Feature Engineering Grundlagen für KI-Anwendungen – Kurs
Feature Engineering als Grundlage für KI- und Data-Science-Anwendungen: Merkmale mit SQL, statistischer Analyse und Power BI ableiten, transformieren und reproduzierbar dokumentieren.
Auf einen Blick
Überblick
Bevor ein Machine-Learning-Modell überhaupt trainiert werden kann, entscheidet sich in der Praxis oft schon vorher, ob es später gute Ergebnisse liefert: bei der Auswahl und Aufbereitung der Merkmale, die in das Modell einfließen. Dieser Kurs vermittelt die Grundlagen des Feature Engineering als eigenständige Disziplin zwischen Statistik, Datenaufbereitung und technischer Umsetzung. Teilnehmende lernen, Merkmale mit SQL zu extrahieren, statistisch zu bewerten, mit gängigen Transformationsverfahren aufzubereiten und die Ergebnisse über Power BI nachvollziehbar zu dokumentieren.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 2 Standorten
48
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 14 erfassten Orten
8 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning97 %
- Virtuelles Klassenzimmer3 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr29×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €29×
Häufige Kursorte
- Dortmund3×
- Hamburg3×
- Leipzig3×
- Bochum3×
- Bremen3×
- Wiesbaden3×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen11×
- Hessen5×
- Bremen3×
- Hamburg3×
- Sachsen3×
- Berlin2×
Vermittelte Kompetenzen
- Feature Engineering
- SQL
- Statistische Analyse
- Datenbereinigung
- Datenpipelines
- Power BI
- Skalierung und Normalisierung
- Reproduzierbare Merkmalserstellung
Zugeordnete Zielberufe
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen/12 Mon.
- KI-Engineer290 Stellen/12 Mon.
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 legt die Grundlagen des Feature Engineering und zeigt, wie modellrelevante Merkmale überhaupt erst identifiziert werden.
- Feature Engineering als Bindeglied zwischen Rohdaten und Modelltraining
- Ableitung modellrelevanter Variablen aus vorhandenen Datenquellen
- Analyse von Datenverteilungen zur Erkennung geeigneter Merkmale
- Untersuchung von Korrelationen zwischen potenziellen Merkmalen
- SQL-Abfragen zur gezielten Erstellung von Datenschnitten
- Datenbereinigung und Typanpassung als notwendige technische Basisarbeit
- Erkennung von Ausreißern und deren Einfluss auf spätere Modellmerkmale
Modul 2 vertieft die konkreten Methoden, mit denen Rohmerkmale in eine für Modelle geeignete Form gebracht werden.
- Transformation numerischer Werte für stabilere Modelleingaben
- Umgang mit kategorialen Werten und deren Aufbereitung
- Skalierungsverfahren für numerische Merkmale im Vergleich
- Normalisierungsverfahren und ihre jeweiligen Einsatzbereiche
- Aufbau reproduzierbarer Ablaufstrukturen für die Merkmalserstellung
- Exploration aufbereiteter Merkmale über Power-BI-Analysen
- Umgang mit zeitbezogenen Merkmalen und deren Aufbereitung für Modelle
Modul 3 betrachtet Feature Engineering als Prozess, der statistische Analyse, Datenpipelines und strukturierte Softwareentwicklung miteinander verbindet.
- Integration statistischer Analyseergebnisse in die eigentliche Merkmalserstellung
- Aufbau strukturierter Datenpipelines für wiederholbare Feature-Erstellung
- Einsatz objektorientierter Strukturen zur Modellierung von Features
- Berücksichtigung datenethischer Aspekte bei der Merkmalsauswahl
- Umgang mit fehlenden oder unvollständigen Ausgangsdaten
- Abstimmung zwischen statistischer Bewertung und technischer Umsetzung
- Vermeidung von Datenlecks zwischen Trainings- und Testdaten bei der Merkmalserstellung
Modul 4 widmet sich Qualität und Dokumentation, denn ein Feature-Set ist nur dann brauchbar, wenn seine Entstehung nachvollziehbar und reproduzierbar bleibt.
- Dokumentation aller wesentlichen Feature-Entscheidungen
- Versionierung von Feature-Pipelines für nachvollziehbare Entwicklung
- Visuell unterstützte Qualitätsprüfung mit Power BI
- Prüfung erstellter Merkmale auf Stabilität über verschiedene Datenausschnitte
- Prüfung auf Robustheit gegenüber kleinen Datenänderungen
- Ableitung von Konsequenzen aus Qualitätsproblemen für die weitere Merkmalsarbeit
- Aufbau eines nachvollziehbaren Übergabeformats für nachgelagerte Modellierungsschritte
Im Praxisteil wird der gesamte Prozess von der Rohdatenanalyse bis zum dokumentierten Feature-Set an einem zusammenhängenden Datensatz durchgespielt.
- Erste explorative Analyse eines gegebenen Rohdatensatzes
- Formulierung eigener SQL-Abfragen zur Erstellung relevanter Datenschnitte
- Durchführung von Datenbereinigung und Typanpassung am Übungsdatensatz
- Statistische Analyse von Verteilungen und Korrelationen im Datensatz
- Transformation numerischer und kategorialer Merkmale nach den erlernten Verfahren
- Anwendung von Skalierungs- und Normalisierungsverfahren auf ausgewählte Merkmale
- Aufbau einer einfachen, reproduzierbaren Pipeline für die Merkmalserstellung
- Exploration der erstellten Merkmale über ein eigenes Power-BI-Dashboard
- Dokumentation der getroffenen Feature-Entscheidungen im Übungsprojekt
- Versionierung der eigenen Feature-Pipeline
- Überprüfung der erstellten Merkmale auf Stabilität und Robustheit
- Präsentation des fertigen Feature-Sets samt Begründung der getroffenen Entscheidungen
Der Kurs versteht Feature Engineering bewusst nicht als reine Vorstufe zum eigentlichen Modelltraining, sondern als eigenständige Disziplin mit hohem Einfluss auf die spätere Modellqualität. Wer hier sauber arbeitet, legt den Grundstein für belastbare KI- und Data-Science-Anwendungen. Der durchgängige Bezug zu SQL, statistischer Analyse und Power BI sorgt dafür, dass die vermittelten Methoden nicht abstrakt bleiben, sondern direkt mit gängigen Werkzeugen aus der beruflichen Praxis verknüpft werden.
Lernziele:
- Feature Engineering als eigenständigen Schritt zwischen Rohdaten und Modelltraining einordnen
- Modellrelevante Merkmale aus vorhandenen Datensätzen ableiten
- Datenverteilungen und Korrelationen zur Merkmalserkennung analysieren
- SQL-Abfragen zur Erstellung geeigneter Datenschnitte formulieren
- Datenbereinigung und Typanpassung als technische Basis für stabile Merkmale durchführen
- Numerische und kategoriale Werte mit geeigneten Transformationsverfahren aufbereiten
- Skalierungs- und Normalisierungsverfahren situationsgerecht auswählen und anwenden
- Reproduzierbare Abläufe für die Merkmalserstellung entwerfen
- Merkmale mit Power-BI-Analysen visuell explorieren
- Statistische Ergebnisse systematisch in die Merkmalserstellung integrieren
- Feature-Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren und versionieren
- Stabilität und Robustheit erstellter Merkmale kritisch überprüfen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen, die sich in den Bereich Datenanalyse und KI-Anwendungsentwicklung einarbeiten oder ihre bestehenden Kenntnisse gezielt vertiefen möchten.
- Einsteiger:innen und Quereinsteiger:innen mit Interesse an Data Science und KI-Anwendungen
- Angehende KI-Anwendungsentwickler:innen, die die Datenaufbereitung fundiert erlernen möchten
- Machine Learning Engineers, die ihre Kenntnisse im Feature Engineering systematisieren wollen
- Data Analysts und Data Scientists, die reproduzierbare Merkmalserstellung in ihren Arbeitsalltag integrieren möchten
Formale Abschlüsse oder Programmierkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Wichtig sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Lernbereitschaft und Interesse an Themen rund um Python beziehungsweise Softwareentwicklung. Erste Erfahrungen mit digitalen Tools sind hilfreich, stellen aber keine zwingende Voraussetzung dar.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format statt und verbindet fachliche Inputs zu Statistik, SQL und Transformationsverfahren eng mit praktischen Übungen an einem durchgängigen Datensatz. Die Teilnehmenden arbeiten dabei schrittweise von der ersten Rohdatenanalyse bis zum dokumentierten und versionierten Feature-Set, sodass jeder Kursabschnitt unmittelbar in der Praxis angewendet wird.
Der Kurs ist als Vollzeitformat angelegt und gliedert sich in die vier beschriebenen Themenblöcke Feature-Engineering-Grundlagen, Feature-Engineering-Methoden, Feature-Engineering-Prozesse sowie Qualität und Dokumentation, ergänzt durch einen umfangreichen Praxisteil an einem zusammenhängenden Übungsdatensatz.
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung ab, die mit einem Trägerzertifikat bestätigt wird. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, die die erworbenen Kompetenzen im Bereich Feature Engineering dokumentiert.
Nutzen & Perspektiven
Feature Engineering wird in vielen Data-Science-Ausbildungen nur am Rande behandelt, obwohl es einen erheblichen Teil der tatsächlichen Arbeitszeit in realen Projekten ausmacht. Dieser Kurs schließt genau diese Lücke, indem er den gesamten Prozess von der ersten Datenanalyse bis zum dokumentierten Feature-Set eigenständig und vertieft behandelt, statt ihn als kurzen Zwischenschritt vor dem eigentlichen Modelltraining abzuhandeln. Der durchgehende Praxisbezug zu SQL, statistischer Analyse und Power BI sorgt dafür, dass die erlernten Methoden nicht bei der Theorie stehen bleiben, sondern direkt auf reale Datensätze übertragen werden können - eine Fähigkeit, die in nahezu jedem Data-Science- oder KI-Projekt gebraucht wird, unabhängig davon, welches Modell später darauf aufsetzt. Wer Feature Engineering beherrscht, kann Modellfehler oft schneller einordnen: Häufig liegt die Ursache für schwache Vorhersagen nicht im Modell selbst, sondern in schlecht aufbereiteten oder falsch gewählten Merkmalen. Diese Fehlerquelle systematisch ausschließen zu können, spart in Projekten erhebliche Zeit gegenüber einem reinen Trial-and-Error an den Modellparametern. Für den weiteren beruflichen Werdegang stärkt der Kurs die Position von Teilnehmenden in Teams, die Machine-Learning-Anwendungen entwickeln, da fundiertes Feature Engineering direkten Einfluss auf die Qualität und Nachvollziehbarkeit der späteren Modellergebnisse hat.
Welche Förderung passt zu dir?
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen
- KI-Engineer290 Stellen
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich bereits programmieren können, um teilzunehmen?
Nein, formale Abschlüsse oder Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Python beziehungsweise Softwareentwicklung genügen als Einstieg.
Was genau ist Feature Engineering?
Feature Engineering bezeichnet die Ableitung, Transformation und Auswahl von Merkmalen aus Rohdaten, die anschließend als Grundlage für Machine-Learning-Modelle dienen. Der Kurs behandelt diesen Schritt als eigenständige Disziplin.
Welche Werkzeuge kommen im Kurs zum Einsatz?
Zum Einsatz kommen SQL für Datenschnitte und -abfragen sowie Power BI für die visuelle Exploration und Qualitätsprüfung der erstellten Merkmale, ergänzt durch statistische Analyseverfahren.
Warum ist Dokumentation im Kurs ein eigenes Thema?
Feature-Entscheidungen müssen nachvollziehbar und reproduzierbar sein, damit spätere Modellergebnisse verlässlich interpretiert werden können. Der Kurs vermittelt daher Dokumentation und Versionierung als festen Bestandteil des Feature Engineering.
Wie ist der Kurs organisatorisch aufgebaut?
Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format in Vollzeit statt und verbindet fachliche Inputs eng mit praktischen Übungen an einem durchgängigen Datensatz von der Rohdatenanalyse bis zum dokumentierten Feature-Set.