen wie Pandas, die rechtliche Seite der Datenverarbeitung nach DSGVO und die strukturierte Arbeit mit relationalen Datenbanken über SQL. Wer mit personenbezogenen oder sensiblen Daten arbeitet, muss beides beherrschen: die Methoden, um aus Daten Erkenntnisse zu gewinnen, und das rechtliche Verständnis, um dies zulässig zu tun. Genau diese Kombination steht im Zentrum der Weiterbildung.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 05.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

40

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

Termine werden anbieterabhängig veröffentlicht

Regionen

bundesweit

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat / Teilnahmebescheinigung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Vermittelte Kompetenzen

  • Pandas
  • SQL
  • Python
  • Scikit-learn
  • DSGVO
  • Machine Learning
  • K-Means Clustering
  • Datenbankdesign

Zugeordnete Zielberufe

  • Data Scientist
  • Data Analyst
  • Datenbankentwickler
  • IT-Datenschutzbeauftragter
  • Fachinformatiker Daten- und Prozessanalyse

Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Die Weiterbildung gliedert sich in vier inhaltlich eigenständige, aber aufeinander bezogene Themenblöcke, die gemeinsam ein Profil zwischen Datenanalyse, Datenbanktechnik und Datenschutzrecht ergeben. Modul 1 – Data Science und Machine Learning: Der erste Block vermittelt die analytische Grundausstattung: den Umgang mit Pandas zur Strukturierung von Rohdaten in Dataframes, grundlegende statistische Kennzahlen sowie einen praxisorientierten Einstieg in unüberwachtes maschinelles Lernen.

  • Datenreinigung und Strukturierung von Rohdaten mithilfe von Pandas und Dataframes
  • Berechnung grundlegender statistischer Kenngrößen zur Beschreibung von Datensätzen
  • Erstellung von Datenvisualisierungen zur verständlichen Darstellung von Auswertungen
  • Praktischer Einstieg in Machine Learning mit Fokus auf Datenanalyse-Anwendungsfälle
  • Einsatz von unüberwachtem Machine Learning, insbesondere K-Means-Clustering
  • Optimierung von Modell-Hyperparametern im Rahmen konkreter Analyseaufgaben

Modul 2 – Recht und Datenschutz in der Datenverarbeitung: Der zweite Block widmet sich der rechtlichen Seite: Welche gesetzlichen Vorgaben gelten für die Verarbeitung von Daten, und wie lassen sie sich in der Praxis von Datenanalyse-Projekten konkret umsetzen.

  • Einordnung der Gesetzgebung und Rechtslage rund um Datenanalyse und Datenverarbeitung
  • Verarbeitungsgrundsätze und Anwendungsbereich der DSGVO im Detail
  • Anforderungen an eine funktionierende Datenschutzorganisation im Unternehmen
  • Datenschutzrechtliche Pflichten und Rechtsgrundlagen für die Datenverarbeitung
  • Transparenz-, Informations- und Auskunftsrechte betroffener Personen
  • Grundzüge der Rechtsdurchsetzung und möglicher Sanktionen bei Verstößen

Modul 3 – Datenbanken und SQL: Im dritten Block wird die technische Basis für strukturierte Datenhaltung gelegt: relationale Datenbanken, ihr Aufbau und die zentralen SQL-Befehle zur Abfrage und Bearbeitung von Daten.

  • Einführung in relationale Datenbanken und ihre Bedeutung für die Datenanalyse
  • Zentrale SQL-Befehle: SELECT, JOIN und GROUP BY zur Datenabfrage
  • Normalisierung und Normalformen zur Vermeidung redundanter Datenhaltung
  • Anwendungsbereiche von SQL in unterschiedlichen Analyse-Szenarien
  • Datenbearbeitung mit INSERT, UPDATE und DELETE mit Bezug zur Datenanalyse
  • Grundlagen der relationalen Algebra als theoretisches Fundament von SQL

Modul 4 – SQL und Datenbankoptimierung: Der vierte Block vertieft die Datenbankarbeit um Aspekte der Performance und Struktur, die für den produktiven Einsatz relevant sind.

  • Vertiefte Betrachtung der relationalen Algebra mit Fokus auf Datenanalyse-Anwendungen
  • Definition und sinnvoller Einsatz von Schlüsseln in Datenbanktabellen
  • Verwendung von Indizes zur Beschleunigung von Datenbankabfragen
  • Auswahl geeigneter Datentypen für unterschiedliche Analyseanforderungen
  • Umgang mit Transaktionen im Kontext datenintensiver Analyseprozesse

Durch diese Kombination entsteht ein Profil, das in der Praxis selten in dieser Form ausgebildet wird: Wer Daten analysiert und dabei mit personenbezogenen Informationen arbeitet, muss beurteilen können, ob und wie eine Verarbeitung rechtlich zulässig ist – nicht nur, wie sie technisch umgesetzt wird. Der Kurs verzahnt deshalb die Datenbank- und Analysemodule durchgängig mit den Datenschutzinhalten, statt diese isoliert als Zusatzblock zu behandeln. Zum Abschluss werden alle drei Themenfelder in Fallstudien zusammengeführt, in denen die Teilnehmenden eine Datenanalyse-Aufgabe durchspielen, bei der sowohl die technische Umsetzung mit SQL und Machine-Learning-Methoden als auch die datenschutzrechtliche Bewertung gefragt sind.

Lernziele:

  • Grundlegende Methoden der Datenanalyse mit Pandas und Dataframes anwenden
  • Daten systematisch bereinigen und für die weitere Auswertung vorbereiten
  • Statistische Kenngrößen berechnen und zur Beschreibung von Datensätzen nutzen
  • Datenvisualisierungen erstellen, um Muster und Zusammenhänge sichtbar zu machen
  • Grundprinzipien des unüberwachten maschinellen Lernens verstehen und anwenden
  • K-Means-Clustering zur Gruppierung von Datenpunkten einsetzen
  • Hyperparameter von Machine-Learning-Modellen gezielt optimieren
  • Relationale Datenbanken strukturieren und mit SQL abfragen (SELECT, JOIN, GROUP BY)
  • Datenbanken normalisieren und Normalformen zur Vermeidung von Redundanzen anwenden
  • Daten mit INSERT, UPDATE und DELETE gezielt bearbeiten und pflegen
  • Die rechtlichen Grundlagen der DSGVO und ihren Anwendungsbereich auf Datenanalyse-Projekte übertragen
  • Datenschutzrechtliche Pflichten, Transparenzanforderungen und Auskunftsrechte im Datenverarbeitungskontext einordnen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Angesprochen sind Personen, die eine berufliche Tätigkeit in der Datenanalyse, Datenbankverwaltung oder im Datenschutzmanagement anstreben oder ihre bestehenden Fachkenntnisse in diesen Bereichen gezielt erweitern möchten. Besonders geeignet ist der Kurs für alle, die nicht nur die technische Seite der Datenverarbeitung beherrschen, sondern auch die rechtlichen Rahmenbedingungen im Unternehmenskontext verantworten sollen.

  • Angehende Data Analysts, die zusätzlich Datenschutzkompetenz aufbauen möchten
  • Personen mit Interesse an einer Tätigkeit als Datenbankentwickler:in
  • Fachkräfte, die sich Richtung IT-Datenschutzbeauftragte:r weiterqualifizieren wollen
  • Berufstätige, die Datenanalyse und Datenschutzrecht bislang getrennt gelernt haben und beides verbinden möchten
Voraussetzungen:

Erwartet wird eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium; ersatzweise werden mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung anerkannt. Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sind notwendig, um sowohl den fachlichen als auch den juristischen Kursinhalten folgen zu können. Da im Kurs mit Python gearbeitet wird, werden grundlegende Python3-Kenntnisse vorausgesetzt.

Ablauf & Abschluss

Die vier Themenblöcke werden inhaltlich eng miteinander verzahnt statt isoliert nacheinander abgehandelt: Datenbank- und Analysethemen werden immer wieder mit den zugehörigen Datenschutzfragen verknüpft, damit rechtliche und technische Perspektive nicht getrennt, sondern gemeinsam eingeübt werden. Praxisorientierte Übungen und Fallstudien sorgen dafür, dass theoretisches Wissen zu SQL, Machine Learning und DSGVO direkt an konkreten Beispielen erprobt wird, statt abstrakt zu bleiben.

Der Kurs deckt mit seinen vier Modulen ein breites Themenspektrum ab, das von analytischen Python-Methoden über Datenbanktechnik bis zum Datenschutzrecht reicht. Der modulare Aufbau erlaubt es, sich Schritt für Schritt durch die einzelnen Themenfelder zu arbeiten, wobei die Inhalte so aufeinander abgestimmt sind, dass am Ende ein zusammenhängendes Kompetenzprofil entsteht.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer Teilnahmebescheinigung ab, die die erworbenen Kenntnisse in Data Science, Datenbanksystemen mit SQL sowie Datenschutz dokumentiert. Es handelt sich nicht um eine staatliche Prüfung oder ein externes Zertifizierungsverfahren, sondern um einen Qualifikationsnachweis des Kursanbieters, der die Kombination aus technischer und rechtlicher Kompetenz abbildet.

Nutzen & Perspektiven

Der besondere Wert dieser Weiterbildung liegt in der Verbindung von Kompetenzen, die in vielen Unternehmen auf unterschiedliche Rollen verteilt sind: Data Analysts kennen häufig die technischen Methoden, aber nicht die rechtlichen Feinheiten der DSGVO – und umgekehrt verfügen Datenschutzbeauftragte selten über tiefes technisches Verständnis von SQL-Datenbanken oder Machine-Learning-Verfahren. Wer beides beherrscht, kann in Projekten selbstständig einschätzen, ob eine geplante Datenverarbeitung rechtlich zulässig ist, statt jede Frage an eine separate Fachabteilung weiterreichen zu müssen. Diese Kombination ist gerade in regulierten Branchen und in Unternehmen mit sensiblen Kundendaten gefragt, in denen Datenanalyse und Datenschutz nicht getrennt, sondern als Einheit gedacht werden müssen. Wer den Kurs abschließt, kann Datenbanken strukturieren und abfragen, grundlegende Machine-Learning-Verfahren wie K-Means-Clustering anwenden und gleichzeitig beurteilen, welche datenschutzrechtlichen Anforderungen dabei zu beachten sind. Damit eignet sich der Kurs sowohl für den Einstieg in ein Berufsfeld an der Schnittstelle von Datenanalyse und Datenschutz als auch für bereits im Datenbereich Tätige, die ihr Profil um eine Kompetenz erweitern möchten, die zunehmend nachgefragt, aber selten in dieser Kombination ausgebildet wird.

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Arbeitsmarkt-Report

Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.

Einstieg (0-2 J.):28.000–38.000 €
Mittel (3-7 J.):38.000–50.000 €
Senior (8+ J.):50.000–68.000 €

Offene Stellen

variabel bundesweit
Quellen: BA-Engpassanalyse, Statistisches Bundesamt, StepStone Gehaltsreport.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum werden Datenanalyse und Datenschutzrecht in einem Kurs kombiniert?

Wer mit personenbezogenen oder sensiblen Daten analytisch arbeitet, muss beurteilen können, ob eine Verarbeitung rechtlich zulässig ist. Der Kurs verzahnt deshalb Datenbank- und Analysemodule durchgängig mit den zugehörigen DSGVO-Inhalten, statt Recht als isolierten Zusatzblock zu behandeln.

Welche Python-Kenntnisse werden vorausgesetzt?

Grundlegende Python3-Kenntnisse werden vorausgesetzt, da im Kurs mit Pandas und Dataframes gearbeitet wird. Vertiefte Machine-Learning-Vorerfahrung ist nicht erforderlich, da der Einstieg praxisorientiert erfolgt.

Was genau lerne ich im Bereich Machine Learning?

Der Fokus liegt auf unüberwachtem Machine Learning, insbesondere K-Means-Clustering, sowie auf der Optimierung von Modell-Hyperparametern – jeweils mit klarem Bezug zu praktischen Datenanalyse-Anwendungsfällen, nicht als abstrakte Theorie.

Welche SQL-Kenntnisse werden vermittelt?

Von den Grundlagen relationaler Datenbanken über SELECT, JOIN und GROUP BY bis zu Normalisierung, Indizes, Datentypen und Transaktionen – der Kurs deckt sowohl die Abfrage als auch die strukturelle Optimierung von Datenbanken ab.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine Teilnahmebescheinigung, die die erworbenen Kenntnisse in Data Science, SQL-Datenbanken und Datenschutz dokumentiert. Es handelt sich nicht um eine staatliche Prüfung.