Machine Learning für GANs & Prompt Engineering – Kurs
Weiterbildung in maschinellem Lernen mit Schwerpunkt auf Generative Adversarial Networks, ergänzt um Data Science mit Pandas/Scikit-Learn und Prompt Engineering.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung vermittelt die Grundlagen und fortgeschrittenen Techniken des maschinellen Lernens mit besonderem Blick auf generative Modelle wie Generative Adversarial Networks. Ergänzt wird dieser Kern um zwei Zusatzqualifikationen: praktische Data Science mit Werkzeugen wie Pandas und Scikit-Learn sowie Prompt Engineering für die zielgerichtete Arbeit mit KI-Sprachmodellen. Wer eine Tätigkeit in der Entwicklung von KI-Lösungen anstrebt, erhält hier ein Profil, das klassisches maschinelles Lernen, generative Modelle und den praktischen Umgang mit modernen Sprachmodellen verbindet.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 14 erfassten Orten
10 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat bzw. qualifizierte Teilnahmebescheinigung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate15×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €15×
Häufige Kursorte
- Greifswald2×
- Dortmund1×
- Chemnitz1×
- Detmold1×
- Hamburg1×
- Konstanz1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen4×
- Mecklenburg-Vorpommern2×
- Sachsen2×
- Bayern1×
- Baden-Württemberg1×
- Niedersachsen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Machine Learning
- Generative Adversarial Networks (GANs)
- Pandas
- Scikit-Learn
- Data Science
- Prompt Engineering
- Modellbewertung und Hyperparameter-Tuning
Zugeordnete Zielberufe
- Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 36 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Modulblock legt die Grundlagen des maschinellen Lernens und schafft die Basis für alle weiteren, spezialisierteren Themen.
- Einordnung der unterschiedlichen Arten des maschinellen Lernens
- Grundlagen unüberwachter Lernverfahren (unsupervised learning)
- Training und Auswahl geeigneter Vorhersagemodelle
- typische Anwendungsfelder des maschinellen Lernens im Überblick
- systematische Datenvorbereitung als Grundlage jedes Modelltrainings
- Bewertungskriterien für die Qualität von Lernmodellen
Der zweite Modulblock vermittelt praktisches Datenmanagement und Analyse als Kern der Data-Science-Zusatzqualifikation.
- Einführung in Pandas und die Arbeit mit Dataframes
- Datenreinigung und Umgang mit fehlerhaften oder fehlenden Werten
- Strategien der Datenvisualisierung zur Ergebnisdarstellung
- Berechnung grundlegender statistischer Kenngrößen
- Bewertung trainierter Modelle anhand geeigneter Metriken
- Aufbau von Klassifikationsmodellen mit der Bibliothek Scikit-Learn
Der dritte Modulblock behandelt erweiterte Techniken des maschinellen Lernens sowie den Einstieg in generative Modelle und Prompt Engineering.
- Modellbewertung und systematisches Hyperparameter-Tuning
- Ensemble Learning mit den Verfahren Bagging und Boosting
- k-fache Kreuzvalidierung zur robusten Modellbewertung
- Grundprinzip von Generative Adversarial Networks: Zusammenspiel von Generator und Diskriminator
- typische Einsatzfelder generativer Modelle in Data-Science-Projekten
- Einführung in die Grundlagen und Begrifflichkeiten des Prompt Engineering
Der vierte Modulblock vertieft Prompt Engineering praxisnah am Beispiel des Sprachmodells ChatGPT und führt die Themenfelder zusammen.
- Nutzung von Sprachmodellen wie ChatGPT im Kontext maschinellen Lernens
- Techniken zur Feinabstimmung und Leistungsverbesserung von Sprachmodell-Antworten
- Gestaltung interaktiver, mehrstufiger Konversationen mit einem Sprachmodell
- Nutzung der Kontextsensitivität von Sprachmodellen für präzisere Ergebnisse
- praktische Anwendungsszenarien für Prompt Engineering im beruflichen Alltag
- Verknüpfung von Prompt-Engineering-Techniken mit klassischen Data-Science-Workflows
- Aufbau eines einfachen generativen Modells anhand eines Übungsdatensatzes
- Bewertung generierter Ergebnisse im Vergleich zu realen Daten
- Diskussion ethischer und praktischer Grenzen generativer KI-Modelle
- Erstellung eines eigenen Prompt-Katalogs für wiederkehrende Aufgabenstellungen
- Zusammenführung eines Projekts aus Datenanalyse, Modelltraining und Prompt-Einsatz
- Vergleich der Ergebnisse eines klassifizierenden Vorhersagemodells mit einem einfachen generativen Ansatz
- Abschlussdiskussion zu aktuellen Entwicklungen im Bereich generativer KI
Diese Kombination aus klassischem maschinellem Lernen, generativen Modellen und Prompt Engineering unterscheidet sich deutlich von reinen Data-Science-Grundlagenkursen: Sie verbindet das Verständnis, wie ein GAN aus Generator und Diskriminator funktioniert, mit der ganz praktischen Fähigkeit, moderne Sprachmodelle über gezielte Prompts effektiv zu nutzen. Die Verzahnung von Datenanalyse-Werkzeugen wie Pandas und Scikit-Learn mit dem Prompt-Engineering-Teil sorgt dafür, dass Teilnehmende sowohl klassische Modelltrainings-Workflows als auch den Umgang mit generativen Sprachmodellen aus eigener praktischer Erfahrung kennen. Der direkte Vergleich zwischen einem klassifizierenden Vorhersagemodell und einem generativen Ansatz im abschließenden Praxisblock macht dabei besonders deutlich, worin der konzeptionelle Unterschied zwischen beiden Modellarten liegt: Während klassische Modelle bestehende Daten in Kategorien einordnen, erzeugen generative Modelle wie GANs neue, plausible Daten, die den Trainingsdaten ähneln.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss dieser Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen in der beruflichen Praxis anzuwenden.
- verschiedene Arten des maschinellen Lernens unterscheiden und passende Verfahren auswählen
- Vorhersagemodelle trainieren, auswählen und anhand geeigneter Kriterien bewerten
- Daten mit Pandas und Dataframes strukturieren, bereinigen und für Modelle aufbereiten
- statistische Kenngrößen berechnen und zur Dateninterpretation heranziehen
- Klassifikationsmodelle mit Scikit-Learn aufbauen und deren Güte bewerten
- Hyperparameter-Tuning und Kreuzvalidierung zur Modelloptimierung einsetzen
- Ensemble-Methoden wie Bagging und Boosting zur Verbesserung von Vorhersagen nutzen
- das Funktionsprinzip von Generative Adversarial Networks aus Generator und Diskriminator erläutern
- typische Anwendungsfälle generativer Modelle im Kontext von Data Science einordnen
- Grundprinzipien des Prompt Engineering für die Arbeit mit Sprachmodellen anwenden
- Prompts für Sprachmodelle wie ChatGPT zielgerichtet formulieren und iterativ verbessern
- die Kontextsensitivität von Sprachmodellen für präzisere Ergebnisse nutzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit in der Entwicklung und Implementierung von KI-Lösungen anstreben und dafür sowohl klassisches maschinelles Lernen als auch generative Modelle und Prompt Engineering benötigen.
- angehende Data Scientists und Machine-Learning-Einsteiger:innen
- Personen mit Interesse an generativen KI-Modellen wie Generative Adversarial Networks
- Fachkräfte, die den praktischen Umgang mit Sprachmodellen über Prompt Engineering vertiefen möchten
- Quereinsteigende mit Python-Kenntnissen, die in Richtung Data Science oder KI-Entwicklung wechseln möchten
- Personen, die bestehende Data-Science-Kenntnisse um generative Modelle erweitern möchten
Erwartet wird eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium oder ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich. Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse in Python 3 sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2. Erste Berührungspunkte mit KI-Management sind hilfreich, um die Inhalte zu generativen Modellen und Prompt Engineering besser einordnen zu können.
Ablauf & Abschluss
Die Weiterbildung baut die Inhalte schrittweise auf: von den Grundlagen des maschinellen Lernens über praktisches Datenmanagement mit Pandas und Scikit-Learn bis zu generativen Modellen und Prompt Engineering. Theoretische Konzepte werden durchgängig mit praktischen Übungen und Fallstudien an konkreten Datensätzen und Sprachmodell-Beispielen verbunden.
Der Kursumfang orientiert sich am vierteiligen Aufbau von den ML-Grundlagen über Datenmanagement und erweiterte Techniken bis zum vertieften Prompt-Engineering-Block mit ChatGPT-Anwendungsbeispielen.
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung für maschinelles Lernen mit den Zusatzqualifikationen Data Science und Prompt Engineering ab. Eine externe Herstellerzertifizierung ist für diesen Kurs nicht vorgesehen.
Nutzen & Perspektiven
Wer diese Weiterbildung abschließt, verfügt über ein Profil, das drei aktuell stark nachgefragte Kompetenzfelder verbindet: solides maschinelles Lernen, das Verständnis generativer Modelle wie GANs und die praktische Fähigkeit, moderne Sprachmodelle über Prompt Engineering effektiv einzusetzen. Gerade der Prompt-Engineering-Teil ist im aktuellen Arbeitsmarkt hoch relevant, da immer mehr Unternehmen den produktiven Einsatz von Sprachmodellen im Arbeitsalltag verankern und dafür Fachkräfte suchen, die Modelle nicht nur bedienen, sondern gezielt und reproduzierbar einsetzen können. Die Kombination mit klassischer Data-Science-Praxis über Pandas und Scikit-Learn stellt zudem sicher, dass Absolvent:innen nicht nur mit generativen Modellen arbeiten können, sondern auch die Datenanalyse-Grundlagen beherrschen, auf denen jedes seriöse Machine-Learning-Projekt aufbaut. Wer im Berufsalltag sowohl klassifizierende Modelle zur Mustererkennung als auch generative Modelle zur Datenerzeugung einordnen kann, verfügt über ein selteneres Verständnis der gesamten Bandbreite des maschinellen Lernens – ein klarer Vorteil gegenüber einem Profil, das sich nur auf eine der beiden Modellfamilien konzentriert.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Data Engineer6.907 Stellen
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was sind Generative Adversarial Networks und wie werden sie im Kurs behandelt?
Generative Adversarial Networks bestehen aus einem Generator und einem Diskriminator, die im Wettstreit zueinander trainiert werden. Der Kurs vermittelt das Grundprinzip und typische Einsatzfelder solcher generativer Modelle in Data-Science-Projekten.
Welche Werkzeuge werden im Data-Science-Teil eingesetzt?
Eingesetzt werden unter anderem Pandas für die Datenaufbereitung und Scikit-Learn für den Aufbau und die Bewertung von Klassifikationsmodellen.
Was genau lernt man im Bereich Prompt Engineering?
Vermittelt wird, wie Prompts für Sprachmodelle wie ChatGPT zielgerichtet formuliert und iterativ verbessert werden, inklusive der Nutzung von Kontextsensitivität für präzisere Ergebnisse.
Brauche ich Python-Kenntnisse für diesen Kurs?
Ja, Grundkenntnisse in Python 3 werden vorausgesetzt, da die praktischen Übungen zu Datenmanagement und Modelltraining darauf aufbauen.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende der Weiterbildung?
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung für maschinelles Lernen mit den Zusatzqualifikationen Data Science und Prompt Engineering ab.